Profilbild von SveaE

SveaE

Lesejury Star
offline

SveaE ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit SveaE über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2024

Double - oder doch der Star?

Doppelgänger-Agentur, Band 1: Double Crush (Humorvolle New-Adult-Romance für alle Fans von Kiss Me Once)
0

Die Idee hinter "Double Crush" fand ich absolut genial - eine Doppelgänger-Agentur, die hilft, Doubles für echte Stars auszubilden, wodurch die Mitarbeiter der Double-Firma zwangsläufig nicht nur die Doubles, ...

Die Idee hinter "Double Crush" fand ich absolut genial - eine Doppelgänger-Agentur, die hilft, Doubles für echte Stars auszubilden, wodurch die Mitarbeiter der Double-Firma zwangsläufig nicht nur die Doubles, sondern auch die Stars kennenlernen.

Kolly arbeitet bei eben jener Agentur - Ognito-inc. - die ihre Mutter aufgebaut und bei der sie diesen Sommer über helfen soll. Kolly ist eine Hackerin und ist durch einen missglückten Hackerangriff auf eine Partei nun auf Bewährung. Daher verbringt sie die Ferien anders, als sie es sich vorgestellt hatte, nämlich in der Double-Agentur und bei einer Katzenauffangstation. Kolly ist eine sympathische, quirlige Protagonisten, die gerne von einem Fettnäpfchen ins andere springt und um keinen frechen Spruch verlegen ist.

Auf der anderen Seiten steht Lincoln, der das Double für ein Mitglied einer berühmten Band spielen soll. Lincoln wirkt zunächst zurückhaltend, sympathisch, doch mit der Zeit entwickelt er einen nicht allzu sympathischen und übertriebenen Beschützerinstinkt Kolly gegenüber. Die weiteren Nebencharaktere sind mitunter rechht stereotypisch gut und böse. Vor allem Kollys Freunde Sawyer und Lexi sind toll, nahbar, echte Freunde, während die Doubles, mit denen Lincoln und Kolly sich abgeben müssen, mitunter sehr anstrengend und auch respektlos werden. Neben Linc doublen noch Shy und Rae die Band "Tinfoil Phantoms" und insbesondere Shy konnte ein echtes A*** sein, ohne dass man je die Erklärung dafür bekam, warum er so drauf war. Auch die Jungs der echten Band sind keine große Sympathieträger.

Ich mag Nina Mackay Schreibstil nach Legend Academy sehr gerne und auch hier lies sich das Buch gut lesen. Sie hat einen humorvollen, leichten Schreibstil. Nur die wiederholten Ausflüche der Protagonisten (Holy Bug!) und einzelne Beschreibungen, die immer wieder vorkamen, trübten nach einiger Zeit mein Leseerlebnis. Handlungstechnisch spielen neben der Liebesgeschichte, einigen Verwechslungsspielereien rundum die Doubles und der Katzenauffangstation noch Übergriffe von verrückten Fans eine große Rolle, die zu der ein oder anderen gefährlichen Situation führen. Manches wirkte hier leider auf mich sehr konstruiert und konnte mich daher nicht recht abholen.

Fazit: Liebevoll geschriebene Geschichte rundum Doppelgänger, Missverständnisse und Katzen in Not, die nicht unbedingt auf eine realistische Handlung setzt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2024

Die Verbindung zweier Schwestern

Was die Sterne dir schenken
0

Dani Atkins verspricht meist Herz-Schmerz und emotionale "Mitgenommenheit" - so auch hier. Erzählt wir die Geschichte von Lexie und ihrer Schwester Amelie. Die beiden stehen sich sehr nahe und verspüren ...

Dani Atkins verspricht meist Herz-Schmerz und emotionale "Mitgenommenheit" - so auch hier. Erzählt wir die Geschichte von Lexie und ihrer Schwester Amelie. Die beiden stehen sich sehr nahe und verspüren über ihre Leben hinweg eine Verbindung, bei der die eine spürt, dass es der anderen beispielsweise nicht gut geht. Nach einem Unfall von Amelia reist Lexie umgehend in die Heimat, um bei ihrer Schwester zu sein. Diese hat auf einmal extreme Gedächtnislücken und vermisst einen Ehemann, den es eigentlich gar nicht geben dürfte. Und eben jener "Ehemann" scheint mit einem Mal mit Nick auf der Bildfläche zu erscheinen, einem Mann, der durch Zufall am Strand spazieren geht. Während Lexie und Nick sich näher kommen, wartet Amelia verzweifelt auf ihren Ehemann Sam ...

Das Thema des Buches empfand ich als unfassbar spannend. Was verbirgt sich hinter Amelias Vorstellungen rundum den Ehemann? Auf lange Zeit rätselt man gemeinsam mit Lexie, wie es zu dem Unfall, aber auch den Einbildungen ihrer Schwester kommen konnte. Lexie ist eine absolut hingebungsvolle Schwester, die ihr eigenes Wohl öfters für ihre Schwester hinten an stellt. Währenddessen wirkte Amelia über weite Strecken des Buches weniger nahbar, was auch die als so innig beschriebene Schwesternbeziehung mitunter kalt wirken ließ. Aber auch hier folgen Erklärungen im Verlaufe des Buches. Andere, erwähnenswerte Charaktere sind Amelias und Lexies Mutter, die ihre eigene Entwicklung durchmacht, so wie der mürrische Nachbar Tom, den im Verlauf der Geschichte durch seine mürrisch-gutmütige Art zum Liebling mutiert. Nick ist ein absoluter Traummann, wirkt dadurch aber auch leicht überzeichnet.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und angenehm, wenn auch manchmal etwas überzogen, insbesondere, wenn es um die Beziehung zwischen Nick und Lexie ging. Hier wurde meiner Meinung nach ein wenig zu dick aufgetragen, was mich auch aus der Geschichte geworfen hat.

Inhaltlich tappte ich über weitere Teile im Dunkeln, was sich hinter Amelias Vorstellungen verbirgt. Zum Ende hin kommt vieles auf einmal. Auch wenn manche Enden durchaus noch lose sind und es nicht für alles eine eindeutige Sicht gibt, konnte ich doch meinen Frieden mit der Aufklärung schließen. Es war auf jeden Fall, wie für die Autorin typisch, emotional. Die Gefühle konnten mich nur über weite Strecken nicht so erreichen, wie ich es mir gewünscht hätte, da die Geschichte sich in ihren Möglichkeiten durch Übertreibungen verlor.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2024

Die Verbindung zweier Schwestern

Was die Sterne dir schenken
0

Dani Atkins verspricht meist Herz-Schmerz und emotionale "Mitgenommenheit" - so auch hier. Erzählt wir die Geschichte von Lexie und ihrer Schwester Amelie. Die beiden stehen sich sehr nahe und verspüren ...

Dani Atkins verspricht meist Herz-Schmerz und emotionale "Mitgenommenheit" - so auch hier. Erzählt wir die Geschichte von Lexie und ihrer Schwester Amelie. Die beiden stehen sich sehr nahe und verspüren über ihre Leben hinweg eine Verbindung, bei der die eine spürt, dass es der anderen beispielsweise nicht gut geht. Nach einem Unfall von Amelia reist Lexie umgehend in die Heimat, um bei ihrer Schwester zu sein. Diese hat auf einmal extreme Gedächtnislücken und vermisst einen Ehemann, den es eigentlich gar nicht geben dürfte. Und eben jener "Ehemann" scheint mit einem Mal mit Nick auf der Bildfläche zu erscheinen, einem Mann, der durch Zufall am Strand spazieren geht. Während Lexie und Nick sich näher kommen, wartet Amelia verzweifelt auf ihren Ehemann Sam ...

Das Thema des Buches empfand ich als unfassbar spannend. Was verbirgt sich hinter Amelias Vorstellungen rundum den Ehemann? Auf lange Zeit rätselt man gemeinsam mit Lexie, wie es zu dem Unfall, aber auch den Einbildungen ihrer Schwester kommen konnte. Lexie ist eine absolut hingebungsvolle Schwester, die ihr eigenes Wohl öfters für ihre Schwester hinten an stellt. Währenddessen wirkte Amelia über weite Strecken des Buches weniger nahbar, was auch die als so innig beschriebene Schwesternbeziehung mitunter kalt wirken ließ. Aber auch hier folgen Erklärungen im Verlaufe des Buches. Andere, erwähnenswerte Charaktere sind Amelias und Lexies Mutter, die ihre eigene Entwicklung durchmacht, so wie der mürrische Nachbar Tom, den im Verlauf der Geschichte durch seine mürrisch-gutmütige Art zum Liebling mutiert. Nick ist ein absoluter Traummann, wirkt dadurch aber auch leicht überzeichnet.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und angenehm, wenn auch manchmal etwas überzogen, insbesondere, wenn es um die Beziehung zwischen Nick und Lexie ging. Hier wurde meiner Meinung nach ein wenig zu dick aufgetragen, was mich auch aus der Geschichte geworfen hat.

Inhaltlich tappte ich über weitere Teile im Dunkeln, was sich hinter Amelias Vorstellungen verbirgt. Zum Ende hin kommt vieles auf einmal. Auch wenn manche Enden durchaus noch lose sind und es nicht für alles eine eindeutige Sicht gibt, konnte ich doch meinen Frieden mit der Aufklärung schließen. Es war auf jeden Fall, wie für die Autorin typisch, emotional. Die Gefühle konnten mich nur über weite Strecken nicht so erreichen, wie ich es mir gewünscht hätte, da die Geschichte sich in ihren Möglichkeiten durch Übertreibungen verlor.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2024

Ruhiges Wohlfühlbuch

Vielleicht jetzt
0

"Vielleicht jetzt" erzählt die Geschichte von Gabriella und Anton, die sich erstmals auf einem Flug nach München begegnen, der zu spät abfliegt, da Gabriella zu spät kommt. Die beiden kommen sich zunächst ...

"Vielleicht jetzt" erzählt die Geschichte von Gabriella und Anton, die sich erstmals auf einem Flug nach München begegnen, der zu spät abfliegt, da Gabriella zu spät kommt. Die beiden kommen sich zunächst in die Haare, doch was sie nicht wissen, ist, dass sie einander noch einige Male begegnen werden. Denn Gabriella, die auf der Suche nach ihrem Vater ein Praktikum in dessen Firma macht, trifft dort auf ihren Chef und Koch Anton - eben jener Anton aus dem Flugzeug. Von da an nimmt das (ruhige, besonnene) Drama seinen Lauf.

Auf jeden Fall ist "Vielleicht jetzt" wieder wundervoll geschrieben. Es fällt leicht, durch die Seiten zu fliegen, alles ist stimmig, Handlungen gehen reibungslos ineinander über. Auch die Protagonisten, insbesondere die weibliche Clique in der WG haben mir gut gefallen. Gabriella ist ein wahrer Sonnenschein, freundlich, verständnisvoll, wahr die gute Laune auch in schwierigen Situationen. Ihre Mitbewohnerinnen Jo und Karla sind spannende Ergänzungen. Insbesondere auf Jos Geschichte freue mich sehr, denn zwischen ihr und ihrem zukünftigen Love-Interest flogen bereits jetzt die Funken und ich mochte ihr ruhiges, geheimnisvolles Auftreten richtig gerne.

Mit Anton dagegen habe ich mich schwer getan. Mit der Zeit verspielt er dahingehend er immer mehr an Punkten, insbesondere sein Verhalten zum Ende hin habe ich absolut nicht verstanden und hätte ihn am liebsten geschüttelt. Viele der Probleme, die er eher mit sich selbst ausmachen müsste, lässt er an Gabriella aus. Und da diese eben absolut gutherzig ist, sieht sie schlussendlich auch wirklich in sich das Problem.

Handlungstechnisch bewegt man sich als LeserIn zwischen dem Praktikum bei Leckerste, der WG, der Suche nach Gabriellas Vater und schließlich dem Kennenlernen von Gabriella und Anton. Hier werden viele alltägliche Ausschnitte gezeigt, wodurch ich nicht immer von der Geschichte gefesselt wurde. Dass in der Kombination mit der Liebesgeschichte, die mich hundertprozentig überzeugt, führte dazu, dass sich das Buch für mich teilweise zog.

Ich freu mich jedoch riesig auf Jos Geschichte und war selten so froh darüber, Charaktere kennenzulernen, die in Folgebänden eine Rolle spielen werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2024

Ruhiges Wohlfühlbuch

Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1)
0

"Vielleicht jetzt" erzählt die Geschichte von Gabriella und Anton, die sich erstmals auf einem Flug nach München begegnen, der zu spät abfliegt, da Gabriella zu spät kommt. Die beiden kommen sich zunächst ...

"Vielleicht jetzt" erzählt die Geschichte von Gabriella und Anton, die sich erstmals auf einem Flug nach München begegnen, der zu spät abfliegt, da Gabriella zu spät kommt. Die beiden kommen sich zunächst in die Haare, doch was sie nicht wissen, ist, dass sie einander noch einige Male begegnen werden. Denn Gabriella, die auf der Suche nach ihrem Vater ein Praktikum in dessen Firma macht, trifft dort auf ihren Chef und Koch Anton - eben jener Anton aus dem Flugzeug. Von da an nimmt das (ruhige, besonnene) Drama seinen Lauf.

Auf jeden Fall ist "Vielleicht jetzt" wieder wundervoll geschrieben. Es fällt leicht, durch die Seiten zu fliegen, alles ist stimmig, Handlungen gehen reibungslos ineinander über. Auch die Protagonisten, insbesondere die weibliche Clique in der WG haben mir gut gefallen. Gabriella ist ein wahrer Sonnenschein, freundlich, verständnisvoll, wahr die gute Laune auch in schwierigen Situationen. Ihre Mitbewohnerinnen Jo und Karla sind spannende Ergänzungen. Insbesondere auf Jos Geschichte freue mich sehr, denn zwischen ihr und ihrem zukünftigen Love-Interest flogen bereits jetzt die Funken und ich mochte ihr ruhiges, geheimnisvolles Auftreten richtig gerne.

Mit Anton dagegen habe ich mich schwer getan. Mit der Zeit verspielt er dahingehend er immer mehr an Punkten, insbesondere sein Verhalten zum Ende hin habe ich absolut nicht verstanden und hätte ihn am liebsten geschüttelt. Viele der Probleme, die er eher mit sich selbst ausmachen müsste, lässt er an Gabriella aus. Und da diese eben absolut gutherzig ist, sieht sie schlussendlich auch wirklich in sich das Problem.

Handlungstechnisch bewegt man sich als LeserIn zwischen dem Praktikum bei Leckerste, der WG, der Suche nach Gabriellas Vater und schließlich dem Kennenlernen von Gabriella und Anton. Hier werden viele alltägliche Ausschnitte gezeigt, wodurch ich nicht immer von der Geschichte gefesselt wurde. Dass in der Kombination mit der Liebesgeschichte, die mich hundertprozentig überzeugt, führte dazu, dass sich das Buch für mich teilweise zog.

Ich freu mich jedoch riesig auf Jos Geschichte und war selten so froh darüber, Charaktere kennenzulernen, die in Folgebänden eine Rolle spielen werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere