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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2025

Viel schwächer als die Vorgänger

DUNKEL - Die Todgeweihten von Temeswar
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Meinung: Da ich ein großer Fan skandinavischer Thriller bin, war ich begeistert, als ich auf diese spannende Reihe gestoßen bin. Sie hat mich von Anfang an gefesselt, und ich habe die ersten beiden Bände ...

Meinung: Da ich ein großer Fan skandinavischer Thriller bin, war ich begeistert, als ich auf diese spannende Reihe gestoßen bin. Sie hat mich von Anfang an gefesselt, und ich habe die ersten beiden Bände regelrecht verschlungen. Beide Bücher waren großartig, daher konnte ich es kaum erwarten, auch den dritten Band in die Hand zu nehmen.

Der Einstieg in die Geschichte war packend. Nachdem David Flugt den Mord an dem berüchtigten Serienmörder William Grandberg vertuscht hat, zieht er sich mit dessen Ex-Frau Theresa und ihrer kleinen Tochter in eine abgelegene Hütte zurück. Als David erfährt, dass sein Undercover-Alias aufgeflogen ist, wird die Lage lebensgefährlich. Der Mafiaboss Volos ist ihm dicht auf den Fersen, und David muss alles riskieren, um ihm zuvorzukommen.

Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, war der Schreibstil. Er ist flüssig, eindringlich und zieht einen sofort in die Geschichte hinein. Ich habe die Seiten nur so verschlungen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind größtenteils bekannt. Dennoch hatte ich Schwierigkeiten, eine Bindung zu den neuen Figuren aufzubauen, die in diesem Teil eingeführt wurden. Sie blieben für meinen Geschmack etwas zu blass und austauschbar. Auch die Handlung selbst hat mich nicht ganz überzeugt. Während die Grundidee spannend war, wirkte der eigentliche „Fall“ stellenweise unrealistisch. Ich hätte mir hier mehr Tiefe und Plausibilität gewünscht, um die Spannung noch authentischer zu machen.

Trotzdem habe ich bis zum Schluss mit David mitgefiebert. Allerdings fehlte mir das gewisse Etwas, das die vorherigen Bände für mich zu einem Highlight gemacht hat.

Lesenswert, aber mit kleineren Schwächen

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2024

Nicht so meins

Assassins Anonymous
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Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und große Erwartungen geweckt, doch leider konnte der Inhalt diese nicht vollständig erfüllen. Der Einstieg verlief für meinen Geschmack etwas holprig, ...


Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und große Erwartungen geweckt, doch leider konnte der Inhalt diese nicht vollständig erfüllen. Der Einstieg verlief für meinen Geschmack etwas holprig, und die Handlung zog sich stellenweise in die Länge, was meinen Lesefluss erschwerte. Die Grundidee des Buches ist spannend: Mark, ein ehemaliger Auftragskiller, versucht nach einem einschneidenden Erlebnis, sein altes Leben hinter sich zu lassen. Seine Mitgliedschaft in einer Selbsthilfegruppe für Auftragsmörder, die nicht mehr töten wollen, bietet einen originellen Ansatz, der mein Interesse geweckt hat. Doch als er angegriffen wird, wird klar, dass er seine Vergangenheit nicht so leicht abschütteln kann. Die Frage, ob ein Killer wirklich alle Brücken hinter sich abbrechen kann oder ob es vielmehr eine unausweichliche Berufung ist, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.

Der Schreibstil ist zwar leicht, aber die Kapitel waren für meinen Geschmack zu lang, was das Tempo des Thrillers unnötig gebremst hat. Die Rückblenden in Marks Vergangenheit fand ich dagegen sehr gelungen – sie brachten Tiefe in die Geschichte und machten Marks innere Konflikte greifbarer. Ein weiteres Highlight war Marks Katze P. Kitty, die ihn auf Schritt und Tritt begleitet. Sie hat für mich einen Hauch von Wärme und Humor in die oft düstere Erzählung gebracht.

Leider bin ich mit dem Buch insgesamt nicht wirklich warm geworden. Vielleicht lag es an den unausgeschöpften Potenzialen der interessanten Prämisse oder an der Tatsache, dass sich die Spannung nur sporadisch aufgebaut hat. Trotz einiger starker Momente fehlte mir das gewisse Etwas, um wirklich mitgerissen zu werden.

Eine originelle Idee mit einigen gelungenen Elementen, die jedoch in der Umsetzung nicht vollständig überzeugen konnte

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Veröffentlicht am 30.11.2024

Nicht so gut wie das erste Buch

Nachtwald
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Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Die Story beginnt jedoch eher langsam, und die Spannung baut sich erst später auf, wodurch mein Lesefluss anfangs etwas beeinträchtigt wurde. Lizzie kommt ...

Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Die Story beginnt jedoch eher langsam, und die Spannung baut sich erst später auf, wodurch mein Lesefluss anfangs etwas beeinträchtigt wurde. Lizzie kommt gerade aus der Entzugsklinik, wo sie von ihrer Mutter, ihrem Bruder Liam und ihrem Stiefvater George abgeholt wird. Gemeinsam planen sie, ein verlängertes Wochenende im Cottage von George zu verbringen. Anlass ist die überstürzte Hochzeit ihrer Mutter mit George, die nach nur sechs Monaten des Kennenlernens stattfand.

Als sie am Ziel ankommen, stellt sich heraus, dass das Cottage viel größer ist als erwartet. Obwohl noch einiges renoviert werden muss, scheint es ein passender Ort für ein paar Tage. Doch dann geschieht ein Mord. Jeder der Anwesenden scheint Geheimnisse zu haben und versucht, diese zu verbergen. Aber wer ist der Mörder? Das müsst ihr selbst herausfinden.

Die Geschichte wird aus Lizzies Perspektive erzählt, doch auch die anderen Charaktere kommen nicht zu kurz. Ich fand, dass jeder seine Rolle hervorragend gespielt hat. Eine tiefere Bindung zu den Figuren konnte ich zwar nicht aufbauen, aber sie waren durchweg sympathisch.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, und die kurzen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesefluss. Die düstere Atmosphäre ist sehr spürbar, und man hat das Gefühl, selbst vor Ort zu sein – mitten im einsamen Wald in Irland, in einem verfallenen Herrenhaus, abgeschottet von der Außenwelt. Das Ende hat mich überrascht: Alle Geheimnisse werden geklärt und aufgelöst – was will man mehr?

Dieser Thriller konnte mich anfangs nicht ganz fesseln, doch kurz vor dem Schluss war ich dennoch zufrieden.

⭐️⭐️⭐️,5/5 ⭐️

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Schwächer als Band 1

Still ist die Nacht (Ein Fall für Maya Topelius 2)
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Meinung: Nachdem mir der erste Band der Reihe so gut gefallen hatte, war ich gespannt, wie es mit Maya Topelius weitergeht und freute mich auf die Fortsetzung. Der zweite Band führt uns auf die Schäreninsel ...


Meinung: Nachdem mir der erste Band der Reihe so gut gefallen hatte, war ich gespannt, wie es mit Maya Topelius weitergeht und freute mich auf die Fortsetzung. Der zweite Band führt uns auf die Schäreninsel Svartlöga, wohin sich Maya für einen Sommerurlaub zurückzieht. Ihr Plan: einige entspannte Tage beim Yoga-Retreat, das von ihrer Freundin Emely geleitet wird. Bereits am ersten Abend kommt es zwischen Maya und Emely zu einem heftigen Streit, der die Stimmung belastet. Kurz darauf geschieht ein Mord. Maya beginnt verdeckt zu ermitteln. Die Lage spitzt sich weiter zu, als ein Sturm über die Insel hereinbricht und alle Anwesenden von der Außenwelt abgeschnitten sind. Plötzlich wird klar, dass der Mörder sich möglicherweise noch unter ihnen befindet. Wird sie es schaffen den Täter zu finden?
Die Atmosphäre und das Setting der schwedischen Schären ist so lebendig dargestellt, sodass man sich selbst in der unberührten Natur der Insel wähnt. Ihre detaillierten, bildhaften Beschreibungen lassen den Ort förmlich vor dem inneren Auge entstehen.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Der Konflikt zwischen Maya und Emely stand mehr im Vordergrund, sodass die Ermittlungen in den Hintergrund gerückt sind. Dies führte dazu, dass die Spannung, die ich mir gewünscht hätte, nicht durchgängig vorhanden war.

Kurz vor dem Schluss nimmt die Spannung jedoch endlich Fahrt auf, und es gibt einige unerwartete Wendungen, aber es konnte mich nicht mehr überzeugen

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Schwächer als Vorgänger

Tote klagen an
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Meinung: Ich habe die Vorgängerbände dieser Reihe mit Begeisterung gelesen und war deshalb sehr gespannt auf den dritten Teil. Cassie Raven hat ihre außergewöhnliche Gabe, mit den Toten zu kommunizieren, ...


Meinung: Ich habe die Vorgängerbände dieser Reihe mit Begeisterung gelesen und war deshalb sehr gespannt auf den dritten Teil. Cassie Raven hat ihre außergewöhnliche Gabe, mit den Toten zu kommunizieren, verloren und steckt nun in einer emotionalen Krise. Hat es überhaupt noch Sinn für sie, in der Rechtsmedizin zu arbeiten, wenn sie den Zugang zu ihrem einzigartigen Talent nicht mehr hat? Die Frage, ob der neue Fall sie aus diesem Tief befreien kann, dass müsst ihr selbst herausfinden.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm leicht zu lesen. Die kurzen Kapitel treiben die Handlung voran und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Cassie und Flyte sind nach wie vor ein beeindruckendes Duo. Seit dem ersten Band habe ich die beiden ins Herz geschlossen. Die beiden könnten charakterlich kaum unterschiedlicher sein, doch ihr gegenseitiges Verständnis lassen sie perfekt zusammenarbeiten. Beide Figuren haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, und sie ergänzen sich dadurch hervorragend. In diesem Buch liegt der Schwerpunkt jedoch stärker auf den persönlichen und emotionalen Entwicklungen der beiden. Cassie und Flyte durchleben tiefgehende, private Herausforderungen, die sie an ihre Grenzen bringen.
Ich hatte manchmal das Gefühl, dass der eigentliche Fall dadurch etwas in den Hintergrund tritt. Der gewohnt detaillierte Einblick in die Forensik und die kleinen fachlichen Details, die ich an den vorherigen Bänden so geschätzt habe, kamen mir diesmal etwas zu kurz. Ich habe fast den Eindruck, als würde Cassies Frustration über ihren eigenen Stillstand auch auf mich als Leserin überspringen – eine interessante, wenn auch etwas ungewohnte Erfahrung. Trotzdem hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen. Ich habe es regelrecht verschlungen, auch wenn ich die energiegeladene Cassie aus den ersten beiden Bänden hier vermisst habe.
Am Ende gibt es einen kleinen Cliffhanger, der neugierig auf den nächsten Band macht.

Eine Leseempfehlung meinerseits

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