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Veröffentlicht am 22.02.2025

Kleine Schwächen, aber tolles Ende

Revenant Games – Spiel auf Leben und Tod
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Meinung:

Vielen Dank an den verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Hunger trieb die meisten Menschen früher oder später an den Waldrand.

Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, man sieht Blut, ...

Meinung:

Vielen Dank an den verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Hunger trieb die meisten Menschen früher oder später an den Waldrand.

Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, man sieht Blut, welches für die Vampire steht und die Pflanze, welche für die Hexen steht, somit hat man eine schöne Brücke zum Inhalt.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und angenehm zu lesen, ich kam schnell weiter in dem Buch. Geschrieben ist es aus Sicht von Bly, wodurch man sie am besten kennen lernt. Ich mochte die Beschreibungen der beiden Städte am liebsten, denn die konnte ich mir richtig gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Bly kennen, die an den Spielen der Vampire und Hexen teilnehmen will, denn zu gewinnen gibt es bei den Hexen einen wichtigen Preis. Sie könnte ihre tote Schwester zurückholen. Emerson, ein Freund von ihr in den sie heimlich verliebt ist, will ihr dabei helfen, doch weil er mit einem Todesfluch belegt wurde, brauchen sie auch den Preis der Vampire um ihn unsterblich zu machen.

Der Einstieg in das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es startet mit einem Rückblick zu dem Moment, in dem Blys Schwester Elise gestorben ist und man erfährt, wie es dazu kam. Das hat meine Neugierde geweckt und ich war gespannt, was die Autorin daraus machen würde.

Bly mochte ich gerne, sie würde alles für ihre Schwester tun und nimmt sogar die Spiele auf sich. Ihre EInstellung zu Vampiren und Hexen war von Anfang an deutlich, doch mit der Zeit merkt auch sie, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Ihre Wandlung fand ich im Laufe des Buches etwas schnell, denn zuerst ist sie von ihrer Meinung überzeugt und dann ändert sie sie sehr schnell. Was ich aber cool fand war ihre Skrupellosigkeit. Ihre Schwester bedeutet ihr alles und sie würde sogar über Leichen gehen.

Emerson konnte ich lange nicht einschätzen, irgendwann habe ich ihn einfach toleriert. Er blieb für mich blass und alles was er tat war, Bly zu helfen und ansonsten hat er nicht viel beigetragen oder allgemein geredet.

Kerrigan hingegen mochte ich schon mehr. Von der ersten Sekunde an fand ich ihn interessant, da sein ganzes Auftreten anders als das der restlichen Vampire war. Ihn lernt man erst langsam kennen, aber er hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und das merkt man immer wieder. Ich mochte seine Einstellung und seine Art an sich.

Ich beginne mit dem einzigen negativen Punkt. Ich habe die Spiele nicht verstanden und es wurde auch nicht gut genug erklärt. Man weiß, wieso die Spiele existieren, aber den genauen Ablauf habe ich bis zum Ende nicht verstanden. Es gibt den Hexenpreis und den Vampirepreis, was dafür zu tun ist ist klar, dann gibts noch Prämienjäger und Menschen die rumrennen und andere einfach töten. Aber die Erklärung von den Spielen habe ich nicht verstanden und auch den Ablauf fand ich etwas schräg. Während der Spiele ging auch alles etwas schnell. So dauert es mehrere Tage um von einer Stadt zur anderen zu kommen, und die spazieren da fröhlich hin und her. Dann frage ich mich, wie lange die Spiele eigentlich gehen, wenn sie so schnell hin und her wechseln können. Vielleicht habe ich es einfach nicht gut genug gelesen, aber meiner Freundin ging es auch so.

Ansonsten kann ich mich aber nicht wirlkich beschweren. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und die Idee dahinter war auch toll. Zuerst hatte ich die Befürchtung, dass es ein Panem-Abklatsch wird, was aber gar nicht der Fall ist. Bly und Emerson sind wild entschlossen beide Preise zu gewinnen und ihre Reise dahin fand ich interessant. Man ist mit ihnen zusammen in der Vampirstadt und auch in der Hexenstadt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei den Vampiren dreht sich alles um Spaß und sie schmeißen Bälle zu den Spielen, scheren sich nicht wirklich um die Menschen und legen keinen Wert auf die eigenen Sicherheit. Bei den Hexen geht es etwas gesitteter zu, wobei man schnell merkt, dass sie skrupelloser sind als die Vampire. Ich fand den Konstrat wirklich gelungen und man kann als Leser keine Seit wirklich mögen.

Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die es für mich gar nicht gebraucht hätte. Die Entwicklung war für mich zu schnell und auch nicht immer nachvollziehbar, die Charaktere haben darum dumme Entscheidungen getroffen und das hat am Ende zu einem riesigen Drama geführt. Ich finde, man hätte das weglassen können und dann wäre es genauso gut gewesen.

Das Ende selbst hat vieles von dem Buch gerettet. Zuerst war es schon so, ja ok, ist halt so, aber dann kamen noch so einige Wendungen, mit denen ich gar nicht gerechnet habe und die mich dazu bringen, dass ich Band zwei lesen will. Manches konnte man sich als Leser denken, aber vieles eben auch nicht und meiner Meinung nach sollte jedes Buch noch ein paar Überraschungen bereit halten.

Fazit:

Ich mochte die Geschichte rund um Bly sehr gerne. Im Mittelteil hat sie mich etwas verloren wegen der Spiele, die ich nicht zu 100% verstanden habe, aber das Ende war dafür umso besser. Die Darstellung der Vampire und Hexen war interessant und anders als in anderen Büchern. Obwohl ein paar Charaktere blass blieben war die Geschichte doch gut gemacht und ich freue mich auf den zweiten Band. Von mir bekommt das Buch vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2025

Am Ende kam alles anders als erwartet

Seven Ways to Tell a Lie
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Sommer rund um Wane erblüht in seinen schönsten Farben.

Das Cover finde ich wirklich genial. Man sieht alle Freunde aus dem Buch darauf ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Sommer rund um Wane erblüht in seinen schönsten Farben.

Das Cover finde ich wirklich genial. Man sieht alle Freunde aus dem Buch darauf und es passt auch einfach zum Inhalt. Sie reden nicht mehr miteinander und die Splitter zeigen das ganz gut.

Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen. Dies war mein erstes Buch von ihm und ich mag es, dass es so leicht zu lesen geht. Geschrieben ist es aus Sicht von Jonah, wodurch man ihn am besten kennen lernt. Es hat auch gut für das Buch gepasst, denn so wusste man nie von den anderen Geheimnissen.

Zu Beginn lernt man Jonah kennen. Eine Freundin von ihm ist vor einem Jahr verschwunden und nun ist ein Deepfake-Video von ihm und der damaligen Clique aufgetaucht. Zuerst glaubt Jonah, dass dies ein Zeichen sein könnte, dass Enya noch lebt, doch als mehr und mehr Geheimnisse ans Licht kommen, spitz sich die Sache zu und Jonah ist sich nicht mehr so sicher mit seiner Annahme.

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Man liest sehr schnell von dem ersten Video und lernt auch alle wichtigen Charaktere kennen. Das hat mich schon neugierig gemacht und ich wollte da gleich weiterlesen. Die Idee mit Deepfakes finde ich sowieso total faszinierend, das Thema ist gruselig, weil man so viel anstellen kann, aber für einen Jugendthriller passt es einfach perfekt.

Jonah mochte ich wirklich gerne, er ist ein ruhiger Typ, der für seine Freunde aber da ist und sie nicht verurteilt. Außerdem liebe ich seine Freundschaft mit Tessa und wie sie zusammen sind. Jonah blüht da auf, denn eigentlich hält er sich immer im Hintergrund und redet nicht allzu viel. Mit ihm konnte ich mich wirklich gut identifizieren.

Die anderen Charaktere mochte ich auch, obwohl viele von ihnen eher flach blieben. So kommt Jessica viel vor, auch Tessa, aber Victor, Samuel und die anderen sind eher Nebenfiguren, die nicht ganz so viel Zeit bekommen. Trotzdem mochte ich die bunte Mischung an Charakteren. Nur mit Enya konnte ich mich in den Rückblenden nicht so wirklich anfreunden, sie ist irgendwie nicht mein Fall von Charakter. Zu laut, zu grell und zu sprunghaft.

Durch die Videos wird das Buch spannend und ich habe immer schon auf das nächste Geheimnis gewartet. Grundsätzlich fand ich die Geheimnisse wirklich gut, wobei manche mehr und manche weniger schockierend waren und somit auch die Videos anders ausgefallen sind. Zwischen den Videos ist nicht viel passiert, es war spannend, wie Jonah immer mehr erfährt und sich die Clique wieder zusammenfindet, aber die wirkliche Spannung kam erst gegen Ende auf.

Zwischendurch gab es immer wieder Rückblenden zum letzten Jahr als Enya verschwand. Dadurch erfährt man auch, wie die Freunde früher waren, wie sie zusammen waren und vor allem wie sie mit Enya waren. Ich mag solche Rückblenden in Büchern wirklich gerne und auch hier hat es toll zum Rest gepasst. Der Leser bekommt mehr Hintergrundinfos und kann so auch der Handlung besser folgen. Für mich waren diese kleinen Teile ein Highlight.

Eine wirkliche Liebesgeschichte gab es zum Glück nicht. Man erfährt zwar, dass Jonah in Enya verliebt war, aber weil diese verschwunden ist gibt es an der Front nichts. Meiner Meinung nach hätte das auch gar nicht zum Buch gepasst, wenn da plötzlich eine Liebesgeschichte im Vordergrund gewesen wäre.

Bis zum Ende kann man als Leser miträtseln, wer nun hinter den Videos steckt und wer ihnen da was anhängen will. Ich hatte ehrlich gesagt keinen Verdächtigen und auch keinen Plan, bis ca 1/4 vor Ende. Es gab einen Punkt, den ich einfach zu übertrieben offensichtlich fand und ab da war mir klar, wer es gewesen sein muss und ich hatte recht. Das hat ein bisschen die Spannung raus genommen, aber weil man den Grund noch nicht wusste blieb wenigstens das. Am Ende ist sowieso alles eskaliert und ich hätte nicht mit sowas in einem Jugendbuch gerechnet. Ich las das und saß wie auf heißen Kohlen, weil ich so aufgeregt war und wissen wollte, wie es denn nun ausgeht.

Man kann also sagen, dass die Videos wirklich toll waren und auch das Ende war grandios. Dazwischen gab es hin und wieder Stellen, die ich persönlich nicht ganz so gut fand und auch ein bisschen zu lang gezogen, aber insgesamt ist es ein spannendes Buch.

Fazit:

Dieser Jugendthriller hat mich wirklich überrascht. Es kam am Ende vieles anders als erwartet und auch sonst war das Buch sehr düster. Ich hatte lange keine Ahnung, wer der Täter und Ersteller der Videos war und konnte so gut miträtseln. Die Charaktere fand ich alle gut und das Ende war unerwartet. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2025

Dramatische Liebe

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mit zittrigen Fingern halte ich das alte Smartphone in den Händen und starre auf das zersprungene Display.

Das Cover ist wieder super schön. ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mit zittrigen Fingern halte ich das alte Smartphone in den Händen und starre auf das zersprungene Display.

Das Cover ist wieder super schön. Es ist passend zu Band eins gestaltet und weil das Meer eine wirklich wichtige Rolle spielt, passt das einfach.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Hazel und Damian, jeweils in der Ich-Perspektive. Wie auch schon in Band eins waren die Gefühle wieder so stark beschrieben, und auch die Beschreibungen der Umgebung waren genial, man hat das Gefühl, dass man selbst in Ferley ist.

Zu Beginn lernt man Hazel kennen, die wieder in der Stadt zurück ist. Sie hält sich von ihren Freunden fern, weil sie Angst vor deren Reaktion hat, doch schon bald trifft sie auf ihren Ex Damian und dieser hat noch lange nicht mit der Sache abgeschlossen. Noch dazu kommt, dass Hazel ihre eigene Vergangenheit einholt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, weil ich mich seit dem ersten Band schon auf die Geschichte von Hazel und Damian freue. Ich war also sofort wieder drinnen und man bekommt schon am Anfang eine Ahnung, wie sich das Drama am Ende enwtickeln wird.

Mit Hazel wurde ich bis zum Ende nicht so wirklich warm. Sie ist ein netter Mensch und kümmert sich liebevoll um ihren Großvater, würde alles für ihn tun, aber ich konnte ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen und oftmals ging sie mir einfach auf die Nerven. Sie verstößt Menschen, die ihr helfen wollen und bemüht sich meistens nichtmal wieder Anschluss zu finden. Das konnte ich gar nicht verstehen.

Damian hingegen ist toll. In Band eins hatte ich so meine Schwierigkeiten mit ihm, aber das wurde hier viel besser. Ich mag seine Einstellung gegenüber seiner Familie und dass er da standhaft bleibt. Auch seine Reaktion Hazel gegenüber fand ich angemessen, ich bewundere ihn aber dafür, dass er ihr noch eine Chance gibt und sie sich erklären lässt.

Die Geschichte selbst konnte mich nicht ganz so stark begeistern und abholen. Zwar war die Liebesgeschichte schön, aber zu 100% gefühlt habe ich es nicht. Vielleicht liegt es an Hazel, ich kann es gar nicht genau benennen, aber der Funke ist nicht ganz übergesprungen. Allgemein haben mir die Kapitel aus Damians Sicht viel besser gefallen. Er setzt sich mit seinem Vater auseinander und auch mit seiner eigenen Zukunft. Ich mochte es, wie er langsam seinen Weg findet und er dann das macht, was ihm wirklich gefällt und was ihn erfüllt. Das hat er sich verdient.

Bei Hazel mochte ich hingegen die Szenen mit ihrem Großvater. Er ist ein toller Mensch und ich mochte ihn unglaublich gerne. Von mir aus hätte er ein eigenes Buch haben können. Immer wenn die beiden zusammen sind merkt man, wie sehr sie einander lieben und füreinander da sind. Ansonsten dreht sich bei Hazel viel um Jackson, einen Kerl aus Boston, der noch Geld von ihr will. Man konnte sich schon denken, dass es da noch Probleme geben würde. Ich verstehe nur nicht, wieso Hazel sich niemanden anvertraut hat und sich Hilfe gesucht hat. Zumindest am Anfang wäre das noch möglich gewesen.

Die Liebesgeschichte selbst war schön, man merkt gleich, dass zwischen Hazel und Damian noch Anzieheung besteht und sie sich einfach nicht voneinander fernhalten können. Für mich war daran nichts unrealistisch oder wirkte erzwungen, was leider oft der Fall ist. Die beiden passen einfach toll zusammen und das merkt man in jeder Sekunde. Die Autorin hat das wirklich gut geschrieben.

Ich fands auch toll, dass man die restlichen Charaktere wieder getroffen hat. Summer, Elijah, Mila, sie alle gehören einfach dazu und haben auch dieses Buch wieder besonders gemacht. Die Freundschaft von ihnen ist etwas Besonderes und das merkt man stark daran, dass sie Hazel einfach normal behandeln, obwohl sie sie damals verletzt hat.

Am Ende gibt es dann noch einiges an Drama. Nicht nur erfährt man, wieso Hazel damals verschwunden ist, sondern auch andere Dinge passieren. Man konnte sich einiges schon denken, trotzdem war es gut geschrieben und hat zum Rest der Geschichte gepasst. Es ging nur alles ein bisschen sehr schnell und dann war das Buch aus, da hätte ein bisschen mehr sein können, aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt.

Fazit:

Hazel und Damian sind nicht mein liebstes Paar, aber man merkt, dass sie füreinander gemacht wurden. Das Ende vom Buch war ganz in Ordnung, nicht so emotional wie Band eins und für mich auch etwas zu aprubt, aber der Rest bis dahin war wieder sehr gut. Insgesamt hat mir das Buch wieder gut gefallen und bekommt, wegen ein paar Kritikpunkten, vier Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Witzige Geschichte und schnell zu lesen

How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Unsichtbarkeit hat einen großen Vorteil: Wenn ich mir Zutritt zu gesicherten Gebäuden verschaffen will, brauche ich weder Charme noch gute ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Unsichtbarkeit hat einen großen Vorteil: Wenn ich mir Zutritt zu gesicherten Gebäuden verschaffen will, brauche ich weder Charme noch gute Verkleidungen oder plausible Geschichten.

Das Cover ist ein Hingucker und ich liebe es! Man hat die Drachenschuppen, die Lichtpunkte, das Schwarz und alles passt irgendwie zur Geschichte. Obwohl es eher simple gehalten ist, gefällt es mir richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin war gut und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Arlyn und ihre sarkastische Art hat man oftmals gemerkt. Was mir gut gefallen hat waren die Beschreibungen von der Magie und auch von der Umgebung. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Arlyn kennen, die eine gesuchte Verbrecherin ist. Dass sie das alles für einen guten Zweck macht ist nebensächlich. Ein neuer Auftrag führt sie zum MBI, doch um von dort etwas zu klauen, muss sie erstmal reinkommen. Gut, dass Agent Heaton eine Partnerin sucht und sie sich für den Job bewerben kann.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Es war locker zu lesen und die Dreiergruppe rund um Arlyn ist super witzig und sehr chaotisch. Durch die eher witzige Herangehensweise wird alles gleich lockerer und man kann sich gut mit den Figuren anfreuden. Ich war also gespannt, wie es weitergehen würde.

Arlyn mochte ich sehr gerne. Sie ist gut in dem was sie tut und versucht auch immer das Richtige zu tun. Das merkt man später stark, als sie mit Heaton zusammen an einem Fall arbeitet. Sie nimmt die Sache ernst und will unbedingt wissen, was genau passiert ist und lässt die Sache nicht auf sich beruhen.

Marlon Heaton fand ich sofort toll. Zwar ist er meist mürrisch und sehr auf seine Arbeit fokussiert, aber ich mochte ihn. Er ist zielstrebig und gibt nicht so leicht auf, außerdem lässt er sich von seinen Vorgesetzten auch nicht abbringen an etwas zu forschen. Solche Leute braucht es in dieser Branche.

Ich wusste nicht wirklich, was mich in dem Buch erwarten würde, aber ich bin positiv überrascht worden. Es hat mich ein bisschen an Hex Files erinnert, weil auch hier ermittelt wird und es viele witzige Momente gibt. Im Zentrum der Geschichte steht die Ermittlung um einen Banküberfall, an dem Arlyn beteiligt war und bei dem ein Drache die Kontrolle über seine Magie verloren hat und dabei das halbe Gebäude zerstört hat. Heaton glaubt nicht, dass das Zufall war und will herausfinden, was da genau passiert ist.

Man sollte das Buch nicht allzu ernst nehmen, denn manche Dinge waren wirklich zu einfach gelöst und Arlyn hatte keinerlei Probleme sich als Agent auszugeben. So einfach sollte es eigentlich nicht sein, aber zur Geschichte hat es gepasst. Arlyn gibt sich auch als Hexe aus und niemand hinterfragt das oder will ihre Kräfte sehen. Auch im Einsatz setzt sie sie nie ein und niemanden kommt das wirklich komisch vor, obwohl sie nur so halbgare Ausreden parat hat. Abgesehen davon fand ich die Ermittlungen aber toll. Es hat Spaß gemacht mit den beiden durch die Stadt zu reisen und Leute zu befragen, so hat sich langsam ein Bild ergeben und man konnte als Leser miträtseln, was nun wirklich passiert ist.

Sehr gut gefallen haben mir auch die magischen Wesen. Es gibt Irrlichter, Dämonen, Gestaltwandler, Hexen und eine magische Bibliothek. Von manchen Gruppen hätte ich gerne noch mehr gelesen, weil ich sie einfach son interessant fand. Auch den Aufbau der Gesellschaft fand ich gelungen, sie haben sich in das Leben integriert, leben Seite an Seite mit den Menschen und haben trotzdem ihre eigenen Strukturen. Diese Welt gefällt mir sehr gut und ich wäre gerne noch länger in dieser verweilt.

Eher weniger gefallen hat mir die Liebesgeschichte, die es meiner Meinung nach einfach nicht gebraucht hätte. Arlyn konnte Heaton zuerst auch gar nicht leiden und er war auch nicht sonderlich angetan von ihr, aber trotzdem entsteht da was. So wirklich nachvollziehen konnte ich es nicht, denn sie haben einfach zusammen gearbeitet und sonst eher wenig Zeit miteinander verbracht. Dass sie Freunde werden ist ja ok, aber gleich eine solche Gefühle? Das fand ich dann zu viel.

Das Ende hat mir dann gut gefallen. Auf manche Dinge konnte man schon selber draufkommen, auch wer hinter dem Auftrag an Arlyn steckt und wie sich dann alles gefügt hat fand ich sehr gut. Es gab noch einige kleinere Überraschungen und insgesamt macht das Ende Lust auf den zweiten Band, den ich sicher lesen werde.

Fazit:

Ich bin wirklich überrascht von dem Buch. Das Debüt der Autorin fand ich nur mittelmäßig, aber man merkt hier, dass sie sich wirklich gesteigert hat. Ich mochte fast alles an dem Buch und habe nur einige kleinere Kritikpunkte. Besonders Heaton habe ich schnell ins Herz geschlossen, auch wenn er zuerst ein Grießgram war. Es ist ein witziges Buch, das eine interessante Story bietet und sich schnell zwischendurch lesen lässt. Ich freue mich schon auf Band zwei und vergebe 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Tolle Sports-Romance

Collide
3

Meinung:

Sie hält mir eine Waffe an die Schläfe. Na ja, zumindest im übertragenen Sinn.

Das Cover finde ich toll, ich mags, dass diese Art von Covern endlich bei uns angekommen ist und ich finde auch, ...

Meinung:

Sie hält mir eine Waffe an die Schläfe. Na ja, zumindest im übertragenen Sinn.

Das Cover finde ich toll, ich mags, dass diese Art von Covern endlich bei uns angekommen ist und ich finde auch, dass es super aussieht. Der Artstyle ist wirklich schön.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei man aus beiden Sichten liest, einmal aus Summer’s und einmal aus Aiden’s, dadurch lernt man beide besser kennen und kriegt auch mehr von der Geschichte.

Zu Beginn lernt man Summer kennen, die sich für ein Praktikum bewerben will und dafür eine Arbeit schreiben muss. Diese soll sich ausgerechnet mit Eishockey beschäftigen und dazu muss sich viel Zeit mit Aiden verbringen, dem Captain der Mannschaft. Blöd nur, dass Summer Eishockey und alle Personen, die es spielen, hasst.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich fand das Setting gut und auch wieso die beiden Protagonisten etwas miteinander machen müssen war mal anders. Außerdem mag ich Eishockey in Büchern, also das war auch schonmal positiv.

Summer fand ich in Ordnung, nur bei dem Thema Eishockey hat sie komplett übertrieben. Sie hasst den Sport und die Sportler, weil ihr Dad Eishockey gespielt hat und sie dadurch vernachlässigt hat. Den Grund finde ich einfach doof. Abgesehen davon hat sie Bindungsängste und hält Aiden immer hin, obwohl sie selbst schon ihre Gefühle merkt. Das fand ich wirklich nervig an ihr und hat sie auch nicht gerade sympathischer gemacht.

Aiden hingegen ist ein Schatz. Er gibt Summer die Zeit, die sie braucht, drängt sie nicht und ist trotzdem immer für sie da. Ebenso für seine Teamkollegen, er hält auch mal den Kopf für sie hin. Ich liebe Aiden wirklich, für ihn steht nicht Eishockey an erster Stelle, sondern seine Familie, seine Freunde und Summer und das merkt man immer wieder.

Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen. Summer und Aiden müssen Zeit miteinander verbringen, weil sie eine Arbeit schreiben muss und er ihr dabei als Testobjekt zur Seite steht. Schon von Beginn an merkt man die Anziehung zwischen den beiden und es ist klar, dass sich daraus mehr entwickeln wird, nur dauert das einfach.

Die Liebesgeschichte fand ich fast schon mühsam. Sie ist gut, keine Frage, aber durch Summer gibt es immer wieder ein hin und her und obwohl man als Leser eh schon weiß, dass sie sich mögen, dauert es einfach unglaublich lange, bis auch Summer es sich eingesteht. Das fand ich persönlich recht mühsam. In Zusammenhang damit hat mich der Mittelteil etwas enttäuscht, denn hier wird sich wirklich auf die beiden fokusiert und auf sonst nichts. Immer wenn eine andere Szene kommen würde gibt es einen Cut, es wird ein Satz darüber geschrieben, dass Aiden oder Summer irgendwas getan haben und schon sind sie wieder zusammen. Man liest also fast ausschlißlich von den beiden und alle Freunde, Hobbys oder sonstige Dinge bleiben im Mittelteil sehr auf der Strecke.

Was ich hingegen sehr gut fand war, dass es kein zusätzliches Drama zwischen den beiden am Ende gab. Es war so schon genügend Drama bis dahin zwischen ihnen, aber die Autorin hat hier etwas anderes eingebaut, was man sich schon vorher denken konnte und hier nochmals wichtig wurde. Ich mochte die Wendung und wie das alles verwoben wurde, es hat gut gepasst.

Es gibt auch richtig liebenswerte (und auch doofe) Nebencharaktere. Das ganze Eishockeyteam hat Summer sozusagen adopiert und kümmert sich um sie, richtig schön. Und auch ihre Mitbewohnerin mochte ich sehr gerne, diese bekommt im Laufe des Buches immer mehr Zeit mit Summer und zusammen sind sie schon toll. Dann gibt es auch noch Donny, einen Ex von Summer, den ich aus tiefstem Herzen hasse. Er ist ein richtig überheblicher Typ und will Summer immer einreden, dass ihre Arbeit nicht gut genug ist und er es viel besser könnte. Ab dem ersten Auftritt von ihm habe ich ihn gehasst und das hat sich bis zum Ende nicht geändert.

Das Ende hat mir dann insgesamt gut gefallen. Nicht nur Freunde, sondern auch die Familien haben begonnen eine größere Rolle zu spielen und ich fand die Art, wie diese eingebunden wurden, echt gut. Außerdem hat sich auch sonst fast alles geklärt und man bekommt noch einen richtig kitschigen Abschluss. Mir persönlich war es schon fast zu viel. Trotzdem war es ein guter Abschluss für das Buch.

Fazit:

Das Buch ist eine tolle Sports-Romance und hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Im Mittelteil gab es für mich aber zu viele Sprünge, so gab es fast nur Szenen mit Summer und Aiden, alles andere ging unter. Summer war im gesamten Buch sowieso öfter Mal komisch, mit ihr wurde ich nicht ganz war, dafür war Aiden aber toll. Von mir gibt es 4 Sterne.

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