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Veröffentlicht am 16.04.2025

Stellvertreterkämpfe im Olymp

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Inhalt
Dass ausgerechnet Hades, Gott der Unterwelt, sie als seine Championesse bei den Crucible-Spielen um die Vorherrschaft im Olymp auswählt, stand so nicht auf Lyra's Bingokarte. Zunächst will sie die ...

Inhalt
Dass ausgerechnet Hades, Gott der Unterwelt, sie als seine Championesse bei den Crucible-Spielen um die Vorherrschaft im Olymp auswählt, stand so nicht auf Lyra's Bingokarte. Zunächst will sie die Teilnahme dabei auch ablehnen, denn aus den vorherigen Spielen sind nicht viele Champions wohlbehalten zurückgekommen. Doch Hades macht ihr ein unwiderstehliches Angebot - und er selbst wird es nach und nach ebenfalls…

Meine Meinung
Zunächst einmal muss ich der Sprecherin Franziska Trunte ein sehr großes Lob aussprechen, ihr Art die Geschichte zu lesen und Emotionen zu verdeutlichen, hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Das Setting der Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen. Wir erleben die Sterblichen in einer modernen Welt, in der (olympische) Götter doch zum Alltag gehören. Und da ich olympische Götter und ihre Geschichten schon immer geliebt habe, bin ich natürlich auch an diesem Buch nicht vorbeigekommen - zum Glück!
Die Spiele selbst haben etwas von den Hungerspielen, nur dass hier potentiell mehr überleben können und auch für bessere Ziele als das reine Überleben gekämpft wird. Jede der olympischen Gottheiten tritt mit einem Champion um die Krone an und warum Hades sich dieses Mal auch einmischt, erfahren wir erst zum Ende der Geschichte. Die Götter zeigen hier mal wieder ihre typischen Eigenschaften, die ihnen auch oft in der Mythologie angedichtet wurden - im Großen und Ganzen sind sie ziemlich arschig. Zumindest bis auf ein paar wenige Ausnahmen. Dasselbe gilt auch für ihre Champions, wobei sich von denen zumindest ein paar mehr etwas humaner verhalten. Ich hätte mir allerdings bei manchen gewünscht, noch etwas mehr von ihnen zu erfahren.
Lyra und Hades als Hauptcharaktere mochte ich sehr, sehr gern. Lyras Schlagfertigkeit und allgemeines Auftreten hat mir gut gefallen, ebenso Hades, wie er jedes noch so kleine Schlupfloch findet. Die Gefühle zwischen ihnen hätten für mich noch ein wenig deutlicher gezeigt werden können, wobei ich hoffe, dass im zweiten Teil noch irgendwie erklärt wird, wie sie überhaupt entstehen konnten.
Durch die Spiele und die jeweiligen Aufgaben bleibt es auch durchgehend spannend und mit dem Ende habe ich so im Verlauf der Geschichte überhaupt nicht gerechnet.
Alles in allem konnte mich das Buch vollauf überzeugen und ich würde am liebsten sofort weiterlesen!

Fazit: Eine wirklich spannende und mitreißende Geschichten in der Neuzeit mit olympischem Göttertwist.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Spannend und anrührend

The Darkest Gold – Die Befreite
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Inhalt

Während die Fae in Orea einmarschieren, muss Auren in Annwyn nicht nur um ihre Freiheit, sondern auch um ihr Selbst kämpfen. Ihrer Erinnerung beraubt soll sie gegen ihren Willen benutzt werden. ...

Inhalt

Während die Fae in Orea einmarschieren, muss Auren in Annwyn nicht nur um ihre Freiheit, sondern auch um ihr Selbst kämpfen. Ihrer Erinnerung beraubt soll sie gegen ihren Willen benutzt werden. Unterdessen muss sich auch Slade entscheiden, ob er lieber Orea hilft oder versucht, zu Auren zu gelangen…


Meine Meinung

Die Geschichte findet in diesem Band eine weitere spannende Fortsetzung und dieses Mal auch ihr Ende. Die Sprecher:innen haben mir wieder sehr gut gefallen.

Inhaltlich ging es spannend weiter, die verschiedenen Handlungsstränge der einzelnen Charaktere haben sich teils überraschenderweise miteinander verflochten. Die Veränderungen von Slade und Auren haben mir besonders gut gefallen, aber auch Malinas Entwicklung mochte ich sehr.

Das Ende war besonders spannend, auch wenn ich einige Gegner irgendwie zu schnell besiegt fand und für einige Charaktere hätte ich mir definitiv ein anderes Ende gewünscht.


Fazit: Sehr spannendes und rührendes Ende der Geschichte.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Romantik und Abenteuer auf der Titanic

A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic
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Inhalt
Lilly deGray beschafft zusammen mit ihrem Vater für dessen Antiquitätengeschäft heimlich in der Vergangenheit verschollene Kostbarkeiten. Ihr neuester Auftrag führt sie auf die Titanic, dieses Mal ...

Inhalt
Lilly deGray beschafft zusammen mit ihrem Vater für dessen Antiquitätengeschäft heimlich in der Vergangenheit verschollene Kostbarkeiten. Ihr neuester Auftrag führt sie auf die Titanic, dieses Mal allerdings auf sich allein gestellt. So muss sie sich als Dienstmädchen einer ziemlich bösartigen Gräfin ausgeben, um in die Nähe des gewünschten Objekts zu kommen. Womit sie jedoch nicht gerechnet hat, ist ein Passagier der ersten Klasse. Nicht nur die Standesunterschiede machen Annäherungen an Ray schwierig, auch die Tatsache, dass er mit der Titanic untergehen wird, macht Lilly schwer zu schaffen…

Meine Meinung
Mir hat der Schreibstil der Geschichte sehr gut gefallen, ich bin quasi nur so durch die Zeilen geflogen. Dass die Geschichte aus den Perspektiven von Lilly und Ray geschrieben war, hat zwar einerseits zu einem gewissen Vorwissen geführt, was vielleicht gar nicht zwingend notwendig war, hat aber auch interessante Einblicke in seine Sichtweise gegeben.
Das Konzept der Zeitreise hier fand ich auch sehr interessant, mich hätte nur interessiert, was mit der Zukunft durch das Hinterlassen gewisser Spuren in der Vergangenheit passiert.
Lilly und Ray fand ich beide sehr sympathisch und konnte sehr mit ihnen mitfiebern. Ray waren die Klassenunterschiede recht egal, was ziemlich erfrischend zu lesen war.
Dass Lilly die Kette, die sie beschaffen soll, nicht bei erster Gelegenheit in die Finger bekommt, hätte natürlich von Anfang an klar sein müssen. Dass es am Ende aber dann doch noch sooo spannend wird und welche Steine ihr in den Weg gelegt werden, hätte ich nicht erwartet.

Fazit: Eine tolle und kurzweilige Reise in die Vergangenheit mit ein wenig Romantik und Abenteuer gespickt.

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Veröffentlicht am 05.12.2024

Spannende Fortsetzung mit noch interessanteren Charakteren

The Darkest Gold – Die Rebellin
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Inhalt
Auren findet sich in Annwyn wieder, der Heimat der Fae und damit auch ihrer Heimat. Sie ahnt jedoch nicht ansatzweise, was die Fae in ihr sehen werden und welche Gefahr sie damit für den König der ...

Inhalt
Auren findet sich in Annwyn wieder, der Heimat der Fae und damit auch ihrer Heimat. Sie ahnt jedoch nicht ansatzweise, was die Fae in ihr sehen werden und welche Gefahr sie damit für den König der Fae darstellt. Während sie sich mit der Vergangenheit beschäftigen muss, versucht Slade in Orea verzweifelt einen Weg zu ihr zu finden.

Meine Meinung
- zu Teil 5.1 -
Die Geschichte ist aus mehreren Sichtweisen geschrieben, wie auch der vorangegangen Teil der Reihe. Einige davon scheinen anfangs nicht besonders interessant zu sein, allerdings ändert sich das im Laufe der Geschichte. Insbesondere Malina und ihr Begleiter konnten sich dabei überraschenderweise in mein Herz schleichen.
Die Verzweiflung von Slade war ziemlich gut zu spüren, insbesondere wie er mit seinen Mitmenschen umgegangen ist - nicht nur Feind, sondern auch Freund hat hier seine Gefühle teils sehr stark zu spüren bekommen.
Aurens Perspektive finde ich ebenfalls sehr interessant, insbesondere da sie in einer völlig anderen Welt ist, aber auch, weil wir mehr über ihre Vergangenheit und ihre Bedeutung in Annwyn erfahren.
Der Schreibstil und die Sprecher:innen haben mir ebenfalls wieder gut gefallen.

- zu Teil 5.2 -
Mein Eindruck zu Teil 1 der Geschichte hat sich in Teil 2 fortgesetzt. Die Angelegenheit mit den Fae in Orea wird spannender, aber auch der Fakt, wo Auren in Annwyn eigentlich gelandet ist. Der Cliffhanger zum Schluss war besonders fies und ich bin froh, den nächsten Teil schon virtuell in den Händen halten zu können.

Fazit: Wieder mal sehr lesens- bzw. hörenswert.

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Vom scheinbaren Monster zur selbstbewussten Frau

Medusa: Verdammt lebendig
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Inhalt
Jahrtausende hat Medusa gewartet und sich vor den Olympiern versteckt. Nun ist es endlich soweit und sie klagt ihre Peiniger Poseidon und Athene an. Vor einem Göttergericht muss sie sich gegen sie ...

Inhalt
Jahrtausende hat Medusa gewartet und sich vor den Olympiern versteckt. Nun ist es endlich soweit und sie klagt ihre Peiniger Poseidon und Athene an. Vor einem Göttergericht muss sie sich gegen sie behaupten und sich ihrer Vergangenheit stellen. Wer dabei auf ihrer Seite ist und wer nicht, wird sich herausstellen…

Meine Meinung
Die Sprecherin vom Hörbuch fand ich von der Sprechweise her sehr angenehm, nur das Lispeln von Medusa zwischendurch hat mich irritiert - zum einen, weil sie in Gedanken natürlich nicht gelispelt hat und zum anderen weil gefühlt nicht an jeder Stelle gelispelt wurde, an der ich es erwartet hätte.
Der Schreibstil der Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen. Anfangs hatte ich etwas die Befürchtung, dass die Handlung etwas langweilig werden könnte, wenn es die ganze Zeit nur um die Zeit im Gerichtssaal geht. Dem war allerdings nicht so, da einerseits auch die Vorkommnisse im Gerichtssaal spannend waren und andererseits auch außerhalb noch genug passiert ist, dass die Geschichte spannend blieb.
Medusa als Protagonistin mochte ich sehr. Anfangs wirkte sie noch etwas verschüchtert und ängstlich, geprägt von ihren Erfahrungen der letzten Jahrtausende, hat sich dann aber im Laufe der Geschichte gut entwickelt und konnte dann schließlich auch für sich selbst (und andere) einstehen.
Ihre Schlangen mochte ich ebenfalls, auch wenn die Namensgebung anfangs sehr verwirrend war. Horus und Asklepios waren ebenfalls interessant, auch wenn ich einen der beiden lieber mochte. Dafür waren ihre (wenn auch nicht allzu vielen) Interaktionen recht witzig.
Insgesamt mochte ich an der Geschichte die Mischung aus verschiedenen Religionen, hätte mir allerdings mehr über eine Einordnung in der "normalen, menschlichen" Welt gewünscht.

Fazit: Sehr lesenswerte Geschichte über ein vermeintliches Monster, das einfach nur Opfer war und sich zu einer starken Frau entwickelt hat.

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