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Kristja

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Plump

Eramor - Reich der dunklen Fae
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Seren lebt in einer Welt, wo die Fae regieren. Die sind auch der Grund, warum sie ihren Großvater verloren hat, der für den Frieden zu den Fae gegangen und nie zurückgekommen ist. Jetzt hat sie auch noch ...

Seren lebt in einer Welt, wo die Fae regieren. Die sind auch der Grund, warum sie ihren Großvater verloren hat, der für den Frieden zu den Fae gegangen und nie zurückgekommen ist. Jetzt hat sie auch noch ihre Großmutter verloren, sodass sie alleine ist. Fast. Denn sie hat noch ihre Freundin Ellie und Ellies kleinen Bruder Neskíl. Sowohl Seren als auch Ellie kommen gerade so über die Runden und kämpfen sich durch. Als Neskíl aber abhaut und Elion ihn findet, beginnt das Drama. Denn Elion ist der jüngste Fae-Prinz und Ellie greift ihn an, um ihren Bruder zu retten. Azor, der König der Fae, will Rache nehmen und tut es auch. Es geht aber noch weiter und Seren geht als Heldin natürlich dazwischen. Bis zu diesem Punkt wirkte das Buch eher zäh und plump runter geschrieben. Besonders die Situation, wo sie sich von den Fae mitnehmen lässt. Aber auch das Thema ihres Ex-Freundes fand ich sehr problematisch. Er scheint einer zu sein, der eher toxisch ist und Seren lässt da gar nicht mit sich reden oder denkt mal kurz darüber nach.

Als es Richtung Fae-Reich ging, wurde es etwas interessanter. Seren musste einige Herausforderungen meistern. Die Mission mit den Drachen fand ich noch mit am spannendsten. Aber ganz generell ging alles ziemlich schnell und einfach. Ich hätte mir da einfach mehr Hürden und mehr Raum für die Szenen gewünscht. So wirkte es plump runtergeschrieben. Auch Emotionen kamen dadurch viel zu kurz. Es gibt Trauerfälle, die manche Personen eigentlich doch schwer treffen, aber das war nur kurz Thema und wurde dann nur noch erwähnt, wenn es der Story hilft. Leider kam auch die Liebesgeschichte für mich total aus dem Nichts. Es gab kein richtiges Kennenlernen, geschweige denn ein prickelndes Näherkommen. Ich fand Charaktere eher oberflächlich gehalten und habe keinen Zugang zu ihnen gefunden. Das liegt unter anderem daran, dass ich sie recht emotionslos empfunden habe und dazu eben, dass ich sie oft in ihren Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Das Ende war nochmal spannender, aber auch hier lief es mir zu einfach und leider ohne den nötigen Raum für die Szenen.

Fazit:

Für mich war das Buch etwas zu plump runtergeschrieben ohne den Raum, dass sich die Szenen und Emotionen entfalten können. Ich habe keinen Zugang zu den Charakteren gefunden und dadurch auch nicht zur Liebesgeschichte. Seren und Elion konnte ich in ihren Handlungen oft nicht nachvollziehen. Die Storyline hat definitiv Potential und es gab auch definitiv spannende Kämpfe oder Missionen. Leider wurde dieses Potential hier nicht wirklich ausgeschöpft.

2.5/5 Sterne

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2026

Oberflächlich

Die Farbe von Schneeflocken
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Die 16-jährige Letitia arbeitet nebenbei in einer Kinderklinik, wo sie für die Kinder da ist. Es ist also kein medizinischer Job, sondern eher ein sozialer. Aber genau das macht sie gerne. Als es jedoch ...

Die 16-jährige Letitia arbeitet nebenbei in einer Kinderklinik, wo sie für die Kinder da ist. Es ist also kein medizinischer Job, sondern eher ein sozialer. Aber genau das macht sie gerne. Als es jedoch auf Weihnachten zugeht, kommen auch neue Aufgaben auf sie zu, auf die sie gar keine Lust hat. Denn sie hasst Weihnachten und das ganze Drumherum. Dennoch überwindet sie sich für die Kinder. Außerdem bekommt sie Hilfe von Matteo, der seit neuestem auch dort aushilft.

Matteo ist aber nicht einfach so dort, sondern aus einem Grund. Ihr erstes Aufeinandertreffen wirkte eher erzwungen amüsant. Während Letti eher Grinch-Vibes versprüht, ist Matteo der totale Weihnachtsfan. Daher ist es kein Wunder, dass er immer wieder versucht, auch bei Letti die Weihnachtsstimmung zu heben. Bei den ganzen Besorgungen lernen sie sich näher kennen. Leider fand ich die Schlagabtäusche ziemlich lahm und die Sprüche von Letti sowieso sehr erzwungen. Aber die beiden finden sich interessant und so ist es kein Wunder, dass sie sich näherkommen. Dennoch fand ich die Beziehung und auch die Charaktere ziemlich oberflächlich. Die Dramen zwischen den beiden waren total überzogen und unnötig. Besonders genervt haben mich hier die fehlenden Gespräche und das Verheimlichen von Dingen. Dazu fand ich Letti viel zu übertrieben in ihren Handlungen. Ich bin da einfach nicht mit ihr warm geworden. Vielleicht war sie mir auch einfach zu jung. Aber auch Matteo lernt nicht aus seinen Fehlern, das hätte man sich ja denken können, dass ihm das nochmal vor die Füße fällt.

In ihrem Alter gibt es natürlich öfter mal Konflikte mit den Eltern. Da sie jedoch aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen kommen, sind es auch ganz andere Konflikte. Die von Letti sind aber schon sehr typische Teenie-Probleme. Die von Matteo haben es schon mehr in sich, aber ich denke, dass sowas trotzdem öfter vorkommt als man denkt. Diese Konflikte wurden mir am Ende aber etwas zu einfach und kitschig gelöst. Als hätte die Autorin unbedingt noch ein perfektes Ende haben wollen.

Das Thema rund um die Kinderklinik fand ich zwar interessant, ist mir persönlich aber viel zu kurz gekommen. Ich hätte gerne tiefere Einblicke in die Schicksale der Kinder bekommen und auch generell mehr von dem Stationsalltag dort. Stattdessen ging es eigentlich nur um den Weihnachtsbaum, das Schmücken und die Geschenke für die Kinder, was ja süß ist, aber eben auf Dauer etwas langweilig. Dennoch kommt man mit dieser Geschichte sicher gut in Weihnachtsstimmung und denkt darüber nach, dass viele Konflikte in der Familie einfach beseitigt werden können, wenn man einmal offen darüber redet.

Fazit:

Leider fand ich die Story und die Charaktere recht oberflächlich und fast schon langweilig. Ich bin mit Letti und Matteo nicht wirklich warm geworden, weil ich ihrer beider Handlungsweisen oft nicht nachvollziehen konnte. Es wirkte entweder übertrieben oder zu gewollt. So auch ihre Dialoge. Insgesamt war es ganz nett für zwischendurch, mehr aber auch nicht. Denn auch die Story plätscherte eher vor sich hin und wenn etwas passierte, dann wurde es direkt übertrieben.

2.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.12.2025

Enttäuschender Abschluss

True King
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Roman King ist der älteste der Brüder und der CEO der King Group. Insbesondere ihm ist es wichtig, sich von seinem Vater abzugrenzen und die King Group nach vorne zu bringen. Immerhin wird er am meisten ...

Roman King ist der älteste der Brüder und der CEO der King Group. Insbesondere ihm ist es wichtig, sich von seinem Vater abzugrenzen und die King Group nach vorne zu bringen. Immerhin wird er am meisten verglichen. Entsprechend ist er ein Workaholic und lässt keinen so richtig an sich ran. Schuld daran ist aber auch seine gescheiterte Ehe, die nur ein halbes Jahr hielt. Nun kündigt seine Assistentin und an ihre Stelle tritt Chloe. Chloe braucht die Stelle und das Geld dringend, denn ihr Vater braucht medizinische Unterstützung, die nicht günstig ist. Von daher gibt sie ihr Bestes. Doch schon am ersten Tag will Roman sie loswerden, was sie nur umso mehr anspornt. Sie hatte schon schlimmere Chefs und die Bezahlung dort ist für sie perfekt. Ich muss aber sagen, ich habe nicht komplett verstanden, warum Roman sie nicht als Assistentin wollte. Zumindest hat er recht fadenscheinige Gründe vorgeschoben.

Die Anziehung der beiden ist von beiden Seiten von Anfang an da, beide verstecken das und bewahren Professionalität, was ich wirklich gut fand. Das erste Drittel war dann aber doch schon sehr viel Schwärmerei, besonders wie oft sie auf der Unterlippe rumkaut und von allen Seiten angebaggert wird. Etwas übertrieben. Zum Glück hat das Kauen auf der Unterlippe aufgehört, als sie sich dann endlich näherkamen. Dennoch waren mir die ganzen Reaktionen vor der Annäherung zu stark und unrealistisch. Ich konnte mich da nicht so richtig in die Gefühle hineinversetzen. Ebenso finde ich es etwas ironisch, dass sie sich so über andere Chefs echauffiert hat, die keine Grenzen wahren und bei Roman will sie genau das. Die ganzen Szenen, damit sie sich annähern, fand ich leider meistens konstruiert und teilweise grenzüberschreitend von beiden Seiten. Die intimen Szenen waren für mich viel zu ausschweifend und zu oft. Ich muss sagen, ich habe die dann schon teilweise überflogen, weil sie sich wirklich zogen und es in der Mitte des Buches fast nur noch darum ging.

Natürlich gibt es Probleme. Roman darf nichts mit seiner Assistentin anfangen, weil es die Integrität der Firma verletzt und Chloe will ihren Job nicht aufs Spiel setzen, weil sie das Geld braucht. Nicht einfach das Problem zu lösen. Ich muss aber sagen, dass das Drama am Ende dennoch überzogen und vorhersehbar war. Generell fand ich die ganze Storyline nicht überraschend oder irgendwie besonders. Da konnten mich die anderen Bände mehr fesseln. Romans Entwicklung fand ich zwar schön, aber es war mir zu plötzlich. Aus welchem Grund ist es Chloe, die seine Mauer brechen kann? Woher kommt das? Die Dynamik der Brüder war aber weiterhin sehr amüsant und einfach schön. Generell mochte ich die Nebencharaktere sehr, auch wenn die Gespräche sich meistens auf das Thema Chloe und Roman fokussierten.

Fazit:

Ein für mich eher enttäuschender Abschluss einer wirklich tollen Reihe. Ich habe mir insbesondere von Romans Geschichte deutlich mehr erhofft. Es war mir zu viel Schwärmerei, auch wenn ich es gut fand, dass zunächst die Professionalität gewahrt wurde. Ansonsten fand ich aber zu viel konstruiert und überzogen. Echt schade, dabei mochte ich die Reihe so sehr. Es war vorhersehbar und die Annäherung unauthentisch.

2.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Mäßig

Love, decoded
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Emmy arbeitet als CTO in einem Start-Up Unternehmen, das eine App names rdently entwickelt. Mit dieser App sollen Leute ihre Liebe finden. Nebenbei hilft Emmy aber auch anderen Frauen mit ihrem geheimen ...

Emmy arbeitet als CTO in einem Start-Up Unternehmen, das eine App names rdently entwickelt. Mit dieser App sollen Leute ihre Liebe finden. Nebenbei hilft Emmy aber auch anderen Frauen mit ihrem geheimen Broken Hearts Ghosting Service, um ihnen eine Antwort von den Typen zu liefern, die sie ghosten. Das hat sie ins Leben gerufen, weil sie selbst schon einige schlechte Erfahrungen gemacht hat und diese Frage sie ebenfalls quälte. Dafür geht sie als verschiedene Persönlichkeiten mit den Typen aus und entlockt ihnen eine Antwort. Ihre beste Freundin Kim bittet sie auch darum und so trifft sie auf Leon. Die Begegnung läuft ganz anders als geplant und sie benimmt sich sehr tollpatschig. Daher ist sie froh, dass sie der Begegnung entkommen kann.

Nur ist Leon ihr neuer Kollege, den sie am nächsten Morgen im Büro wiedertrifft. Ich fand’s gut, dass beide die Sache erst mal hinter sich lassen wollen. Leon ist nun auch im Team, um das Start-up zu retten, denn die Käufe stagnieren und der Investor will bessere Zahlen sehen. Leon ist also als CMO am Start. Sie überlegen sich verschiedene Sachen und entscheiden sich schließlich für ein größeres Dating-Event. Dieses Thema nimmt dann auch ganz schön viel Raum im Buch ein, denn natürlich braucht Leon die Hilfe von Emmy, die Romantikerin. Leon hat der Liebe nach einem Vorfall eher abgeschworen. Beim Planen kommen sie sich natürlich näher und am Ende kommt nochmal ein großes Drama, das ich persönlich unnötig fand. Ja, so liest es sich auch. Es plätschert alles ziemlich vor sich hin und die Gefühle waren auch nicht wirklich greifbar. Keine Funken, nichts. Leon und Emmy hätten genauso gut auch einfach Freunde sein können. Und wie gesagt, das Drama war, so blöd es kling, überdramatisiert.

Was ich ganz schön fand, war die Einbindung der Hunde. Denn Emmy und Leon haben beide einen Hund. Sie einen Corgi, den sie sehr liebt, und er einen Schäferhund. Fand die zwei wirklich süß. Außerdem war die Team-Atmosphäre bei dem Entwicklerteam wirklich schön und zum Wohlfühlen. Das hat mir sehr gefallen.

Ich hatte gehofft, eine Protagonistin kennenzulernen, die voll in ihrem Beruf als Entwicklerin aufgeht und ja, auch etwas nerdy ist. Stattdessen hat sie sich total dem Marketing gewidmet und es kamen immer nur von anderen Seiten beiläufig Kommentare, dass sie ja so eine Coding-Queen ist. Das wirkte halt extrem gestellt. Mir fehlte da einfach ihre Leidenschaft für’s Programmieren. Sie hätte also genauso gut auch vorher schon einfach eine Marketing-Angestellte sein können. Das hätte keinen Unterschied gemacht, wirklich schade, denn ich hatte mich auf ein weiteres Frauen-in-MINT-Buch gefreut. Dazu fand ich die Beschreibungen drumherum etwas viel. Es wurde zu viel Wert auf Kleinigkeiten gelegt, sodass die Story wirklich nur sehr schleppend an Gang kam.


Fazit:

Das Buch war okay, eher was für Zwischendurch. Leider war Emmy absolut nicht so, wie ich sie erwartet habe. Ich habe eine leidenschaftliche Entwicklerin erwartet, stattdessen war sie gefühlt mehr im Marketing unterwegs. Das Coden wurde immer nur so nebenbei eingeworfen, gefühlt nur, um nochmal zu betonen, dass sie Entwicklerin ist und natürlich eine richtige Queen darin. Künstlich. Die Story plätscherte vor sich hin und kam nur schleppend an Gang mit einem recht unnötigen Drama am Ende. Die Gefühle zwischen Leon und Emmy waren auch nicht wirklich greifbar, könnten auch Freunde sein. Dafür fand ich die Atmosphäre im Team cool und die Einbindung der Hunde.

2.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Künstlich

Collide
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Summer Preston bemüht sich am College als Sportpsychologin sehr und ist gerade dabei ihre Masterbewerbung fertig zu machen. Dafür muss sie eine Abschlussarbeit schreiben und das auch noch über Eishockey. ...

Summer Preston bemüht sich am College als Sportpsychologin sehr und ist gerade dabei ihre Masterbewerbung fertig zu machen. Dafür muss sie eine Abschlussarbeit schreiben und das auch noch über Eishockey. Denn ihre Professorin, bei der es quasi ein Garant ist, angenommen zu werden, verlangt das von ihr. Für sie ein Albtraum, denn sie hasst Eishockey und kann nichts mit Eishockeyspielern anfangen, weil ihr Vater damals alles hinter diesen Sport gestellt hat. Aiden Crawford ist der Captain des Eishockey Teams und soll ihr bei der Abschlussarbeit zur Seite stehen, weil er das als Strafe bekommen hat. Auch er hat sich eine andere Strafe vorgestellt, als ein Forschungsobjekt zu sein.

Schon die erste Begegnung der beiden war recht explosiv. Beide haben starke Meinungen, die sie nicht hinterm Berg halten. Fand es stark von Summer, dass sie ihn danach hat zappeln lassen. Das kennt Aiden so nämlich nicht. Doch so oder so haben sie nun mal keine Wahl und so treffen sie sich immer wieder, damit Summer ihre Analysen machen kann. Ich fand es nicht gut, dass das Thema ihrer Arbeit im Grunde so wichtig ist, aber es nur oberflächlich angekratzt wurde. Es war ein Mittel zum Zweck und das hat man leider stark bemerkt. Es gab irgendwelche Szenen in der Schwimmhalle, die aus dem Nichts kamen, nur damit sie sich angaffen können. Habe es bis jetzt nicht verstanden, was der Sinn dahinter sein soll, weil diese Arbeit halt immer nur so nebenbei erwähnt wurde. Fand ich nicht gelungen. Durch diese künstlich erzeugten Szenen, wurde auch die Beziehung ziemlich vorhersehbar weitergetrieben. Es war voll von Klischees. Aiden und Summer werden als perfekt dargestellt. Und die intimen Szenen sowieso. Die kamen mir zu oft vor und waren total überzogen. Aiden hat sich mir generell viel zu schnell in Summer verguckt. Vorher wirkte er ein bisschen wie ein Playboy und von jetzt auf gleich hat er nur noch Augen für sie und verändert seine ganzen Prioritäten für sie. Das habe ich ihm nicht abgekauft. Summer habe ich leider auch oft nicht nachvollziehen können. Ihr Distanz wahren, weil er Eishockeyspieler ist, aber mit ihm schlafen, fand ich ehrlich gesagt lächerlich. Genau wie die Tatsache, dass sie sich so von ihrem Ex hat verunsichern lassen.

Doch die Charaktere machen auch eine Entwicklung durch. Wie gesagt verschiebt Aiden stark seine Prioritäten, was an sich ja ganz schön ist, weil er merkt, was wirklich wichtig ist. Dazu hilft er Summer mehr Spaß im Leben zu haben. Ich fand es süß, was er alles für sie getan hat, aber andererseits war es meiner Meinung auch schon zu viel des Guten. So auch das Ende des Buches. Da hat ein Charakter auch von jetzt auf gleich eine 180 Grad Wendung gemacht, nur weil ihm einer was gesagt hat. Das war so unglaubwürdig. Was ich aber schön fand, war das Eishockey-Team und ihr Zusammenhalt. Sie standen füreinander ein, waren lustig und haben die Story total aufgelockert.


Fazit:

Ich liebe Eishockey-Romance sehr. Aber dieses Buch hat mir leider nicht wirklich gut gefallen. Der Anfang wirkte noch recht überzeugend, bis es recht schnell unrealistisch und überzogen wurde. Die Charaktere schmachten sich ständig nur an, die Story wirkt unglaublich künstlich und die Wendungen haben mich auch nicht wirklich gefesselt. Die Charaktere machen eine schöne Entwicklung durch, aber die eben recht abrupt und unglaubwürdig.

2.5/5 Sterne

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