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Veröffentlicht am 10.03.2025

Schöner Abschluss der Rosenholzvilla-Saga

Entscheidung in der Rosenholzvilla
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„Entscheidung in der Rosenholzvilla“ beginnt mit einer guten Nachricht: Fabio wird in die Instrumentenwerkstatt zurückkehren. Doch so einfach ist es nicht, denn in Niklas’ Testament gibt es eine Klausel, ...

„Entscheidung in der Rosenholzvilla“ beginnt mit einer guten Nachricht: Fabio wird in die Instrumentenwerkstatt zurückkehren. Doch so einfach ist es nicht, denn in Niklas’ Testament gibt es eine Klausel, mit der niemand gerechnet hat. Eine einfache Lösung scheint nicht in Sicht… Zeitgleich hat Elisa viel Stress, denn die Gäste in der Villa sind recht anspruchsvoll und oft nicht bereit an ihrer Genesung zu arbeiten, ein großes Fest mit vielen Gästen steht an, Serafinas Liebesdrama beeinflusst ihre Arbeit… Da sowohl Elisa als auch Danilo viel zu tun haben, wird die gemeinsame Zeit immer weniger. Kann ihre Liebe all den Herausforderungen stand halten?

Nachdem mir die beiden ersten Teile der „Rosenholzvilla-Saga“ sehr gut gefallen haben, war ich sehr gespannt auf den 3. und letzten Teil. Schnell war ich wieder mittendrin in der Geschichte um Elisa und Danilo, um die Rosenholzvilla mit ihren Gästen und um die Instrumentenwerkstatt und die Campanula. Auch diesmal geht es wieder um große Gefühle: um Liebe und Eifersucht, Vertrauen und Neuanfänge und natürlich geht es um die Musik. Viele Entscheidungen müssen getroffen, Kompromisse gefunden und Streit geschlichtet werden. Elisa, die es gern allen recht machen möchte, wirkte streckenweise ziemlich überfordert. Dass sich bei Danilo alles nur um die Campanula und die Instrumentenwerkstatt dreht, ist dabei nicht hilfreich… Am Ende lösen sich dann zum Glück die Probleme und es gibt für fast alle ein Happy End… und Elisa spielt die Campanula vor großem Publikum. Meine Lieblingsfigur in diesem Roman war allerdings die sechsjährige Mimi, die mich mit ihrer Hingabe an die Musik und ihrem Temperament verzaubert hat.
Die Geschichte selbst ist spannend, emotionsgeladen und voller überraschender Wendungen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Der Roman ist angenehm lesbar und hat mich von Beginn an gefesselt. Sehr gern empfehle ich das Buch, die gesamte „Rosenholzvilla-Saga“ weiter.

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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 02.03.2025

Wege von der Angst zum Frieden

Von Angst befreit
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Jeder kennt Angst und viele Entscheidungen werden aufgrund von Ängsten und Sorgen getroffen. Der Autor Alan Fadling bezeichnet sich selbst als „Meister der Angst“, doch er hat Wege gefunden ein „Meister ...

Jeder kennt Angst und viele Entscheidungen werden aufgrund von Ängsten und Sorgen getroffen. Der Autor Alan Fadling bezeichnet sich selbst als „Meister der Angst“, doch er hat Wege gefunden ein „Meister des Friedens“ zu werden. In seinem Buch nimmt er die Leser mit auf diese Reise. Fadling zeigt auf wie Angst funktioniert und was sie mit uns macht, wie sie uns blockiert. Er lädt uns ein in Gottes Gegenwart. Wir dürfen in Gottes Frieden zu Hause sein, darauf vertrauen, dass Gott uns versorgt wie die Vögel und die Blumen, dass er unser guter Hirte ist, dass Gott größer ist als alles andere…

Mir gefällt das Buch sehr gut. Es ist in 14 übersichtliche Kapitel gegliedert. Darin erzählt der Autor offen und ehrlich aus seinem Leben, von seinen Ängsten. Er teilt aber auch seine Erkenntnisse aus dem Bibelstudium und die Wege, die er selbst begangen hat auf dem Weg von einem Angst bestimmten zu einem friedvollen Leben. Der Autor zitiert Texte aus den Psalmen und aus Jesaja, Worte von Jesus und Stellen aus den Briefen von Paulus und Jakobus ebenso wie Aussagen von Personen aus der Kirchengeschichte. So stellt er uns Gott/Jesus als Friedefürst vor, bei dem wir Ruhe finden. Ebenso zeigt der Autor verschiedene Wege um in der Stille Gott zu suchen und sich durch sein Wort, seine Zusagen ermutigen zu lassen.

„Mein Gott ist mir immer nahe.
Seine Macht ist gegenwärtig, um mir zu helfen und mich zu retten.
Gott freut sich an meiner Gegenwart.
Seine Liebe stillt meine Furcht.
Vor Freude singt er über mich.“ (vom Autor frei formuliert nach Zefanja 3,17)

„Ich merke, dass meine Angst nicht annähernd so mächtig ist, wenn ich mir innerlich diese Schau Gottes vor Augen halte. Der Gott, der mir nahe ist, ist für mich. Gott freut sich darüber, wenn ich ihm nahe bin. Gott spricht mir liebevolle Worte zu, die meine rastlosen Gedanken zur Ruhe bringen. (…) Und dieser Gott ist ein Gott des Friedens.“ (s.S. 209)

Am Ende jedes Kapitel sind unter der Überschrift „Angstfreie Reflexion“ Fragen und Denkanstöße, die einladen das Gelesene zu vertiefen. Im Anhang gibt es „Ein von Angst befreites Gebet“ und ein Leitfaden für Gruppen.

„Von Angst befreit“ ist ein persönliches und ermutigendes Buch, dass einlädt sich immer wieder auf Gott zu fokussieren und so die Angst zu besiegen. Ich habe das Buch gern gelesen und empfehle es weiter.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Vier Schwestern und ein Neuanfang

Die Pension am Meer
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In „Die Pension am Meer“ begegnet der Leser Sarah, den Zwillingen Emily und Viola und Georgiana, vier sehr verschiedenen Schwestern, und deren kranken Mutter. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ist ...

In „Die Pension am Meer“ begegnet der Leser Sarah, den Zwillingen Emily und Viola und Georgiana, vier sehr verschiedenen Schwestern, und deren kranken Mutter. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ist das Geld knapp und Sarah, die Älteste, überredet ihre Schwestern das Sommerhaus der Familie für zahlende Gäste zu öffnen. Dazu müssen alle sich einbringen und mit anpacken. Schon bald treffen die ersten Gäste ein…. ein Witwer mit Tochter, ein schwer anspruchsvolles Ehepaar, allein reisende Männer unterschiedlichen Alters…. Während Sarah versucht sich um alles zu kümmern und es allen recht zu machen, bezaubert Emily mit ihrem Charme. Viola findet eine Aufgabe, die zu ihr passt, die sie verändert und die sie ihre Narben fast vergessen lässt. Georgiana, der jüngsten Schwester, fällt es schwer sich anzupassen und sie nutzt jede Möglichkeit im Freien zu sein…

„Die Pension am Meer“ war der erste Roman von Julie Klassen, den ich las und mir hat das Buch sehr gut gefallen. Schnell bin ich eingetaucht in das Jahr 1819, habe die Geschichte der vier Summer-Schwestern gern verfolgt. Die Handlungsorte, die Personen und die damalige Zeit sind detailliert beschrieben. Die Charaktere wirken authentisch und ich konnte ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen gut nachvollziehen. Es ist schön zu erleben wie die Schwestern in der Not aktiv werden, sich einbringen und gemeinsam für ihren Lebensunterhalt sorgen. Besonders berührt hat mich Viola und ihre Entwicklung. Die empathische junge Frau, die sich aufgrund ihrer Narben immer versteckt hat, tritt aus dem Schatten, findet eine Aufgabe und letztlich auch die Liebe.

Ich habe den Roman sehr gern gelesen und freue mich schon auf den 2. Teil der Reihe.

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Schöner Weihnachtsroman

Winterwünsche im Ferienhaus Talblick
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Vorweihnachtszeit in Schönbach: die alleinerziehende Tina möchte diese Zeit mit ihrer Tochter Josie genießen, aber plötzlich kommt es anders. Ihre Oma muss wegen Sanierungsarbeiten im Seniorenheim für ...

Vorweihnachtszeit in Schönbach: die alleinerziehende Tina möchte diese Zeit mit ihrer Tochter Josie genießen, aber plötzlich kommt es anders. Ihre Oma muss wegen Sanierungsarbeiten im Seniorenheim für eine Woche zu ihr ziehen, in ihrem Job gibt es Stress und dann soll sie auch noch gemeinsam mit dem neuen Dorfarzt Marc die Proben für das Krippenspiel leiten. Während Oma Liuse versucht Amor zu spielen, zieht Tina die Mauer um ihr Herz immer höher. Doch je mehr sie Marc kennen lernt umso schwieriger wird es ihre Gefühle zu ignorieren. Doch dann geschieht beinahe ein Unglück und Tina stößt Marc weg. Kann es dennoch ein Weihnachtswunder für Josie und Tina geben?

„Winterwünsche im Ferienhaus Talblick“ hat mich über die Weihnachtstage begleitet. Es ist ein schöner Roman mit viel Weihnachtszauber zwischen Plätzchen backen, Eisbahn, Schneezauber und Krippenspielproben. Aber die Geschichte geht auch in die Tiefe. Tina muss sich entscheiden zwischen dem Verharren in dem was ist und dem Mut zu Neuanfängen, einer neuen Liebe. Marc, der neu in Schönbach ist, hat es auch nicht leicht mit den Alteingesessenen. Und Tina, zu der er sich hingezogen fühlt, sendet widersprüchliche Signale. Tina und Marc waren mir schnell sympathisch. Es sind authentische Charaktere mit Stärken und Schwächen. Oma Luise und ihre Freundin Gisela hab ich sofort ins Herz geschlossen und Josie und Welpe Momo mochte ich auch sehr.
Der Roman hat mir gemütliche Lesestunden geschenkt und ich empfehle ihn gern weiter.

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Weihnachtlicher Wohlfühlroman

Weihnachtswunder im Hotel Mistelzweig
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Als Amelie überraschend erfährt, dass ihr Freund und Chef verschwiegen hat, dass er verheiratet ist und Kinder hat, kündigt sie und kehrt sie ins beschauliche Rotenburg ob der Tauber zurück. Dort hat ihre ...

Als Amelie überraschend erfährt, dass ihr Freund und Chef verschwiegen hat, dass er verheiratet ist und Kinder hat, kündigt sie und kehrt sie ins beschauliche Rotenburg ob der Tauber zurück. Dort hat ihre Oma Ruth ein kleines Hotel, doch um das „Mistelzweig“ steht es gar nicht gut. Es muss sich dringend etwas ändern um neue Gäste anzulocken. So investiert Amelie ihr Erbe in die Renovierung einiger Zimmer. Außerdem möchte sie in der Adventszeit Fahrten zu den Weihnachtsmärkten der Region anbieten. Zu den ersten Gästen gehören auch Franklin Scott und sein Großvater Georg. Zwischen Amelie und Franklin gibt es schnell eine große Anziehung, doch ihre Priorität ist das Hotel…. Nach und nach stellt sich heraus, dass es zwischen Ruth und Georg eine Verbindung gibt... Und dann bereitet auch noch eine Bank Schwierigkeiten, denn Kreditraten sind fällig. Gelingt es Amelie das Hotel zu retten?

„Weihnachtswunder im Hotel Mistelzweig“ ist ein wunderbar weihnachtlicher Wohlfühlroman. Das Buch lässt sich gut lesen, die Geschichte hat mir gefallen. Mit Amelie und Ruth, mit Franklin und Georg hat die Autorin sympathische Charaktere erschaffen, die ich sehr gern durch die Vorweihnachtszeit begleitet habe. Die intensive Beziehung zwischen Amelie und Ruth und zwischen Franklin und Georg gefiel mir gut. Amelie ist eine starke Frau, die für das kämpft, was ihr wichtig ist. Leider glaubt sie, dass es der Banker Leopold ehrlich meint und er ihr helfen will. Wie gut, dass Franklin clever ist und Leopolds wahre Absichten ans Licht bringt.
Da ich Rotenburg ob der Tauber schon mehrfach besucht habe, hatte ich beim Lesen auch deutliche Bilder vor Augen. Auch die Ausflüge zu den Weihnachtsmärkten haben mir gut gefallen und sorgen für Weihnachtsfeeling.
Mir hat der Roman angenehme Lesestunden geschenkt und ich empfehle das Buch gern weiter.

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