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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

unausgegoren

Woman Down
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Ich kenne die meisten Hoover-Bücher, geh auch gerne in die Verfilmungen derselben. Und ja, es ist meistens eine Liebesgeschichte mit dramatischen Problemen, die die Darsteller am Ende lösen können. Die ...

Ich kenne die meisten Hoover-Bücher, geh auch gerne in die Verfilmungen derselben. Und ja, es ist meistens eine Liebesgeschichte mit dramatischen Problemen, die die Darsteller am Ende lösen können. Die Idee, mal das Genre zu wechseln, finde ich von AutorINNen prinzipiell auch gut. Aber hier muss ich leider sagen:
Schuster bleibt bei deinen Leisten.

Ich lese viele Thriller von herausragenden AutorINNen. Und dies hier war ein Thriller ohne Trill, ein Thriller mit vorhersehbarem Plot, ein Thriller, indem für mich nie Spannung aufkam und das auch, weil ich die Handlungen vor allem der Frau sehr unrealistisch fand. Und überhaupt die Figuren so oberflächlich und eindimensional beschrieben waren, dass mir schon nach einem Drittel der Story die Lust am Rest ausging.

Am Ende hab ich es quer gelesen und für ein sehr unausgegorenes Buch weggelegt. Schade.

Veröffentlicht am 11.05.2025

enttäuschend

Blood of Hercules
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Seit langem mal wieder ein Vorablesen-Buch, dass ich am liebsten schon nach kurzer Zeit abgebrochen hätte. Ich hab ja schon einige Bücher gelesen, die Fantasy mit griechischen oder andren Göttern verbinden. ...

Seit langem mal wieder ein Vorablesen-Buch, dass ich am liebsten schon nach kurzer Zeit abgebrochen hätte. Ich hab ja schon einige Bücher gelesen, die Fantasy mit griechischen oder andren Göttern verbinden. Und eigentlich gefällt mir das immer. Aber hier ist das alles so uninspiriert und zusammengebastelt. Weder kann ich erkennen, dass die Mythologie der Antike richtig abgebildet wurde, noch wurde wirklich etwas eigenes geschaffen.

Die Darsteller sind alle junge Leute die ständig um die gleichen Sachen kreisen. Die Jungs um die Hauptdarstellerin und die um ihre Unzulänglichkeiten. Das ist ziemlich langweilig, voller Wiederholungen und ohne ein Fünkchen wirkliche Spannung.

Schade, für mich war das wirklich voerlore Lebenszeit dieses Buch zu lesen. Und am Ende habe ich es nur noch quer gelesen.
Für mich war das nichts.

Veröffentlicht am 05.01.2025

nicht überzeugend

We hunt the Flame
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"We Hunt the Flame" von Hafsah Faizal klang sehr vielversprechend und nach einer etwas anderen Fantasy. Da ich immer auf der Suche nach neuen Autorinnen bin, war ich sehr neugierig und habe mir das Buch ...

"We Hunt the Flame" von Hafsah Faizal klang sehr vielversprechend und nach einer etwas anderen Fantasy. Da ich immer auf der Suche nach neuen Autorinnen bin, war ich sehr neugierig und habe mir das Buch leihweise besorgt.

Von Anfang an hatte ich große Schwieirgkeiten mit dem Erzählstil warm zu werden. Ich habe versucht es mir zu erklären und durchzuhalten. Aber am Ende habe ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen. Die Sprache ist sehr verschwurbelt (mir fällt kein anderes Wort dafür ein). Kompliziert verschachtelte Sätze voller seltsamer Wortkreationen, die sich nicht immer selbst erklären. Dazu Charaktere, die mir zum Großteil fremd geblieben sind. Soweit ich das Buch gelesen habe fand ich es nicht besonders spannend und etwas vorhersehbar. Normalerweise schreibe ich keine Rezension, wenn ich ein Buch nicht beendet habe. Aber von diesem war ich nach der Vorfreude so enttäuscht, dass ich das kundtun musste. Gut, dass ich es nicht gekauft habe.

Veröffentlicht am 30.12.2023

nicht meins

Die sieben Monde des Maali Almeida
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Sieben Nächte hat der Geist eines gerade erst verstorbenen homosexuellen Kriegsreporters aus Sri Lanka Zeit, um seinen eigenen Tod aufzuklären.

Das Buch wurde vor der Veröffentlichung als Booker-Prize-Winner ...

Sieben Nächte hat der Geist eines gerade erst verstorbenen homosexuellen Kriegsreporters aus Sri Lanka Zeit, um seinen eigenen Tod aufzuklären.

Das Buch wurde vor der Veröffentlichung als Booker-Prize-Winner beworben und das machte mich neugierig. Ich hätte vielleicht vorher schon ein bisschen reinlesen sollen, denn mir war dann doch nach 100 Seiten klar, dass das Buch nicht meines ist. Ich fand die Ausgangssituation eigentlich ganz nett. Aber der Erzählstil ist anstrengend. Der Autor schwelgt in Volten und Wendungen, in Erklärungen, Szenewechseln, Politischen Verwicklungen und einem wilden Ritt durch Sri Lankas Glaubens- und Götterwelt, die sich mit der realen so vermischt, dass ich ich mehr als einmal den Faden verloren habe.

Ich gestehe, ich habe das Buch am Ende nur quer gelesen. Es ist Buch mit hohem literarischen und intelektuellem Anspruch. Für mich blieb da der Lesespaß auf der Strecke. Nicht meins.

Veröffentlicht am 29.10.2023

Nicht mein Fall

Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.
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Da ich noch nie ein Buch von Arno Strobel gelesen hatte und der Klappentext mich angesprochen hat, habe ich mich an den "Trip" herangewagt.

Ich hatte davor zwei Nesbo-Krimis gelesen und leider kann Strobel ...

Da ich noch nie ein Buch von Arno Strobel gelesen hatte und der Klappentext mich angesprochen hat, habe ich mich an den "Trip" herangewagt.

Ich hatte davor zwei Nesbo-Krimis gelesen und leider kann Strobel da in keiner Weise mithalten. Strobel arbeitet mit kurzen Kapiteln und schnellen Szenewechseln. Ein gängiges Stilmittel aber er versucht dabei, den Leser möglichst viel im Ungewissen zu halten, dadurch wirkte so manche Entwicklung aber total überraschend und unvermittelt. Es fehlte mir ein logischer nachvollziehbarer Ermittlungsaufbau. Statt dessen viel Lärm und viel Geheimnis und eine Hauptdarstellerin, die alles Fachwissen über Bord schmeißt und nur noch ihre Gefühle sprechen lässt.

Alles in allem liest sich das Buch schnell weg. Aber es ist für mich eher so ein B-Movie mit dünnen Charakterdarstellungen und mäßig guter Krimihandlung. Ich glaube, das wird nichts mit Strobel und mir.