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Veröffentlicht am 10.03.2025

gelungener Auftakt für die jungen Detektive in der Andersgasse 7

Andersgasse 7 1: Ein Fall für den fantastischen Flusenwutz
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Diese Gasse v.a. dieses Haus mit der Nummer 7 hat es in sich: die Bewohner (einer exotischer als der andere) und mittendrin Karl und Elsa, die beiden jungen Freunde die gerne Detektiv spielen. Die zwei ...

Diese Gasse v.a. dieses Haus mit der Nummer 7 hat es in sich: die Bewohner (einer exotischer als der andere) und mittendrin Karl und Elsa, die beiden jungen Freunde die gerne Detektiv spielen. Die zwei werden ganz schön gefordert, denn eine ganz gefährliche Allwachspflanze bedroht das Haus und dann auch noch die Schule! Puh, das ist Spürsinn und Kreativität gefragt. Aber die beiden wären nicht so ein tolles Duo, wenn sie nicht schon eine Lösung hätten: der magische Flusenwutz muss her!

Uns hat die Geschichte super gut gefallen. Einer der Gründe ist die Kreativität der Autorin: die Geschichte inkl. der Besetzung, Namensgebungen und den Szenenbeschreibungen sind phänomenal! Wir haben das Buch fast verschlungen. Was sehr passend für die junge Leserschaft ist (natürlich neben der spannenden Geschichte): die Kapitellänge, die Schriftgröße inkl. der Zeilenabstände und die Wortwahl. Die Abbildungen zu Beginn der Kapitel oder in den Abschnitten schaffen zusätzlich noch für Abwechslung. Das Buchcover steht dem in nichts nach sondern illustriert total passend die Herausforderungen für Karl und Ella.

Fazit: wir sind total begeistert von Fall 1 und freuen uns schon auf den nächsten Fall

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Veröffentlicht am 09.02.2025

für alle Gartenliebhaber und passend zur anstehenden Fastenzeit - toller Krimi

Gärten, Gift und große Liebe
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Die Oberdistelbrunner Seniorenrunde begibt sich zum Basenfasten ins Wellnessresort Botanical Wellness, nur dass einige der vier Damen, allen voran Berta schnell die Lust daran verlieren und auch ihre gute ...

Die Oberdistelbrunner Seniorenrunde begibt sich zum Basenfasten ins Wellnessresort Botanical Wellness, nur dass einige der vier Damen, allen voran Berta schnell die Lust daran verlieren und auch ihre gute Laune, denn die servierten Menüs sind so gar nicht nach ihrem Geschmack. Da kommt ein plötzlich tot beim Essen zusammenbrechender Mann gerade recht - wer weiß was hier im Ressort serviert wird??? Die mehrfache Ausgabe der Oberdistelbrunner Miss Marple macht sich auf ihre Art und Weise an die Auflösung des Falles. Und weil man auf einem Bein so schlecht steht, kommt glatt im Laufe der Geschichte noch ein weiterer Toter dazu.
Klaudia Blasl erzählt aus der Sicht einer der vier Seniorinnen (Pauline) die Geschichte. Man merkt die Begeisterung der Autorin für ihre Geschichte beim Lesen der Zeilen, den schönen Schreibstil und ihr gigantisches Wissen über Giftpflanzen und Botanik. Wahnsinn! Ich habe total viel gelernt beim Lesen des Krimis. Sie hat dieses vielfältige Wissen auf eine - auch für Nicht mit dem Grünen Daumen gesegnete Menschen wie mich - Art und Weise in die Geschichte gepackt, dass es auch für mich super interessant war.
Was mich aber noch mehr begeistert hat, war der phasenweise schon tiefschwarze Humor - Lachmuskeltraining gratis! Zudem hat mich die Autorin fast bis zum Schluss erfolgreich an der Nase herumgeführt, wenn es darum ging den Mörder zu entlarven.

Mein Fazit: für Krimifans bietet das Buch gute Unterhaltung gewürzt mit schwarzem Humor und unheimlich viel Gartenwissen

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Veröffentlicht am 26.01.2025

anders als erwartet - anspruchsvoll und interessant

Spiegelberg
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Hinter dem farbenfrohen Buchcover mit dem tollen Blick auf Berg, Wald und Landschaft verbirgt sich kein leichter Krimi sondern eine gut abgestimmte, mit viel Detailwissen ausgestaltete Geschichte.
Für ...

Hinter dem farbenfrohen Buchcover mit dem tollen Blick auf Berg, Wald und Landschaft verbirgt sich kein leichter Krimi sondern eine gut abgestimmte, mit viel Detailwissen ausgestaltete Geschichte.
Für mich war es das erste Buch des Autors und zu Beginn hatte ich doch ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte reinzufinden und u.a. die Örtlichkeiten zuzuordnen.
Das Buch war keines von der Sorte, was ich mal "schnell nebenbei" oder nach einem anstrengenden Tag lesen konnte, denn es erforderte meine ganze Aufmerksamkeit. Das lag einerseits an der Geschichte selbst, andererseits aber auch an dem vielen und vom Autor großartig dargestellten Wissen, das er seinen Lesern zuteil werden lässt u.a. über den Jurakonflikt, von dem ich bis dato (als Nicht-Schweizer) noch nichts gehört hatte. Man merkt wie intensiv Christof Gasser sich mit der Materie auseinandergesetzt hat und erzählt das zusammen mit einer spannenden Geschichte: Journalistin Cora Johannis trifft auf ihrer frühere Freundin, die Ex-Botschafterin Frankreichs Françoise Gravier, doch das Wiedersehen währt nur kurz, denn Françoise wird schwer verletzt und bittet Cora sich um Camille zu kümmern, bevor sie ins Koma fällt. Doch wer ist Camille? Cora begibt sich auf Spurensuche und stößt auf den Jurakonflikt aus vergangenen Zeiten.
Der Autor verbindet sehr geschickt die Erzählungen in zwei verschiedenen Zeitzonen mit unterschiedlichen Protagonisten, dem zu folgen mir sehr einfach gefallen ist. Gekonnt baut er immer wieder unerwartete Wendungen ein, die mich oft wieder von neuem nach Motiv und Täter haben suchen lassen. Einzelne Szenen waren fast schon gruselig und haben mich noch einige Zeit beschäftigt. Die Landschaftsbeschreibungen waren großartig, obwohl ich noch nie bisher in der Schweiz war, hatte ich das Gefühl die Orte bildlich vor mir zu haben.

Fazit: anspruchsvoller Krimi mit geschichtlichem Background

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Veröffentlicht am 15.12.2024

informatives und spannendes Buch über Astrologie und Tierkreiszeichen

Die Wunder des Kosmos
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Mit knapp 300 Seiten mag es den ein oder anderen auf den ersten Blick vielleicht abschrecken, aber da "nur" 50 Seiten dem Allgemeinem Teil zugerechnet werden und der Rest des Buches sich auf die einzelnen ...

Mit knapp 300 Seiten mag es den ein oder anderen auf den ersten Blick vielleicht abschrecken, aber da "nur" 50 Seiten dem Allgemeinem Teil zugerechnet werden und der Rest des Buches sich auf die einzelnen Sternzeichen verteilt, ist ein "selektives" Lesen möglich. Ich habe auch nachdem ich zuerst den Einführungspart gelesen hatte, nach meinem Sternzeichen gesucht, diesen Abschnitt zuerst gelesen und dann Tierkreiszeichen für Tierkreiszeichen.
Sehr gut gefallen hat mir der Aufbau des Buches und der einzelnen Abschnitte: die Einstiegsseite bei den einzelnen Tierkreiszeichen mit einer kurzen Übersicht, passende Zitate an unterschiedlichen Stellen, Übungen, Reflexionsfragen usw. Der Schreibstil der Autorin ist kurzweilig und liest sich sehr angenehm. Man merkt ihr die Leidenschaft für das Themenfeld an, die sie versucht auch auf ihre Leser zu übertragen.
Toll fand ich auch den Einstiegspart im Buch: die wichtigsten "Grundlagen" kurz, übersichtlich und mit Abbildungen bereichert, dargestellt.

Fazit: schönes Buch für alle, die in die Welt der Sternzeichen eintauchen wollen

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Veröffentlicht am 08.12.2024

anders als der Donnerstagsmordclub, aber sehr gelungen

Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1)
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Die Reihe Der Donnerstagsmordclub von Richard Osman habe ich gerne gelesen, daher war ich sehr gespannt auf den Auftakt seiner neuen Krimi-Reihe. Das Buchcover, das in den rot-schwarz-weiß Tönen gefühlt ...

Die Reihe Der Donnerstagsmordclub von Richard Osman habe ich gerne gelesen, daher war ich sehr gespannt auf den Auftakt seiner neuen Krimi-Reihe. Das Buchcover, das in den rot-schwarz-weiß Tönen gefühlt ein absoluter Gegensatz zum Donnerstagsmordclub ist, machte mich neugierig.
Mich erwartete hinter dem Buchcover eine witzige, phasenweise auch turbulente Jagd an verschiedene Orte auf der Welt. Das ist der Gegensatz zu den Morden, die im Seniorenclub im beschaulichen Königreich gelöst wurden. Mir gefallen beide Krimi-Varianten des Autors.
Amy, Bodyguard ist tough, manchmal ein bisschen dickköpfig aber liebenswert und beim Aufpassen auf Thrillerautorin Rosie D’Antonio gerät sie selbst ins Visier der Bösen. Warum? Und was tun mit der Autorin? Ganz einfach, die Lady einfach kurzerhand mitnehmen und losgeht die turbulente Jagd bei der dann auch noch Amys Schwiegervater Steve mit dabei ist. Fast ein bisschen wider Willen, denn der gute Mann hatte sich einen ruhigen Lebensabend als Ex-Ermittler vorgestellt, aber daraus wird erst einmal nix.
Toll finde ich, dass der Autor mehr als auf der Höhe der Zeit ist (ChatGPT). Die Kapitellängen haben mir super gut gefallen, sie waren einfach schön "alltagstauglich", d.h. mal schnell zwischendurch ein Kapitel gelesen und nicht mittendrin aufhören müssen. Klasse. Die Geschichte hat sich zügig und sehr angenehm lesen lassen. Einzig das nicht vorhandene Personenverzeichnis tat meinem Lesespaß einen kleinen Abbruch, denn so versuchte ich am Anfang den Überblick zu behalten ohne Notizen zu machen, es gelang mir nicht, also musste ich selbst tätig werden bis ich die ganzen Herrschaften im Blick hatte.

Fazit: gelungener Auftakt zur Krimireihe rund um Amy

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