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Alesia

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Das Mädchen von anderswo

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt
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Maggie Blue ist gerade zu ihrer etwas exzentrischen Tante Esme gezogen. Ihr Vater scheint kein Interesse an ihr zu haben und ihre Mutter leidet an Depressionen. Auch in der neuen Schule konnte Maggie bislang ...

Maggie Blue ist gerade zu ihrer etwas exzentrischen Tante Esme gezogen. Ihr Vater scheint kein Interesse an ihr zu haben und ihre Mutter leidet an Depressionen. Auch in der neuen Schule konnte Maggie bislang keine Freundschaften schließen. Sie ist eher ein Mobbingopfer. Als Maggie mitbekommt, dass ihre Mitschülerin Ida durch ein magisches Portal in eine andere Welt entführt wird, beschließt Maggie Ida zu retten. Doch in der Düsterwelt lauern unzählige Gefahr.

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt von Anna Goodall ist der Auftaktband zu einer neuen Fantasy-Reihe für Kinder ab 10 Jahren. Der Schreibstil des Buches fand ich für das Alter angemessen, wenn auch etwas ausschweifend. Das Buch hat zwar viele spannende, gefahrvolle Momente und einige Geheimnisse, allerdings dauert es etliche Kapitel bis die Geschichte fahrt aufnimmt. Die Düsterwelt hinter dem Portal hat durchaus einen gewissen Gruselfaktor. Depression, Einsamkeit, Mobbing, Entführungen und eine ziemlich düstere Welt auf der anderen Seite des Portals. Insgesamt nicht gerade Themen zum wohlfühlen. Etwas Humor bringt der streunende Kater Hoagy in die Geschichte. Trotzdem hätte ich mit für ein Kinderbuch ab 10 Jahren mehr schöne und harmonische Szenen gewünscht. Das Ende stimmt mich versöhnliche. Da das Buch jedoch nicht postiv aus der aktuellen Masse an Kinderfantasy heraussticht und ich es nicht zwingend weiterempfehlen würde, vergebe ich durchschnittliche 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Hochmut

Vanity Falling: Academy of Sins
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Rahel besitzt das Laster des Hochmutes. Eine Fähigkeit mit der sie es schafft andere Menschen zu manipulieren. Als Vicious wird sie vom Order of Saints gejagt und schließlich in die Academy of Sins gebracht. ...

Rahel besitzt das Laster des Hochmutes. Eine Fähigkeit mit der sie es schafft andere Menschen zu manipulieren. Als Vicious wird sie vom Order of Saints gejagt und schließlich in die Academy of Sins gebracht. Asher, der noch auf dem Weg zum Warden ist, sieht in der Aufgabe Rahel zu bewachen eine Chance sich dem Orden zu beweisen. Allerdings hat er hierbei nicht mit den verbotenen Gefühlen gerechnet, die sie in ihm weckt.

In Vanity Falling: Academy of Sins von Kari Vanadis sind die sieben Todsünden das zentrale Thema. Hierbei gibt des die Vicious, welche jeweils eine der Todsünden verkörpern, die Menschen in diese Richtung manipulieren können und sich bei zu häufiger oder zu starker Annahme des Lasters in Dämonen verwandeln und den Order of Saints. Aufgabe des Ordens ist es die Dämonen zu töten. Allerdings wird auch schnell klar, dass der Orden die Fähigkeiten der Vicious, trotz allgegenwärtiger Verachtung, für seine eigenen Zwecke nutzt. Die Thematik und das Setting fand ich sehr interessant. Ein Dark Academia Gefühl kam für mich nicht wirklich auf. Gelehrt wird wenig. Die Academy of Sins hatte eher etwas von Erziehungsanstalt oder Gefängnis. Die Geschichte wird abwechselnd aus Rahels und Ashers Perspektive erzählt. Dies gibt Einblicke in beide Fraktionen, wobei deutlich ersichtlich ist, dass die Mitglieder des Ordens auch unmoralisch handeln. Rahels Verkörperung des Hochmutes fand ich sehr gelungen. Asher will sich von der Schande seiner Familie reinwaschen. Auch ihn fand ich recht nachvollziehbar dargestellt. Trotzdem hat mich die Liebesgeschichte nicht ganz erreicht. Das Ende des Buches ist offen gehalten und bereitet einen zweiten Teil vor. Insgesamt eine interessante Thematik eher durchschnittlich umgesetzt.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Die Frau des Nordwinds

The North Wind – Reich aus Eis und Schatten (The Four Winds 1)
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Boreas, der Frostkönig, der Nordwind. An Namen mangelt es dem Herrscher des Totenreiches nicht. Alle paar Jahrzehnte kommt er in das Dorf Edgewood, wählt eine Frau aus und nimmt sie mit. Als seine Wahl ...

Boreas, der Frostkönig, der Nordwind. An Namen mangelt es dem Herrscher des Totenreiches nicht. Alle paar Jahrzehnte kommt er in das Dorf Edgewood, wählt eine Frau aus und nimmt sie mit. Als seine Wahl auf Wrens Schwester fällt, nimmt diese heimlich deren Platz ein und begleitet den Nordwind hinter den Schattenwall.

Enemies to Lovers, forced marriaged, one bed, die Autorin bedient auf jeden Fall einige Trops, die so oder ähnlich, bereits in anderen Romantasy Romanen zu finden sind. Auch das Persephone und Hades Motiv ist nicht neu. Beides hat mich allerdings nicht gestört. Natürlich geht es hauptsächlich um die beiden Charaktere Wren und Boreas und ihre Beziehung zueinander. Im letzten Drittel wird diese spicy. Die Geschichte wird, abgesehen vom Epilog, ausschließlich aus Wrens Perspektive erzählt. Wren ist Jägerin, taff, kümmert sich aufopferungsvoll um ihre Schwester, lässt sich wenig sagen und hat ein ziemliches Alkoholproblem. Der göttliche Boreas ist zunächst ziemlich kühl, herablassend und verschlossen. Die Entwicklung der Charaktere im Verlaufe des Buches gefällt mir ganz gut, auch wenn für mich hierbei ein paar Ungereimtheiten bleiben. Leider fand ich das Worldbilding rund um die Totenwelt und die Dunkelgänger nicht ausreichend ausgearbeitet. Hier blieben für mich auch Fragen offen. Zum Beispiel wusste die Protagonistin zu lange nicht, was sie eigentlich will. Warum sie, nachdem sie eigentlich eine Beziehung zum Frostkönig aufgebaut hat, noch darüber nachgrübbelt ihn zu töten, bleibt mir ein Rätsel! Das Ende war mir dann auch etwas zu schnell abgearbeitet. Positiv ist hervorzuheben, dass sich die Lovestory nicht erzwungen anfühlt. Das Buch ist zwar der Auftakt zu einer Serie, aber in sich abgeschlossen. Band 2 handelt vom Westwind Zephyr, der hier bereits einige seiner eher negativen Seiten gezeigt hat. Insgesamt ist The North Wind – Reich aus Eis und Schatten von Alexandria Warwick kein schlechtes Buch, aber durchaus noch ausbaufähig.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Die Suche nach dem Sonnenlicht

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
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Die Sonnengöttin und damit auch das Sonnenlicht sind seit fünfzig Jahren aus dem Königreich Asidia verschwunden. Junge Männer aus jedem Dorf werden rekrutiert um sich der Ritterschaft des ewigen Sterns ...

Die Sonnengöttin und damit auch das Sonnenlicht sind seit fünfzig Jahren aus dem Königreich Asidia verschwunden. Junge Männer aus jedem Dorf werden rekrutiert um sich der Ritterschaft des ewigen Sterns anzuschließen. Als der Tag der Bestimmung kommt, wird die im Kampf trainierte Kiara anstelle ihres Bruders ausgewählt. Nach nur sehr kurzer Eingewöhnungszeit erfolgt eine den Tod verheißende Mission in den Nebel der Asidia umgibt. Eine letzte Möglichkeit die Sonne zurückzubringen?

Ausgehend von Cover und vom Klappentext hätte To Kill A Shadow von Katherine Quinn eigentlich genau mein Buch sein müssen. Romantische Fantasy hat es mir tatsächlich angetan. Anfang und vorallem Ende des Buches haben mir auch gut gefallen. Der Mittelteil, hat sich für mich allerdings zu sehr gezogen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Kiara und von Kommandant Jude erzählt. Kiara ist taff, selbstbewusst, aufopferungsvoll und kann vorallem kämpfen. Ein paar Schwächen hätten ihr nicht geschadet, denn so hat sie kein Entwicklungspotenzial! Mir fiel es teilweise schwer sie zu mögen. Jude ist, neben seiner Stellung als Komandant, auch der Meuchelmörder des tyranischen Königs ( das düstere, aber damit unglückliche, Love-Interest mit Blut an den Händen, kommt mir fast wie ein aktueller Trend vor). Beide sind eigentlich direkt hin und weg voneinander, trotzdem nimmt der Romance-Anteil viel Platz ein. Die Hintergrundgeschichte über die Götter und das Worldbilding, haben mir gut gefallen und hätten ausführlicher dargestellt sein dürfen. Das Buch wird zudem mit dem Trope "Found Family" beworben. Kiara freundet sich auch mit ein paar Rekruten an, aber spätestens im Nebel ist es dann mit der Freundschaft nicht weit her. Überhaupt ist das Buch düsterer, und damit meine ich nicht die Abwesenheit der Sonne, als ich angenommen hatte. Giftige Spinnen, blutige Kämpfe, Tote, Wesen zwischen Zombie und Vampir, To Kill A Shadow spart auf keinen Fall an solchen ausführlich beschrieben unschönen Szenen. Das Ende ist recht offen gehalten. Ich bin mir allerdings unsicher, ob ich den zweiten Band dieser eher durchschnittlichen Romantasy-Dilogie lesen werde.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Die böse Hexe des Westens

Wicked - Die Hexen von Oz
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Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da zurzeit die Verfilmung des gleichnamigen Musicals im Kino läuft. Auch das Cover des Buchs macht Werbung damit. Beim Lesen des Buches habe ich festgestellt, ...

Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da zurzeit die Verfilmung des gleichnamigen Musicals im Kino läuft. Auch das Cover des Buchs macht Werbung damit. Beim Lesen des Buches habe ich festgestellt, dass das Musical nur sehr lose auf dem Buch basiert. Wicked - Die Hexen von Oz von Gregory Maguire ist deutlich düsterer als erwartet und nicht für jüngere Leser geeignet. Mir hat auch der eher versöhnliche Ausgang des Musicals gefehlt.

Wicked ist die Geschichte von Elphaba, Missionarstochter, Studentin in Shiz, Verfechterin für TIER-Rechte, Rebellin und letztlich böse Hexe. Eine, nicht nur aufgrund ihrer grünen Hautfarbe, außergewöhnliche junge Frau. Trotz einiger Längen konnte mich die Geschichte packen. Ein paar Stellen und Wortgefechte fand ich sehr amüsant, allerdings gab es auch Abschnitt bei denen ich ein sehr unangenehmes Gefühl beim Lesen hatte. Besonders gut hat mir die Gestaltung der Welt gefallen, wobei ich hier nicht sagen kann, welche Teile Gregory Maguire entwickelt hat und welche Anteile aus dem Zauber von Oz von L. Frank Baum entlehent sind. Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Entwicklung der Charaktere. Die Studierenden Glinda, Boq und auch Fiyero bleiben nur Randfiguren, auch wenn mehrere Kapitel von ihnen handeln. Bei der etwas oberflächlichen Glinda war eine kurze positive Entwicklung zu beobachten, die allerdings nicht dauerhaft anhielt. Elphaba ist stark, zielstrebig und etwas eigenbrödlerisch. Leider wirkt sie gerade in den letzten Kapiteln etwas wirr auf mich. Gregory Maguire spart im Buch nicht mit politischen, religiösen und philosophischen Themen. Im Vordergrund steht natürlich auch die Frage über Gut und Böse, dem Wesen des Bösen und seiner Entstehung.

Fazit: Insgesamt ist das Buch nicht schlecht, konnte aber meine vielleicht etwas zu hohen Erwartungen nicht erfüllen.

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