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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

One Perfect Couple
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Meinung: Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen, und da es so viele positive Bewertungen bekommen hat, wollte ich es unbedingt lesen. Doch leider muss ich gestehen, dass mich dieser Thriller ...

Meinung: Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen, und da es so viele positive Bewertungen bekommen hat, wollte ich es unbedingt lesen. Doch leider muss ich gestehen, dass mich dieser Thriller nicht überzeugen konnte.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, da der Schreibstil flüssig und angenehm ist. Dennoch fehlte mir der Drang, immer weiterzulesen. Die Grundidee einer Reality-Show auf einer einsamen Insel klang zunächst spannend und vielversprechend. Die Teilnehmer, die wir im Verlauf der Handlung kennenlernen, sind sehr unterschiedlich, was für Konflikte und Spannungen sorgt. Leider wurde diese Idee für meinen Geschmack nicht ausreichend genutzt.

Der Schauplatz ist hingegen sehr gelungen beschrieben. Die einsame Insel wurde so atmosphärisch dargestellt, dass ich sie mir bildlich vorstellen konnte. Im zweiten Teil des Buches nimmt die Handlung endlich etwas Fahrt auf. Die Spannung steigt, und ich konnte zum ersten Mal mit den Charakteren mitfiebern. Trotzdem war es schwierig, eine emotionale Verbindung zu ihnen aufzubauen. Obwohl die Figuren recht unterschiedlich sind, blieben sie für mich zu blass und nicht greifbar. Viele Wendungen waren absehbar und die Handlung bot wenig Überraschungen. Besonders in einem Thriller erwarte ich unvorhergesehene Momente oder spannende Plottwists – diese blieben hier weitestgehend aus.

Das Ende konnte mich ebenfalls nicht überzeugen.

Es ist kein schlechtes Buch, aber auch kein Muss.

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Viel schwächer als die Vorgänger

DUNKEL - Die Todgeweihten von Temeswar
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Meinung: Da ich ein großer Fan skandinavischer Thriller bin, war ich begeistert, als ich auf diese spannende Reihe gestoßen bin. Sie hat mich von Anfang an gefesselt, und ich habe die ersten beiden Bände ...

Meinung: Da ich ein großer Fan skandinavischer Thriller bin, war ich begeistert, als ich auf diese spannende Reihe gestoßen bin. Sie hat mich von Anfang an gefesselt, und ich habe die ersten beiden Bände regelrecht verschlungen. Beide Bücher waren großartig, daher konnte ich es kaum erwarten, auch den dritten Band in die Hand zu nehmen.

Der Einstieg in die Geschichte war packend. Nachdem David Flugt den Mord an dem berüchtigten Serienmörder William Grandberg vertuscht hat, zieht er sich mit dessen Ex-Frau Theresa und ihrer kleinen Tochter in eine abgelegene Hütte zurück. Als David erfährt, dass sein Undercover-Alias aufgeflogen ist, wird die Lage lebensgefährlich. Der Mafiaboss Volos ist ihm dicht auf den Fersen, und David muss alles riskieren, um ihm zuvorzukommen.

Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, war der Schreibstil. Er ist flüssig, eindringlich und zieht einen sofort in die Geschichte hinein. Ich habe die Seiten nur so verschlungen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind größtenteils bekannt. Dennoch hatte ich Schwierigkeiten, eine Bindung zu den neuen Figuren aufzubauen, die in diesem Teil eingeführt wurden. Sie blieben für meinen Geschmack etwas zu blass und austauschbar. Auch die Handlung selbst hat mich nicht ganz überzeugt. Während die Grundidee spannend war, wirkte der eigentliche „Fall“ stellenweise unrealistisch. Ich hätte mir hier mehr Tiefe und Plausibilität gewünscht, um die Spannung noch authentischer zu machen.

Trotzdem habe ich bis zum Schluss mit David mitgefiebert. Allerdings fehlte mir das gewisse Etwas, das die vorherigen Bände für mich zu einem Highlight gemacht hat.

Lesenswert, aber mit kleineren Schwächen

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Veröffentlicht am 05.12.2024

Nicht so meins

Assassins Anonymous
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Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und große Erwartungen geweckt, doch leider konnte der Inhalt diese nicht vollständig erfüllen. Der Einstieg verlief für meinen Geschmack etwas holprig, ...


Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und große Erwartungen geweckt, doch leider konnte der Inhalt diese nicht vollständig erfüllen. Der Einstieg verlief für meinen Geschmack etwas holprig, und die Handlung zog sich stellenweise in die Länge, was meinen Lesefluss erschwerte. Die Grundidee des Buches ist spannend: Mark, ein ehemaliger Auftragskiller, versucht nach einem einschneidenden Erlebnis, sein altes Leben hinter sich zu lassen. Seine Mitgliedschaft in einer Selbsthilfegruppe für Auftragsmörder, die nicht mehr töten wollen, bietet einen originellen Ansatz, der mein Interesse geweckt hat. Doch als er angegriffen wird, wird klar, dass er seine Vergangenheit nicht so leicht abschütteln kann. Die Frage, ob ein Killer wirklich alle Brücken hinter sich abbrechen kann oder ob es vielmehr eine unausweichliche Berufung ist, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.

Der Schreibstil ist zwar leicht, aber die Kapitel waren für meinen Geschmack zu lang, was das Tempo des Thrillers unnötig gebremst hat. Die Rückblenden in Marks Vergangenheit fand ich dagegen sehr gelungen – sie brachten Tiefe in die Geschichte und machten Marks innere Konflikte greifbarer. Ein weiteres Highlight war Marks Katze P. Kitty, die ihn auf Schritt und Tritt begleitet. Sie hat für mich einen Hauch von Wärme und Humor in die oft düstere Erzählung gebracht.

Leider bin ich mit dem Buch insgesamt nicht wirklich warm geworden. Vielleicht lag es an den unausgeschöpften Potenzialen der interessanten Prämisse oder an der Tatsache, dass sich die Spannung nur sporadisch aufgebaut hat. Trotz einiger starker Momente fehlte mir das gewisse Etwas, um wirklich mitgerissen zu werden.

Eine originelle Idee mit einigen gelungenen Elementen, die jedoch in der Umsetzung nicht vollständig überzeugen konnte

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Veröffentlicht am 30.11.2024

Nicht so gut wie das erste Buch

Nachtwald
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Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Die Story beginnt jedoch eher langsam, und die Spannung baut sich erst später auf, wodurch mein Lesefluss anfangs etwas beeinträchtigt wurde. Lizzie kommt ...

Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Die Story beginnt jedoch eher langsam, und die Spannung baut sich erst später auf, wodurch mein Lesefluss anfangs etwas beeinträchtigt wurde. Lizzie kommt gerade aus der Entzugsklinik, wo sie von ihrer Mutter, ihrem Bruder Liam und ihrem Stiefvater George abgeholt wird. Gemeinsam planen sie, ein verlängertes Wochenende im Cottage von George zu verbringen. Anlass ist die überstürzte Hochzeit ihrer Mutter mit George, die nach nur sechs Monaten des Kennenlernens stattfand.

Als sie am Ziel ankommen, stellt sich heraus, dass das Cottage viel größer ist als erwartet. Obwohl noch einiges renoviert werden muss, scheint es ein passender Ort für ein paar Tage. Doch dann geschieht ein Mord. Jeder der Anwesenden scheint Geheimnisse zu haben und versucht, diese zu verbergen. Aber wer ist der Mörder? Das müsst ihr selbst herausfinden.

Die Geschichte wird aus Lizzies Perspektive erzählt, doch auch die anderen Charaktere kommen nicht zu kurz. Ich fand, dass jeder seine Rolle hervorragend gespielt hat. Eine tiefere Bindung zu den Figuren konnte ich zwar nicht aufbauen, aber sie waren durchweg sympathisch.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, und die kurzen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesefluss. Die düstere Atmosphäre ist sehr spürbar, und man hat das Gefühl, selbst vor Ort zu sein – mitten im einsamen Wald in Irland, in einem verfallenen Herrenhaus, abgeschottet von der Außenwelt. Das Ende hat mich überrascht: Alle Geheimnisse werden geklärt und aufgelöst – was will man mehr?

Dieser Thriller konnte mich anfangs nicht ganz fesseln, doch kurz vor dem Schluss war ich dennoch zufrieden.

⭐️⭐️⭐️,5/5 ⭐️

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Schwächer als Band 1

Still ist die Nacht (Ein Fall für Maya Topelius 2)
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Meinung: Nachdem mir der erste Band der Reihe so gut gefallen hatte, war ich gespannt, wie es mit Maya Topelius weitergeht und freute mich auf die Fortsetzung. Der zweite Band führt uns auf die Schäreninsel ...


Meinung: Nachdem mir der erste Band der Reihe so gut gefallen hatte, war ich gespannt, wie es mit Maya Topelius weitergeht und freute mich auf die Fortsetzung. Der zweite Band führt uns auf die Schäreninsel Svartlöga, wohin sich Maya für einen Sommerurlaub zurückzieht. Ihr Plan: einige entspannte Tage beim Yoga-Retreat, das von ihrer Freundin Emely geleitet wird. Bereits am ersten Abend kommt es zwischen Maya und Emely zu einem heftigen Streit, der die Stimmung belastet. Kurz darauf geschieht ein Mord. Maya beginnt verdeckt zu ermitteln. Die Lage spitzt sich weiter zu, als ein Sturm über die Insel hereinbricht und alle Anwesenden von der Außenwelt abgeschnitten sind. Plötzlich wird klar, dass der Mörder sich möglicherweise noch unter ihnen befindet. Wird sie es schaffen den Täter zu finden?
Die Atmosphäre und das Setting der schwedischen Schären ist so lebendig dargestellt, sodass man sich selbst in der unberührten Natur der Insel wähnt. Ihre detaillierten, bildhaften Beschreibungen lassen den Ort förmlich vor dem inneren Auge entstehen.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Der Konflikt zwischen Maya und Emely stand mehr im Vordergrund, sodass die Ermittlungen in den Hintergrund gerückt sind. Dies führte dazu, dass die Spannung, die ich mir gewünscht hätte, nicht durchgängig vorhanden war.

Kurz vor dem Schluss nimmt die Spannung jedoch endlich Fahrt auf, und es gibt einige unerwartete Wendungen, aber es konnte mich nicht mehr überzeugen

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