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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2024

Schöne Liebesgeschichte

Man sieht sich
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Der Roman von Julia Karnick " Man sieht sich " ist eine angenhem zu lesende Liebesgeschichte zwischen Friederika und Robert. Die Handlung beginnt 1988. Friederika und Robert lernen sich in der Schule kennen ...

Der Roman von Julia Karnick " Man sieht sich " ist eine angenhem zu lesende Liebesgeschichte zwischen Friederika und Robert. Die Handlung beginnt 1988. Friederika und Robert lernen sich in der Schule kennen und Robert verliebt sich sofort in sie, gibt seine Liebe aber nicht zu erkennen. Für Friederika ist er der beste Freund und Kumpel überhaupt, aber nicht mehr. Als sie erkennt, dass sie ihn doch liebt, ist es zu spät. Sie geht ins Ausland und trifft ihn Jahre später, als sie schon Mutter geworden ist, wieder. Sie stellen beide fest, dass es nicht so hundertprozentig zwischen ihnen beiden stimmt und kommen wieder nicht als Paar zusammen. Dieser Roman ist ein reines Hin und Her zwischen diesem "Paar". Einerseits wollen sie zusammen sein, andererseits kommt immer wieder etwas dazwischen. Julia Karnick erzählt diese Geschichte in einem Zeitraum von 1988 bis 2022 und schreibt sehr empathisch. Ich konnte mich gut in die beiden Charaktere hineinversetzen.Ein schönes Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Unterhaltsam

Die Perserinnen
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" Die Perserinnen " von der iranischen Autorin Sanam Mahloudji ist ein unterhaltsamer und interessanter Roman über Iranerinnen ( Perserinnen ), die während der Revolution aus dem Iran in die Usa geflohen ...

" Die Perserinnen " von der iranischen Autorin Sanam Mahloudji ist ein unterhaltsamer und interessanter Roman über Iranerinnen ( Perserinnen ), die während der Revolution aus dem Iran in die Usa geflohen sind. Die beiden Hauptprotagonistinnen sind Sima und ihre leicht exzentrische Tante Shirin, die der Prostitution verdächtigt wurde und sich aufgrund der Zahlung einer Kaution,bis zu ihrem Prozess auf freiem Fuß befindet. Die Mutter von Simaist zusammen mit ihrer Enkelin imIran geblieben. Sima und ihre Tante sind sehr reich und gebenihr Geldmit vollen Händen aus, aber trotz ihres Reichtums,merken sie schnell, dass sie nicht zu der Gesellschaft dazugehören. Die Geschichte wird aus der Sicht unterschiedlicher Frauen erzählt, die alle eine etwas andere Sicht auf ihr jetziges Leben haben und irgendwie nicht richtig ankommen. Der Schreibstil der Geschichte ist sehr gut, aber ganz überzeugt hat sie micht nicht, da mir die mitwirkenden Figuren teilweise etwas zu oberflächlich waren.

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Mitreißend

Das erste Licht des Sommers
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„ Das erste Licht des Sommers „ von Daniela Raimondi ist ein schön geschriebener Roman über die Protagonistin Norma aus der großen Familie Cascadios, die schon aus dem ersten Buch, dem Vorgängerbuch „ ...

„ Das erste Licht des Sommers „ von Daniela Raimondi ist ein schön geschriebener Roman über die Protagonistin Norma aus der großen Familie Cascadios, die schon aus dem ersten Buch, dem Vorgängerbuch „ An den Ufern von Stellata „ bekannt ist. In dem Roman von Daniela Raimondi mischen wieder viele unterschiedliche und interessante Charaktere mit, aber die Hauptperson ist dieses Mal Norma, die die Gabe besitzt in die Zukunft zu schauen. Der Roman beginnt auch gleich mit ihrer Geburt im Jahr 1947. Norma ist das Kind von Elsa und Guido, hat aber zu ihren Eltern nie eine richtige Beziehung, sondern fühlt sich eher zu ihren Großeltern hingezogen, die in Stellata leben. Sehr verbunden fühlt sich Norma zu ihrer Cousine und Freundin Donata. Als diese stirbt wirft es sie sehr aus der Bahn. In dem Roman werden in einem Zeitraum von ca. 70 Jahren viele Frauenschicksale, nicht nur das von Norma, beschrieben, was ich sehr interessant fand. Der Roman ist sehr vielseitig. Es spielen die unterschiedlichsten Figuren mit, was die Handlung so schillernd und lebendig macht.



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Veröffentlicht am 14.01.2025

Familienzwist mit Folgen

Verlassen
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Der vierte Band der Island- Krimi Serie „Verlassen“ von Eva Björg Ægisdóttir ist unheimlich spannend geschrieben und mindestens so gut wie seine Vorgängerbände. Die Handlung spielt auf einer Halbinsel ...

Der vierte Band der Island- Krimi Serie „Verlassen“ von Eva Björg Ægisdóttir ist unheimlich spannend geschrieben und mindestens so gut wie seine Vorgängerbände. Die Handlung spielt auf einer Halbinsel in einem teuren und exclusiven Hotel. In dem der hundertste Geburtstag des inzwischen verstorbenen Familienpatriarchen gefeiert werden soll. Nach und nach treffen die Familienmitglieder in dem Hotel ein. Nach außen scheint mit der Familie alles in Ordnung zu sein, aber tief im Inneren brodelt es. Jedes der Familienmitglieder hat seine eigenen speziellen Probleme, die nach und nach zum Vorschein kommen. Im Laufe der Feierlichkeiten verschlechtert sich das Wetter. Ein Schneesturm zieht auf , ein Gast verschwindet und eine Leiche wird in Hotelnähe gefunden.
Eva Björg Ægisdóttirs Krimi ist zwar offiziell der vierte Band aus der Island- Krimi Reihe, aber er spielt vor der Zeit der jetzigen Ermittlerin Elma. Er ist spannend geschrieben , aber es stehen nicht, wie in den anderen Bänden, die Ermittlungen der Polizei im Vordergrund, sondern die vielen problembehafteten Familienmitglieder.

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Veröffentlicht am 20.09.2024

Vergangenheitsbewältigung

Tage mit Milena
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„Tage mit Milena“ von Katrin Burseg ist ein Roman über eine Frau, die in ihre Vergangenheit reist und dabei entdeckt, dass nicht alles so war, wie sie es in Erinnerung hatte. Die Protagonistin ist Mitte ...

„Tage mit Milena“ von Katrin Burseg ist ein Roman über eine Frau, die in ihre Vergangenheit reist und dabei entdeckt, dass nicht alles so war, wie sie es in Erinnerung hatte. Die Protagonistin ist Mitte 50 und arbeitet in einem Schreibwarenladen. Eines Tages betritt die Klimaaktivistin Luzie ihr Geschäft und sie erinnert sich an ihre eigenen Ziele, die sie als junge Frau hatte. Zusammen mit ihren Freunden war Annika in den 80er Jahren in Hamburgs Hausbesetzerszene tätig. Durch die Gespräche mit Luzie wird ihre eigene Vergangenheit wieder so lebendig, dass sie sich auf die Spur ihres ehemaligen Lebens begibt, nach Italien reist und Dinge entdeckt, die sie so nicht in ihrer Erinnerung gespeichert hat. Auch der frühe Tod damaligen Mitstreiterin Milena wird aufgearbeitet. Die Themen des Buches, wie die damaligen Hausbesetzungen und die Tätigkeiten der heutigen Klimaaktivisten sind eigentlich interessant, werden aber nicht so richtig umgesetzt. Auch der zum Teil etwas schwülstige Schreibstil ist nicht ganz nach meinem Geschmack.

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