Pferde, Kriminalfall und Familiendrama
Nur dieser eine Sommer ...Nur dieser eine Sommer hat mich tatsächlich hauptsächlich aufgrund des Covers sofort angesprochen, und das obwohl ich Pferdebücher eigentlich gar nicht mag/längst aus dem Alter (und meiner Pferde-Phase) ...
Nur dieser eine Sommer hat mich tatsächlich hauptsächlich aufgrund des Covers sofort angesprochen, und das obwohl ich Pferdebücher eigentlich gar nicht mag/längst aus dem Alter (und meiner Pferde-Phase) rausgewachsen bin. Aber das Buch ist richtig schön anzusehen, und als ich dann heute doch mal reinlesen wollte, um zu sehen, ob ich es aussortieren will oder nicht, hat es mich auch Inhaltlich sehr schnell gefesselt und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Was vermutlich hauptsächlich damit zu tun hat, dass ich es beim Lesen dann gar nicht mehr als Pferdebuch empfunden habe (das ich vermutlich doch sehr schnell aussortiert hätte), sondern es ging dann tatsächlich eher in Richtung Krimi ab einem gewissen Punkt, und vorher mehr um Familienverhältnisse, was ich auch echt spannend fand. Die ganze Pferde-Geschichte rutschte für mich während des Lesens total in den Hintergrund, sogar so weit, dass ich mich irgendwann gefragt habe, warum es überhaupt ein Pferdebuch ist, weil eigentlich war das für mich plötzlich gar nicht mehr der Fokus.
Es geht trotzdem viel um Storm und wie Thea mit dem Pferd umgeht (inwiefern das realistisch ist könnte ich dabei aber echt nicht sagen, manchmal fühlte es sich etwas weit hergeholt an, aber da ich mich in dem Bereich gar nicht auskenne, muss das absolut nichts heißen), aber neben allem anderen war das ein erstaunlich kleiner Teil. Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor, weil mich einfach der Rest mehr interessiert hat.
Emotional hat mich die Geschichte rund um Thea auf jeden Fall berührt, und auch wenn es einige Stellen gab, die für mich etwas losgelöst waren oder bei denen ich nicht ganz nachvollziehen konnte, warum das so ist, hat mich das Buch insgesamt trotzdem super unterhalten und war wirklich angenehm zu lesen. Das Ende war schon irgendwie denkbar und ein paar Dinge habe ich mir einfach von der Art her, wie das Buch geschrieben ist, längst gedacht gehabt, aber das hat überhaupt nicht gestört und am Ende war ich doch erstaunlich zufrieden mit allem. Nicht zu 100%, weil ich auch das Gefühl hatte, dass Dinge vielleicht etwas zu schnell gingen, aber am Ende ist es ein Pferdebuch, kein Krimi, entsprechend kann ich dann doch ganz gut damit leben.