Sollte man gelesen haben
James"James" erzählt die Geschichte von Huckleberry Finn und dem Sklaven Jim aus der Sicht des Sklaven, der sich im Laufe des Romans den Namen "James" gibt. Die Flucht, die Misshandlungen der Sklaven, das Verstecken, ...
"James" erzählt die Geschichte von Huckleberry Finn und dem Sklaven Jim aus der Sicht des Sklaven, der sich im Laufe des Romans den Namen "James" gibt. Die Flucht, die Misshandlungen der Sklaven, das Verstecken, alles das sieht aus der Sicht von Jim ganz anders aus.
Ein tolles Cover, im Hintergrund ein Farmhaus mit Bäumen, im Vordergrund die Silhouette eines im wahrsten Sinne des Wortes "Schwarzen", unten sieht man Menschen auf einem Floß. Schlicht und trotzdem aussagekräftig.
Eine tolle Idee von Percival Everett, hier einen Perspektivenwechsel zu vollziehen und aus der Sicht des Sklaven Jim zu schreiben. Mark Twains Huckleberry Finn habe ich als Kind gelesen und hatte ein Hörspiel dazu, beides hat mich damals schon sehr beeindruckt. Percival Everett schreibt sehr bildhaft und lebhaft, man sieht das Geschehen direkt vor sich und taucht in die Geschichte ein. Für mich das bisher beeindruckendste Buch der letzten Zeit, das jeder gelesen haben sollte. Von mir eine klare Leseempfehlung für "James"! In nächster Zeit werde ich mir auf jeden Fall nochmal Mark Twains "Vorlage" vornehmen, um den direkten Vergleich zu haben.