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Veröffentlicht am 30.01.2025

Fantastische Figuren in eher entspanntem Plot

ASAP – Zweite Chance auf Liebe
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ASAP ist ein Buch, dass mir beim Lesen fast durchgängig gute Laune gemacht hat.
Sori ist eine sympathische Hauptfigur, Nathaniel in seinem Verhalten echt ziemlich super, und alle Nebenfiguren waren ein ...

ASAP ist ein Buch, dass mir beim Lesen fast durchgängig gute Laune gemacht hat.
Sori ist eine sympathische Hauptfigur, Nathaniel in seinem Verhalten echt ziemlich super, und alle Nebenfiguren waren ein richtiges Highlight für mich, sodass ich, obwohl der Konflikt selbst mir am Ende recht egal war, wirklich ständig am grinsen war und ich immer gerne wissen wollte, was die Figuren als nächstes tun.
Inhaltlich hatte ich manchmal das Gefühl, dass aus ganz kleinen Dingen jetzt riesige Probleme gemacht werden, und manchmal das Gefühl, dass größere Dinge eigentlich gar nicht relevant waren und sofort wieder vergessen wurden, sodass ich da nicht immer glücklich mit dem Pacing war, die Figuren haben mich aber so ziemlich alle von sich überzeugen können, und dadurch, dass ich die Interaktionen da so angenehm und herzlich fand, konnte ich über vieles vom Rest wirklich leicht hinweg sehen.
Ausnahmsweise einmal gibt es keinen Hass zwischen Mädchen, unliebsame Kollegen nur des Dramas willen, eine Romanze mit einem Badboy oder ähnlichem, sondern stattdessen gibt es Freundschaft und Zusammenhalt, und ja, durchaus auch das ein oder andere Drama und das manchmal vielleicht etwas übertrieben, aber das ganze so, dass es sich eher entspannt lesen lässt und die Figuren großteils recht erwachsen agieren.

ASAP war für mich ein Buch, dass ich gut nebenbei lesen konnte, einfach für ein bisschen gute Laune und Positivität. Kein Buch, das mich auslasten würde, aber da die Wochen, in denen ich es gelesen habe, in meinem Leben recht stressig waren, war ASAP der perfekte Ausgleich dazu.
Auch finde ich, dass Axie Oh ziemlich gut darin ist, Gefühle zu schreiben. Im ersten Buch, das ich von ihr gelesen habe (Das Mädchen, das in den Wellen verschwand), hat sie etwas geschwächelt, als es darum ging, mir glaubhaft zu machen, wie die Gefühle sich entwickeln, durch die Second Chance Romance Story ist sie dieses Problem in ASAP aber sehr gut umgangen, und hier hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, dass irgendetwas von den Emotionen zu plötzlich kommt. Die Gefühle der Figuren untereinander waren für mich zu jeder Zeit vollkommen nachvollziehbar.
Das Buch hat in der Deutschen Übersetzung einige Schwächen (sowohl die Übersetzung selbst als auch Fehlerhafte Begriffe oder falsch zitierte Songtitel oder so), was eindeutig nicht ideal ist und wenn man genug Ahnung hat, wird es einem auffallen und ich kann mir vorstellen, dass es dann ziemlich frustrierend ist, mich konnte Axie Oh allerdings wieder überzeugen, und ich bin mir sicher, dass ASAP nicht das letzte Buch sein wird, dass ich von ihr lese (mindestens XOXO möchte ich auf jeden Fall noch nachholen).

Alles in allem zwar ein paar Schwächen (gerade auch durch die Übersetzung), für mich aber trotzdem ein sehr schönes Leseerlebnis, und wer gerne einfach eine gemütliche Liebesgeschichte mit vielseitigen Charakteren haben will, der würde vermutlich recht glücklich mit ASAP werden.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Ansprechende Aufarbeitung des Baus der Seebrücke

Seebrücke
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Ich habe das Buch tatsächlich einfach so gefunden (für den Preis hätte ich es mir vermutlich andernfalls nie geholt), und da ich in letzter Zeit ganz gerne mal durch Fotobände blättere, konnte ich auch ...

Ich habe das Buch tatsächlich einfach so gefunden (für den Preis hätte ich es mir vermutlich andernfalls nie geholt), und da ich in letzter Zeit ganz gerne mal durch Fotobände blättere, konnte ich auch hier nicht nein sagen.
Ich muss zugeben, dass mich hauptsächlich die Bilder interessiert haben, sodass ich die Einleitung eher überflogen habe und über diese nicht viel äußern kann, die Dokumentation der Geschehnisse dann hat mir aber gut gefallen. Besonders schön finde ich das Detail, dass auf manchen (aber nicht allen) Seiten eine kleine Grafik der Seebrücke eingeblendet ist, auf welcher man sehen kann, von wo genau das Foto aufgenommen wurde, das finde ich ein wirklich schönes Detail. Leider ist dies nicht bei allen Bildern der Fall, und wenn es der Fall ist befinden sich meist zwei Fotos auf der entsprechenden Doppelseite, sodass nicht immer ganz klar ist, welche Markierung zu welchem Bild gehört.
Auch finde ich die Fotos in schwarz-weiß auf jeden Fall ansprechend, es fühlt sich in dem Rahmen dann aber etwas fehl am Platz an, wenn in den Bildunterschriften die "zauberhafte, rotbraune Gitterstruktur" erwähnt wird, da man als Leser/Betrachter von der Farbe ja nichts mitbekommt. Ich denke nicht, dass mir die Bilder farbig besser gefallen hätten, da sie in schwarz-weiß natürlich ein gewisses harmonisches Gesamtbild mit sich bringen, das mit zu vielen Farben vermutlich nicht gegeben wäre, finde in diesem Punkt allerdings die Erwähnung der Farben dann merkwürdig.
Insgesamt trotzdem eine schöne Dokumentations-Technik und ich hatte meine Freude an dem Bildband, nur eben Kleinigkeiten haben nicht ganz gepasst oder hätten etwas besser ausgearbeitet sein können.

Veröffentlicht am 27.11.2024

Pferde, Kriminalfall und Familiendrama

Nur dieser eine Sommer ...
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Nur dieser eine Sommer hat mich tatsächlich hauptsächlich aufgrund des Covers sofort angesprochen, und das obwohl ich Pferdebücher eigentlich gar nicht mag/längst aus dem Alter (und meiner Pferde-Phase) ...

Nur dieser eine Sommer hat mich tatsächlich hauptsächlich aufgrund des Covers sofort angesprochen, und das obwohl ich Pferdebücher eigentlich gar nicht mag/längst aus dem Alter (und meiner Pferde-Phase) rausgewachsen bin. Aber das Buch ist richtig schön anzusehen, und als ich dann heute doch mal reinlesen wollte, um zu sehen, ob ich es aussortieren will oder nicht, hat es mich auch Inhaltlich sehr schnell gefesselt und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Was vermutlich hauptsächlich damit zu tun hat, dass ich es beim Lesen dann gar nicht mehr als Pferdebuch empfunden habe (das ich vermutlich doch sehr schnell aussortiert hätte), sondern es ging dann tatsächlich eher in Richtung Krimi ab einem gewissen Punkt, und vorher mehr um Familienverhältnisse, was ich auch echt spannend fand. Die ganze Pferde-Geschichte rutschte für mich während des Lesens total in den Hintergrund, sogar so weit, dass ich mich irgendwann gefragt habe, warum es überhaupt ein Pferdebuch ist, weil eigentlich war das für mich plötzlich gar nicht mehr der Fokus.
Es geht trotzdem viel um Storm und wie Thea mit dem Pferd umgeht (inwiefern das realistisch ist könnte ich dabei aber echt nicht sagen, manchmal fühlte es sich etwas weit hergeholt an, aber da ich mich in dem Bereich gar nicht auskenne, muss das absolut nichts heißen), aber neben allem anderen war das ein erstaunlich kleiner Teil. Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor, weil mich einfach der Rest mehr interessiert hat.
Emotional hat mich die Geschichte rund um Thea auf jeden Fall berührt, und auch wenn es einige Stellen gab, die für mich etwas losgelöst waren oder bei denen ich nicht ganz nachvollziehen konnte, warum das so ist, hat mich das Buch insgesamt trotzdem super unterhalten und war wirklich angenehm zu lesen. Das Ende war schon irgendwie denkbar und ein paar Dinge habe ich mir einfach von der Art her, wie das Buch geschrieben ist, längst gedacht gehabt, aber das hat überhaupt nicht gestört und am Ende war ich doch erstaunlich zufrieden mit allem. Nicht zu 100%, weil ich auch das Gefühl hatte, dass Dinge vielleicht etwas zu schnell gingen, aber am Ende ist es ein Pferdebuch, kein Krimi, entsprechend kann ich dann doch ganz gut damit leben.

Veröffentlicht am 23.11.2024

Manchmal etwas frustrierend, aber im großen und ganzen eher spannend und schön lebendig geschrieben

Jinx und der magische Urwald
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Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Jinx ist ein Charakter, den ich von der ersten Zeile an sofort ins Herz schließen konnte, und die Art, wie seine Gedanken geschrieben sind und man durch seine Augen ...

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Jinx ist ein Charakter, den ich von der ersten Zeile an sofort ins Herz schließen konnte, und die Art, wie seine Gedanken geschrieben sind und man durch seine Augen alles mitbekommt, hat mich total abgeholt und in die Geschichte eintauchen lassen. Wie selbstverständlich manches für ihn ist und dann anderes wieder nicht, und dass ich beim Lesen aber trotzdem merke, was davon jetzt nur für Jinx oder für die ganze Welt normal ist, hat mir echt gut gefallen, und ich hätte wirklich noch viel länger von ihm lesen können. (Vermutlich muss ich mir jetzt doch irgendwie die restlichen Bände besorgen.)
Es gab leider auch so einiges, das ich bei den anderen Figuren eher frustrierend fand (unter anderem, dass sie immer gerade ihre Meinung so geändert haben, wie es ihnen gepasst hat, und ganz oft war es egal, was Jinx tut, es war alles irgendwie falsch), gleichzeitig passte es aber auch zur Geschichte und zum Ton der Geschichte, sodass ich dann doch damit leben konnte, auch wenn es mich teilweise sehr genervt hat. Aber dafür liest sich das Buch auch wirklich schnell, sodass auch immer ziemlich bald wieder Dinge kommen, die besser laufen.
Neben den Charakteren hat mir auch die Welt/der Urwald wirklich gut gefallen, und das Konzept, wie Dinge funktionieren, gerade Magie, oder wie Jinx auf Sachen zugeht, die mit dem Urwald oder anderen Orten zu tun haben, war echt gut gemacht in meinen Augen. Ebenso die ganzen persönlichen Probleme. Manche hätten eindeutig besser gelöst werden können, aber vermutlich hätte es auch schlechter funktioniert, und es hat eindeutig für eine spannende Geschichte gesorgt, also bin ich durchaus bereit, den entsprechenden Figuren doch irgendwie zu vergeben.
Alles in allem hatte ich auf jeden Fall meine Freude an dem Buch und seinen Figuren!

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Schöner kindgerechter Umgang mit dem Thema Tod und Abschied

Eichhörnchenbrüder
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Band 1 hat mich emotional noch mehr angesprochen, als Band zwei, gleichzeitig fand ich ihn auch etwas zu simpel.
Erneut gefallen mir die Illustrationen des Buches wirklich gut. Sie sind im Inneren eindeutig ...

Band 1 hat mich emotional noch mehr angesprochen, als Band zwei, gleichzeitig fand ich ihn auch etwas zu simpel.
Erneut gefallen mir die Illustrationen des Buches wirklich gut. Sie sind im Inneren eindeutig einfacher als das Cover und bleiben hinter diesem daher für mich auch ein wenig zurück, tragen aber dennoch schön zur Geschichte bei und sind dennoch sehr liebevoll gestaltet. Anders als in Band 2 finde ich die Bilder hier alle etwas weniger lebhaft und bewegt, was angesichts des Themas von Verlust aber auch gut funktioniert, da Anto sich ja auch nicht wirklich fröhlich und freundlich fühlt, nachdem er Mika verloren hat. Insofern durchaus passend, auch wenn ich nicht zwingend das Gefühl habe, dass es Absicht war.
Von der Geschichte her hat dieses Buch mich emotional auf jeden Fall abholen können (ich geb's auch gerne zu: ich habe geweint), allerdings erst ab der Hälfte etwas. Ich fand die erste Hälfte auch sehr schön, weil man hier die Freundschaft zwischen Anto und Mika besser kennenlernt und etwas vertieft, und auch wenn das ganz simpel geschrieben ist, funktioniert es für ein Kinderbuch dennoch gut, allerdings gibt es dann den Mittelteil, in dem Mika stirbt, und während ich natürlich einsehe, dass das nicht das Hauptthema des Buches ist und ich auch auf keinen Fall wollen würde, dass der Tod selbst näher erklärt werden würde, denn ich denke, die Umstände sind wirklich egal, fand ich die Seiten, in denen all das angesprochen wurde irgendwie doch nicht so richtig überzeugend. Im Vergleich zum Anfang und besonders zur zweiten Hälfte dann wirkte dieser Teil ein wenig gezwungener und als müsste das jetzt eben irgendwie passieren, und da hat mich die Geschichte kurzzeitig vverloren. Den Rest mochte ich dann aber wie gesagt wirklich gerne, auch wenn er wirklich sehr traurig und gefühlvoll war, und vielleicht war das Ende auch wieder etwas simpel, aber für ein Kinderbuch wirklich akzeptabel und schön, also da habe ich nicht wirklich was dran auszusetzen.
Insgesamt also ein nicht ganz überzeugender Mittelteil, aber dafür ein umso stärkeres Ende und Steenken hat es sehr gut geschafft, hier gefühlvoll über Verluste aber auch Zusammenhalt zu schreiben, und es hat mir wirklich gut gefallen.

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