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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2024

in vielversprechendes, aber ungleichmäßiges Gothic-Abenteuer

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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Ava Reids A Study in Drowning führt seine Leser in die geheimnisvolle Welt von Hiraeth Manor, wo Realität und Fantasie verschmelzen. Die Geschichte folgt der Architekturstudentin Effy, die in einem heruntergekommenen ...

Ava Reids A Study in Drowning führt seine Leser in die geheimnisvolle Welt von Hiraeth Manor, wo Realität und Fantasie verschmelzen. Die Geschichte folgt der Architekturstudentin Effy, die in einem heruntergekommenen Anwesen auf Geheimnisse stößt.

Das düstere Setting und die atmosphärische Erzählweise machen den Roman zu etwas besonderem, ebenso wie die langsam wachsende Romanze zwischen Effy und Preston. Besonders die Mitte der Erzählung verliert jedoch an Tempo, und die Mischung aus akademischem Thriller und übernatürlichem Horror ist nicht immer ausgewogen. Die akademischen Konflikte treten oft in den Vordergrund, während die fantastischen Elemente zurückstehen. Auch die Nebenfiguren sind leider zu blass, was das emotionale Potenzial des Buches einschränkt. Die Themen rund um Macht, Autorität und Geschlechterdynamiken sind relevant, bleiben aber stellenweise unausgereift. Effys innere Konflikte sind gut nachvollziehbar, jedoch werden viele der komplexen Fragen nicht vollständig aufgearbeitet.

Trotz dieser Mängel bleibt A Study in Drowning ein faszinierendes Werk, das mit seiner Mischung aus Genre-Elementen und tiefgründigen Themen überzeugt, auch wenn es nicht perfekt ist.

Veröffentlicht am 23.06.2023

Zu wenig Charakter und Witz

Happy Place
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Harriet und Wyn haben sich eigentlich vor Monaten getrennt, spielen aber für enge Freunde ein letztes Mal das glückliche Paar während eines Sommertrips. Dabei spielt die Handlung abwechselnd in der Gegenwart ...

Harriet und Wyn haben sich eigentlich vor Monaten getrennt, spielen aber für enge Freunde ein letztes Mal das glückliche Paar während eines Sommertrips. Dabei spielt die Handlung abwechselnd in der Gegenwart und in Rückblenden, welcher der Geschichte einen nötigen Twist gegeben hat. Die Handlung an sich war leider etwas zu flach und der Humor konnte nicht immer überzeugen. Zu den Charakteren konnte man schwer eine Verbindung aufbauen, da sie zu eindimensional waren und teilweise etwas zu überzeichnet.
Im Ganzen eine Geschichte, die vom Grundsatz interessant ist und zweite Chancen sind ja oft verdient und positiv. Dieses Buch zieht sich leider etwas zu sehr und es kommt wohl auf den persönlichen Geschmack an, denn es haben sich auch viele begeisterte Leser gefunden.

Veröffentlicht am 02.01.2023

Typischer Mittelband

Game of Blood
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Game of Gold, der erste Band der Reihe, war ein Highlight im Jahr 2020. Die Fantasywelt um Hexen und Chasseure konnten begeistern und vor allem die Protagonistin Lou wächst einem mit ihrer rauen Art schnell ...

Game of Gold, der erste Band der Reihe, war ein Highlight im Jahr 2020. Die Fantasywelt um Hexen und Chasseure konnten begeistern und vor allem die Protagonistin Lou wächst einem mit ihrer rauen Art schnell ans Herz. Dementsprechend freut man sich auf die Fortsetzung, die gut ist, aber nicht ganz an den ersten Band anknüpfen kann.
Die Handlung setzt kurz nach dem Ende von Band 1 an und Lou und Reid sind auf der Flucht und suchen Verbündete. Es fällt etwas schwer, wieder in die Geschichte hineinzufinden, da es im ersten Teil viele Protagonisten gab und besonders die Nebencharaktere etwas undurchsichtig bleiben. Kleine Rückblicke helfen jedoch beim wieder hineinfinden. Der Anfang ist jedoch etwas langatmig. Danach nahm das Buch an Fahrt auf und hatte auch spannende Szenen, die aber nicht an Band 1 heranreichten. Ein großer Fokus des Buches lag auf den Gefühlen von Lou und Reid, die sich beide erstmal selbst finden müssen und den daraus resultierenden Beziehungsproblemen. Diese haben die Handlung stark dominiert, Lou's raue Art kam kaum noch zur Geltung. Schön ist allerdings, dass man in diesem Band mehr über die Welt erfährt und vor allem auch andere magische Wesen kennenlernt. Auf jeden Fall ein Highlight des Buches, da einige der neuen Charaktere das Buch wirklich bereichert haben. Gegen Ende gab es zudem auch ein paar Wendungen, die überraschen konnten.
Alles in allem ein typischer Mittelband, der eher auf das Finale aufbaut und alleinstehend nicht wirklich überzeugt, aber der Cliffhanger macht neugierig auf Band 3.

Veröffentlicht am 19.12.2022

Märchenhaft

Das Geheimnis der Sternenuhr
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Den Leser erwartet ein dunkles Gefährliches Abenteuer, wenn die zwei Schwestern Imogen und Marie durch eine magische Tür eine andere Welt betreten. Märchenhaft erzählt und mit kurzen Kapiteln kommt man ...

Den Leser erwartet ein dunkles Gefährliches Abenteuer, wenn die zwei Schwestern Imogen und Marie durch eine magische Tür eine andere Welt betreten. Märchenhaft erzählt und mit kurzen Kapiteln kommt man sehr schnell durch die Geschichte, aber die Handlung braucht etwas bis sie den Leser so richtig packt. Man muss sich erst ein wenig an die beiden Schwestern gewöhnen, wird jedoch mit einer packenden Handlung vor allem gegen Ende belohnt. Schön sind auch die Einflüsse tschechischer Märchen und der tschechischen Sprache, die gut eingewebt wurden. Teilweise geht es etwas brutal und gruselig zu, sodass die Empfehlung ab 10 je nach Kind nochmal geprüft werden sollte. Grundsätzlich ist es aber gut altersgerecht geschrieben und verzaubert vor allem durch das Märchenhafte Flair. Das Ende ist recht offengehalten, sodass eine Fortsetzung möglich wäre. Die Geschichte hat aber einen klar erkennbaren roten Faden, der durch die Handlung leitet.
Ein toller Roman für jüngere Leser, der langsam in Fahrt kommt, aber mit einem packenden Ende überzeugt.

Veröffentlicht am 14.09.2021

Geheimnisvoll mit kleinen Schwächen

Crave
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Eine geheimnisvolle Akademie in Alaska, geheimnisvolle Schüler und eine Protagonistin, die mit Verlust kämpft. Eine Geschichte, die erst einmal viel Potential verspricht. Crave bietet dies auch, die Geschichte ...

Eine geheimnisvolle Akademie in Alaska, geheimnisvolle Schüler und eine Protagonistin, die mit Verlust kämpft. Eine Geschichte, die erst einmal viel Potential verspricht. Crave bietet dies auch, die Geschichte braucht allerdings ziemlich lange, bis sie Fahrt aufnimmt. Wer so manche Länge durchhält und sich auch von längeren inneren Monologen nicht abschrecken lässt, bekommt allerdings eine unterhaltsame Geschichte geboten, die sich locker leicht lesen lässt und ein jüngeres Lesepublikum sicherlich begeistern kann. Das Setting ist schauerlich schön im fernen Alaska und der geheimnisvollen Schule, die Charaktere spannend und geheimnisvoll. Es gibt so manche Enthüllung im Laufe der Geschichte, die einen doch irgendwie ans Buch fesselnd und vor allem gegen Ende schafft es die Autorin, Lust auf den zweiten Band zu schüren.

Der Auftakt der Reihe ist kein Highlight und verlangt einiges an Durchhaltvermögen. Das Potential ist allerdings gegeben, sodass man gespannt auf den zweiten Teil sein kann.