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Veröffentlicht am 16.12.2024

Tolle Sports-Romance

Collide
3

Meinung:

Sie hält mir eine Waffe an die Schläfe. Na ja, zumindest im übertragenen Sinn.

Das Cover finde ich toll, ich mags, dass diese Art von Covern endlich bei uns angekommen ist und ich finde auch, ...

Meinung:

Sie hält mir eine Waffe an die Schläfe. Na ja, zumindest im übertragenen Sinn.

Das Cover finde ich toll, ich mags, dass diese Art von Covern endlich bei uns angekommen ist und ich finde auch, dass es super aussieht. Der Artstyle ist wirklich schön.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei man aus beiden Sichten liest, einmal aus Summer’s und einmal aus Aiden’s, dadurch lernt man beide besser kennen und kriegt auch mehr von der Geschichte.

Zu Beginn lernt man Summer kennen, die sich für ein Praktikum bewerben will und dafür eine Arbeit schreiben muss. Diese soll sich ausgerechnet mit Eishockey beschäftigen und dazu muss sich viel Zeit mit Aiden verbringen, dem Captain der Mannschaft. Blöd nur, dass Summer Eishockey und alle Personen, die es spielen, hasst.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich fand das Setting gut und auch wieso die beiden Protagonisten etwas miteinander machen müssen war mal anders. Außerdem mag ich Eishockey in Büchern, also das war auch schonmal positiv.

Summer fand ich in Ordnung, nur bei dem Thema Eishockey hat sie komplett übertrieben. Sie hasst den Sport und die Sportler, weil ihr Dad Eishockey gespielt hat und sie dadurch vernachlässigt hat. Den Grund finde ich einfach doof. Abgesehen davon hat sie Bindungsängste und hält Aiden immer hin, obwohl sie selbst schon ihre Gefühle merkt. Das fand ich wirklich nervig an ihr und hat sie auch nicht gerade sympathischer gemacht.

Aiden hingegen ist ein Schatz. Er gibt Summer die Zeit, die sie braucht, drängt sie nicht und ist trotzdem immer für sie da. Ebenso für seine Teamkollegen, er hält auch mal den Kopf für sie hin. Ich liebe Aiden wirklich, für ihn steht nicht Eishockey an erster Stelle, sondern seine Familie, seine Freunde und Summer und das merkt man immer wieder.

Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen. Summer und Aiden müssen Zeit miteinander verbringen, weil sie eine Arbeit schreiben muss und er ihr dabei als Testobjekt zur Seite steht. Schon von Beginn an merkt man die Anziehung zwischen den beiden und es ist klar, dass sich daraus mehr entwickeln wird, nur dauert das einfach.

Die Liebesgeschichte fand ich fast schon mühsam. Sie ist gut, keine Frage, aber durch Summer gibt es immer wieder ein hin und her und obwohl man als Leser eh schon weiß, dass sie sich mögen, dauert es einfach unglaublich lange, bis auch Summer es sich eingesteht. Das fand ich persönlich recht mühsam. In Zusammenhang damit hat mich der Mittelteil etwas enttäuscht, denn hier wird sich wirklich auf die beiden fokusiert und auf sonst nichts. Immer wenn eine andere Szene kommen würde gibt es einen Cut, es wird ein Satz darüber geschrieben, dass Aiden oder Summer irgendwas getan haben und schon sind sie wieder zusammen. Man liest also fast ausschlißlich von den beiden und alle Freunde, Hobbys oder sonstige Dinge bleiben im Mittelteil sehr auf der Strecke.

Was ich hingegen sehr gut fand war, dass es kein zusätzliches Drama zwischen den beiden am Ende gab. Es war so schon genügend Drama bis dahin zwischen ihnen, aber die Autorin hat hier etwas anderes eingebaut, was man sich schon vorher denken konnte und hier nochmals wichtig wurde. Ich mochte die Wendung und wie das alles verwoben wurde, es hat gut gepasst.

Es gibt auch richtig liebenswerte (und auch doofe) Nebencharaktere. Das ganze Eishockeyteam hat Summer sozusagen adopiert und kümmert sich um sie, richtig schön. Und auch ihre Mitbewohnerin mochte ich sehr gerne, diese bekommt im Laufe des Buches immer mehr Zeit mit Summer und zusammen sind sie schon toll. Dann gibt es auch noch Donny, einen Ex von Summer, den ich aus tiefstem Herzen hasse. Er ist ein richtig überheblicher Typ und will Summer immer einreden, dass ihre Arbeit nicht gut genug ist und er es viel besser könnte. Ab dem ersten Auftritt von ihm habe ich ihn gehasst und das hat sich bis zum Ende nicht geändert.

Das Ende hat mir dann insgesamt gut gefallen. Nicht nur Freunde, sondern auch die Familien haben begonnen eine größere Rolle zu spielen und ich fand die Art, wie diese eingebunden wurden, echt gut. Außerdem hat sich auch sonst fast alles geklärt und man bekommt noch einen richtig kitschigen Abschluss. Mir persönlich war es schon fast zu viel. Trotzdem war es ein guter Abschluss für das Buch.

Fazit:

Das Buch ist eine tolle Sports-Romance und hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Im Mittelteil gab es für mich aber zu viele Sprünge, so gab es fast nur Szenen mit Summer und Aiden, alles andere ging unter. Summer war im gesamten Buch sowieso öfter Mal komisch, mit ihr wurde ich nicht ganz war, dafür war Aiden aber toll. Von mir gibt es 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.11.2024

Lügen und Verrat

Five Broken Blades
0

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Blut gegen Gold – das ist mein Geschäftsmodell und mein Lebensmotto.

Das Cover finde ich richtig cool, mit den Klingen darauf, somit passt ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Blut gegen Gold – das ist mein Geschäftsmodell und mein Lebensmotto.

Das Cover finde ich richtig cool, mit den Klingen darauf, somit passt es auch zum Titel. Allerdings spielen Schwerter in dem Buch nur eine nebensächliche Rolle.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich angenehm zu lesen. Ich mochte es, dass es Kapitel aus Sicht von jeder Hauptperson gibt und man dadurch alle besser kennen lernt. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive.

Der Gottkönig Joon soll getötet werden und fünf ganz unterschiedliche Persönlichkeiten sollen das bewerkstelligen. Doch bis zu zusammen finden und dann ihren Plan ausführen, müssen sie noch andere Hindernisse überwinden.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, obwohl ich schon etwas mit den vielen Namen zu kämpfen hatte. Die Kapitel in dem Buch sind recht kurz, wodurch es schnelle Perspektivenwechsel gab und wenn man die Figuren noch nicht kennt, kann das schon verwirrend sein. Nach und nach habe ich aber alle zuordnen können und dann ging es auch schon leichter zu lesen.

Royo und Aeri mochte ich zuerst am wenigsten. Was hauptsächlich an Aeri lag, denn sie ist wirklich aufgedreht, redet in einer Tour und wird so unbekümmert, dass man sich schon Sorgen machen muss. Sie hat Royo als Leibwächter beauftragt und ihn mochte ich echt gerne. Erst konzentrierte er sich nur auf seine Arbeit und führte diese auch gewissenhaft aus, aber irgendwann wurde Aeri ihm auch so wichtig. Seine Gefühle ihr gegenüber konnte ich nicht zu 100% nachvollziehen, weil ich keine Entwicklung davon gesehen habe, aber insgesamt mochte ich ihn sehr gerne.

Das nächste Zweiergespann sind Sora und Tiyung. Sora war mein liebster Charakter in dem Buch. Sie ist eine Giftmörderin und wirklich gut in dem was sie tut. Ich habe ihre Stärke und ihren Willen bewundert, nie hat sie sich unterkriegen lassen und hatte immer ihr Ziel vor Augen. Tiyung kam tatsächlich ein wenig kurz. Er ist die Begleitung von Sora, das ist der Auftrag, den er von seinem Vater, der auch Soras Besitzer ist, bekommen hat. Er wirkte eigentlich recht feige auf mich und so wirklich mögen tu ich ihn auch nicht. Ein bisschen mehr Rückgrat würde ihm nicht schaden.

Dann haben wir noch Euyn und Mikail. Euyn ist der Bruder von Joon und soll der nächste König werden. Mikail war früher sein Lover und ist ein Spion. Die beiden mochte ich wirklich gerne, denn ihre Handlung war am spannendsten und beide sind auch echt cool. Sie können kämpfen und wirkten auch wie das Hirn der ganzen Operation.

Bis ungefähr zur Hälfte sind die Pärchen allein und reisen nur herum, damit an dem vereinbarten Treffpunkt ankommen. Aber dieser Teil des Buches ist nicht langweilig, denn alle von ihnen haben andere Hindernisse und man erfährt auch noch etwas mehr über die jweiligen Personen und wie sie zu der Mission stehen. Schnell ist einem als Leser klar, dass sie alle eigene Ziele verfolgen und diese nur zufällig teilweise identisch mit der Mission sind. Man kann also schon früh miträtseln, was wohl am Ende passieren wird und wie alles ausgehen wird.

Ich muss sagen, dass ich viele Theorien hatte, wie das Buch enden würde, aber keine davon gestimmt hat. Ich war auf vieles vorbereitet, aber das Ende hat mich dann doch auch überrascht. Wenn man dann aber so drüber nachdenkt wird klar, dass es schon Hinweise darauf gab. Tja, dafür hatte ich wenigstens ein spannendes Ende.

Meiner Meinung nach hätten die Liebesgeschichten nicht sein müssen. Zumindest eine von den dreien, die es in dem Buch gibt, hat sich erzwungen angefühlt, die beiden anderen waren in Ordnung, weil da schon Gefühle von früher dabei waren. Etwas weniger Liebesdrama hätte aber sich nicht geschadet.

Die Welt und auch die Magie haben mir sehr gut gefallen. Ich kenne mich mit koreanischer Mythologie und Legenden nicht aus, und konnte daher auch keinen Bezug herstellen, aber so insgesamt waren die Legenden in dem Buch gut gemacht. Die Wichtigste davon wird zwar erst gegen Ende genauer erklärt, aber das macht meiner Meinung nach nichts.

Abschließend sei noch gesagt, dass man sich kein Meisterwerk erwarten darf. Oft waren moderne Begriffe vorhanden, die es so in dieser Welt nicht geben sollte und auch die Liebesgeschichten standen zu oft im Vordergrund, wodurch andere Szenen zu kurz kamen. Aber es hat Spaß gemacht und ich werde den zweiten Band sicherlich lesen.

Fazit:

Sobald man einmal alle Namen zuordnen kann, geht es schon dahin. Meine Lieblinge waren eindeutig Sora und Mikail, am wenigsten mochte ich Aeri. In dem Buch gibt es viele Reisen und einiges an Pläne schmieden, was nicht für jeden was ist. Auch standen die Liebesgeschichten oftmals zu sehr im Vordergrund. Dafür war das Ende dann richtig gut und spannend und es gibt einen sehr unerwartete Twist, der mich umso neugieriger auf den zweiten Band gemacht hat. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.11.2024

Interessante Märchenadaption

Königin der Sterne
0

Meinung:

Es war einmal…
ein gütiger Fürst.

Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, greift aber doch einige Elemente aus dem Buch auf. Mit einer Märchenadaption hätte ich nicht unbedingt gerechnet, ...

Meinung:

Es war einmal…
ein gütiger Fürst.


Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, greift aber doch einige Elemente aus dem Buch auf. Mit einer Märchenadaption hätte ich nicht unbedingt gerechnet, aber es passt gut zum Inhalt, denn dieser ist auch nicht gerade fröhlich.

Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, wobei sich auf Nala fokusiert wird. Manchmal kam stark durch, dass es sich um eine Neuerzählung von Märchen handelte, einfach durch den Schreibstil, das war schön zu lesen.

Zu Beginn lernt man Nala kennen. Sie ist die Tochter eines Herzogs, und hat ihre Mutter verloren. Der Herzog will sie nun heiraten, da er sie an seine verstorbene Frau erinnert, doch Nala will das nicht und stellt ihm eine Aufgabe. Diese aber löst er schneller als erwartet, danach bleibt ihr nur noch die Flucht.

Der Einstieg in das Buch ist mir gar nicht so leicht gefallen. Ich kenne das originale Märchen nicht, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern und so musste ich mich erstmal in dieser Welt zurecht finden. Nala wirkte zuerst auch recht naiv auf mich, wovon ich kein Fan bin, also das Buch hat es mir zuerst gar nicht so leicht gemacht. Zum Glück ging es bald rund und da hat es mich auch mehr catchen können.

Nala mochte ich ganz gerne, auch wenn ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar waren. Ihre Angst vor ihrem Vater wurde richtig gut beschrieben und auch später merkt man, dass sie sich weiter entwickelt hat. Sie wird slebstbewusster und steht endlich für sich selbst ein. Ihre Entwicklung fand ich wirklich gut.

Ich kenne das Märchen, auf dem die Geschichte basiert nicht, aber ich habe andere Märchen erkannt. Solche kleinen Dinge mag ich super gerne, wenn mehrere Märchen in einem Buch verwoben werden. Die Geschichte selbst fand ich gut, aber auch ein bisschen kurz. Manche Dinge gingen dadurch zu schnell und ich kam dann nicht mehr ganz mit.

Der Fuchsmantel, der Nala verwandelt, spielt eine große Rolle und ich mochte diesen Teil des Buches am liebsten. Zwar gibt es auch noch andere magische Gegestände, aber dieser Mantel hat mir einfach am besten gefallen. Allein schon, wie der Herzog diesen beschafft hat war super interessant und dann später wird es immer klarer, dass Nala damit vorsichtig sein muss. Gegen Ende wird er auch nochmals wichtiger.

Ansonsten war die Geschichte recht actionreich, es passiert einfach so viel darin. Nala begegnet auf ihrer Flucht so einigen Personen und nicht jeder davon meint es gut mit ihr. Dadurch hat sich das Buch sozusagen in Abschnitte unterteilt, die dann am Ende eine ganze Geschichte ergeben haben und alle Fäden zusammengeführt haben. Durch die Kämpfe wurde es nie langweilig, das mochte ich persönlich gerne.

Gegen Ende kamen dann noch einige sehr unerwartet Wendungen, die mir aber gut gefallen haben. Nala hat sich bis dahin auch schon sehr verändert. Sie hat Mut bewiesen und sich dem wahren Feind entgegen gestellt. Ich mochte das Ende, es war ganz anders als erwartet, auch wenn einiges etwas zu schnell ging.

Fazit:

Für mich war das Buch ein recht kurzes Lesevergnügen, aber es hat Spaß gemacht die Märchen in der Geschichte zu erkennen. Ich liebe die Idee mit dem Fuchsmantel und auch Nala hat mich mit der Zeit von sich überzeugt. Hin und wieder ging mir einiges zu schnell und ich hätte mir ein paar Seiten mehr gewünscht, aber insgesamt war es ein gutes Buch, das ich jedem Märchenfan empfehlen kann. Von mir kriegt es 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2024

Schöne Second-Chance-Romance

A Second Chance for Christmas
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich bin schwanger.

Das Cover ist jetzt nicht unbedingt mein Fall und passte auch nicht wirklich zum Inhalt. Der Titel und Klappentext haben ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich bin schwanger.

Das Cover ist jetzt nicht unbedingt mein Fall und passte auch nicht wirklich zum Inhalt. Der Titel und Klappentext haben mich da schon mehr interessiert.

Der Schreibstil der Autorin war einfach zu lesen. Es gibt Kapitel aus Sicht von Eva und von Tobias, jeweils in der Ich-Perspektive, wodurch man beide Hauptpersonen besser kennen lernen kann. Ich mochte es, dass sie, trotz der der Kürze des Buches, doch genug Charakter bekommen haben.

Zu Beginn lernt man Eva kennen, die nach einem One Night Stand mit ihrem Ex schwanger ist. Nun will sie aber bald nach London ziehen, doch Tobias möchte, dass sein Kind in der Nähe bleibt und einen festen Wohnort hat.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da ich Eva sofort mochte. Man wird auch gleich in die Geschichte geworfen, was ich persönlich gerne mag, dadurch erfährt man einige Dinge zwar erst später, aber das hat hier ganz gut gepasst.

Eva hat mir gut gefallen. Zwar verstand ich ihre Ansichten nicht immer und sie ist ein ziemlicher Workaholic, aber ich fand es gut, dass sie ihre Meinung vertreten hat und auch das gemacht hat, was sie will. Ein bisschen einsichtiger hätte sie aber mit Tobias sein können, immerhin ist er der Vater und sollte auch ein bisschen MItspracherecht haben.

Tobias ist ein netter Kerl, ich fands gut, dass er sich sofort um das Kind kümmern wollte, obwohl die beiden nicht zusammen sind und Eva damit nicht allein gelassen hätte. Auch hat er sofort begonnen zu planen, das war richtig süß von ihm. Ansonsten ist er ein erfolgreicher Typ, der seine Firma leitet und eine gute Beziehung zu seiner Familie hat, was ich wirklich nett fand.

Das Buch ist recht kurz, daher will ich nicht zu viel sagen. Mir hat aber das Setting gut gefallen, das Buch spielt um Weihnachten herum, wovon man aber leider nur wenig mitbekommt und auch die Familie von Eva kommt immer mal wieder vor. Besonders ihren Vater habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr weihnachtliche Stimmung in das Buch bringt, so gibt es ein paar Erwähnungen, aber das bestimmte Gefühl fehlt hier.

Viel mehr dreht sich alles nur um die Schwangerschaft und was Eva jetzt tun will. Ihr Plan war es von Beginn an nur kurz zu Hause zu bleiben und dann weiter nach London zu ziehen, da ihr neues Projekt von der Arbeit aus dort ist. Lange überlegt sie also, was sie machen will und das führt auch zu Streitigkeiten zwischen ihr und Tobias. Die hauptsächliche Geschichte dreht sich nun darum und hätten die beiden einmal klar miteinander geredet, wäre das alles auch einfacher gewesen.

Die Liebesgeschichte an sich fand ich in Ordnung. Die beiden kennen sich von früher und waren damals schon ein Paar. Ich mochte es, wie sie langsam wieder zueinander finden und sich neu verlieben, wobei das Baby sicher auch eine große Rolle dabei gespielt hat.

Das Ende selbst war dann ein bisschen über drüber. Ich fand die Entscheidungen von Tobia und Eva etwas überstürzt und auch zu sehr aus dem Nichts. Bis dahin mochte ich es eigentlich, dass sie sich nie verbiegen und ihre Meinung vertreten, aber dann am Ende war alles irgendwie anders.

Fazit:

Für Zwischendurch ist es eine schöne Geschichte, mit genügend Tiefe, wie ich finde. Ich mochte die Charaktere, nur das weihnachtliche Feeling kam ein bisschen zu kurz. Von mir kriegt das Buch dennoch vier Sterne, weil ich die Geschichte insgesamt gerne mochte.

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Veröffentlicht am 13.10.2024

Überraschend gut

Last Line of Defense, Band 1 - Der Angriff
0

Meinung:

Das Cover von dem Buch hat mich ehrlich gesagt etwas abgeschreckt und ich hätte es mir so in der Buchhandlung gar nicht weiter angeschaut. Es vermittelt irgendwie, dass es hier um Motorräder ...

Meinung:

Das Cover von dem Buch hat mich ehrlich gesagt etwas abgeschreckt und ich hätte es mir so in der Buchhandlung gar nicht weiter angeschaut. Es vermittelt irgendwie, dass es hier um Motorräder geht und die Agenten auf denen durch die Gegen cruisen.

Der Schreibstil des Autors war wirklich gut zu lesen. Man merkt, dass es für eine jüngere Zielgruppe geschrieben ist, da es nicht allzu komplexe Sätze gibt und auch sonst der Stil eher einfach gehalten ist. Trotzdem kam ich gut voran und fand auch den Erzählstil gut. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person aus Sicht von Jayden.

Zu Beginn lernt man Jayden kennen, der zufällig in einen Anschlag hineingezogen wird. Er will Sofia helfen und flieht mir ihr, ohne wirklich zu wissen, wieso sie verfolgt wird.

Jayden mochte ich gerne, er ist schlau, kann auspacken und hat immer eine Lösung parat. Sofia war in Ordnung nur überschätzt sie sich oft selbst und denkt nicht über den Tellerrand hinaus. Ich war froh, dass das Buch nicht aus ihrer Sicht geschrieben war.

Die Geschichte hat mich wirklich positiv überrascht. Es geht schon zu Beginn actionreich los und das ändert sich im gesamten Buch auch nicht. Mir war das fast schon ein bisschen zu viel, weil es immer das gleiche Schema war. Weglaufen, verstecken, gefunden werden, weglaufen. Das hat sich ziemlich oft wiederholt und hier hätte ich mir ein bisschen Abwechslung gewunschen.

Was ich aber echt cool fand waren die Rückblicke, so erfährt man, wie Jayden überhaupt ein Agent wurde, wie er ausgebildet wurde und wie er da gelandet ist, wo er eben war. Diese Teile des Buches haben mir wirklich am besten gefallen.

Ich mochte es auch, dass es keine unnötige Liebesgeschichte gibt und sich eher auf die Freundschaft und Kollegschaft konzentriert wird. Das hat hier einfach besser gepasst. Abgesehen davon waren manche Dinge in dem Buch aber unlogisch. Da fällt mir sofort die sichere Verbindung in dem Katzenkaffee ein, denn jeder, der sich ein bisschen damit beschäftigt weiß, dass das so einfach nicht funktioniert. Aber darüber kann man hinwegsehen.

Fazit:

Das Buch hat mich überrascht und mit seiner actionreichen Story überzeugen können. Es war sicher nicht perfekt und manche Dinge waren auch unlogisch oder zu schnell erzählt, aber insgesamt war es ein gutes Buch. Von mir gibt es 4 Stern.

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