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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2025

Trotz schwerer Themen sehr zu empfehlen

Wo die Sterne am hellsten leuchten
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Auch in ihrem neuen Buch schreibt Josefine Weiss eine hochemotionale Geschichte über Hoffnung, Schmerz, Schicksalsschläge, Trauerbewältigung und Neuanfang. Trotz Tabuthemen steht dabei das Thema Leben ...

Auch in ihrem neuen Buch schreibt Josefine Weiss eine hochemotionale Geschichte über Hoffnung, Schmerz, Schicksalsschläge, Trauerbewältigung und Neuanfang. Trotz Tabuthemen steht dabei das Thema Leben im Vordergrund. Mit ihrem ausdrucksstarken Schreibstil ließ sie mich sofort in die Handlung eintauchen. Detailliert und lebensecht sind die verschiedenen Charaktere beschrieben, sodass ich sie zu kennen glaubte und dadurch auch ihre Gefühle teilen konnte. Unvorhersehbare Wendungen sorgten für Spannung und so las ich das Buch auf einen Rutsch durch. Schließlich musste ich ja unbedingt wissen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Mich hat dieser wunderschöne und gefühlvolle Roman sehr berührt und auch zu Tränen gerührt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Macht neugierig auf die anderen Bücher der Autorin

Die Wächterin von Köln
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Nach dem Tod ihrer Mutter bleibt der 16jährigen Elsbeth nichts anderes übrig, als sich als Hübschlerin zu verdingen und im Bordell "Zur schönen Frau" in Köln zu arbeiten. Hier gehen die einflussreichsten ...

Nach dem Tod ihrer Mutter bleibt der 16jährigen Elsbeth nichts anderes übrig, als sich als Hübschlerin zu verdingen und im Bordell "Zur schönen Frau" in Köln zu arbeiten. Hier gehen die einflussreichsten Männer der Stadt ein und aus. Als ein Freier in ihrer Anwesenheit stirbt, wird sie des Giftmordes angeklagt. Ihr bisher unbekannter Halbbruder Nicolai Golatti, einer der mächtigsten Männer der Unterwelt, gibt sich ihr gegenüber zu erkennen und bewahrt sie vor einer Verurteilung. Nach dem Tod der Hurenwirtin übernimmt Elsbeth das Bordell, arbeitet mit ihrem Halbbruder zusammen und wird zur mächtigsten Frau in Köln. Anonym bewirkt sie dadurch viel Gutes. Doch dann wird Nicolai ermordet.
Es ist mein erstes Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Und ich muss gestehen, es hat mich ab der ersten Seite total begeistert. Petra Schier versteht es, den Leser zu fesseln, in das Mittelalter eintauchen zu lassen und die Handlung spannend, nachvollziehbar und realistisch zu erzählen. Angenehm ist der eindrucksvolle Schreibstil zu lesen, der die Sicht aus der Perspektive von Elsbeth beschreibt. Bildhaft sind die einzelnen Charaktere angelegt und ausgearbeitet. Spannend wurden die historischen Fakten in die Geschichte mit eingewoben, bei der natürlich auch eine außergewöhnliche Liebesgeschichte nicht fehlt.
Mich hat dieses kurzweilige Buch sehr gut unterhalten. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.12.2024

Packender Auftakt der Hof-Kalmule-Trilogie

Am Fluss der Zeiten
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In diesem Buch geht es um die junge Elze, die mit ihrer Familie auf dem großen Kalmule Hof lebt. Ihr Alltag ist geprägt von harter Arbeit auf dem Feld und auf dem Hof. Doch dann ändert sich ihr Leben grundlegend, ...

In diesem Buch geht es um die junge Elze, die mit ihrer Familie auf dem großen Kalmule Hof lebt. Ihr Alltag ist geprägt von harter Arbeit auf dem Feld und auf dem Hof. Doch dann ändert sich ihr Leben grundlegend, als sie in Münster ihren Pflichtdienst als Magd antreten muss.
Ulrike Renk erzählt die Geschichte ihrer Vorfahren, die im 16. Jahrhundert im Münsterland als Eigenbehörige auf dem Kalmule-Hof lebten. Sie hat wahre Personen und Geschehen geschickt mit Fiktion verwoben. So erfährt der geneigte Leser allgemein weniger bekannte Ereignisse, die sich in Münster in den Jahren 1530 bis 1535 zutrugen, als sich dort die Wiedertäufer niederließen und die Stadt in Neu Jerusalem umbenannten.
Detailliert beschreibt die Autorin das damalige Leben auf dem Land, das von den Jahreszeiten und dem damit verbunden Wetter bestimmt war. Aber auch Elzes Zeit auf dem Domkapitel und nachfolgend auf der Burg Kakesbeck wird anschaulich und nachvollziehbar dargestellt.
Die verschiedenen Protagonisten sind authentisch in Szene gesetzt. Der Schreibstil führt flüssig und ausdrucksstark durch die perfekt recherchierte Handlung, die mit ihrem Fortschreiten stetig an Fahrt und Spannung aufnimmt.
Mir hat dieser erste Teil der Trilogie unterhaltsame und kurzweilige Lesestunden bereitet. Gerne empfehle ich ihn weiter und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.12.2024

Eine berührende Geschichte aus der Sicht eines Kindes

Die Verknöpften
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Eine Freundschaft für immer. Das schwören sich Liselotte, Minna und Hildegard. Zum Zeichen dafür legen sich die drei Mädchen gegenseitig Armbänder aus Stoffresten an, die mit einem Knopf verschlossen werden.Und ...

Eine Freundschaft für immer. Das schwören sich Liselotte, Minna und Hildegard. Zum Zeichen dafür legen sich die drei Mädchen gegenseitig Armbänder aus Stoffresten an, die mit einem Knopf verschlossen werden.Und nun sind sie die "Verknöpften". Doch im Jahr 1938 ist nichts so, wie es sein sollte. Hildegard, genannt Hilli, darf plötzlich nicht mehr mit Liselotte und Minna spielen. Sie ist die einzige Nichtjüdin in der kleinen Gruppe. Und die Juden werden immer mehr ausgegrenzt. Dann krempelt die Reichskristallnacht Liselottes Leben total um.
Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt die Autorin aus der Sicht von Liselotte. Es geht um die Freundschaft der drei Mädchen und um Leon, einem gleichaltrigen Jungen, der in diese Freundschaft mit einbezogen ist. Feinfühlig versucht Andrea Behnke Kindern ein Stück der Nazizeit nahezubringen. Zahlreiche Illustrationen bereichern dieses Buch, das für Kinder ab 10 Jahren empfohlen ist, jedoch auch von Erwachsenen gelesen werden kann.
5 Sterne und eine Lese- und Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Geht ans Herz

Die Sehnsucht, die bleibt
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Kerstin Lange erzählt in in diesem Buch die Geschichte von Reni, die im Alter von 10 Jahren als sogenanntes Caritas-Kind zu einer Pflegefamilien in Lissabon kommt. Reni kommt aus armen Verhältnissen, das ...

Kerstin Lange erzählt in in diesem Buch die Geschichte von Reni, die im Alter von 10 Jahren als sogenanntes Caritas-Kind zu einer Pflegefamilien in Lissabon kommt. Reni kommt aus armen Verhältnissen, das Geld reicht nicht, um die Familie satt zu bekommen. In Portugal soll sie aufgepäppelt werden, um dann nach einem halben Jahr wieder erholt nach Wien zurückzukehren.
Reni wird mit offenen Armen bei ihrer Pflegefamilie aufgenommen. Sie blüht regelrecht auf, hat genug zu essen und in Marissa, der Tochter der Familie, eine Freundin gefunden. Und sie erhält zum ersten Mal in ihrem Leben Liebe und Fürsorge. Als Reni erfährt, dass sie in Portugal bleiben darf, ist sie mehr als glücklich. Mit 15 Jahren verliebt sie sich in Joao, den Sohn eines Landarbeiters ihres Pflegevaters, der diese Verbindung jedoch missbilligt. Als ihre Mutter todkrank zu sein scheint, fliegt Reni nach Wien zurück, in der Annahme, bald wieder zu ihrer Familie zurückkehren zu können.
Dieser Roman beschreibt gefühlvoll Renis Suche nach Liebe, Geborgenheit und Heimat. Durch die bildgewaltige Schreibweise der Autorin gelang es mir, mich in Reni hineinversetzen zu können, mit ihr zu hoffen, zu bangen und mich zu freuen. Durch interessante Ereignisse und Wendungen bleibt die Story sehr spannend, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auch hat Kerstin Lange die politischen Verhältnisse zur Zeit des Salazar-Regimes perfekt recherchiert und mit der Handlung verflochten.
Mich hat diese wunderschöne Geschichte sehr berührt und schließlich auch zu Tränen gerührt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 5 Sterne!

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