Konnte mich nicht in seinen Bann ziehen
The Deathless OneJessamine ist ein junge Frau, die keinen Mann an ihrer Seite braucht. Doch um ihr Königreich zu retten geht sie eine Vernunftehe ein, und hofft so, die mysteriöse Seuche unter Kontrolle zu bekommen. Doch ...
Jessamine ist ein junge Frau, die keinen Mann an ihrer Seite braucht. Doch um ihr Königreich zu retten geht sie eine Vernunftehe ein, und hofft so, die mysteriöse Seuche unter Kontrolle zu bekommen. Doch ihr Hochzeitstag endet blutig, als der Saal gestürmt wird und sie von ihrem Mann ermordet wird. Doch anstatt zu sterben landet Jessamine in einer Zwischenwelt. Dort wartet schon der Todlose auf sie. Der letzte Gott, der nur auf sie gewartet hat. Denn nur Jessamine kann ihn noch retten und nur er kann sie wieder zum Leben erwecken.
Ich kannte das Buch nicht, als ich es gesehen habe, hat es mich interessiert und ich wollte es versuchen.
Aber leider bin ich mit dem Buch nicht klargekommen. Ich hab schon einige Fantasy Bücher gelesen, und auch wenn es manchmal Szenen gab die ich mir nicht vorstellen konnte, war es noch nie so krass wie in diesem Buch. Ich hab die Geschichte einfach nicht verstanden. Ich hab über 100 Seiten gelesen und wusste immer noch nicht was eigentlich passiert. Das ging soweit, dass ich sogar bei ChatGPT mehrere Kapitel reinkopiert habe, weil ich mir den Text erklären lassen musste, was ich noch nie gemacht habe. Irgendwann nach 200 Seiten ging es ein bisschen besser, aber wäre es keine Leserunde gewesen, hätte ich das Buch abgebrochen.
Jessamine ist die Prinzessin, die sich für Magie interessiert, die sich aber nicht als Hexe sieht. Ich hab kein Bild von ihr bekommen und da ich mich mit dem Anfang schwer getan habe, fiel es mir auch schwer ihren Charakter zu finden.
Der Todlose war düster und hing in seiner Welt fest. Er ist der letzte überlebende Gott und ist deswegen von Jessamine abhängig. Ganz greifbar war der Todlose nicht, aber ich hab von seiner Welt eine Vorstellung bekommen. Allerdings hätte ich mir von einem hundert Jahren alten Gott mehr erwartet.
Der romantische Teil des Buches kam nicht bei mir an und die paar wenigen Spicy Szenen, vorallem an Ende, fand ich einfach nicht passend.
Neben den beiden Hauptfiguren gibt es noch Sibyl, die Anfangs und am Ende eine Rolle spielt, aber dazwischen scheinbar vergessen wird. Ebenso geht es mit dem Hauptmann Callum Quen, der im Laufe der Geschichte zwar kurz erwähnt wird, aber nicht genug, um als Leser eine Beziehung zu ihm aufzubauen.
Der Schreibstil hat mir, wie erwähnt, nicht gefallen. Zwar lässt er sich relativ leicht lesen, aber ich bin nicht nur nicht in die Geschichte gekommen, die Welt von Jessamine hat sich mir nicht erschlossen. Wie die Gesellschaft oder die Magie im Buch funktionieren wurde kaum oder gar nicht erklärt. Im Buch wurden weder Regeln noch sonst was erklärt, das wenige was es gab, hab ich nur durch die Ki verstanden. Insgesamt habe ich mir unter dem Buch wohl einfach etwas anderes vorgestellt, wäre es keine Leserunde gewesen, hätte ich das Buch wahrscheinlich abgebrochen.