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Veröffentlicht am 23.01.2025

schleppender Anfang und abgehakter Schreibstil – der Countdown läuft

The Twenty
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Inhalt:
Auf einer Mülldeponie wird eine Leiche gefunden, schnell stellt sich heraus, das es nicht die einzige ist und irgendwie scheinen die Morde in Verbindung zu einer andere Mordserie zu stehen, dessen ...

Inhalt:
Auf einer Mülldeponie wird eine Leiche gefunden, schnell stellt sich heraus, das es nicht die einzige ist und irgendwie scheinen die Morde in Verbindung zu einer andere Mordserie zu stehen, dessen Mörder allerdings im Gefängnis sitzt. Wie und ist das überhaupt möglich?

Meinung:
Mich hat der Klappentext und auch das Cover neugierig auf den Thriller gemacht.
Aber wirklich warm bin ich mit diesem nicht geworden.

Nach dem entdecken der ersten Leichen geht es viel um das drumherum. Der Leser lernt die Protagonisten kennen, die alle einen "Knacks" haben, sodass es mir schwer gefallen ist, mich in diese hineinzuversetzen. Daher bin ich eher ein stiller Beobachter geblieben, als mit den Ermittler mitfiebern zu können.
Hinzu kommt, anfangs ein sehr abgehakter Schreibstil. Vereinzelt reihen sich 3 Wort Sätze aneinander. Die zwar Raum zum denken und interpretieren lassen, aber einen Lesefluss und auch das eintauchen in die Geschichte verhindern, jedenfalls bei mir.

Erst nach ca. der Hälfte des Buches beginnt der Thriller Fahrt aufzunehmen. Der Schreibstil ändert sich, wird flüssiger und packender und es kommt zu einigen unerwarteten Wendungen.

Die Beschreibung des Grauens fand ich teilweise zu massiv und detailliert,auch die Ausdrucksweise war mitunter sehr grob und derb.

Fazit:
Schleppender Anfang und sperriger Schreibstil, zum Ende nimmt der Thriller viel Fahrt auf und hält einiges unerwartetst bereit.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

für sehr kleine Kindergartenfreunde

Die Sendung mit dem Elefanten - Meine Kindergartenfreunde
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Das Freundebuch von und mit Elefant und Hase ist meines Erachtens nur etwas für ganz junge Kinder. Die Fragen im Buch sind sehr überschaubar und Platz für kreatives findet man auf den einzelnen Seiten ...

Das Freundebuch von und mit Elefant und Hase ist meines Erachtens nur etwas für ganz junge Kinder. Die Fragen im Buch sind sehr überschaubar und Platz für kreatives findet man auf den einzelnen Seiten nicht, leider.
Dafür gibt es eine Doppelseite / ein Ausmalbild auf der jeder Freund ein Stück dieses Bildes ausmalen darf.
Aus Erfahrung weiß ich allerdings, das Eltern meist nur die "Kinderseite" ausfüllen und der "Rest" unbeachtet lassen. So wird weder der Geburtstagskalender (welchen man in diesem Buch auch findet) gefüllt, noch solche Seiten gestaltet. Daher sind mir diese, bei der Wahl nach einem neuen Freundebuch für mein Kind nicht so wichtig, die einzelnen Freundeseite aber schon.

Diese sind im ganzen Buch identisch aufgebaut, neben dem Namen, dem Spitznamen, den Wohnort und dem Geburtstag, bei letzteren darf das Kind ankreuzen in welcher Jahreszeit der Geburtstag liegt, finden sich nur noch Fragen zum Alter: Anzahl der Elefanten oder Hasen dürfen hier ausgemalt, eingekreist etc. werden, in welche Gruppe das Kind geht und dann 2 Fragen, zu denen bildliche Antworten vorgegeben sind; das kann ich gut - Antwortmöglichkeit: Ball, Papier und Stifte, Sandeimer, Fahrrad und die 2 Frage: Lieblingsessen, die Antwortmöglichkeiten hier: Salat, Äpfel, Pizza, Eis. Leider gibt es hier keinen Platz oder ein Freifeld um etwas anderes zu antworten. Abschließend kommt noch die Frage , was das Kind werden will, wenn es groß ist.
Das ist dann leider alles, Platz für eigene Bilder ist nicht vorhanden und auch nicht vorgesehen, auch nach Wünschen etc. nicht.

Die Seite "Mir gehört dieses Buch" ist analog den Freundeseiten gestalte und aufgebaut.

Was ich bei Freundebücher immer schön finde, wenn ein Datumsfeld vorhanden ist, wann die Seite ausgefüllt wurde.
Ebenso mag ich Bücher die extra Seiten für die Erzieher haben, beides fehlt in diesem Buch.

Zwischen den 24 Freunde-Doppelseiten, finden sich immer wieder Bilder zum ausmalen oder ergänzen, Zahlenrätsel oder auch Suchbilder, solche erwarte und suche ich in einem Freundebuch allerdings nicht.

Am Ende des Buches stellen sich noch der Elefant und der Hase vor, was mir sehr gut gefällt, allerdings haben sie „bessere“ Fragen als im Rest des Buches.

Auch wenn das Cover, mit seinem Glanzeffekt und die Aufmachung an sich sehr hochwertig gestalten wurde, konnte uns das Buch vom inhaltlichen wenig überzeugen.

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Veröffentlicht am 19.12.2024

anders als erwartet – überzeugt uns nicht, was ist denn das gefährlichste Tier?

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 16 - Gefährliche Tiere
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Meine Kinder mögen diese Erstlesereihe von Wieso?Weshalb?Warum?, denn neben den vielen Informationen, begeistern sie immer wieder die Rätsel und Spiele.

Auch wenn wir bisher nicht alle Teile gelesen haben, ...

Meine Kinder mögen diese Erstlesereihe von Wieso?Weshalb?Warum?, denn neben den vielen Informationen, begeistern sie immer wieder die Rätsel und Spiele.

Auch wenn wir bisher nicht alle Teile gelesen haben, empfinden wir diesen als den schwächsten der bisher von uns gelesenen.

Das Cover verspricht: gefährliche Tiere und auch die Bilder zeigen den Tiger, Hai, Skorpion in gefährlichen Posen.

Das Buch startet dann aber anders als erwartet, statt mit diesen Räubern gehen die Autoren den Fragen nach "Wieso sind manche Tere gefährlich?" "Wann greifen sie an?" Welche Waffen haben sie dabei, wie setzen sie Gift ein oder wie stellen sie Fallen.
Im zweiten großen Kapitel geht es anschließend um die Frage: "Wie schützen sich Tiere vor Feinden?" und erst im letzten Abschnitt geht es um die gefährlichsten Tiere der Welt.

Auch wenn die Informationen wieder sehr interessant, spannend und auch einiges neues enthalten, hätten wir von diesem Buch, aufgrund des Covers und des Buchtitels etwas andere erwartet.
Darüber hinaus finde ich es schade, dass es keine Differenzierung zwischen gefährlichsten Land- und Meerestieren gibt.
Mein Kind war zum Schluss ganz verwirrt und fragte sich: „was ist denn das gefährlichste Tier?“ Das es hierbei nicht das EINE Tier gibt, sondern ganz Unterschiedliche und es auch immer auf die Perspektive ankommt, kommt in diesem Buch, für meinem Geschmack, zu kurz.

Die Schrift ist für Erstleser gut geeignet, ebenso die länge der Kapitel. Die Bilder / Fotos passen für uns nicht immer zu dem geschriebenen Text (hier hätten wir andere Tiere erwartet).

Die Rätsel sind wie immer abwechslungsreich und altersentsprechend gestaltet.

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Veröffentlicht am 28.11.2024

die Kraft der Worte, anfangs magisch, dann überzogen - schade

Die Goldene Schreibmaschine
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Inhalt:
Emily entdeckt in der Anna-Amalia Bibliothek, in der ihre Oma arbeitet, ein Glitzern, das Funkeln der goldenen Schreibmaschine.
Mit dieser magischen Schreibmaschine kann sie die Texte aller geschriebenen ...

Inhalt:
Emily entdeckt in der Anna-Amalia Bibliothek, in der ihre Oma arbeitet, ein Glitzern, das Funkeln der goldenen Schreibmaschine.
Mit dieser magischen Schreibmaschine kann sie die Texte aller geschriebenen Bücher verändern, was auch die Handlung der darauf basierenden Filme verändert.

Aber auch ihr Lehrer Herr Dresskau hat von dieser Magie gelesen und setzt alles daran, diese goldene Schreibmaschine in seinen Besitz zu bekommen.


Meinung:
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, es strahlt Magie und Zauber aus und irgendwie auch Ruhe und Besonnenheit.

Aber ganz so beschaulich geht es in dieser Geschichte nicht zu.
Schon auf den ersten Seiten wird Emily von ihrem skrupellosen Lehrer Dr. Dresskau schikaniert und vor der ganzen Klasse bloß gestellt.

Trost und Halt findet Emily bei ihren Freunden und in ihrer Bibliothek, in ihrem Ohrensessel.

Für Emily ändert sich ihre Welt, als sie die goldenen Schreibmaschine entdeckt und nach und nach deren Kraft entschlüsseln kann.

Bis zu diesem Punkt verzauberte mich dieses Buch, trotz des fiesen Lehrer, durch Magie, Freundschaft, Wortwitz und einem Funken zarter Gefühle.

Doch als Emily anfängt die Geschichten zu ändern und letztendlich Dr. Dresskau die goldene Schreibmaschine in Besitz nimmt, wobei dieser noch nicht einmal vor dem Schänden von Gräbern zurückschreckt, nimmt die Geschichte einen, für mich, abstrusen und total überzogenen Verlauf.
So tauchen auf einmal Braunhelme auf und ein System das stark an die NS-Zeit erinnert. Dr. Dresskau wird noch größenwahnsinniger und noch sadistischer.

Das Worte eine große Macht haben, ist schon bei den kleinen Änderungen ersichtlich, die Emily in Büchern vornimmt, diese dann so übertrieben in einem Kinderbuch ab 10 Jahre zu gestalten, finde ich unpassend.

Auch das Emily ihre "Taten" nie reflektiert oder versucht zu korrigieren, wo sie doch sieht, welche Wirkung diese auf ihre Freunde hat, fand ich schade.

Mit kleinen Tönen, wie sie Emilys Opa oft spricht, auch wenn verwirrt und nicht immer schlüssig, hätte der Autor für mich mehr die Kraft der Worte sprechen lassen, als mit dem „Vorschlaghammer“ Dr. Dresskau.

Fazit:
Eine tolle Idee, ein warmes und magisches Cover, aber die Umsetzung und vor allem die Figur des Dr. Dresskau zerstören den Zauber und die Wirkung dieser Geschichte.

„ Geschichten hatten eine so unglaublich große Macht. Und die Ideen in ihnen. Sie konnten die Welt verändern.“

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Veröffentlicht am 07.11.2024

tolle Idee, die Umsetzung hätte besser sein können

Die geheimsten Orte der Welt
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Es gibt viele Geheime Orte auf dieser Welt und alle ziehen die Menschen magisch an, denn irgendwas gibt es dort sicher immer zu entdecken.

Genau solche Orte bereits der Leser auf einem magischen Teppich ...

Es gibt viele Geheime Orte auf dieser Welt und alle ziehen die Menschen magisch an, denn irgendwas gibt es dort sicher immer zu entdecken.

Genau solche Orte bereits der Leser auf einem magischen Teppich im Buch "Die geheimsten Orte der Welt".
In Summe werden 19 geheime, verborgene, unerreichbare bare oder zu gefährliche Orte vorgestellt.
Die Idee dahinter ist toll, denn neugierig sind wir alle und hätten doch wirklich zu gerne gewusst, wie das Schlafzimmer der Queen aussieht, oder Area51.

Enttäuscht sind wir von der Umsetzung.

Die 19 geheimen Orte werden jeweils auf 2 Doppelseiten vorgestellt. Dabei zeigt die erste Doppelseite ein vollflächiges Bild und gibt eine erste Zusammenfassung. Es wird der Ort benannt (soweit bekannt), sowie die Region und das Land. Hier hätten wir uns "Hilfe" bei der Aussprache gewünscht (z.B. Bouvet-Insel, Poveglia, Provinz Alajuela...)
Auf der folgende Doppelseite wird entweder der geheime Ort oder das drum herum ein wenig näher beleuchtet. Wobei diese Informationen doch recht überschaubar sind, den Ort nicht immer besser / näher erklärt und vieles unbeantwortet lässt.

Für Kinder die von den Orten noch nichts oder nur wenig gehört haben, finde ich die Beschreibungen zu gering und oberflächlich um sich ein Bild verschaffen zu können.

Enttäuscht waren wir beim "Schlafzimmer der Queen", denn auch den Autoren ist es wohl nicht gelungen einen Blick in diesen zu werfen. Denn auf den folgenden beiden Seiten wird eher der Palst beschrieben, als das Zimmer.
Auf Hashima erfährt der Leser, das 95% der Insel als gefährlich gelten - das WARUM beantworten die Autoren aber nicht.

So lässt das Buch mich und meine jungen Leser / Zuhörer doch mit mehr Fragen zurück, als das wir die geheimen Orte kennengelernt hätten.
Positiv, es wird die Neugierde und das Interesse geweckt, sich mit den Orten weiter zu beschäftigen.

Der Altersempfehlung ab 7 Jahre kann ich nicht zustimmen, dafür sind die Beschreibungen zu abstrakt und wenig greifbar.
Ich sehe das Buch eher bei interessierten Lesern ab 10 Jahre.

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