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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2024

Wenn ein Wandertrip zum Albtraum wird

The Hike
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Meiner Meinung nach ist allein schon das Buchcover ein absoluter Eyecatcher und der Klappentext verspricht eine extrem spannende Story! Doch ist sie wirklich so fesselnd? Dies war mein erster Thriller ...

Meiner Meinung nach ist allein schon das Buchcover ein absoluter Eyecatcher und der Klappentext verspricht eine extrem spannende Story! Doch ist sie wirklich so fesselnd? Dies war mein erster Thriller aus der Feder von Lucy Clarke und ich war sehr gespannt!

Mein Eindruck vom Buch:
Die Inhaltsangabe verrät dem Leser schon mal, dass vier Frauen dem Alltag entfliehen und nach Norwegen reisen, um dort zu wandern. Was sich erstmal als wahres Detox anhört, wird aber schnell zu einem absoluten Albtraum für die Freundinnen, da vor einem Jahr in den Bergen eine Frau spurlos verschwunden ist und die einzige Person, die weiß, was mit ihr passiert ist, vielleicht immer noch auf der Jagd ist… Spannung pur also! Ich durfte Maggie, Liz, Helena und Joni begleiten, die Kapitel wechselten zwischen diesen Personen ab und man erfährt viel über die Gedankenwelt der Frauen. Zwischendurch werden aber auch immer wieder Begebenheiten aus Sicht der damaligen Suche eingeflochten, was verwirrte und gleichzeitig den Spannungsbogen hochhält. Sowas liebe ich in Büchern! Auch den Schreibstil mochte ich sofort, der Thriller lässt sich total flüssig lesen und man fliegt nur so über die Seiten. Auch der Schluss überzeugte mich vollkommen, denn vorhersehbar war dieses Ende absolut nicht.

Fazit:
Von mir kommt für dieses Werk eine absolute Leseempfehlung! Und ich freu mich jetzt auf ein weiteres Werk von Lucy Clarke, nämlich „One of the Girls“.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Kurzweilige Unterhaltung und perfekte Ergänzung zum Film

The Idea of You
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Nachdem ich total geflasht vom Film „Als du mich sahst“ war, musste ich natürlich auch das Buch dazu lesen. Die Autorin Robinne Lee kannte ich bis dahin nicht und ich war sehr gespannt darauf, wie sich ...

Nachdem ich total geflasht vom Film „Als du mich sahst“ war, musste ich natürlich auch das Buch dazu lesen. Die Autorin Robinne Lee kannte ich bis dahin nicht und ich war sehr gespannt darauf, wie sich das Buch mit dem Film deckt und natürlich auch umgedreht.

Mein Eindruck vom Buch:
Es ist eine sehr leichte Lektüre und man fliegt nur so über die Seiten. Ich mag den Schreibstil der Schriftstellerin und die Kapitel sind recht kurz und knackig, so dass man auch mal zwischendurch ein Kapitel lesen kann. Was ich sehr erfrischend fand, dass die Namen der Kapitel meistens die Städte waren, in denen sie sich gerade trafen. Das war wirklich mal was Anderes und ich war immer gespannt, wohin es die zwei als nächstes verschlug. Natürlich gibt es auch Differenzen zum Film, so ist Hayes im Buch jünger als im Film und auch Solènes Tochter ist in der Verfilmung etwas älter. Darüber hinaus gibt es auch noch andere feine Unterschiede, die dann doch nochmal eine etwas andere Story ergeben, so wie in den meisten Adaptionen.

Fazit:
Wer vom Film begeistert war, wird sicherlich auch an diesem Werk gefallen finden. Es ist nicht besonders tiefsinnig, man wird also definitiv keine Erleuchtung finden, stellt aber eine tolle und kurzweilige Unterhaltung dar.

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Veröffentlicht am 23.09.2024

Carter ist ein Meister des Thrillers!

Der Totenarzt (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 13)
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Chris Carter! Ich fiebere jeden einzelnen Band meines Lieblingsautors entgegen und konnte es auch hier wieder kaum erwarten, endlich den 13. Band der Hunter-Garcia-Reihe in den Händen zu halten. Man merkt, ...

Chris Carter! Ich fiebere jeden einzelnen Band meines Lieblingsautors entgegen und konnte es auch hier wieder kaum erwarten, endlich den 13. Band der Hunter-Garcia-Reihe in den Händen zu halten. Man merkt, es ist schon eine Weile her, seit ich den Pageturner gelesen habe, jedoch komme ich jetzt erst dazu, die Rezension zu schreiben.

Ich finde es immer etwas knifflig, einen Teil zu bewerten, der in einer Reihe eingeflochten ist, denn am Schreibstil ändert sich meist wenig und die meisten Protagonisten sind auch bekannt. So auch hier... was soll ich hinzufügen, außer, dass auch diese Story gewohnt fesselnd ist und ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte? Ich liebe den trockenen Humor Hunters und ich genieße die Freund- und Kollegenschaft von Hunter und Garcia sehr! Diesmal hatten wir aber auch einen erfrischenden neuen Charakter mit an Bord... verkörpert durch eine junge ehrgeizige Studentin und ich hoffe sehr, die Leserschaft wird erneut auf sie treffen! Die Kapitel sind wieder kurz, knackig und enden meist mit einem Cliffhanger 😊 Nur einen mini mini mini Kritikpunkt habe ich: Ich hätte mir gewünscht, wieder etwas mehr von Hunter und/oder Garcias Privatleben zu erfahren. Anna fehlt mir schon richtig! Aber wie gesagt, das ist nur ein klitzekleiner Punkt und wohl weibliche Neugier 😉

Fazit:

Ich liebe diese Reihe! Es ist schwierig, Reihe zu finden, die über so viele Bände gleichbleibend Spannung bieten. Chris Carter ist ein Meister im Thriller und ich kann ich freue mich schon jetzt unbeschreiblich auf Band 14!

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Unerwartet berührend...

Paradise Garden
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Überwiegend Thriller stehen auf meinem Leseprogramm, doch mir wurde dieses Werk von der Autorin Elena Fischer so ans Herz gelegt, dass ich nicht anders konnte, als es zu lesen. Und auch vom Klappentext ...

Überwiegend Thriller stehen auf meinem Leseprogramm, doch mir wurde dieses Werk von der Autorin Elena Fischer so ans Herz gelegt, dass ich nicht anders konnte, als es zu lesen. Und auch vom Klappentext war ich nicht überzeugt… eine 14jährige, die in einer deutschen Hochhaussiedlung lebt und der Besuch ihrer Oma sollte alles verändern? Ich dachte, da muss schon viel passieren, dass ich dieses Buch lieben werde…

Und doch hat mich die Geschichte sofort verzaubert. Es ist wirklich faszinierend, dass dieser Roman das Debüt der Schriftstellerin ist und mich hat es auch nicht verwundert, dass „Paradise Garden“ den Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Mainz für junge Autoren und Autorinnen gewann und für mehrere Preise nominiert war. Elena Fischers Schreibstil lässt den Leser alle Emotionen Billies nachfühlen und ich hätte nie gedacht, dass ich mich dadurch in eine 14jährige so gut hineinversetzen kann. Billies Geschichte ist tragisch und doch auch hoffnungsvoll und die Autorin schafft es brillant, dass dadurch überhaupt kein Widerspruch entsteht. Ich mochte Billie und ebenso ihre wundervolle Mutter. Selbst ihre Oma wurde so gezeichnet, dass man Verständnis für ihr tun und handeln aufbringen konnte.

Fazit:
Ich bin begeistert von dieser Geschichte und werde sie jedem Leser genauso ans Herz legen, wie es mir ans Herz gelegt wurde. Es ist eine leise berührende Geschichte und beweist, dass selbst hartgesottene Thriller-Liebhaber öfter mal das Genre wechseln sollten. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf weitere Werke dieser besonderen Autorin!

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Veröffentlicht am 02.01.2024

Tolle Einblicke in das Leben des Schauspielers

Jenseits der Magie
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Wer kennt die Harry Potter Filme nicht? Ich denke, da wird es mittlerweile nicht mehr viele Menschen geben, die noch nie von dem jungen Zauberer gehört hat. Und kennt man Harry Potter, kennt man unweigerlich ...

Wer kennt die Harry Potter Filme nicht? Ich denke, da wird es mittlerweile nicht mehr viele Menschen geben, die noch nie von dem jungen Zauberer gehört hat. Und kennt man Harry Potter, kennt man unweigerlich auch seinen Erzfeind: Draco Malfoy. Dieser wird in den Filmen von Tom Felton gespielt. Auch, wenn er selbst erst Mitte dreißig ist, hat er bereits eine Biographie veröffentlicht. Und als absoluter Harry Potter Fan musste ich diese natürlich unbedingt lesen.
Schon vor der Lektüre habe ich gesehen, dass sein Werk enorm gut bewertet wird. Das hat meine Erwartungen ziemlich hoch gesetzt und ich wurde nicht enttäuscht: Tom Felton erzählt sehr erfrischend seine Erlebnisse und es macht Spaß, seinen Weg zu begleiten. Während des Lesens musste ich öfter schmunzeln. Ich fand es enorm interessant, wie Tom zum Schauspieler wurde und er gewährt dem Leser eine Menge Einblicke hinter die Harry-Potter-Kulissen. Es hat mich berührt, wie liebevoll er von seiner Familie berichtet, ebenso, wie herzlich er über seine Kollegen und Mentoren am Filmset spricht. In der Mitte des Buches gibt es viele Fotos und auch diese zeigen auf, wie er gleichzeitig in zwei Welten wandelt: Einmal mit seiner Muggel-Familie und seinen Muggel-Freunden, die er mit seiner Rolle so gar nicht beeindrucken konnte und einmal seine Zauberer-Familie, die ihn ebenso wie seine Muggel-Familie geprägt hat und durch die er so viel lernen durfte.
Ich kann diese Biographie jedem Harry Potter Fan nur wärmstens empfehlen, aber auch jedem anderen, der neugierig auf das Leben eines grandiosen Schauspielers ist. Und ich hoffe sehr, dass wir Tom Felton noch ganz oft auf der Leinwand sehen werden. Von mir gibt es volle Sternezahl für dieses tolle Buch.

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