Stürmische Gegebenheiten
Im SturmIn "Im Sturm" ermitteln die beiden Ermittlerinnen Lilly Hed und Liv Kasp als sogenannte Speerspitze in einem Mord, der die Ermittler vor ein Rätsel stellt. Der Mörder mag sich nicht finden, weshalb Hilfe ...
In "Im Sturm" ermitteln die beiden Ermittlerinnen Lilly Hed und Liv Kasp als sogenannte Speerspitze in einem Mord, der die Ermittler vor ein Rätsel stellt. Der Mörder mag sich nicht finden, weshalb Hilfe von außerhalb gesucht wird. Die beiden Ermittlerinnen sollen herausfinden, wer den alten Mann abseits des Dorfes kaltblütig erstochen hat - doch ehe sie richtig mit den Ermittlungen beginnen können, legt ein Sturm das Dorf lahm. Plötzlich finden sich die Frauen in die Vergangenheit zurückversetzt und müssen ohne moderne Technik den Mörder finden - denn neue Morde lassen nicht auf sich warten ...
Der Schreibstil von Pernilla Ericson ist angenehm. Ihr Fokus liegt nicht nur auf dem Fall selbst, sondern auch auf den beiden Frauen und deren jeweilige Geschichte. Dadurch hatte ich das Gefühl, es mit einem eher ruhigeren Krimi zu tun zu haben. Auch erzähltechnisch werden heikle Moment recht schnell aufgelöst, sodass für mich auf lange Sicht die Spannung ein wenig verloren ging.
Die Ermittlerinnen als solche sind sehr sympathisch und könnten fast den ein oder anderen kleinen "Makel" vertragen. Auf der anderen Seite war es durchaus angenehm, einen Krimi zu lesen, in dem der oder die ErmittlerIn nicht bereits auf brutale Art und Weise vom Leben gezeichnet ist.
Aufgrund der besonderen Bedingungen in diesem Krimi schreitet die Aufklärung des Falles eher langsam voran. Insbesondere im letzten Teil kommt Spannung auf. Aufgrund von ein paar Aussagen bestimmter Charaktere hatte ich bereits eine Ahnung, wer der Täter sein könnte und lag damit auch richtig. Ich würde diesen Krimi Neulingen des Genres empfehlen.