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Veröffentlicht am 02.10.2025

Rückkehr nach Elenum

Magic Island - Zauber des Vergessens (Magic Island, Bd. 2)
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Der zweite Band schließt direkt an die Handlung von Band eins an. Um den Zusammenhang und die Welt Elenum verstehen zu können, sollte man daher die Bücher nach ihrem Erscheinungsdatum lesen.

Das Cover ...

Der zweite Band schließt direkt an die Handlung von Band eins an. Um den Zusammenhang und die Welt Elenum verstehen zu können, sollte man daher die Bücher nach ihrem Erscheinungsdatum lesen.

Das Cover ist sehr schön gestaltet und zeigt Aiko und ihr Seelentier, den Drachen Timur. Der Steckbrief im Buchinneren ist dann auch über die beiden. In Teil eins waren das Julian und sein Hund Askan. Das lässt vermuten, dass das Buch vermeintlich mindestens vier Teile haben wir, jeder Held würde somit auf dem Cover erscheinen. Während des Buches wird dann auch der Zusammenhang zur Zeichnung unten auf den Seiten deutlich.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge, was mir für die Zielgruppe gut gefällt. Allerdings gibt es einige Rechtschreibfehler und grammatische Fehler im Buch, und es werden Worte und Begriffe benutzt, die ich nicht ganz so einfach finde. Außerdem finde ich es nicht so passend für die Zielgruppe, dass einer der Helden schon Kaffee trinkt, das hätte nicht erwähnt werden müssen.

Die Helden Julian, Aiko, Kiano und Lani machen in dem Band entwickeln sich im Laufe der Geschichte ein klein wenig weiter, werden z.B. selbstsicherer oder ruhiger. In diesem Teil erfahren wir auch wieder etwas mehr über die Magie in Elenum, Elenum selbst und seine Vergangenheit. Die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Hoffnung stehen sehr im Vordergrund der Geschichte.

Insgesamt wirkt die Handlung auf mich an einigen Stellen etwas zu konstruiert und es gibt einige Wendungen, denen man nicht immer sofort folgen kann. Manche Situationen hätten gerne auch etwas ausführlicher und nicht nur in 1-2 Sätzen beschrieben werden können. Das Buch endet dann auch wieder mit einem Cliffhanger, was neugierig auf weitere Geheimnisse und somit auf Band drei macht.

Band zwei lässt mich insgesamt etwas unentschlossen in meiner Meinung zurück. Die Idee ist grundsätzlich gut und, aber die Geschichte hat einige Schwächen.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Philosophische und skurile Geschichte

Ein Rätsel für den König
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Philo lebt nach dem Tod seiner Eltern bei seiner Tante und dem Onkel, die beide ihr Leben auf die Sekunde genau durchplanen. Durch die alte Standuhr seiner Eltern, die als einziges im Haus nie richtig ...

Philo lebt nach dem Tod seiner Eltern bei seiner Tante und dem Onkel, die beide ihr Leben auf die Sekunde genau durchplanen. Durch die alte Standuhr seiner Eltern, die als einziges im Haus nie richtig geht, gelangt er in eine andere Welt und der Rückweg ist versperrt. Er trifft auf Mister Spronkel, der meint, dass der König ihm helfen könnte. Doch dieser sitzt in seinem fliegenden Schloss, dessen Aufenthalt unbekannt ist. Auf der Suche nach dem König beginnt für Philo eine abenteuerliche, aber auch gefährliche Reise. Doch zum Glück muss er diese nicht alleine antreten.

Auf dem farbenfrohen Cover gibt es jede Menge zu entdecken, darunter einige Elemente aus der Geschichte. Die schwarz-weißen Illustrationen haben uns leider nicht immer ganz so gut gefallen. Die Hauptcharaktere der Geschichte werden dabei außen vor gelassen, vermutlich um die eigene Fantasie voll auskosten zu können.

Auf den ersten Blick wirkt das Buch einfach, doch es entwickelt sich schnell zu einer tiefergehenden und anspruchsvolleren Geschichte. Die Welt in der Philo sich befindet ist etwas verrückt - mich erinnert sie an "Alice aus dem Wunderland". Anhand des Titels und der Buchbeschreibung hätten wir uns ein paar mehr lustige und typische Rätsel vorgestellt. Das ist aber leider nicht der Schwerpunkt der Geschichte. Es geht eher um paradoxe Ereignisse, pfiffiges Austricksen und auch tiefgründige Fragestellungen. Die Dialoge sind teils sehr witzig, an anderen Stellen regen sie sowohl kleine als auch große Leserinnen und Leser zum Nachdenken an.
Ich bezweifle, dass das alles von jedem Kind, besonders beim Alleinelesen, sofort verstanden wird. Aus diesem Grund würde ich persönlich das Lesealter etwas höher ansetzen.

Die Geschichte an sich ist interessant und spannend, aber an einigen Stellen doch etwas anspruchsvoll. Meine Tochter hat zwischendurch beim gemeinsamen Lesen etwas die Motivation verloren, war dann aber zum Ende hin wieder von der Spannung angetan. Für uns war es ein Buch mit Höhen und Tiefen, das sowohl zum Nachdenken anregt als auch für einige lustige und herausfordernede Momente sorgt. Bei der Bewertung würden wir 3,5 von 5 Punkten vergeben.


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Veröffentlicht am 09.12.2024

Wishkeeper

Wishkeeper, Band 1 - Das Land der verborgenen Wünsche
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Lexi und Milo gehören zu den wenigen Menschen, die Inklinge sehen können. Das sind kleine Wesen, ähnlich wie Schmetterlinge, die die unerfüllten Wünsche von uns Menschen sind. Als sie ihnen folgen, landen ...

Lexi und Milo gehören zu den wenigen Menschen, die Inklinge sehen können. Das sind kleine Wesen, ähnlich wie Schmetterlinge, die die unerfüllten Wünsche von uns Menschen sind. Als sie ihnen folgen, landen sie in Everwish, einer Welt, in der diese Schmetterlinge zu Wunschwesen werden. Dort erfahren die beiden, dass sie zu den sogenannten Wishkeepern gehören, die die Wunschwesen in ihre jeweiligen Reiche in Everwish begleiten und sich dort um sie kümmern sollen. Es beginnt ein besonderes Abenteuer für die beiden, bis plötzlich ganz Everwish in Gefahr ist.

Das Cover hat uns direkt angesprochen und neugierig gemacht. Die Innengestaltung des Buches ist besonders gut gelungen. Das schöne farbige Bild auf der Innenseite und die Karte am Ende des Buches sind gut gelungen. Auch die kleinen Illustrationen im Buch sind liebevoll gestaltet. Uns fehlt allerdings eine Übersicht der wichtigsten Wesen im Buch, mit einer kurzen Erklärung. Das wäre zum Nachschlagen hilfreich.

Der Schreibstil des Buches ist etwas anspruchsvoll. Meine 9 jährige Tochter hätte es nicht ganz alleine lesen und verstehen können. Die Geschichte baut von Anfang an Spannung auf. Man begleitet die anfangs so unterschiedlich wirkenden Kinder in eine fantastische und geheimnisvolle Welt. Einige Orte haben hier deutsche, andere englische Namen. Die Idee der Geschichte mit den unerfüllten Wünschen, die zu Wunschwesen werden, und später wieder in unsere Welt zurückkehren, ist wirklich schön. Manche Handlungen und Geschehnisse im Buch kann man aber nicht ganz so gut nachvollziehen, da fehlen manchmal ein paar tiefere Erklärungen. Daher würde ich das empfohlene Lesealter eher höher ansetzen.

Die Lumix, Fireflashs, Neverlinge und Crimsons zu begleiten, und ihre Entwicklung mitzuerleben, hat uns gut gefallen. Hope und Sirabelle waren hier die Lieblinge.

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Veröffentlicht am 17.07.2024

Spaceboy

Spaceboy
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Ruth, ein Waisenmädchen und unglücklich bei ihrer einzigen Verwandten Tante Dorothy, die alles andere als fürsorglich und nett ist. Ruth Alltag ist von Arbeit auf der Straußenfarm ihrer Tante geprägt, ...

Ruth, ein Waisenmädchen und unglücklich bei ihrer einzigen Verwandten Tante Dorothy, die alles andere als fürsorglich und nett ist. Ruth Alltag ist von Arbeit auf der Straußenfarm ihrer Tante geprägt, sie darf keine Schule besuchen und hat keine Freunde. Einzig allein ihr dreibeiniger Hund Juri steht ihr zur Seite. Doch Ruth besitz noch etwas ganz Wichtiges, nämlich Träume. Sie liebt das Weltall, ist ein großer Bewunderer von Juri Gagarin, und beobachtet jede Nacht den Sternenhimmel. Als eines nachts ein Ufo vom Himmel stürzt, müssen Ruth und Juri natürlich zur Absturzstelle und retten einen Alien: Spaceboy. Für die drei beginnt ein fantastisches und aufregendes Abenteuer, bei dem sie gemeinsam einige Hindernisse und Gefahren überstehen müssen.

Das Cover hat uns sehr gut gefallen, es wirkt sehr spannend und zeigt die wichtiges Charaktere des Buches.

Mit 370 Seiten ist "Spaceboy" ein recht dickes Buch, und somit nicht unbedingt für "Lesemuffel" geeignet. Es setzt meiner Meinung nach auch eine gewisse Lesefertigkeit und ein Leseverständnis voraus. Die englischen Begriffe und Namen waren für meine Tochter ungewohnt und schwierig. Da wir das Buch aber gemeinsam gelesen haben, konnte ich sie unterstützen.

Die Handlung von „Spaceboy“ ist sehr temporeich, voller Action, aber auch recht abgedreht. Der Autor nutzt eine gute Portion Humor, Witz, aber auch Ironie. Die Seiten werden durch die vielen lustigen Zeichnungen, welche oft auch comicartig sind, gut aufgelockert. Auch das Schriftbild trägt dazu bei. Immer wieder werden einige Wörter dicker geschrieben und "purzeln" aus dem Fließtext.

Am Anfang des Buches werden die wichtigen Personen in Bild und Text vorgestellt, das hat uns sehr gut gefallen. Unser liebster Charakter ist Ruth. Sie hat ihren eigenen Kopf, ist sehr mutig, neugierig und meist selbstbewusst. Wir haben sie sofort ins Herz geschlossen. Aber auch Spaceboy hat uns als Charakter sehr gut gefallen, über ihn möchten wir aber an dieser Stelle nicht mehr verraten.

Die kurze Übersicht über den realen „Wettlauf ins All“ am Ende des Romans war sehr interessant und passte gut.

Insgesamt ist "Spaceboy" ein spannendes Abenteuer mit sympathischen und starken Hauptfiguren und einer aufregenden Handlung. Aber an manchen Stellen hat es sich alles für uns etwas lang gezogen angefühlt. Wir konnten nicht immer mit fiebern und stellenweise wirkte es auch etwas zu chaotisch und überdreht auf uns.

Nachdem wir "Spaceboy" gelesen haben, kann ich aber für mich sagen, das mich der Autor emotional nicht so sehr begeistert hat, obwohl ich im Vorfeld so viel Gutes gelesen habe. Ich bin mir noch nicht so sicher, ob ich eins der Vorgängerbücher lesen werde.

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Veröffentlicht am 15.02.2024

Lilas magische Welt

Lila Leuchtfeuer - Geh nicht nach Nimmeruh!
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Die junge Lila Leuchtfeuer ist bei ihrem Vater in der Ausbildung zur Magichanikerin. Das bedeutet, das sie lernt magische Gegenstände zu reparieren. Als ihr Vater für einen Auftrag an den Königshof gerufen ...

Die junge Lila Leuchtfeuer ist bei ihrem Vater in der Ausbildung zur Magichanikerin. Das bedeutet, das sie lernt magische Gegenstände zu reparieren. Als ihr Vater für einen Auftrag an den Königshof gerufen wird, schließt er die Werkstatt. Doch Lila öffnet sie eigenhändig und sieht sich schon kurz darauf der furchteinflößenden Hexe Tremebunda Smert gegenüber, die ihr defektes Flugfass vorbei bringt. Lila nimmt den Auftrag an und hat nicht allzu lange Zeit, diesen zu erfüllen. Gemeinsam mit ihren Freunden dem magischen Hammer Hubert, dem Waldgeist Willi und dem Hexenknecht Philomeno macht sie sich an die Aufgabe und begibt sich auf ein großes, aber auch gefährliches Abenteuer. 

Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet und zeigt die junge Magichanikerin Lila und ihre Begleiter. Die Farben sind eher gedeckt und lassen das Cover etwas "klassisch" wirken. Die kleinen Illustrationen erwecken das Buch zum Leben und uns gut gefallen, und manchmal auch zum Schmunzeln gebracht. Sie ergänzen die Geschichte sehr gut. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig, bildhaft und fantasiereich, aber stellenweise auch ein wenig anspruchsvoll. Das Buch ist voller magischer Figuren und Kreaturen, was uns gut gefallen hat. Lilia Leuchtfeuer ist sehr mutig und aufgeweckt. Am besten gefallen hat uns der Waldgeist Willi, der mit den Tieren sprechen kann. Immer wieder gibt es im Buch Momente, in denen die Gruppe auf Bösewichte trifft, aber zum Glück bekommen sie immer von irgendeiner Seite Hilfe angeboten und können sich so aus aussichtslosen Situationen befreien. 

Meiner 9 jährigen Tochter hat die Geschichte recht gut gefallen, und sie ist gespannt, welche magischen Abenteuer Lila und ihre Freunde wohl im zweiten Band der Reihe erleben werden. Doch eins können wir uns denken: auch wenn es nicht leicht bei der Hexe Smert werden wird, so wird Lila jedes kleine oder größere Problem mit der Hilfe ihrer Freunde beheben und lösen können.

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