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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2024

Tolles Winterfeeling

A Touch of Snow
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Für alle, die die Winter Dreams Reihe geliebt haben.

Wie von Tracy Wolff gewohnt kann man direkt in der Geschichte versinken. Nicht nur in der Geschichte, sondern auch in der traumhaft schönen Landschaft. ...

Für alle, die die Winter Dreams Reihe geliebt haben.

Wie von Tracy Wolff gewohnt kann man direkt in der Geschichte versinken. Nicht nur in der Geschichte, sondern auch in der traumhaft schönen Landschaft. Ich habe mal wieder Fernweh bekommen, so schön, wie Park City beschrieben ist. Allerdings bin ich auch bei Schnee schnell verliebt.

Die beiden Protagonisten haben viel erlebt und gerade was das angeht, werden alle dunklen und tragischen Seiten beleuchtet. Man wird in die Vergangenheit gesogen und emotional mitgenommen. Und das nicht zu wenig. Gerade hier würde ich gerne auf die Triggerwarnungen verweisen. Sie sollten wirklich beachtet werden.

Umso schöner finde ich die Dynamik zwischen Z und Ophelia. Sie helfen sich selbst aus ihrer Dunkelheit und erkennen fast als einziger das wahre Gesicht. Nicht nur, weil sie ähnlichen Schmerz erlebt haben.

An manchen Passagen war es allerdings auch sehr flach, was aber bei der Länge des Buches für mich persönlich nicht allzu überraschend war. Dennoch hat mir da manchmal etwas gefehlt.

Die „Familie“ von Z habe ich auch direkt ins Herz geschlossen. Damit meine ich seine Freunde, die mindestens genauso viel zu verbergen haben wie Z selbst.
Dementsprechend hat mich das Ende mitgenommen. Ich bin mir sicher, dass der nächste Band mindestens genauso schmerzhaft ist wie der Erste.

Mich hat die ganze Reihe stark an die Winter Dreams Reihe erinnert. Vllt war sie ein bisschen tragischer. Wer sich da jetzt wiederfindet sollte die Reihe unbedingt lesen.

Ich mochte es sehr gerne und werde die nächsten Bände auch lesen. Ein Highlight wird es aber nicht.

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Veröffentlicht am 29.10.2024

Was eine gelungene Fortsetzung

Shadow Crown – Die Kriegerin der Fae
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Was war das für eine gelungene Fortsetzung!

Zu Beginn war ich etwas verwirrt, weil es doch schon ein bisschen her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe. Aber das hat sich gegeben, als die Protagonisten ...

Was war das für eine gelungene Fortsetzung!

Zu Beginn war ich etwas verwirrt, weil es doch schon ein bisschen her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe. Aber das hat sich gegeben, als die Protagonisten wieder auf Geschehenes eingegangen sind. Es war aber trotzdem wirklich gut, dass die Geschichte direkt weitergegangen ist. Denn so war direkt der Einstieg ins Buch super spannend.

Der Schreibstil war wieder wirklich angenehm und flüssig. Man konnte sich richtig fallen lassen.

Der Romance Anteil war auch hier eher der Geschichte angepasst und nicht so im Vordergrund. Anders hätte es aber auch nicht gepasst.

Ich fand die Entwicklung von Keera wirklich schön. Sie ist an der Situation gewachsen und hat viele ihrer Charaktereigenschaften, die ich im ersten Band noch kritisiert habe, abgelegt. Gleichzeitig hat sie durch die neu gefundene Familie angefangen zu heilen.
Und man bekommt die Möglichkeiten sie endlich richtig kennenzulernen und auch zu verstehen. Langsam zeigt sie ihre Emotionen und uff. Was sie schon alles erlebt hat….

Aber was war das bitte für ein Ende? Nach diesem Cliffhanger muss ich unbedingt wissen wie es weiter geht. Ich freue mich jetzt schon auf Band drei und auf ganz viele Antworten, die ich mir schon im zweiten Band erhofft hatte.
Und falls ihr noch überlegt die Reihe weiterzulesen? Der zweite Band ist nochmal besser als der Erste!

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Veröffentlicht am 13.09.2024

Mal was anderes

Sing me to sleep – Ein tödliches Lied
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Eine Sirene, die gleichzeitig die meist gesuchte Killerin des Landes ist.

Mich konnte der Klappentext bereits überzeugen, als ich gelesen habe, dass das Buch von einer Sirene handelt und das Wasser somit ...

Eine Sirene, die gleichzeitig die meist gesuchte Killerin des Landes ist.

Mich konnte der Klappentext bereits überzeugen, als ich gelesen habe, dass das Buch von einer Sirene handelt und das Wasser somit einer der Schauplätze ist. Ich persönlich finde es eine super spannende Thematik und ich lese viel zu selten Bücher über Meereswesen. Deswegen konnten mich vor allem die Passagen am Meer besonders begeistern.

Der Schreibstil war sehr angenehm und hat den Lesefluss definitiv unterstützt. Zumindest nachdem ich die Aussprache von Saoirse gegoogelt habe.

Saoirse ist eine super liebenswerte Person, die ihr ganzes Sein und Handeln dem Schutz ihrer kleinen Schwester ausrichtet. Dadurch bringt sie sich aber auch immer wieder leichtsinnig in brenzlige Situationen, wo ich sie nur schütteln wollte und „Nein, tue es nicht“ rufen wollte. Aber gerade das tut der Spannung keinen Abbruch. Gleichzeitig verkörpert sie eine unfassbar starke und unnahbare Protagonistin, auch wenn es in ihr natürlich ganz anders aussieht. Es war super spannend ihre innere Zerissenheit zu beobachten.

Hayes lebt als Prinz in seiner eigenen Welt, kommt dabei aber super sympathisch rüber. Aber als Saoirse ihm Stück für Stück die Wahrheit näher bringt, droht es ihn in seinen Grundfesten zu erschüttern.

Das Konzept der Geschichte konnte mich wirklich überzeugen. Vor allem die eine Enthüllung zum Schluss habe ich nicht kommen sehen. Ich fand es allerdings ein bisschen schade, dass das Wasser an sich dann doch weniger thematisiert wurde als angenommen, bzw. Szenen im Wasser zu kurz kamen. Dennoch bin ich super gespannt, wie es weitergeht und ob alle Versprechen gehalten werden können. Vor allem, die von Hayes….

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Veröffentlicht am 27.08.2024

Tolle Fortsetzung!

Elfenerbe – Der gefangene Prinz
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Ich möchte vorweg erwähnen, dass ich die Reihe rund um Jude und Cardan nicht gelesen habe, was ich definitiv noch nachholen werde. Aber auch ohne diese Reihe, konnte man wirklich gut in die Geschichte ...

Ich möchte vorweg erwähnen, dass ich die Reihe rund um Jude und Cardan nicht gelesen habe, was ich definitiv noch nachholen werde. Aber auch ohne diese Reihe, konnte man wirklich gut in die Geschichte abtauchen. Vermutlich war der Einstieg in die Welt holpriger, aber nicht unüberwindbar. Durch die genauen Beschreibungen hatte man eine schöne Vorstellung der düsteren und magischen Welt.

Es war durchweg spannend und fesselnd. Auch wenn ich bei Holly Black immer ein wenig brauche, um in ihren Schreibstil zu finden, zieht er einen in seinen Bann, sobald man sich darauf einlässt.
Das Besonderste war wohl, dass der Band aus Oaks Perspektive geschrieben wurde. Dadurch wurden seine Handlungen nachvollziehbarer und auch glaubhafter. Ich habe es noch nicht so oft erlebt, dass eine Geschichte aus der Sicht des Protagonisten erzählt wurde und empfand es durch die gute Umsetzung als großen Pluspunkt.

Spannend war es vor allem durch die zahlreichen Intrigen, Geheimnisse und Verstrickungen, wobei man aufpassen musste, dabei nicht durcheinander zu kommen. Zusammen mit den zu bewältigenden Herausforderungen wurde es nie langweilig. Ich habe gefühlt genauso viel hinterfragt und misstraut, wie die Protagonisten selbst. Es ist wirklich eine wunderbare, magische Welt geschaffen worden.

Wren bleibt genau so eine Kämpferin, wie man sie auch im ersten Band kennengelernt hat. Das fand ich insofern sehr gut, dass sie das Feuer trotz aller Umstände nicht verloren hat. Dadurch war sie einfach noch sympathischer. Dabei wächst sie immer mehr über sich hinaus. Auch wenn sie ihre Zerbrechlichkeit nicht ablegen konnte, wird sie nicht mehr so sehr durch diese gehindert. Sie ist wirklich eine liebevolle Person.

Oak hat mich teilweise verzweifeln lassen. Auch wenn ich es, wie schon beschrieben, glaubhafter und nachvollziehbarer fand, wollte ich ihn nach manch seiner Taten und Worten, oder eben nicht ausgesprochenen Worten einfach nur schütteln. Dabei erlebt er auch eine wundervolle Charakterentwicklung. Er ist keine zu unterschätzende Persönlichkeit mehr und man lernt ihn von einer viel stärkeren Seite kennen.

Eine wirklich schöne Fortsetzung und vielleicht ja auch nicht das letzte Buch im Elfenheim?

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Veröffentlicht am 22.07.2024

Ein vielversprechender Beginn der Triologie

Poison Study
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Der Schreibstil hat mir zu Beginn leichte Probleme bereitet. Ich kann nicht direkt benennen was genau es war, aber die Erzählform hat mich bei manchen Stellen stolpern lassen. Das hat sich insofern nicht ...

Der Schreibstil hat mir zu Beginn leichte Probleme bereitet. Ich kann nicht direkt benennen was genau es war, aber die Erzählform hat mich bei manchen Stellen stolpern lassen. Das hat sich insofern nicht geändert, dass es durch das ganze Buch immer wieder passiert ist, aber ich habe mich ein Stück weit daran gewöhnt.
Es hat aber nichts an der immer wiederkehrenden Sogwirkung geändert. Durch die für die Protagonistin regelmäßig brenzligen Situationen, wurde die Spannung durchweg aufrecht erhalten.

Yelena hat tragisches erlebt. Über die Länge des Buches lernt man immer mehr über ihre Vergangenheit und schließt sie dadurch immer weiter ins Herz. Ihre Handlungen sind größtenteils nachvollziehbar und ich hatte immer wieder Mitleid mit ihr. Sie hat echt kein leichtes Leben, aber ich habe die Reise mit ihr genossen. Gerade weil sie durch die ganzen Rückschläge gewachsen ist.

Valek bleibt für mich ein geheimnisvoller Charakter. Er handelt einerseits absolut rational und den Geschehnissen entsprechend, andererseits bleibt er ein Mysterium und undurchsichtig. Bis zum Schluss konnte ich ihm nicht ganz vertrauen, aber er hat sich durch seine Taten nicht nur das Vertrauen der Protagonistin erarbeitet. Ich bin gespannt welche seiner Geheimnisse in den weiteren Bänden noch gelüftet werden. Denn eins ist sicher: davon gibt es noch viele.

Zusammen sind sie aber wirklich ein Traum. Eine explosive Mischung, die sich in Extremsituationen blind aufeinander verlassen kann, sich sonst aber auch gerne misstrauisch begegnet. Aber gerade das Ende war Balsam für die Seele. Auch wenn die Zukunft ein Fragezeichen bleibt.

Zum Ende hin ist wirklich unfassbar viel passiert. In der Mitte des Buchs war ich mi nicht sicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen möchte. Aber das Ende. Das war grandios. Ich liebe Romantasy, die auch actiongeladene Szenen oder Szenen in denen gekämpft wird beinhaltet. Und gerade die kamen am Ende nicht zu kurz. Da hat man die Charaktere auf eine ganz neue Art lieben gelernt.
Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich so langsam für den Trope found Family erwärmen kann. Ich habe ihn nie nicht gemocht, brauchte ihn aber nicht unbedingt. Aber Freunde: Ari und Janco sind einfach goldig. Ihre Loyalität Yelena gegenüber war wirklich bezaubernd.

Ich bin gespannt, was das Magie- und Weltensystem sonst noch zu bieten hat und wie sich die Beziehungen der Charaktere weiterentwickeln.

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