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Veröffentlicht am 20.01.2025

Mitten ins Herz

The Striker
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„The Striker“ von Ana Huang ist der Auftakt zu ihrer Sports Romance Reihe Gods of the Game, die in der englischen Premier League spielt.
Asher Donovan gilt momentan als der beste Fußballspieler der Welt ...

„The Striker“ von Ana Huang ist der Auftakt zu ihrer Sports Romance Reihe Gods of the Game, die in der englischen Premier League spielt.
Asher Donovan gilt momentan als der beste Fußballspieler der Welt und hat vor einem halben Jahr mit einem spektakulären Wechsel von seinem alten Verein Schlagzeilen gemacht. Die Meinung der Fans dazu ist sehr gespalten, aber auch ansonsten steht Asher für Skandale, wie zum Beispiel als Teilnehmer von illegalen Autorennen. Dazu kommt, dass er im neuen Verein ausgerechnet mit seinem größten Erzfeind zusammenarbeiten muss, was sie kürzlich den Meistertitel gekostet hat. Sein Trainer verdonnert beide über den Sommer zu einem Zusatztraining und zu allem Überfluss ist die Trainerin Scarlett DuBois auch noch die Schwester seines Rivalen. Leider schwächt auch diese Tatsache Ashers Interesse an ihr nicht wirklich ab.

Mit ihrer neuen Reihe begibt sich Ana Huang in die Welt des Fußballs, wo wir aber trotzdem auf einige bekannte Charaktere ihrer anderen Bücher treffen werden. Man benötigt jedoch absolut keine Vorkenntnisse und kann diese mitreißende Sports Romance völlig unabhängig genießen.
Scarlett und Asher erzählen jeweils abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven und es wird schnell klar, dass beide ihre Dämonen aus der Vergangenheit mit sich herumschleppen.
Der erfolgsverwöhnte Asher ist von den Negativschlagzeilen frustriert, aber gleichzeitig kann er gegen seine dunklen Momente nicht ankommen, die ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Entgegen seines angeschlagenen Rufes ist er eigentlich einer von den Guten, was er im Umgang mit Scarlett immer wieder beweist.
Scarlett will sich gar nicht zu Asher hingezogen fühlen, aber ihr Herz hat das Memo nicht erhalten. Ihr Leben wird von ihrem eigenen Trauma beeinflusst, aber Asher hilft ihr, an ihren Ängsten zu arbeiten.
Das Buch ist mit über 600 Seiten schon sehr umfangreich und ich gebe zu, dass sich an einigen Stellen ein paar kleine Längen eingeschlichen haben. Trotzdem reißt einen die Lovestory von Asher und Scarlett, und ihre Entwicklung im Laufe der Handlung, absolut mit, und trifft definitiv ins Herz. Die Chemie stimmt einfach und ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2025

Falsch verlobt

Doctor Fake Fiancé
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„Doctor Fake Fiancé“ von Louise Bay ist der vierte Band ihrer mitreißenden Romance Reihe um die heißen Cove Brüder.
Die bekannte Sängerin Vivian Cross ist heimlich nach London geflohen, wo sie unerkannt ...

„Doctor Fake Fiancé“ von Louise Bay ist der vierte Band ihrer mitreißenden Romance Reihe um die heißen Cove Brüder.
Die bekannte Sängerin Vivian Cross ist heimlich nach London geflohen, wo sie unerkannt ihr gebrochenes Herz heilen will. In New York hat es Vivian nicht mehr ausgehalten, denn alles dort erinnert sie an den unglaublichen Verrat ihrer einstigen großen Liebe Matt. Ihr Plan geht auch auf, aber dann prallt Vivian in einem Coffee-Shop auf Beau Cove, der sie überhaupt nicht zu erkennen scheint. Vivian genießt die unbeschwerten Kaffee-Dates mit dem attraktiven Arzt, aber dann tauchen Paparazzi-Fotos auf, die die beiden ziemlich nah zeigen. Ihr Management schlägt eine Fake-Beziehung vor, damit die Presse von den alten Schlagzeilen um Vivian abgelenkt wird. Beau ist sofort einverstanden und schnell fühlt sich ihr Deal gar nicht mehr so fake an.

Die Liebe trifft die Cove-Brüder reihum, aber man kann das Buch auch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. Der leichte und lockere Schreibstil liest sich sehr gut und die sympathischen Charaktere schließt man schnell ins Herz.
Vivian hat auf die harte Tour gelernt, dass ihre erste und einzige Beziehung, die schon zwölf Jahre anhielt, eine riesige Lüge war. Ihr Vertrauen in alle anderen Menschen ist zutiefst erschüttert, was man hundertprozentig nachvollziehen kann. Auch gegenüber Beau ist sie immer ein wenig zurückhaltend, denn schließlich kennt sie ihn erst ein paar Tage.
Beau will nach seinem schweren Unfall als Kind keinen einzigen Tag seines Lebens vergeuden und so stürzt er sich regelmäßig in neue Abenteuer, die ihn rund um den Globus führen. Sein erster und einziger Versuch, vielleicht sesshaft zu werden, hat ihn ziemlich enttäuscht, aber vielleicht war es auch nur die völlig falsche Frau.
Weltstar trifft auf Normalo, wobei dies bei Beau schon sehr hoch gefasst ist, und eine Fake-Verlobung fühlt sich immer echter an. Die Tropes werden von der Autorin unterhaltsam und mitreißend umgesetzt und mein Highlight ist, wie in allen Teilen, die warmherzige und großartige Familie der Coves.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Lügenkonstrukt

Your cold Lies
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„Your Cold Lies“ von Alexandra Maibach ist eine spannende Romantic Suspense, in der Betrüger zu Betrogenen werden.
Für Mex bestand ihr Leben schon seit ihrer Kindheit aus Lügen, die sie im Laufe der Zeit ...

„Your Cold Lies“ von Alexandra Maibach ist eine spannende Romantic Suspense, in der Betrüger zu Betrogenen werden.
Für Mex bestand ihr Leben schon seit ihrer Kindheit aus Lügen, die sie im Laufe der Zeit perfektioniert hat. Als sie im Studium auf die Clique von Diana trifft, die sich aus Langeweile mit riskanten Wetten und Hochstapelei vergnügen, fühlt sie sich sofort zuhause. Dort lernte Mex auch Louis kennen, der sie vor einem Jahr ohne Erklärung sitzen ließ. Immer noch leidet Mex an Liebeskummer, aber eine neue Wette soll Ablenkung bringen. Mex soll sich als Pflegekraft einer jungen Erbin ausgeben und keinesfalls als Betrügerin auffliegen. Doch gleich bei ihrer Ankunft entdeckt Mex, dass auch Louis in dem exklusiven Skihotel arbeitet. Zwischen Intrigen und Geheimnissen gerät sie in einen Gefühlstrudel, bei dem sie mehr als ihr Herz riskieren könnte.

Alexandra Maibach hat in diesem Buch eine wirklich spannende und komplexe Handlung konstruiert, die durch überraschende Twists und undurchschaubare Charaktere beeindruckt. Der fesselnde Schreibstil hat mich schnell in seinen Bann gezogen und vor allem die völlig unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Figuren und die eingestreuten Rückblenden befeuern die packende Dynamik.
Mex ist eine interessante Hauptfigur, die sich trotz ihrer guten Seiten oft im morally grey Bereich bewegt. Dies gilt jedoch für eigentlich alle Charaktere, was in den wechselnden Perspektiven deutlich wird. So ziemlich jeder hat hier verhängnisvolle Geheimnisse, die möglichst niemand erfahren sollte. Im Laufe der mitreißenden Handlung überrascht einen dann der ein oder andere Charakter positiv, aber auch negativ.
Was als einfache Wette und Herausforderung beginnt, wird schnell zu einer tödlichen Falle, in der jedoch Opfer und Täter noch unklar sind. Die Auflösung am Schluss hätte ich echt nicht erwartet, denn das Katz-und-Maus-Spiel bleibt bis zur letzten Seite aufregend. Mich konnte diese Romantic Suspense ganz klar überzeugen, denn sie baut die bedrohliche Atmosphäre gekonnt auf und lässt die Spannungskurve nie abreißen.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Böse Geburtstagsüberraschung

The Cruel Agreement - Versprochen an den Teufel
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„The Cruel Agreement – Versprochen an den Teufel“ von J.G. Rose ist der gelungene Auftakt ihrer neuen Dark Mafia Romance Reihe.
Am Morgen freut sich Anastasia Petrova noch auf ihren 21. Geburtstag und ...

„The Cruel Agreement – Versprochen an den Teufel“ von J.G. Rose ist der gelungene Auftakt ihrer neuen Dark Mafia Romance Reihe.
Am Morgen freut sich Anastasia Petrova noch auf ihren 21. Geburtstag und die dazugehörige Party, doch nur wenige Augenblicke später zerbricht ihr gesamtes Leben. Offensichtlich hat es in ihrer Familie niemand für nötig gehalten, sie darüber zu informieren, dass sie schon seit ihrer Geburt einem mächtigen Mafia-Oberhaupt versprochen ist. An ihrem Geburtstag erfolgt quasi ihre Übergabe an Nikita Nikolaev, den Anastasia ab der ersten Sekunde verabscheut. Nikita macht kein Geheimnis daraus, dass auch er diese Verbindung nicht wollte, aber er macht auch sehr klar, dass er ohne zu zögern Anastasias gesamte Familie töten würde, falls sie sich weigert, seine Ehefrau zu werden. Also hat sie keine Wahl und muss sich mit einem Leben an der Seite des Teufels arrangieren.

Man sollte das Vorwort von J.G. Rose durchaus ernst nehmen und auch die Triggerwarnung beachten, denn diese Dark Romance ist wirklich brutal und sämtliche männliche Charaktere wandelnde Red Flags. Wer genau das mag, der ist hier richtig und kann sich von der durchgehend spannend aufgebauten und zum Glück fiktiven Story mitreißen lassen.
Sowohl Anastasia als auch Nikita erzählen aus ihrer jeweiligen Perspektive, so dass man ihre Emotionen und Beweggründe grundsätzlich nachvollziehen kann. Gut finden, muss man sie trotzdem nicht, denn wie gesagt, Red Flag auf zwei Beinen. Zudem verraten uns beide Hauptcharaktere ihre geheimsten Gedanken nicht hundertprozentig, wie man an den ständigen Andeutungen von irgendeinem großen Geheimnis oder dem fiesen Cliffhanger sieht.
Trotzdem hat mich diese Undurchschaubarkeit im Gegensatz zu anderen Büchern nie genervt und ich will wirklich wissen, was hinter all dem steckt und wie es mit Anastasia und Nikita weitergehen wird. Die Twists sind absolut gelungen, genau wie die vielen Facetten der Charaktere, die trotz der genretypischen Konstellation nicht unbedingt den Klischees entsprechen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Alte Liebe

Liebe und all das Theater
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„Liebe und all das Theater“ von Anne Sanders ist der zweite Band ihrer romantischen Reihe um die Bewohner der Chestnut Road in Brighton.
Hannah arbeitet als Journalistin einer kleinen Lokalzeitung in ihrer ...

„Liebe und all das Theater“ von Anne Sanders ist der zweite Band ihrer romantischen Reihe um die Bewohner der Chestnut Road in Brighton.
Hannah arbeitet als Journalistin einer kleinen Lokalzeitung in ihrer alten Heimatstadt Brighton. Sie ist völlig überrumpelt, als sie bei einer Redaktionssitzung erfährt, dass der bekannte Schauspieler Viktor de Ruiter sein Debüt auf der Theaterbühne ausgerechnet in Brighton gibt. Hannah und Viktor verbindet schon seit ihrer Kindheit eine gemeinsame Geschichte, aber nach einer leidenschaftlichen Nacht vor neun Jahren brach der Kontakt komplett ab. Leider erhält ausgerechnet Hannah den Auftrag, einen Hintergrundartikel über die Theaterproben zu schreiben. Die Begegnung mit Viktor lässt die alten Gefühle schnell wieder hochkochen, vor allem, da er über diese zweite Chance hocherfreut scheint. Aber sind ihre unterschiedlichen Leben überhaupt noch kompatibel?

Mir hat schon der Auftakt über die unfreiwillige Wohngemeinschaft von Alex und Julie sehr gut gefallen und auch die Fortsetzung über die zweite Chance von Hannah und Viktor ist zuckersüß. Der leichte und humorvolle Schreibstil von Anne Sanders liest sich gut und es handelt sich hier eindeutig um eine Feel-Good-Lovestory, denn auf sinnlose Dramen wird komplett verzichtet. Man kann einfach abschalten und genießen und hat am Ende ein Lächeln auf dem Gesicht.
Hannah ist zwar eigentlich selbstbewusst und locker, aber sie trägt einige Unsicherheiten und Ängste mit sich herum, an denen Viktor vielleicht nicht ganz unschuldig ist. Dabei hatten beide nur eine absolut unterirdische Kommunikation, welche nach neun Jahren hoffentlich besser geworden ist.
Viktor und seine mehr oder weniger erfolgreiche Schauspielkarriere sind ein wichtiger Teil der Handlung, und ich finde gut, dass er eben nicht der große Hollywoodstar, sondern eher der Weihnachtsfilm-Prinz ist. Das macht ihn noch sympathischer, genau wie seine tiefen Gefühle für Hannah.
Die Story bietet jetzt keine riesigen Überraschungen oder Twists, aber sie ist trotzdem durchgehend unterhaltsam erzählt. Gerade der unaufgeregte Charme von Brighton sorgt für Wohlfühlatmosphäre und es ist immer wieder witzig, die bekannten Nebencharaktere wiederzutreffen.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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