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Veröffentlicht am 13.12.2024

ein erster eindruck von japan

Der kleine Teeladen in Tokio
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Fiona ist Fotografin und wurde von einem Fotografen nach Japan eingeladen, dort soll sie mithilfe eines Stipendiums in einer angesehenen Londoner Galerie ausstellen. Doch statt ihres Mentors kommt Gabriel ...

Fiona ist Fotografin und wurde von einem Fotografen nach Japan eingeladen, dort soll sie mithilfe eines Stipendiums in einer angesehenen Londoner Galerie ausstellen. Doch statt ihres Mentors kommt Gabriel Burnett sie am Flughafen abholen. Gabe, der damals ihr Lehrer war und für den sie geschwärmt hat. Doch schnell macht er ihr klar, dass es besseres zu tun hat, als ihren Tutor zu spielen und er eigentlich überhaupt keine Lust auf die Zusammenarbeit hat. Fionas Lichtblick ist ihre Gastfamilie, die sie offen empfängt und einen japanischen Teeladen führt.


Der fünfte Band der Reihe führt einen dieses Mal nach Japan und da ich bisher nicht viel über das Land und Kultur wusste, war ich gespannt wie es Fiona dort ergehen würde.
Fiona fand ich nett und sympathisch und durch ihren Job als Fotografin habe ich mir viele schöne Kulissen erhofft. Zwar nimmt die Fotografie einen Teil des Buches ein, aber ich hab es mir anders vorgestellt. Ich hatte das Gefühl sie macht größtenteils Touristenfotos und knipst einfach darauf los. Als Profi hätte ich mir das ganze nun ja, professioneller vorgestellt. Außer dass man gefühlt in jeder Szene das Wort „Viewfinder“ liest und sie ihre Bilder durchgeht, passiert nicht besonders viel.
Gabe fand ich anfangs durch sein Verhalten nicht besonders sympathisch. Er wirkt gelangweilt und lustlos. Er hat mir Anfang 30 viel erreicht, aber es hat ihn überheblich gemacht. Er war mir nicht unsympathisch, aber auch nicht wirklich jemand den ich an der Seite der Protagonistin sehen wollte. So fand ich auch, dass die Liebesgeschichte ein bisschen unterging und dann am Ende aber plötzlich da war.
Von Tokio bekommt man ein grobes Bild. Ein bisschen die Natur, besonders beim Mount Fuji konnte ich mir die Landschaft vorstellen. Dazu der Kontrast von Tokio mit den belebten Straßen und der Yamanote Linie, hat mir gut gefallen. Es kamen auch ein paar Japanische Wörter vor, mache mit Erklärung, aber bei anderen hat mir eine Erklärung oder Beschreibung gefehlt.
Mir hat der Ausflug nach Japan schon gefallen, aber ich hätte mir noch mehr Kultur und und Orte abseits der Hotspots gewünscht. Dafür ließ es sich gut lesen, ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Emotional trotz kleiner Schwächen

Shine Like Midnight Sun (Strong Hearts 2)
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Als Lilly erfahren hat, dass Aron sie angelogen hat, flieht sie zurück nach Deutschland und ist jetzt bei ihrer Oma auf Sylt, wo sie nicht mehr sicher ist, ob ihre Entscheidung richtig war. Als dann eine ...

Als Lilly erfahren hat, dass Aron sie angelogen hat, flieht sie zurück nach Deutschland und ist jetzt bei ihrer Oma auf Sylt, wo sie nicht mehr sicher ist, ob ihre Entscheidung richtig war. Als dann eine Mail von SaveTheIceland bei ihr ankommt, kann sie nicht länger rumsitzen und fliegt zurück nach Island. Zurück zu Aron. In Island angekommen, traut sie ihren Augen nicht, als sie Aron und seine Ex Joanna zusammen sieht, doch es ist nicht so wie sie denkt. Denn Aron läuft die Zeit davon, seine einzige Hoffnung ist ein Spenderherz, das hoffentlich gefunden wird, bevor seins versagt.

Nach dem Ende von Band 1 wollte ich wissen wie es mit Aron und Lilly weitergeht und so hab ich schnell Band 2 gelesen. Das Buch beginnt emotional und geht auch so weiter.
Die Geschichte wechselt zwischen Arons und Lilys Sicht und auch ihr Bruder kommt in Form von Erinnerungen wieder vor, was mir gut gefallen hat. Auch Joanna und Arons Mutter waren wieder dabei.
Lilly und Aron mochte ich beide sehr gerne. Beide haben unterschiedliche Päckchen zu tragen, Aron durch seine Krankheit und Lily durch den Tod ihres Bruders und dem Bruch mit ihrer Mutter.
Der Schreibstil ist recht schlicht und ohne zu viele Ausschmückungen, so dass ich rasch durch das Buch gekommen bin. Es lässt sich einfach in zwei Tagen weglesen wegen des Schreibstils, aber auch die Geschichte und Personen haben dazu beigetragen. Es gab so viele schöne Zeilen, die man sich markieren oder einfach im Herzen behalten kann. Für mich hätte es noch ein bisschen mehr Details sein können, so ein Tick Emotion hat mir trotz allem gefehlt. Aber dennoch hat die Autorin so viele Gefühle in dem Buch transportiert, Liebe, Schmerz, Hoffnungslosigkeit, Zerrissenheit. Besonders ein Kapitel gegen Ende hat richtig reingehauen. Ein bisschen schade fand ich, dass das Thema rund um SaveTheIceland zwar aufgegriffen wurde, aber nicht viel nachkam. Dann hätte ich es entweder ganz weggelassen oder richtig beschrieben, so war nichts halbes und nichts ganzes.
Dennoch hat mir die zweiteilige Reihe gut gefallen und ich kann sie eigentlich nur empfehlen, denn trotz kleiner Schwächen ist es eine gute Reihe.

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Sam + Leonie

New Chances
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Leonie möchte ihr eigenes Ding machen. Genauer gesagt möchte sie ihr eigenes Bier brauen und möchte dafür unabhängig Erfahrung sammeln. Deswegen reist sie in die USA und möchte dort ein Praktikum beginnen. ...

Leonie möchte ihr eigenes Ding machen. Genauer gesagt möchte sie ihr eigenes Bier brauen und möchte dafür unabhängig Erfahrung sammeln. Deswegen reist sie in die USA und möchte dort ein Praktikum beginnen. Doch ihr Traum geht in Rauch auf und so sieht sie sich schon im Flieger nach Hause. Doch ihr Weg führt sie nach Green Valley, wo sie eigentlich nur die Nacht verbringen möchte. Darum schüttet sie dem attraktiven Barkeeper Sam ihr Herz aus und lässt sich auf ihn ein. Am nächsten Tag läuft ihr eine Frau über den Weg die dringend eine Nanny sucht und die Chance für Leonie wäre in den USA bleiben zu können. Leo bekommt den Job, doch sie hat keine Ahnung, dass die kleine Maya Sams Tochter ist.


Der letzte Band – zumindest der original Reihe, hat mir gut gefallen.
Sam mochte ich einfach super gerne. Er ist von Anfang an sympathisch und wie er sich um seine Tochter kümmert, die ebenfalls niedlich ist, hat nur dazu beigetragen. Er arbeitet viel, kümmert sich um seine Familie und hat kaum Zeit seinen Traum zu verwirklichen.
Leonie war charakterlich nicht wie Lena, aber es ganz so einige parallelen aus den vorherigen Büchern. Deutsches Mädchen strandet in Green Valley. Ich hatte das Gefühl es ist nichts neues mehr. Zwar fand ich Leonie nett und konnte auch ihren Traum ihr eigenes Bier zu brauen verstehen. Dass ich die Thematik, die zum Teil aus Bier, Bier brauen und welches Bier zu welchem Essen passt, langweilig fand, lag daran dass das Thema Bier und Alkohol mich überhaupt nicht interessiert. So hab ich das Buch zugeklappt als es 3 Seiten lang nur über das Thema ging. Aber wie gesagt, dass ist meine Meinung.
Ein bisschen unrealistisch fand ich dass Leonie aus Deutschland kommt und ohne Probleme sich einlebt. Genauer gesagt, dass es null „kulturelles Anecken“ gab. Zumindest Jetlag hätte ich bei ihr oder dem Nachzügler erwartet.
Vom Schreibstil her mochte ich es lieber, als der Band davor. Ich konnte mir Personen und Ort gut vorstellen. Das Ende ging dann schnell, ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

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Veröffentlicht am 01.12.2024

nicht ganz so gut wie Band 1

Wenn die Sonne glüht
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Es ist Frühling in Hamburg, 1978, und Klio hat gerade ihre erste Stelle in einem Fernsehsender bekommen und ihre Chefin wird niemand geringeres sein als Anni Winter, Klios Idol.
Doch als sie ihre Stelle ...

Es ist Frühling in Hamburg, 1978, und Klio hat gerade ihre erste Stelle in einem Fernsehsender bekommen und ihre Chefin wird niemand geringeres sein als Anni Winter, Klios Idol.
Doch als sie ihre Stelle antritt und Anni gegenübersteht ist diese so ganz anders als Klio sich das gedacht hat, Anni kalt und arrogant. Doch Klio gibt sich Mühe um in ihrem Job und von Anni ernst genommen zu werden und bald blickt die junge Assistentin hinter die Fassade. Aber Klios Familiensage besagt auch eine verbotene Liebe, sind Klio und Anni damit gemeint?

Das Buch war thematisch gesehen Neuland für mich, denn in die 1970 Jahre verschlägt es mich selten.
Klio ist eine für die Zeit moderne und aufgeschlossene junge Frau und ich mochte sie gerne. Auch, dass sich eben nicht an die Grenzen hält die einem damals aufgezwungen wurden.
Irgendwie habe ich auch nach dem über 400 Seiten Buch kein wirkliches Bild über Anni bekommen. Sie wird Anfangs als kalt beschrieben, dann als Engel, aber wer sie abseits der Fassade ist konnte ich nicht wirklich greifen.
Ebenso die Beziehung der beiden. Klio schien Anni von Anfang an zu vergöttern, obwohl sie eiskalt zu sein schien. Aber wie auch Klio konnte ich nicht richtig greifen wieso genau die beiden jetzt ein Paar wurden.
Natürlich handelt das Buch viel über die Zeit in der es spielt. So fand ich waren die Art wie die Personen reden, handeln und denken so detailliert, dass ich wirklich ein Gefühl für die damalige Zeit bekam. Manchmal wird es düster, traurig, oder an manchen Szenen wollte ich mich einfach über die Menschen von damals aufregen.
Durch Klios Job beim Fernsehsender bekam man eine Idee davon wie es war in der Zeit in einem Fernsehsender zu arbeiten, was mir auch gefallen hat, aber an manchen Stellen fand ich, dass es ich zu oft wiederholt hat. Teilweise wollte ich die Stellen einfach überfliegen.
Ich fand das Buch nicht schlecht, aber für die Seitenzahl hatte ich mir mehr Geschichte, mehr Gefühle gewünscht. Zudem kam die Geschichte mit dem Fluch, die immer wieder eingestreut wurde, aber ich nicht das Gefühl hatte dass es viel mit der Geschichte zu tun hatte. Dann kommt noch dazu, dass Band 3 nicht mehr scheinen wird. Ich wollte mir Band 2 nicht dadurch vermiesen lassen, aber da es für den Fluch keine Auflösung geben wird und wir die jüngste Schwester nicht mehr kennen lernen werden hat das auch ein bisschen dazu beigetragen, dass ich manche Handlungen nicht so ganz genießen konnte.
Dennoch war das Buch gut, wenn auch nicht so toll wie Band 1, ich hatte mir ein bisschen mehr Gefühl zwischen den Protagonistinnen gewünscht.

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Veröffentlicht am 20.11.2024

wurde immer besser

Words unspoken
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Bash ist Lektor in einem kleinen Verlag namens Badger Books und er möchte unbedingt Jethro für sich gewinnen und ein Buch über dessen Graffitis herausbringen. Nur weiß niemand wer sich hinter dem Pseudonym ...

Bash ist Lektor in einem kleinen Verlag namens Badger Books und er möchte unbedingt Jethro für sich gewinnen und ein Buch über dessen Graffitis herausbringen. Nur weiß niemand wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt, aber es gelingt im Kontakt zu der Künsteragentin Camille Kontakt aufzunehmen und sich mit ihr zu treffen. Sofort fühlt er sich zu der jungen Frau hingezogen, doch Job und Privates zu vermischen kommt nicht infrage. Doch als er Jethros Buch für seinen Verlag gewinnt kommt er Camille immer näher.

Ich war sehr gespannt und auch etwas unsicher wie mir Words unspoken gefallen wird, da die letzte Dilogie der Autorin mich nicht zu hundert Prozent begeistern konnte.
Als ich das Buch begonnen habe und das tolle Zitat im Inneren gelesen habe und dann das erste Kapitel aus Jethros Sicht, hatte ich gleich ein gutes Gefühl.
Bash mochte ich schnell. Er ist immer darauf bedacht, dass es anderen gut geht und nimmt sich selbst zurück, da er nicht anecken will. Das auch unfreiwillig, da er aufgrund seiner Herkunft keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen will. Ich fand toll wie das Thema eingearbeitet war.
Auch Camilie hat durch Entscheidungen, die sie getroffen hat ihr Päckchen zu tragen und kann nicht so recht damit abschließen. Auch das Thema fand ich gut beschrieben, vor allem im Verbindung mit ihrer Schwester hat es noch eine besondere Tiefe mit hinein gebracht.
Mir haben die Kapitel au Jethros Sicher sehr gut gefallen. Immer wollte ich wissen wer sich dahinter verbirgt und habe fast jeden im Buch einmal verdächtigt. Die Auflösung wird natürlich nicht verraten, nur dass der Moment in dem ich es wirklich verstand grandios gewählt war und ich dachte „Moment mal“ und nochmal zurückgeblättert habe. Daumen hoch dafür.
Vom Schreibstil her hat mir das Buch gut gefallen. Ich konnte mir alles gut vorstellen und wurde in die Geschichte gerissen. Mir nerven oft die vielen englischen Ausdrücke, warum muss man „Trust issues“ schreiben, warum nicht das Deutsche Wort benutzen? Oder auch dass eine Zahl mindestens vier mal da stand, dass man auch ja verstand um was es ging, fand ich unnötig. Ebenso wie ein paar Wiederholungen. Auch, dass eine Unterhaltung über Sex sich über ein paar Seiten zog, und was da gesagt wurde ( dass man sterben kann wenn man sieben Monate kein Sex hatte), fand ich eher zum Kopfschütteln. Eine Szene zwischen Jethro und einer anderen Person fand ich etwas fragwürdig, wer genau es war kann ich aus spoilergründen nicht nennen.
Am besten fand ich wirklich die Szenen rund ums Sprayen, die Agentur und Camille und Bash Jobs. Auch die letzten hundert Seiten fand ich so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

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