Ein Klon zu viel
Die 13 Tode der Lulabelle RockLulabelle Rock hat ihren 13.ten Klon in Auftrag gegeben. 12 Porträts von ihr geistern bereits durch die Stadt. Und sie hat erkannt, dass es einfach zu viele sind und das Schluss sein muss mit all dem. ...
Lulabelle Rock hat ihren 13.ten Klon in Auftrag gegeben. 12 Porträts von ihr geistern bereits durch die Stadt. Und sie hat erkannt, dass es einfach zu viele sind und das Schluss sein muss mit all dem. Deshalb wird die Letzte beauftragt ihre Vorgängerinnen zu eleminieren. Aber es läuft nicht alles so reibungslos, wie das Original sich das vorgestellt hat, denn während Nr. 13 den Auftrag zu erfüllen versucht, macht sich der Klon seine eigenen Gedanken und auch wenn die Porträts keine echten Menschen sind, so ist doch genug echtes in ihnen, dass eigene Gedanken und eigene Wünsche produzieren kann.
Die Story hatte einiges Potential und eine nette Ansätze. Am Ende fehlte dann ein wenig der Tiefgang und der Mut der Autorin, die Sache ernster und nachdenklicher zu gestalten. So changiert das Buch zwischen Klamauk und Utopie, zwischen Roadmovie und Auftragskillerin, zwischen den Welten ohne, dass es lange nachhallten würde. Schade. Ein netter Roman für zwischendurch.