Undurchsichtig bis zum Schluss
Die Tochter des SerienkillersZum Inhalt
Eine fast perfekte Familie : Jenny und Mark wohnen mit ihren Kindern Ella und Alfie im eigenen Häuschen in einem kleinen ruhigen Ort. Mark hat einen Job und Jenny als Tierärztin führt im Ort ...
Zum Inhalt
Eine fast perfekte Familie : Jenny und Mark wohnen mit ihren Kindern Ella und Alfie im eigenen Häuschen in einem kleinen ruhigen Ort. Mark hat einen Job und Jenny als Tierärztin führt im Ort erfolgreich ihre eigene Praxis mit Angestellten. Die gemeinsamen Kinder gehen bereits zur Schule. Eine richtige Bilderbuchfamilie ...
Doch eines Tages verschwindet Olivia, die Ex-Geliebte von Jenny's Mann Mark, spurlos. Und Jenny, als Tochter eines Serienkillers und einer kontrollsüchtigen Mutter, gerät in Stress. Niemand im Ort kennt ihre Vergangenheit, noch nicht einmal Mark. Sie bekommt Albträume und hat nächtliche Blackouts. Und die Polizei beginnt mit der Suche nach Olivia. Hat Jenny während eines nächtlichen Blackouts ihre ehemalige Konkurrentin aus dem Weg geräumt ... ?
Meine Meinung
Über Jenny's Kindheit und dem Verhältnis zu ihrem Vater erfährt man viel. Ihre Verzweiflung ist greifbar. Ebenso wird ihre Ehe beleuchtet. Mark wirkt dabei sehr unsympathisch. Selbst die Erfahrungen, die die Kinder während der Ermittlungen machen, werden nachvollziehbar geschildert. Wer hält zu Jenny, wer wendet sich ab, welchen Klatsch & Tratsch gibt es. Alles wird spannend und mitreißend beschrieben.
Auch in diesem Buch gibt es Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Die Autorin schreibt wieder in der Ich-Form. Und die Kapitel sind ebenfalls relativ kurz gehalten. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und wendungsreich. Die Spannung nimmt immer weiter an Fahrt auf. Dieser Band ist mit dem ersten Band nicht vergleichbar. Er regt zum miträtseln an und die Story bleibt bis zum Schluss undurchsichtig.
Das Cover mit Farbschnitt passt gut zum Inhalt des Buches.
Fazit
"Die Tochter des Serienkillers" ist der zweite Band aus der Reihe : Die Familie des Serienkillers. Beide Bände sind unabhängig voneinander lesbar und die Familien nicht miteinander verbunden. Die Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind keineswegs irritierend. Die Leser & Leserinnen bekommen daher besseren Einblick in Jenny's Psyche. Alice Hunter konnte mich mit diesem Werk gegenüber ihrem spannenden Debüt-Thriller noch besser überzeugen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.