"Eine Insel zwischen Himmel und Meer“ erzählt von der 12-Jährigen Crow, die als Neugeborenes an den Strand von Cuttyhunk gespült wurde und seitdem bei ihrem Finder und Retter Osh in einer kleinen selbstgebauten ...
"Eine Insel zwischen Himmel und Meer“ erzählt von der 12-Jährigen Crow, die als Neugeborenes an den Strand von Cuttyhunk gespült wurde und seitdem bei ihrem Finder und Retter Osh in einer kleinen selbstgebauten Hütte wohnt. Je älter Crow wird, desto stärker wird ihr Drang danach zu erfahren wer ihre Eltern sind und so sie wirklich herkommt. Dabei ist sie besonders interessiert in die gemiedene Insel Penikese, die mit ihrer grausigen Vorgeschichte Crow auf unaufhaltsame Weise anzieht. Was Crow dort findet bringt ihr Klarheit sowohl über ihre Vergangenheit als auch über ihre wahre Familie.
Die Geschichte spielt in den 1920er Jahren und wird aus der Ich-Perspektive von Crow erzählt. Diese kindliche, offene und wirklich herzberührende Erzählweise lässt den Leser die Geschichte besonders genießen. Der Schreibstil von Lauren Wolk liest sich ganz und gar vorzüglich.
Mich hat das Buch wirklich sehr berührt – ich habe mit Crow mitgefühlt, die sich von allen ausgeschlossen fühlt, außer von Osh und Miss Maggie. Mit kindlicher Neugier fragt sie genau die richtigen Fragen auf die die meisten Erwachsenen nur schwache und einfältige Antworten haben. Ein toller Roman für Jung und Alt mit einer berührenden Botschaft – Familie ist nicht immer nur die, in die man geboren wurde.
Claire North hat eine einzigartige Geschichte geschaffen, die den Leser durch mehrere Jahrhunderte wandeln und quer über den gesamten Globus reisen lässt.
Inhalt:
„Das Spielhaus“ besteht aus drei Novellen ...
Claire North hat eine einzigartige Geschichte geschaffen, die den Leser durch mehrere Jahrhunderte wandeln und quer über den gesamten Globus reisen lässt.
Inhalt:
„Das Spielhaus“ besteht aus drei Novellen in denen jeweils ein Spieler des Spielhauses im Mittelpunkt steht. Die erste Novelle trägt den Titel „Die Intrige von Venedig“ und spielt Ende des 16. Jahrhunderts in Venedig. In dieser Novelle lernen die Leser das Spielhaus und Thene, die Protagonistin, kennen. Man erfährt, dass im Spielhaus verschiedene Spiele gespielt werden. Das Besondere ist, dass nicht nur gewöhnliche Spiele wie Schach gespielt werden, sondern auch solche, bei denen Menschen als Spielkarten oder Schachfiguren eingesetzt werden und als Spielfeld eine Stadt, ein ganzes Land oder sogar die gesamte Welt fungiert. Es kann um außergewöhnliche Einsätze wie Redegewandtheit, Lebensjahre oder Erfahrungen gespielt werden kann. Die Leser begleiten Thene bei ihrem ersten Spiel.
Die zweite Novelle „Die Treibjagd von Siam“ spielt 1938 in Thailand und handelt von Remy Burke. Dieser ist ein schon erfahrener Spieler des Spielhauses, lässt sich jedoch nach ein paar Drinks zu viel auf ein waghalsiges Spiel ein, bei dem sein Gegenüber deutlich im Vorzug ist.
Die dritte Novelle „Das Duell der Spielmeisterin“ spielt in New York und handelt von Silver, den man bereits in den zwei vorherigen Novellen kennengelernt hat. Er fordert die Spielmeisterin zum großen Spiel heraus.
Claire North hat bereits unter anderen Pseudonymen Bücher veröffentlicht und gewann schon mehrere Preise mit ihren Werken. Auch in diesem Buch zeigt sie ihr Können.
Eigene Meinung:
Diese Geschichte ist einfach grandios – ich habe bisher noch kein Buch gelesen, das vergleichbar mit diesem hier wäre. Beim Lesen fühlt man sich, als würde man mit den Hauptfiguren durch Venedig, Bangkok oder New York laufen und alles hautnah miterleben. Das liegt daran, dass man als Leser in der Wir-Form angesprochen wird („Kommt. Wir wollen hineingehen und zuschauen, gemeinsam, ihr und ich.“). Oftmals erhält man als Leser auch mehr Hintergrundinformationen als der Protagonist selbst. So habe ich mich stark in die Geschichte involviert gefühlt. Obwohl die Novellen in verschiedenen Jahrhunderten spielen, sind alle drei sehr authentisch. Der Autorin ist es gelungen die Besonderheiten der Zeit, als auch des Ortes einzufangen. Der Schreibstil der ersten Novelle ist beispielsweise sehr verschnörkelt und ein wenig umständlich. Man musste sich beim Lesen etwas konzentrieren – das trug doch hervorragend zur Stimmung des 16. Jahrhunderts bei. In der zweiten Novelle, die 1938 spielt, wurde Bangkok noch Siam genannt. Details zur Infrastruktur der Landes wurden gut recherchiert und zeitgemäß in der Geschichte widergeben. So habe ich mich auch hier in eine andere Zeit zurückversetzt gefühlt. Die Sprache in dieser Geschichte war schon wesentlich moderner. Bis hin zur Gegenwart in der dritten Novelle mit einem rasanten Handlungsablauf, der ebenso passte wie die Sprache.
Die drei Novellen bauen hervorragend aufeinander auf. In jeder Geschichte erfährt man ein Stückchen mehr von den Hintergründen des Spielhauses und wie alles miteinander zusammenhängt. In der letzten Novelle erhält man das gesamte Bild. Die Spannung nimmt auch von Novelle zu Novelle zu, sowohl innerhalb der einzelnen Geschichten, als auch der gesamten Geschichte. Während in der ersten Novelle noch wenig Menschen involviert waren und nur wenig Schaden Häusern, Objekten oder gar Personen entstand, nahm die Zerstörung und Opferung von Dingen und Menschen mit der zweiten Novelle schon zu und wurde in der dritten Novelle sehr drastisch. Für mich war das Ende absolut unvorhersehbar – ein sehr großer Pluspunkt für ein Buch.
Fazit:
Mich hat „Das Spielhaus“ von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen und absolut überzeugt. Ein Buch, das den Leser in Atem hält und so leicht sicher nicht in Vergessenheit gerät. Eine eindeutige Leseempfehlung.
Inhalt:
Mit „Für immer auf den ersten Blick“ ist Hanna Linzee ein wirklich gelungenes Debut gelungen. Anna verfügt über eine besondere Gabe – sie kann fühlen, ob zwei Menschen füreinander bestimmt sind. ...
Inhalt:
Mit „Für immer auf den ersten Blick“ ist Hanna Linzee ein wirklich gelungenes Debut gelungen. Anna verfügt über eine besondere Gabe – sie kann fühlen, ob zwei Menschen füreinander bestimmt sind. Deshalb hat sie eine Partneragentur eröffnet und hilft erfolgreich Menschen die wahre Liebe zu finden. Leider läuft es in ihrem eigenen Liebesleben gar nicht gut. Die Gabe scheint bei ihr selbst nicht zu funktionieren. Als sie ihren besten Freund aus Kindheitstagen wiedertrifft, ist das Gefühlschaos groß.
Meine Meinung:
Die Geschichte ist wirklich sehr romantisch und versprüht eine zauberhafte Atmosphäre. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Personen werden so gut beschrieben, dass man nahezu selbst fühlen kann welch große Zuneigung die einzelnen Charaktere miteinander verbindet – egal ob zwischen Anna und ihrem ehemaligen Kindermädchen, ihrer schon verstorbenen Großmutter oder zu den alten Damen, die sie zufällig kennen lernt. Die Autorin beschreibt die Umgebung und einzelne Erinnerungen von Anna so authentisch und versteht es eine magische Stimmung zu erzeugen. Bereits im Prolog meint man einen Hauch von der einmaligen Atmosphäre aus „Harry Potter“ zu erleben.
Mir haben auch die vielen Liebesgeschichten zwischen den Menschen, die Anna zusammengeführt hat und natürlich ihre eigene Liebesgeschichte sehr gut gefallen. Wer gnadenlos romantische Szenen liebt, ist bei diesem Buch genau an der richtigen Adresse.
Fazit:
Ein tolles Erstlingswerk, das viel Charme und Zauber besitzt und die Leser mit in ein magisches Berlin nimmt. Für Romantiker ein absolutes Must-Read.
In "Paddingtions große Stunde" begleitet man den charmanten Bär mit Mantel und Hut in sieben Geschichten bei seinen Abenteuern. Die Geschichten sind wirklich sehr schön geschrieben und werden von tollen ...
In "Paddingtions große Stunde" begleitet man den charmanten Bär mit Mantel und Hut in sieben Geschichten bei seinen Abenteuern. Die Geschichten sind wirklich sehr schön geschrieben und werden von tollen Illustrationen begleitet.
Durch seine tollpatschige Art gerät Paddington in so manchen Schlamassel. Den kann er mit ein bisschen Hilfe und seiner liebenswürdigen Art immer wieder lösen.
Ein tolles Buch für Klein und Groß, egal ob eingefleischter Paddington-Fan oder als "Erstleser".
Die Mini-Meditationen auf diesen beiden CDs sind wirklich sehr schön und dauern nur ca. 12 Minuten. So kann man sie toll in seinen Alltag einbauen und zwischendurch mal runterfahren.
Es handelt sich um ...
Die Mini-Meditationen auf diesen beiden CDs sind wirklich sehr schön und dauern nur ca. 12 Minuten. So kann man sie toll in seinen Alltag einbauen und zwischendurch mal runterfahren.
Es handelt sich um zwei CDs mit je 6 Titel. Die Themen der Titel sind auf beiden CDs gleich, nur die Intros unterscheiden sich. Auf CD 1 sind die Intro des Erzählers so gestaltet, dass man die Meditation während seines Tages zwischendurch im Sitzen machen kann. Auf CD 2 sind die Intros zum Einschlafen und im Liegen gedacht. Die Themen, die in den Meditationen thematisiert werden, sind schon dem bunten und schönen Cover der CD zu entnehmen. Es handelt sich unter anderem um Gelassenheit, Mut, Selbstliebe und Genügsamkeit.
Der Erzähler hat eine sehr angenehme Stimme, der man gut zuhören kann. Die Art und Weise wie die einzelnen Meditationen vorgetragen werden, sind sowohl für Kinder geeignet, als auch für Erwachsene ansprechend.
Besonders gut gefallen hat mir auch die Musik. Die sanften und harmonischen Klänge lassen einen sehr gut entspannen. Nach dem der Erzähler zu Ende gesprochen hat, wird bei jedem Titel noch eine kurze Zeit die Musik weiter gespielt. Das hat mir beim Entspannen sehr gut getan.
Mein Fazit: Eine wirklich tolle CD mit Meditationen für Zwischendurch und zum Einschlafen, aber auch für Meditations-Einsteiger wie mich!