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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2025

Schöner erster Band der Plain Daisy Ranch-Reihe

The One I Left Behind
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Das Cover von "The one I left behind", dem ersten Band der neuen "Plain Daisy Ranch"-Reihe des Autorinnenduos Piper Rayne, ist mir gleich positiv aufgefallen. Es ist sehr ansprechend gestaltet ...

Das Cover von "The one I left behind", dem ersten Band der neuen "Plain Daisy Ranch"-Reihe des Autorinnenduos Piper Rayne, ist mir gleich positiv aufgefallen. Es ist sehr ansprechend gestaltet und passt perfekt zum Kleinstadt Setting. "The one I left behind" handelt von den "High school sweethearts" Ben and Gillian, die sich schwören immer zusammenzubleiben. Ben jedoch bricht dieses Versprechen und verlässt das Städchen Willowbrook um eine Profifootballkarriere zu verfolgen. 15 Jahren später kehrt Ben nach Hause zurück und die Funken zwischen den beiden fliegen immer noch...
Mir gefällt, wie die beiden Hauptfiguren abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählen. Das macht die Geschichte unfassbar spannend! Der Schreibstil ist zudem sehr angenehm und flüssig. Man kann sich leicht in die Charaktere hineinversetzen und mitfühlen. Ich hätte mir noch weitere Einzelheiten oder Rückblenden aus der Vergangenheit von Ben und Gillian gewünscht. Außerdem passiert die Wiedervereinigung der beiden sehr zügig. Ich hatte gehofft, dass Gillian Ben ein wenig länger zappeln lässt. ;) Nichtsdestotrotz habe ich die Geschichte gerne gelesen und kann sie besonders empfehlen, wenn man die Tropen "small town" und "second chance" mag.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Sich entschuldigen kann so leicht sein

Entschuldigung!
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Die zwei süßen Hauptfiguren auf dem ansprechenden Cover lassen schon erkennen, worum es in dem Buch geht. Sie sehen schuldbewusst aus, als hätten sie etwas getan, dass ihnen leid täte. Und so war es. :) ...

Die zwei süßen Hauptfiguren auf dem ansprechenden Cover lassen schon erkennen, worum es in dem Buch geht. Sie sehen schuldbewusst aus, als hätten sie etwas getan, dass ihnen leid täte. Und so war es. :) Sibel und Theo wohnen im gleichen Haus und sind allerbeste Freunde. Als sie ihr Fußballspiel im Treppenhaus fortsetzen, passieren ihnen ein paar Missgeschicke: eine prall gefüllte Einkaufstüte wird umgeworfen, das Treppenhaus beschmutzt, eine Milchflasche geht zu Bruch...und nun ist es an der Zeit, sich bei den Nachbarn zu entschuldigen. Kindgerecht und mit Witz wird hier aufgezeigt, wie einfach es sein kann um Verzeihung zu bitten. Das Buch regt dazu an, über Verhaltensweisen und Gefühle nachzudenken. Die schönen, realitätsnahen Illustrationen unterstützen die Botschaft. Die bunte Mischung der Charaktere (Großvater mit Enkel, Menschen türkischer Abstammung, eine junge Familie mit Baby, ein lesbisches Pärchen…) finde ich sehr gelungen. Zudem ist erkennbar, dass Theo ein Hörgerät trägt, was jedoch nicht thematisiert wird. Positiv aufgefallen ist mir außerdem das Bild des Hauses und seiner Bewohner am Anfang der Geschichte. So werden alle Figuren vorher eingeführt. Offiziell handelt es sich um ein Buch für Kinder ab 3 Jahren. Der saloppe Schreibstil ist allerdings, wie ich finde, für Dreijährige gar nicht so leicht verständlich. Beispiele: „allernahst“, „eins unten“, „bis in die Puppen“. Teilweise hat man beim Lesen das Gefühl, jemand spricht mit sich selbst oder bringt seine Gedanken unsortiert zu Papier. Die verwendeten lautmalerischen Wörter („Wumms“, „Rumms“, „Dong“) passen gut in die Geschichte und machen sie noch lebendiger. Der Drache kam etwas überraschend und empfand ich als etwas albern. Mein Sohn hingegen fand den Auftritt des Drachen richtig witzig. Dieses Element wird in Form von verwandten Adjektiven (z. B. „drachenriesig“, „drachenstark“) im Fortgang der Geschichte immer wieder aufgegriffen. Insgesamt eine schöne Geschichte, die ein bedeutendes Thema für Kinder nachvollziehbar behandelt.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Elternratgeber, der helfen kann negative Verhaltensmuster zu durchbrechen

Cycle Breaker: Für mein Kind mache ich es anders
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Der Titel des Buches klang sehr vielversprechend und das unaufdringliche Cover mit den sanften Farben passt gut zu diesem Elternratgeber. Mir gefallen das übersichtliche Inhaltsverzeichnis und die kurzen, ...

Der Titel des Buches klang sehr vielversprechend und das unaufdringliche Cover mit den sanften Farben passt gut zu diesem Elternratgeber. Mir gefallen das übersichtliche Inhaltsverzeichnis und die kurzen, prägnanten Erklärungen der Fachbegriffe. Die Mutmacher gleich zu Beginn geben Hoffnung und erleichtern den Einstieg in die doch nicht ganz leichte Thematik: „Cycle Breaking“ (toxische Muster in der Familie zu erkennen und durchbrechen). Der Schreibstil ist klar und verständlich und Leandra Vogt erklärt sehr anschaulich komplexe psychologische Zusammenhänge mit Hilfe praktischer Beispiele.
Das Buch ist in 3 Teile gegliedert. Im 1. Teil, der mir tatsächlich am besten gefallen hat, werden viele wichtige Begriffe geklärt. Der 2. Teil enthält 20 Fallbeispiele mit typischen Äußerungen der erziehenden Person und Tipps, wie man in diesen bestimmten Situationen besser handeln kann. Im 3. und letzten Teil folgen praktische Übungen. Des Weiteren stellt die Autorin in einem Downloadbereich weitere Hilfestellungen zur Verfügung.
Ich hatte gehofft, dass mir Leandra Vogts Buch den einen oder anderen Impuls geben könnte, wie man eine gute und liebevolle Beziehung zu seinem Kind aufbaut bzw. erhält und Fehler aus der eigenen Kindheit nicht wiederholt. Das Buch hilft auf jeden Fall dabei das eigenen Erziehungsverhalten zu überdenken und gibt wertwolle Anregungen. Das Aufbrechen fest eingefahrener Verhaltensmuster und Normen ist jedoch gar nicht so einfach. Es erfordert es eine große Portion Selbstreflexion, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen.
Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass mir hilfreiche Anregungen gegeben wurden. Hin und wieder haben mir allerdings Antworten gefehlt bzw. waren die meisten Beispiele für mich (zum Glück) nicht relevant. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dieser Ratgeber Eltern Halt und Orientierung geben kann und empfehle ihn gerne weiter.


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Veröffentlicht am 26.01.2025

Liebenswerter bockiger Willi :)

Widder Willi will aber!
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Schon beim Cover konnte ich mein Schmunzeln nicht zurückhalten. Die Körperhaltung und der Blick verheißen nichts Gutes für die anderen Schafe. Die Hauptfigur Willi ist knuffig, eigenwillig, aber trotzdem ...

Schon beim Cover konnte ich mein Schmunzeln nicht zurückhalten. Die Körperhaltung und der Blick verheißen nichts Gutes für die anderen Schafe. Die Hauptfigur Willi ist knuffig, eigenwillig, aber trotzdem liebenswert dargestellt. Auch die übrigen Charaktere im Buch sind ansprechend illustriert.
Der Schreibstil ist locker, doch für Kleinkinder nicht immer verständlich. Besonders gut gefallen mir die auffälligen Sprechblasen. Sie verleihen Willis Worten noch mehr Ausdruck. Überhaupt überzeugt mich die humorvolle Gestaltung der Hauptfigur. Die Mimik und Gestik erkennen sicher einige Eltern wieder und den kleinen Böckchen Zuhause wird es evtl. leichtfallen sich in Willi hineinzuversetzen. Mein Sohn jedenfalls hat direkt verstanden, dass sich Willi wie er seinen eigenen Kopf hat.
Schön, dass Willi in der Geschichte mit Hörnchen einen Gleichgesinnten trifft. Die Freundschaft der beiden ist besonders und süß!
Den Witz und die Ironie, die die Autorin einfließen lässt, finde ich gelungen und macht das Buch auch für Erwachsene sehr unterhaltsam. Die verwendeten Redewendungen hingegen sind für Kleinkinder eher weniger gut zu verstehen. Mit "Über den eigenen Schatten springen", "sich einen Ruck geben" oder "Steh dir doch selbst nicht im Weg" wird ein Dreijähriger wohl kaum etwas anfangen können. Außerdem muss ich noch einen weiteren Kritikpunkt anmerken. Ich finde es etwas schade, wie wenig verständnisvoll Willi und Hörnchens Familie auf deren trotziges Verhalten reagieren. Ohne Frage ist die Autonomiephase keine einfache Zeit für alle Beteiligten, doch die vielleicht gut gemeinten Ratschläge der Erwachsenen sind meiner Meinung nach wenig hilfreich und vorbildhaft.
Nichtsdestotrotz ist die Geschichte um das kleine bockige Schaf Willi niedlich konzipiert und mein Sohn möchte sie immer wieder gerne vorgelesen bekommen.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Eine bewegende und humorvolle Geschichte, die bis zur letzten Seite fesselt

Zwischen Ende und Anfang
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Bei Lila, die einen Bestseller zum Thema Scheidung verfasst hat, läuft es alles andere als rund. Ihr Ehemann und Vater ihrer 2 Töchter verlässt sie für eine jüngere Frau, mit der er nun auch ein Kind erwartet. ...

Bei Lila, die einen Bestseller zum Thema Scheidung verfasst hat, läuft es alles andere als rund. Ihr Ehemann und Vater ihrer 2 Töchter verlässt sie für eine jüngere Frau, mit der er nun auch ein Kind erwartet. Ihre Mutter verstirbt überraschend und nun muss sie sich auch noch mit 2 Vätern herumärgern...

Ich muss zugeben, dass dies das erste Buch der Autorin ist, welches ich gelesen habe. Ich konnte mich sehr schnell für die Geschichte um Lila und ihrer Familie begeistern. Man ahnt zwar gleich zu Anfang, wie das Buch enden wird, doch trotzdem waren ein paar schöne Überraschungsmomente dabei.

Jojo Moyes hat in „Zwischen Ende und Anfang“ authentische, vielschichtige Charaktere mit Fehlern und Macken und zugleich eine chaotische aber auch liebenswerte Familie geschaffen. Anfangs kam mir die Hauptfigur Lila sehr einsam und bemitleidenswert vor. Doch zum Glück folgt auf den vielen Regen auch wieder Sonne und man begleitet Lila nach alle den Schicksalsschlägen auf eine Reise der Selbstfindung, die sie zu neuer Liebe und Zufriedenheit führt.

Der Schreibstil der Autorin hat mich beeindruckt. Sie schreibt flüssig, mit viel Liebe und ihre mitunter sehr detailreichen Beschreibungen sind mit viel Humor gespickt.

Mein einziger Kritikpunkt: Mit 527 Seiten empfinde ich den Roman als etwas lang und stellenweise ausschweifend. Manches wird bis ins kleinste Detail beschrieben, anderes (wie die Perspektive der Tochter) leider nur angerissen.

Ich empfehle das Buch dennoch weiter. Es ist eine bezaubernde Geschichte über Trennung, Trauer, Vergebung, Freundschaft und Liebe.

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