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Veröffentlicht am 13.05.2025

Diese Geschichte konnte mich leider nicht ganz erreichen

Zuhause unter deinem Himmel
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Könntet ihr euch vorstellen, alles stehen und liegen zu lassen und ein komplett neues Leben zu starten? Wie würde es aussehen, wenn es so komplett anders als euer bisheriges ist?

Genau darum geht es in ...

Könntet ihr euch vorstellen, alles stehen und liegen zu lassen und ein komplett neues Leben zu starten? Wie würde es aussehen, wenn es so komplett anders als euer bisheriges ist?

Genau darum geht es in dem Roman ‚Zuhause unter deinem Himmel‘.
Das Leben von Maya verläuft in sehr geordneten Bahnen. Sie lebt bei ihren Eltern, arbeitet tagsüber in deren Pension und hat einen Partner, mit dem die Eltern einverstanden sind und die ihn vergöttern. Doch leider sehnt sich Maya nach weitaus mehr und ist vollkommen unzufrieden und möchte ihre eigenen Erfahrungen sammeln.
Als sie eines Tages nick kennenlernt, scheint er ihr Ausweg aus dieser Situation zu sein.

Bei der Geschichte war ich hin und hergerissen. Auf der einen Seite bietet diese an der einen oder anderen Stelle einen gewissen Tiefgang, sodass man selbst über gewisse Dinge im Leben nachdenkt und hinterfragt, was wirklich wichtig ist. Gerade als das Leben von Nick uns seiner Gemeinschaft näher beleuchtet wurde. Auf der anderen Seite gingen mir manche Entwicklungen viel zu schnell. Dadurch wirkte manches unglaubwürdig. Gerade was die Nähe zwischen Nick und Maya anging oder die Entscheidungsfindung, wie die gemeinsame Zukunft aussehen wird.

Bis zum Schluss bin ich auch unsicher, was ich von Nick und der Gemeinschaft halten soll. Durch bestimmte Aussagen und Handlungen wirkte Nick etwas dümmlich in Bezug auf Frauen und dem Leben selbst. Antares kam mir aufgrund der Beschreibungen und der Abneigung der anderen Bewohner eher wie eine Sekte vor.

Alles in allem ist es ein unterhaltsamer Roman, der an der einen oder anderen Stelle zum Träumen und Nachdenken einlädt. Jedoch nicht ganz meinen Erwartungen entsprach.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Wie die Vergangenheit unserer Eltern uns prägt

Die Summe unserer Teile
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In diesem Buch geht es nicht nur um die Leben dreien Frauen, die dieselbe DNA teilen, sondern auch um deren Wertevorstellungen und wie sich das Leben im Laufe der Zeit verändert hat.
Der Leser lernt die ...

In diesem Buch geht es nicht nur um die Leben dreien Frauen, die dieselbe DNA teilen, sondern auch um deren Wertevorstellungen und wie sich das Leben im Laufe der Zeit verändert hat.
Der Leser lernt die drei Frauen in unterschiedlichen Aspekten ihres Lebens kennen und erfährt, wie ihr Leben sie in der Vergangenheit geprägt hat und sie zu den Menschen macht, die sie heute sind. Dabei springt die Autorin zwischen den einzelnen Jahren, Orten und Erzählperspektiven, was bei mir letzten Endes für eine ziemliche Verwirrung gesorgt hatte und ich mehrmals überlegen musste, wo ich mich befinde und wie ich das aktuelle Geschehen in das Gesamtkonzept packen muss.

Auch wenn die Perspektiven zwischen drei Generationen wechselt, so bleibt die Hauptperspektive die von Lucy – zumindest hatte ich den Eindruck beim Lesen. Das ist nicht weiter schlimm, muss ich allerdings gestehen, dass sie sich mehr und mehr zu einer unglaublich unsympathischen Person entwickelt hat, was es mir beim Lesen zusätzlich erschwert hat. Denn leider wird ihr gleich von Beginn an das Image einer jungen, egoistischen und naiven Frau übergestülpt, was sich auch im Laufe des Buches mehr und mehr vertieft.

Die Einblicke waren recht interessant, da es auch zeigt, wie stark unsere Umwelt und die eigenen Erlebnisse unser Selbst beeinflussen. Dennoch konnte mich das Buch leider nicht so recht packen, da ich mir oftmals gewünscht hätte, dass die Personen einfach miteinander reden oder nicht so egoistisch handeln. Aufeinander eingehen. Dann wären die Bindungen eventuell intensiver geworden, ein größeres Verständnis von Beginn an dagewesen. Aber sowas ist oftmals auch leichter gesagt als getan.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Wenn die eigene Familie zum Problem wird

Die Garnett Girls
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Butter bei die Fische…Könntet ihr euch vorstellen, in der Nähe eurer Eltern zu wohnen und beinahe täglich kommen diese vorbei und nutzen euer Haus, feiern hierin Partys und machen Vorschriften, wie ihr ...

Butter bei die Fische…Könntet ihr euch vorstellen, in der Nähe eurer Eltern zu wohnen und beinahe täglich kommen diese vorbei und nutzen euer Haus, feiern hierin Partys und machen Vorschriften, wie ihr euer Leben zu gestalten habt?
Bei mir wäre das wohl der Punkt, wo ich das Weite suchen würde. Was nicht daran liegt, dass ich meine Familie nicht mag. Aber ein bisschen Selbstverwirklichung und Privatsphäre hätte ich schon gern 😉

Das Buch handelt von 3 Schwestern und ihrer Mutter, die eine sehr toxische Bindung zueinander haben. Eine der Töchter wohnt im alten Elternhaus, welches dauerhaft von der Mutter besetzt wird. Eine andere ist in Übersee und die dritte versucht es allen anderen recht zu machen und verliert sich dabei selbst.
Nun, das Drama ist hier vorprogrammiert und davon gibt es in diesem Buch nicht zu wenig…

Bevor die eigentlichen Geschehnisse stattfinden und wir die aktuelle Situation der Frauen kennenlernen, werden unterschiedliche Kapitel aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Mich hat das zunächst wirklich sehr verwirrt, weil ich dann absolut nicht wusste, wie die Konstellationen aussehen, wer mit wem liiert ist und wie die Zusammenhänge sind. Ich habe mich mit den Informationen schlichtweg überladen gefühlt.
Erst gegen Mitte des Buches wurde es besser, sodass ich mehr und mehr die Charaktere verstanden habe – bis auf die Mutter. Die war bei mir bis zum Ende des Buches ein Dorn im Auge und absolut unsympathisch. Was aber auch daran liegen könnte, dass sie enorm negativ dargestellt wird.

Leider werden die Probleme aus der Vergangenheit bis zum Ende des Buches nicht offen kommuniziert und angesprochen. Dabei geht es nicht nur um die Konflikte, die sich aufgebaut haben, sondern auch die fehlende Vaterfigur, die ständig wechselnden Männer und Liebschaften der Mutter, die Bevormundung, Alkohol,…Die Liste wäre einfach zu lang.
Die Aufarbeitung hätte ich mir wirklich gewünscht, denn dies scheint bei allen ein sehr tiefes Trauma hinterlassen zu haben, was sich bis ins Erwachsenenleben durchgezogen hat. Viel eher werden diese Punkte totgeschwiegen, damit man Konfrontationen aus dem Weg geht. Daher war auch das ‚heile Welt‘-Ende nicht wirklich das, was mich überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Spannende Geschichte mit einigen Schwachstellen

All the Hidden Monsters 1: All The Hidden Monsters
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Wie steht ihr zu Cozy Fantasy gemischt mit Kriminalelementen? Klingt spannend?
Nun vielleicht wäre dann diese Reihe genau das Richtige für euch 😉

Zu Beginn lernen wir Sage -eine Werwölfin – kennen, deren ...

Wie steht ihr zu Cozy Fantasy gemischt mit Kriminalelementen? Klingt spannend?
Nun vielleicht wäre dann diese Reihe genau das Richtige für euch 😉

Zu Beginn lernen wir Sage -eine Werwölfin – kennen, deren Freundin Opfer einer Mordserie wird. Wild entschlossen will Sage ihren Mord aufklären und schließt sich dabei Oren, einem Hexenmeister, an. Können die beiden dem Täter das Handwerk legen? Und welche Geheimnisse werden dabei noch ans Licht befördert?

Die Mischung aus beiden Genres fand ich äußerst gelungen, da das Zusammenspiel der übernatürlichen Fähigkeiten den Fall zu etwas Besonderen macht. Gerade wenn es um die Ermittlungsmethoden und Analysen geht.
Die kurzen Kapitel und der einfach gehaltene Schreibstil haben zu meinem Lesevergnügen beigetragen. Gleiches gilt für einige der Charaktere. Am besten haben mir hierbei P und ihre Herzlichkeit gefallen. Sie wirkte in meinen Augen wie eine sehr alte und weise Frau und wusste immer im richtigen Moment, was zu sagen ist oder hat mit Metaphern die Unterschiede und Wirkungsweisen des Gegenübers erklärt.

Allerdings muss ich an dieser Stelle auch sagen, dass mir die anderen Charaktere zu kurz kamen. Klar gab es eine Entwicklung und mit der Zeit haben wir mehr über unsere Protagonisten und deren Beweggründe erfahren, aber eine wirkliche Beziehung konnte ich dennoch nicht aufbauen.
Gleiches galt für die Mordserie selbst. Anfangs wurden die Tatorte und detailliert geschildert, aber Ende eher erwähnt. Da dies mit Hauptthema des Buches sind, hätte ich mir hier mehr Einblicke versprochen. Auch fand ich es schade, dass die Auflösung des Falles am Ende im Vergleich überhandnahm. Dadurch kam das Gefühl auf, dass man auf die Lösung gar nicht hätte kommen können und man einige Beweise und Indizien, die das Motiv und die Verkettung ausmachten einfach fehlten.

Alles in allem ist es ein gutes Buch für Zwischendurch. Dem ein paar mehr Seiten nicht geschadet hätten, um den Themen und Charakteren die nötige Tiefe zu geben.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Hat mich leider nicht erreicht

Alle Farben des Regens
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Wer die Bücher von Jessica Winter kennt weiß, dass ihre Charaktere immer eine ganz besondere Vergangenheit haben, welche geprägt ist von einigen Schattenseiten. So auch in diesem Buch, wo es um Kasey und ...

Wer die Bücher von Jessica Winter kennt weiß, dass ihre Charaktere immer eine ganz besondere Vergangenheit haben, welche geprägt ist von einigen Schattenseiten. So auch in diesem Buch, wo es um Kasey und Arya geht, die sich beide von Kindesbeinen an kennen und aufgrund von Schicksalsschlägen den Kontakt zueinander ‚verlieren‘.
Erst als Kasey aufgrund eines neuen Tiefschlags in die alte Heimat zurückkehrt, begegnen sich beide wieder und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Eigentlich mag ich die Bücher der Autorin sehr gerne, jedoch konnte mich dieses nicht so sehr begeistern.
Die Geschichte beginnt mit dem Verlust der Mutter von zwei Kleinkindern. Mir ging es hier irgendwie zu schnell, dass alle Beteiligten darüber hinweggekommen sind und ihr Leben ‚normal‘ weiterführen. Klar, kommt der plötzlich alleinstehende Vater oftmals an seine Grenzen, aber wirklich Trauer ist nicht ersichtlich.
Gleiches gilt für die Liebesbeziehung zwischen den beiden Protagonisten. Hier wird sich nicht wirklich Zeit genommen, sich neu kennenzulernen und den anderen zu entdecken. Eher hatte ich das Gefühl, dass es nur ein Fingerschnippen bedurfte und schon war alles da.
Leider war mir auch am Ende viel zu viel Dramatik, was die Geschichte zwar beschleunigt hat, bei mir jedoch eher zu konstruiert wirkte und deshalb zu rundgelutscht.
Dennoch möchte man unbedingt erfahren, wie es weitergeht und welche Hürden die beiden noch zu meistern haben. Durch die Rückblicke in die Vergangenheit lernen wir auch mehr über deren Beweggründe und Interessen kennen.
Was mir ebenfalls sehr gefallen hat, war der Schreibstil selbst. Die Autorin es schafft es, mit wenigen Worten eine eigene Welt zu kreieren, bei der man gut und gern eintaucht und dessen Handlungsorte wunderbar beschrieben sind.

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