Platzhalter für Profilbild

Alesia

Lesejury Star
offline

Alesia ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Alesia über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2025

Tochter des Chaos

A Monster so cursed
0

Die zwei Prinzessinnen des Sonnenreiches haben besondere magische Kräfte. Sylara, die Tochter des Lichts verfügt über unglaubliche Heilkräfte, während Alethrias Chaosmagie den Tod bringt. Bei einer Feierlichkeit ...

Die zwei Prinzessinnen des Sonnenreiches haben besondere magische Kräfte. Sylara, die Tochter des Lichts verfügt über unglaubliche Heilkräfte, während Alethrias Chaosmagie den Tod bringt. Bei einer Feierlichkeit am Hofe des Sonnenreiches wird Prinzessin Alethria vom attraktiven, aber auch dunklen Herrscher des Mondreiches entführt. Mithilfe der Tochter des Lichtes will er sein Königreich retten und einen dunklen Fluch brechen. Doch welche Folgen hat die Entführung der falschen Schwester?

A Monster so cursed von Aspen Skye ist Dark Fantasy, die vorallem auf die Trops Enemies to Lovers und Slow Burn setzt. Das Worldbilding, durch die Unterteilung zwischen Sonne und Mond, hat mir sehr zugesagt. Auch der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Alethrias Ich-Perspektive, teilweise auch aus Prinz Caelans-Ich Perspektive erzählt. Leider konnte mich die sicg anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden nicht überzeugen. Das lag vielleicht auch am Charakter des Prinzen, der nicht nur aufgrund des Fluches teilweise doch recht gewissenlos wirkt. Das Buch endet leider auch mit einem Cliffhanger an einer wirklich sehr entscheidenden Stelle und ist nicht in sich abgeschlossen. Insgesamt fand ich die Geschichte bis jetzt eher durchschnittlich. Vielleicht können mich aber die Folgebände noch überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2025

Das Mädchen von anderswo

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt
0

Maggie Blue ist gerade zu ihrer etwas exzentrischen Tante Esme gezogen. Ihr Vater scheint kein Interesse an ihr zu haben und ihre Mutter leidet an Depressionen. Auch in der neuen Schule konnte Maggie bislang ...

Maggie Blue ist gerade zu ihrer etwas exzentrischen Tante Esme gezogen. Ihr Vater scheint kein Interesse an ihr zu haben und ihre Mutter leidet an Depressionen. Auch in der neuen Schule konnte Maggie bislang keine Freundschaften schließen. Sie ist eher ein Mobbingopfer. Als Maggie mitbekommt, dass ihre Mitschülerin Ida durch ein magisches Portal in eine andere Welt entführt wird, beschließt Maggie Ida zu retten. Doch in der Düsterwelt lauern unzählige Gefahr.

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt von Anna Goodall ist der Auftaktband zu einer neuen Fantasy-Reihe für Kinder ab 10 Jahren. Der Schreibstil des Buches fand ich für das Alter angemessen, wenn auch etwas ausschweifend. Das Buch hat zwar viele spannende, gefahrvolle Momente und einige Geheimnisse, allerdings dauert es etliche Kapitel bis die Geschichte fahrt aufnimmt. Die Düsterwelt hinter dem Portal hat durchaus einen gewissen Gruselfaktor. Depression, Einsamkeit, Mobbing, Entführungen und eine ziemlich düstere Welt auf der anderen Seite des Portals. Insgesamt nicht gerade Themen zum wohlfühlen. Etwas Humor bringt der streunende Kater Hoagy in die Geschichte. Trotzdem hätte ich mit für ein Kinderbuch ab 10 Jahren mehr schöne und harmonische Szenen gewünscht. Das Ende stimmt mich versöhnliche. Da das Buch jedoch nicht postiv aus der aktuellen Masse an Kinderfantasy heraussticht und ich es nicht zwingend weiterempfehlen würde, vergebe ich durchschnittliche 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2025

Hochmut

Vanity Falling: Academy of Sins
0

Rahel besitzt das Laster des Hochmutes. Eine Fähigkeit mit der sie es schafft andere Menschen zu manipulieren. Als Vicious wird sie vom Order of Saints gejagt und schließlich in die Academy of Sins gebracht. ...

Rahel besitzt das Laster des Hochmutes. Eine Fähigkeit mit der sie es schafft andere Menschen zu manipulieren. Als Vicious wird sie vom Order of Saints gejagt und schließlich in die Academy of Sins gebracht. Asher, der noch auf dem Weg zum Warden ist, sieht in der Aufgabe Rahel zu bewachen eine Chance sich dem Orden zu beweisen. Allerdings hat er hierbei nicht mit den verbotenen Gefühlen gerechnet, die sie in ihm weckt.

In Vanity Falling: Academy of Sins von Kari Vanadis sind die sieben Todsünden das zentrale Thema. Hierbei gibt des die Vicious, welche jeweils eine der Todsünden verkörpern, die Menschen in diese Richtung manipulieren können und sich bei zu häufiger oder zu starker Annahme des Lasters in Dämonen verwandeln und den Order of Saints. Aufgabe des Ordens ist es die Dämonen zu töten. Allerdings wird auch schnell klar, dass der Orden die Fähigkeiten der Vicious, trotz allgegenwärtiger Verachtung, für seine eigenen Zwecke nutzt. Die Thematik und das Setting fand ich sehr interessant. Ein Dark Academia Gefühl kam für mich nicht wirklich auf. Gelehrt wird wenig. Die Academy of Sins hatte eher etwas von Erziehungsanstalt oder Gefängnis. Die Geschichte wird abwechselnd aus Rahels und Ashers Perspektive erzählt. Dies gibt Einblicke in beide Fraktionen, wobei deutlich ersichtlich ist, dass die Mitglieder des Ordens auch unmoralisch handeln. Rahels Verkörperung des Hochmutes fand ich sehr gelungen. Asher will sich von der Schande seiner Familie reinwaschen. Auch ihn fand ich recht nachvollziehbar dargestellt. Trotzdem hat mich die Liebesgeschichte nicht ganz erreicht. Das Ende des Buches ist offen gehalten und bereitet einen zweiten Teil vor. Insgesamt eine interessante Thematik eher durchschnittlich umgesetzt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2025

Die Frau des Nordwinds

The North Wind – Reich aus Eis und Schatten (The Four Winds 1)
0

Boreas, der Frostkönig, der Nordwind. An Namen mangelt es dem Herrscher des Totenreiches nicht. Alle paar Jahrzehnte kommt er in das Dorf Edgewood, wählt eine Frau aus und nimmt sie mit. Als seine Wahl ...

Boreas, der Frostkönig, der Nordwind. An Namen mangelt es dem Herrscher des Totenreiches nicht. Alle paar Jahrzehnte kommt er in das Dorf Edgewood, wählt eine Frau aus und nimmt sie mit. Als seine Wahl auf Wrens Schwester fällt, nimmt diese heimlich deren Platz ein und begleitet den Nordwind hinter den Schattenwall.

Enemies to Lovers, forced marriaged, one bed, die Autorin bedient auf jeden Fall einige Trops, die so oder ähnlich, bereits in anderen Romantasy Romanen zu finden sind. Auch das Persephone und Hades Motiv ist nicht neu. Beides hat mich allerdings nicht gestört. Natürlich geht es hauptsächlich um die beiden Charaktere Wren und Boreas und ihre Beziehung zueinander. Im letzten Drittel wird diese spicy. Die Geschichte wird, abgesehen vom Epilog, ausschließlich aus Wrens Perspektive erzählt. Wren ist Jägerin, taff, kümmert sich aufopferungsvoll um ihre Schwester, lässt sich wenig sagen und hat ein ziemliches Alkoholproblem. Der göttliche Boreas ist zunächst ziemlich kühl, herablassend und verschlossen. Die Entwicklung der Charaktere im Verlaufe des Buches gefällt mir ganz gut, auch wenn für mich hierbei ein paar Ungereimtheiten bleiben. Leider fand ich das Worldbilding rund um die Totenwelt und die Dunkelgänger nicht ausreichend ausgearbeitet. Hier blieben für mich auch Fragen offen. Zum Beispiel wusste die Protagonistin zu lange nicht, was sie eigentlich will. Warum sie, nachdem sie eigentlich eine Beziehung zum Frostkönig aufgebaut hat, noch darüber nachgrübbelt ihn zu töten, bleibt mir ein Rätsel! Das Ende war mir dann auch etwas zu schnell abgearbeitet. Positiv ist hervorzuheben, dass sich die Lovestory nicht erzwungen anfühlt. Das Buch ist zwar der Auftakt zu einer Serie, aber in sich abgeschlossen. Band 2 handelt vom Westwind Zephyr, der hier bereits einige seiner eher negativen Seiten gezeigt hat. Insgesamt ist The North Wind – Reich aus Eis und Schatten von Alexandria Warwick kein schlechtes Buch, aber durchaus noch ausbaufähig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2025

Die Suche nach dem Sonnenlicht

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
0

Die Sonnengöttin und damit auch das Sonnenlicht sind seit fünfzig Jahren aus dem Königreich Asidia verschwunden. Junge Männer aus jedem Dorf werden rekrutiert um sich der Ritterschaft des ewigen Sterns ...

Die Sonnengöttin und damit auch das Sonnenlicht sind seit fünfzig Jahren aus dem Königreich Asidia verschwunden. Junge Männer aus jedem Dorf werden rekrutiert um sich der Ritterschaft des ewigen Sterns anzuschließen. Als der Tag der Bestimmung kommt, wird die im Kampf trainierte Kiara anstelle ihres Bruders ausgewählt. Nach nur sehr kurzer Eingewöhnungszeit erfolgt eine den Tod verheißende Mission in den Nebel der Asidia umgibt. Eine letzte Möglichkeit die Sonne zurückzubringen?

Ausgehend von Cover und vom Klappentext hätte To Kill A Shadow von Katherine Quinn eigentlich genau mein Buch sein müssen. Romantische Fantasy hat es mir tatsächlich angetan. Anfang und vorallem Ende des Buches haben mir auch gut gefallen. Der Mittelteil, hat sich für mich allerdings zu sehr gezogen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Kiara und von Kommandant Jude erzählt. Kiara ist taff, selbstbewusst, aufopferungsvoll und kann vorallem kämpfen. Ein paar Schwächen hätten ihr nicht geschadet, denn so hat sie kein Entwicklungspotenzial! Mir fiel es teilweise schwer sie zu mögen. Jude ist, neben seiner Stellung als Komandant, auch der Meuchelmörder des tyranischen Königs ( das düstere, aber damit unglückliche, Love-Interest mit Blut an den Händen, kommt mir fast wie ein aktueller Trend vor). Beide sind eigentlich direkt hin und weg voneinander, trotzdem nimmt der Romance-Anteil viel Platz ein. Die Hintergrundgeschichte über die Götter und das Worldbilding, haben mir gut gefallen und hätten ausführlicher dargestellt sein dürfen. Das Buch wird zudem mit dem Trope "Found Family" beworben. Kiara freundet sich auch mit ein paar Rekruten an, aber spätestens im Nebel ist es dann mit der Freundschaft nicht weit her. Überhaupt ist das Buch düsterer, und damit meine ich nicht die Abwesenheit der Sonne, als ich angenommen hatte. Giftige Spinnen, blutige Kämpfe, Tote, Wesen zwischen Zombie und Vampir, To Kill A Shadow spart auf keinen Fall an solchen ausführlich beschrieben unschönen Szenen. Das Ende ist recht offen gehalten. Ich bin mir allerdings unsicher, ob ich den zweiten Band dieser eher durchschnittlichen Romantasy-Dilogie lesen werde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere