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Veröffentlicht am 25.01.2025

Spannende Fortsetzung der Reihe um Helden, Mut und eine Reise zu sich selbst!

Tales of Elvereth / Tales of Elvereth - Das Erwachen
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und bildhaft, so dass man sich gut in die Welt und die Personen einfinden kann.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick dunkel, in der Mitte ist das titelgebende ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und bildhaft, so dass man sich gut in die Welt und die Personen einfinden kann.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick dunkel, in der Mitte ist das titelgebende schwarze Amulett zu sehen, das ganz anders wirkt als bei Band 1 – als ob Magie entweichen würde. Auch die Umrahmung mit den Schmuckecken in Rot und die leicht geschwungene Schrift runden das komplette Bild des Covers ab.

Fazit:
„Der Drachenkrieger befindet sich in der Obhut des weißen Drachen. Er ist bereit, seinen Weg anzutreten.“

Der Roman führt uns erneut in die Welt von Elvereth nachdem die dunkle Magie eines mächtigen Artefakts die Welt bedroht sieht sich das Land schnell am Rand eines Krieges. Doch was kann man tun, um den Krieg noch abwenden zu können?
Man bildet eine Gruppe: einen Lanzenkämpfer, Bogenschützen und Schwertträger dann fügt man Feenmagie hinzu und um das Ganze abzurunden ist noch ein Dieb mit seinen Fähigkeiten dabei.

Band 2 setzt genau an die von Band 1 um die Geschichte verfolgen und verstehen zu können sollte man den 1.Band gelesen haben.

Die Wege der Freunde trennen sich Zidane bricht zum Schrein der Lebensgöttin auf,
um die Lehre des Feuers zu beginnen, während sich Pédar, Rob und Ellé zum Lager der Tayra begeben. Prinzessin Adina reist derweilen in Begleitung von Fylee zur Hauptstadt des Landes Kandanu, nach Xanos. Sie hoffen, schon bald wieder vereint zu sein, doch niemand von ihnen ahnt, welche Hindernisse sich ihnen in den Weg stellen werden und welche Kämpfe sie zu bestreiten haben. Denn die Dunkelheit ist näher als ein jeder glaubt und die Macht, von der sie gehofft hatten, sie mit dem Diebstahl des Amulettes aufgehalten zu haben, ist präsenter und gefährlicher als jemals zuvor. Inmitten einer dunklen Bedrohung steht Zidane – ein Held wider Willen –, der lernen muss, was es wirklich bedeutet, stark zu sein, um sein Schicksal anzutreten und eine ganze Welt vor dem Untergang zu retten.

Pédar ist der Anführer der Tayra, einer Diebesgilde in Ankors, einem Waldgebiet im Land Kandanu.

Rob stammt von einer langen Reihe von Jägern ab, den Falÿren, einem Clan aus dem hohen Norden des Landes Kandanu.

Zidanes Vergangenheit ist geprägt durch den Kampf ums Überleben. Schon als Kind muss er stehlen, wenn er nicht verhungern will. Das Wort ›Dieb‹ ist für ihn keine Beleidigung, und sein Talent, geschickt Dinge zu entwenden, wird nur durch seinen Umgang mit dem Schwert übertroffen.

Fylee ist die Tochter von Gaiir Sil’tathan – dem Sternenreiter – und gehört dem Volk der Feen an, die tief mit den Naturgeistern von Elvereth verbunden sind. Sie ist stur, hasst es, ausgegrenzt zu werden, und besitzt ein ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen.

Die vier Protagonisten sind uns in Band 1 schon schnell ans Herz gewachsen, ich gebe zu der eine mehr der andere vielleicht weniger. Jeder hat so seine eigenen Fähigkeiten, die er einbringen kann und Charaktereigenschaften, die es im Zusammenspiel vielleicht nicht einfacher machen.

Der Roman hat viel mehr zu bieten: als nur Magie, Geheimnisse, eine Geschichte über Helden (die es noch werden) und Schlachten (mit nicht vorhersehbarem Ergebnis). Auch die Reise zu sich selbst, Freundschaften die noch stärker als das Schicksal sind und den Mut den eigenen Weg zu finden.

Eine gelungene Fortsetzung von daher die vollen 5 Sterne und hohe Erwartungen an den Finalband 3 im Laufe des Jahres 2025.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2025

Das epische Finale der Dilogie, wie wird es Enden: Wahn oder Welten!

Serera - Zweites Buch
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Der Schreibstil ist ausdrucksvoll und dynamisch, gut und flüssig zu lesen. Spannungsgeladen wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, klar, dass es auch mal kleine Durchhänger gibt bei 704 Seiten.

Das ...

Der Schreibstil ist ausdrucksvoll und dynamisch, gut und flüssig zu lesen. Spannungsgeladen wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, klar, dass es auch mal kleine Durchhänger gibt bei 704 Seiten.

Das Cover ist in überwiegend warmen Tönen gehalten (Rot- und schwärzen Tönen), im unter Bereich sind links Kreuze von Gräbern zu sehen. In der Mitte in leichtem Dunst sieht man eine Burg – über dem ganzen scheint ein Schleier zu liegen.

Fazit:
Der Roman spielt in Serera einer Parallelwelt zu unserer und in unserer Welt, die beiden Beeinflussen sich stark. Denn jedes Denken und Handeln bei uns hinterlässt dort Spuren und nimmt sogar Formen an. So wird diese an sich schöne Welt immer mehr von bösen und brutalen Kreaturen heimgesucht. Angeführt wird er von dem „Einen“, dem „Seelenlosen“. Tore verbinden Serera mit unserer Welt und zu allen Toren gibt es Schlüssel. Schlüssel, die der „Seelenlose“ gerne in seinen Händen halten würde. Die Handlung schließt sich an die aus Band 1 an und um alles zu verstehen, sollte man diesen gelesen haben.

Die Völker Sereras stehen vor einem erbarmungslosen Krieg. Während einige mutig in den Kampf ziehen, brechen andere unter der Last der bevorstehenden Schlachten zusammen. Doch wie bekämpft man einen Feind, der stärker, schneller, unerbittlicher, gar unsterblich ist – und dessen Ziel die Vernichtung beider Welten ist?

Wir treffen auch wieder auf Robin Grimm, der ein einfacher jugendlicher der sich mit den Sorgen seines Alters herumschlägt – ein Held wollte er nie sein. Doch durch einen seltsamen Schlüssel gelangt er in die Welt Sereras und schnell wir ihm klar er ist Teil dieser schnellen Entwicklungen, die sich dort entfalten, dazu kommt die nahe verbind der beiden Welten. Worauf wird das zu steuern? Robin ist sich der Gefahr bewusst die sein Aufenthalt in Serera und seine gefährliche Reise auslöst. Denn er wird zur Zielscheibe in einem Spiel, das ihn bis an die Grenzen seiner Kräfte bringt. Doch ihm stehen Freunde zur Seite, auf die er sich verlassen kann.

Mit vielen verschieden Perspektiven und Handlungssträngen werden wir immer mehr in diese Welt geführt und davon gefangen genommen. Meist werden aber durch diese nicht verschiedene begonnen, sondern es gelingt damit den Blickpunkt von verschieden Seiten darauf zu lenken – das war eher neu für mich. Daraus folgen immer wieder verscheiden Blickwinkel und Details zu einem Vorgang.

Der Roman überschreitet für mich in Band nicht nur bisweilen die Grenzen eines Jugendbuchs – auch wenn es um die Reise von Robin geht, der zu Anfang recht blauäugig ist. Es sind brutale Szenen vor allem die Rituale! Aber die Thematik das unsere Taten, vor allem die Bösen, grauenhafte Folgen in Serera und auch in unserer Welt haben und in schierer Brutalität und Grausamkeit enden – schwere Kost. Das wird für manchen Jugendlichen ein bisschen starker „Tobak“ sein, faszinierend das es um die Natur des „Bösen“ geht – aber auch unendlich grausam. Hier wäre 18+ angeraten.

Für mich ein guter High- bzw. Dark Fantasy Roman mit interessanten Ideen und einer durchgehenden Thematik zu „Gut-Böse“ und was daraus werden kann – viel Tiefgang und Stoff, der zum Nachdenken anregt. Auch die Optik des Romans kann punkten (Cover, Karten und Anhänge mit Sprachen). Von mir 5 Sterne dafür allerdings war Band 1 doch etwas mehr nach meinem Geschmack.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Hier trifft griechische Mythologie auf bekanntes Märchen – gelungene und spannende Mischung!

Ballade der Gezeiten
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, zum Teil recht düster, tiefgründig und romantisch. Lebendig und detailreich werden wir hier durch die etwas andere Meerjungfrauen Geschichte geführt. Durch ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, zum Teil recht düster, tiefgründig und romantisch. Lebendig und detailreich werden wir hier durch die etwas andere Meerjungfrauen Geschichte geführt. Durch die Abwechselnde Erzählung von Mariel und Theron gelingt tief in die Gefühlswelt der beiden einzutauchen.

Das Cover ist in den Farben des Meeres gehalten, Blautöne beherrschend die Szenerie. Wir sehen eine Meerjungfrau (Mariel), die uns den Rücken zu dreht und auf das Meer schaut, sie sitzt auf einem Stein – die roten Haare sind geblieben wie bei der Originalgeschichte. Ein Rahmen mit maritimen Elementen, sowie dem passenden Buchschnitt runden das Gesamtbild ab.

Fazit:
Wir bekommen hier nicht die zartrosa gehalten Disney Version der kleinen Meerjungfrau zu lesen, wer das erwartet, wird mit Sicherheit enttäuscht werden.
Den Leser/in einen eine grandiose Mischung aus Märchen und griechischer Mythologie, mit einer spannenden und dunklen Handlung, sowie einem Teil Romantik.

Die schon über Jahrzehnte anhalten Fehde zwischen Zeus und Poseidon hat auch die Menschen und das Meeresvolk in einen langanhaltenden Krieg verwickelt. Er fordert auf beiden Seiten der Völker große Verluste.
Und genau in diesem Konflikt treffen wir auf die Meerjungfrau Mariel die einem Märchenprinzen das Leben rettet, doch damit bricht sie das oberste Gesetz des Ozeans: Hilf niemals einem Menschen, einem Feind! Für diese verschonen eines Lebens droht Mariel jetzt der Tod und um ihrer Bestrafung zu entgehen, soll sie ihren Fehler ungeschehen machen. Sie muss den Prinzen vor dem nächsten Vollmond töten. Ihrer Stimme beraubt und dazu verdammt unter den Feinden zu leben, setzt sie alles daran dem Prinzen näher zu kommen, denn ihre einzige Waffe ist ihr Kuss.

Wir werden in diesem Roman in eine märchenhafte Welt geführt, die voller überraschenderer Wendungen, Geheimnissen und eine spannende Handlung aufwarten kann. Sie bleibt wohl den klassischen Elementen treu - eine Meerjungfrau trifft auf Märchenprinzen – doch sie erschafft eine neue Geschichte rund um die Beiden. Anders als in der Disney Version treffen wir hier auch auf Götter: Poseidon und Zeus – also eine mythologische Komponente. Dadurch bekommt die Handlung eine andere Dimension, die einen ganz eigenen Zauber wirkt, Bedrohung und Nervenkitzel inklusive. Es gibt aber auch Momente, die wunderschön und romantisch sind, die eine gehörig Portion Gefühle mit ins Spiel bringen.

Mariel die Meerjungfrau, ist geprägt von einer Familie, die gedrillt wird mit dem Hass auf Menschen und einer riesigen Portion Pflichtgefühl gegenüber ihrem Volk und der Familie. Man kann ihren inneren Konflikt nachvollziehen, die Gefühle für Theron bringen ihr Leben gehörig durcheinander.

Theron der Märchenprinz war nicht von Anfang ein für mich sympathischer Charakter, hatte er doch wirklich viel von einem nörgeligen, anspruchsvollen Mann. Auch seine Welt verändert sich und bringt ihn in einem inneren Zwiespalt, dem er sich im Laufe der Handlung stellen muss. Weil seine Liebe zu Mariel immer wieder den Erwartungen seiner Familie und seines Volkes widerspricht, macht ihn zu einem faszinierenden Charakter.

Ballade der Gezeiten ist keine einfache Nacherzählung eines Originals, sondern etwas Neues, spannendes, fesselndes und auf seine Art einzigartiges Märchen. Kein Stück langweilig, voller Gefühl – zeigt es auch ein langer Krieg kann ein gutes Ende finden – etwas, was wir heute unbedingt benötigen in einer Welt voller Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Von mir 5 Sterne für diesen Roman, der Inhaltlich genauso punkten kann wie auch optisch.

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Einstürzende Gebäude und Intrigen zwischen den magischen Universitäten!

Academia - Das unbekannte Element
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Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, aus der Sicht von Nia und Aden geschildert, Spannung baut sich langsam auf.

Das Cover ist komplett (Hintergrund) in dunklem Lila gehalten, die Elemente, die ...

Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, aus der Sicht von Nia und Aden geschildert, Spannung baut sich langsam auf.

Das Cover ist komplett (Hintergrund) in dunklem Lila gehalten, die Elemente, die auch im Roman eine wichtige Rolle spielen sind in Gold gehalten (Alchimistische Gegenstände, ein Auge in einem Kreis mit Strahlen). Die Schrift mit dem Titel des Romans rundet das Gesamtbild ab.
Der Farbschnitt ist harmonisch auf das Cover ausgelegt und führt dies ein Stück weiter – ein gelungenes Gesamtkonzept.

Fazit:
Dieser Roman ist ein Auftaktband zu einer Trilogie die in New York City (USA) im Frühjahr 1929 beginnt und es geht um Alchemie (hier Hermetik), Astronomie und Wahrsagerei.

In Roman ist der Haupthandlungsort an der Universität angesiedelt und mab wird oft recht wissenschaftlich unterhalten. Eigentlich beginnt der Einstieg mit der Eröffnungszeremonie des neu errichten Gerichtsgebäude der Stadt New York – es bricht während der Feierlichkeiten zusammen. Klar wird jetzt der Schuldige gesucht.
Dabei geraden die rivalisierenden Universitäten für Hermetik und Astronomie in den Mittelpunkt der Untersuchungen. Um zu untersuchen, inwieweit ihre Universitäten an dem Vorfall schuld sind.

Und damit treffen wir auf die junge und noch recht unerfahrene Nia Himlan, einer Hermetik Studentin, wo bei mir unklar ist warum ausgerechnet sie ausgesucht wurde an ihrer Seite der Astronom Major Aden Fenice. Beide untersuchen gemeinsam den Vorfall, bei dem das Gerichtsgebäude eingestürzt ist. Zwischen den beiden Universitäten herrscht ein gewisses Konkurrenzdenken und die beiden Charaktere begegnet sich zuerst einmal mit Skepsis. Interessenkonflikte behindern zusätzlich die Untersuchungen sowie die Einmischung einer dritten Universität der Wahrsagerei. Und damit noch andere Komponenten in die Suche nach dem Schuldigen einbringt – als ob es nicht schon kompliziert genug wäre.
Als weitere Entwicklungen deutlich machen, dass die Universitätsverwalter mehr darauf bedacht sind, ihren Ruf zu wahren, als die Wahrheit aufzudecken, erkennen Nia und Aden, dass sie viel zu gewinnen haben, wenn sie das Geheimnis aufklären – aber auch viel zu verlieren – zum Beispiel ihren Studienplatz (Nia).

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Nia Himlan und Aden Fenice. Nia ist eine unheimlich intelligente und sympathische junge Frau, die sich mit allem was ihr zu Verfügung steht, ihren Studien widmet, sie hat aber wenig soziale Kontakte. Ganz nebenbei sind auch ihre Eltern als Erfinder des Klebers mit involviert.
Aden stammt aus einer italienischen Familie (mit ganz viel Herz und Verstand) und so völlig anders als Nia. Die beiden geben ein großartiges Team ab und ergänzen sich gut. Mir hat aber auch sein Cousin, Tante und die Bäckerei gut gefallen.

Ein Roman, der mal eine etwas anderen Hintergrund hat und eine gelungene Genre Mischung zwischen Fantasy, sowie kleiner Krimi und Romanze Anteilen hat. Natürlich gibt es Neid, Konkurrenz, Intrigen und Geheimnisse auf und zu entdecken und doch gibt es noch mehr zu erzählen (Trilogie). Es bleibt abzuwarten, ob der Rest auch ins deutsche übersetzt wird und wir weiter spannende Abenteuer mit Nia und Aden erleben dürfen. Von mir 5 Sterne für diesen Auftaktband.

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Veröffentlicht am 28.12.2024

Gelungen, magisch – eine neue Adaption der sieben Raben!

Das Geheimnis der Rabenblüter
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, spannend von Anfang bis Ende – die Magie und Romantik (in kleiner Dosis) kommt nicht zu kurz.

Das Cover ist so magisch wieder der Roman, da brauch man nicht ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, spannend von Anfang bis Ende – die Magie und Romantik (in kleiner Dosis) kommt nicht zu kurz.

Das Cover ist so magisch wieder der Roman, da brauch man nicht viel Worte drüber zu verlieren genau wie der passende Farbschnitt – die nur von einem stammen können (Alexander Kopansiki). Mehr geht echt nicht!

Fazit:
Im Roman hat es Sera Avis nicht leicht, denn in ihrer Heimat werden magiebegabte Menschen verachtet – sie hat Magie (ist eine Primagi) und ist noch dazu von königlichem Blut. Dadurch hat sie in ihrem Land kein Anrecht auf die Krone, obwohl sie das einzige Kind ihrer Eltern ist. Nur durch einen zukünftigen Ehemann der gewillt wäre sie zur Frau zu nehmen könnte sie indirekt Regieren mit ihm. Seras Vater, der König von Lucra, endet an alle Länder eine Einladung, um einen heiratsfähigen Prinzen zu finden. Er erhält nur Ablehnungen bis auf eine Antwort von dem jüngsten Prinzen aus dem gefürchteten Reich Tenebras.
Valerian Rabenblut, gibt sich mit einer Hochzeit einverstanden. Für Sera bricht eine Welt zusammen, da sie nicht nur Tenebra und dessen grauenvolle Kreaturen fürchtet, sondern auch den dunklen Prinzen, über den schreckliche Gerüchte kursieren. Doch als sich beide auf den Weg zu Valerians Heimatland machen, ahnt Sera nicht, dass die gefährlichste aller Kreaturen längst ein Teil ihrer Zukunft ist und ihr Herz gefährlich schnell zum Schlagen bringt.

Mir hat die Vielfalt der Protagonisten / innen gefallen, allen voran Sera. Sie ist sympathisch, freundlich und hat ein großes Herz. Sie ist hilfsbereit und ein großes Gespür für Tiere. Aber die hat Angst vor Valerian und dem Ruf seiner Familie. Sie wächst an den Herausforderungen, denen sie sich stellen muss, auch wenn sie zu Anfang wie eine Prinzessin im goldenen Käfig wirkt – zu Anfang auch echt zickig!
Valerian ist hart im Nehmen, durch die meisten seiner Brüder hat er dies lernen müssen, allen voran seine beiden älteren Brüder. Vielleicht ist er anders? Auf jeden Fall hat er ein Geheimnis vor Sera.

Die Liebesgeschichte, die uns erwartet spielt schon eine Rolle im Roman aber auch die Handlung drumherum kann punkten und bietet Lese Spaß pur. Sie ist magisch und geheimnisvoll, spannend und Tiere spielen eine große Rolle was mir gefallen hat. Tenebra ist ein gefährliches Land, sowohl menschliche als auch tierische Bewohner sind nicht ohne und Lebensgefährlich.

Mir hat der Roman in seinem ganzen Konzept gut gefallen plus die Optik die gleich durch Cover und Farbschnitt ins Auge fällt – hier geht die Rechnung auf.
Von mir 5 Sterne für diesen Roman der einiges an Genre zu bieten hat: Fantasy, Märchenadaption und Romantacy. Und wer sich fragt um welche Adaption es geht „Die sieben Raben“ aber mal ganz anders.

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