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Nariah

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2018

Interessante Story

AchtNacht
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Zur Geschichte

Ben ist ein erfolgloser Musiker, der mehr schlecht als recht sein Leben im Griff hat. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, steht aber immer noch zu ihm. Seine Tochter sitzt im Rollstuhl ...

Zur Geschichte

Ben ist ein erfolgloser Musiker, der mehr schlecht als recht sein Leben im Griff hat. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, steht aber immer noch zu ihm. Seine Tochter sitzt im Rollstuhl nach einem schweren Autounfall. Er macht sich immer noch Vorwürfe, da er der Fahrer war und anders reagiert hätte haben müssen. Vor einer Weile ist seine Tochter vom Dach ihrer Wohnung gesprungen und liegt jetzt im Koma, aber er glaubt nicht daran, dass sie es selber war. Sie hat sich kurz zuvor noch bei ihm gemeldet, warum sollte sie es dann getan haben?

Ben hat gerade erst wieder seinen Job verloren und ist in Gedanken bei seiner Familie, als er sieht wie eine Frau verfolgt wird und von einem brutalen Mann mit einer 8 auf der Stirn versehen wird. Er versucht sie zu retten, aber statt sich zu freuen, reagiert die Frau danach sauer auf ihn und erzählt ihm von der AchtNacht.

Kurz danach, wird im TV die Kandidaten der AchtNacht ausgelost und ausgerechnet er ist einer davon. Er findet raus, dass die AchtNacht eine Todeslotterie ist und zum ersten Mal gezogen wurde. Am 8.8. um 8:08 Uhr für 12 Stunden ist er nun vogelfrei und kann von jedem getötet werden. Derjenige der einen der Kandidaten tötet, bekommt 10 Millionen Euro und wird nicht bestraft. Er hält es anfangs noch für einen Scherz, doch dann beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.

Meine Meinung

Inzwischen höre ich sehr gerne die Hörbücher von Sebastian Fitzek, weil mein absoluter Lieblings-Hörbuchsprecher Simon Jäger diese sehr gut rüber bringt. Er schafft es, immer die Spannung zu halten und es macht einfach Spaß ihm zuzuhören.

Sebastian Fitzek`s „Das Paket“ war spannend und ich konnte nicht aufhören die Geschichte zu hören, aber „AchtNacht“ hat mich nicht ganz so fasziniert. Es ist zwar schon interessant und Aktionreicher gestaltet, aber ich habe mir mehr darunter vorgestellt. Ich hätte mir mehr Gegner und mehr Konfrontationen vorgestellt, doch die blieben eher sehr minimalistisch gehalten. Laut Klappentext sollen es 80 Millionen Feinde sein, aber dafür waren es einfach zu wenige, die sich den Protagonisten entgegen gestellt haben.

In AchtNacht ist ein Massenpsychologisches Experiment schief gelaufen, dass nicht unbedingt in die Kategorie „unwahrscheinlich“ gesteckt werden kann. Die Menschen lassen sich heutzutage doch stark von den Medien beeinflussen und ich glaube der ein oder andere würde darauf eingehen, wenn so ein Angebot gemacht werden würde. Straffrei jemanden umzubringen und dafür 10 Millionen Euro kassieren! Die Wahrscheinlichkeit ist glaube ich größer, als manch einer zu glauben wagt.

Fazit

Eine interessante und trotzdem sehr spannende Geschichte, mit einem wirklich guten Hörbuchsprecher, die man einfach gelesen/gehört haben muss. Für alle, die schon immer wissen wollten, wie Menschen in Extremsituationen reagieren würden.

Veröffentlicht am 13.01.2018

Eifersucht ist niemals gut

Miraculous – Der dunkle Doppelgänger (Miraculous 2)
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Zur Geschichte

Marinette ist total verliebt in Adrien und möchte sich jetzt endlich mit ihm verabreden. Da sie in seiner Gegenwart kein vernünftiges Wort herausbringt, hat ihre Freundin Tikki die Idee, ...

Zur Geschichte

Marinette ist total verliebt in Adrien und möchte sich jetzt endlich mit ihm verabreden. Da sie in seiner Gegenwart kein vernünftiges Wort herausbringt, hat ihre Freundin Tikki die Idee, dass sie ihn einfach anruft. Gesagt, getan, doch wie zu erwarten war, geht es schief. Nicht nur das der Anrufbeantworter ran geht, sie vergisst aufzulegen und gesteht ihm ihre Liebe. Oh nein, er darf diese Nachricht nicht abhören, sie muss es verhindern. Also macht sie sich auf den Weg, sein Handy zu besorgen, aber eigentlich sollte sie zu einer Ehrung für Ladybug und Cat Noir gehen.

"Was? Was hätte ich denn sonst sagen sollen? >Hey Süßer, hier ist Marinette! Ich würde ja gerne mal mit dir ins Kino gehen. Aber ich bin so verknallt in dich, dass ich nicht normal mit dir reden kann ... außer über dieses dämliche Telefon.< Ziemlich bescheuert, oder?"
In dem Moment hören wir eine Stimme aus dem Handy. "Möchten Sie die Nachricht noch einmal anhören, drücken Sie die 1. Möchten Sie die Nachricht löschen, drücken Sie die 2."
Oh nein. Alles, was ich gerade gesagt habe, wurde aufgenommen - einschließlich des letzten Teils, in dem ich zugebe, wie verrückt ich nach Adrien bin! 
Entsetzt kauere ich mich auf meinem Stuhl zusammen.

E-Book, Position 120 - 128

Währenddessen ist der Bildhauer Théo total aufgeregt, endlich Ladybug kennen zu lernen, aber sie taucht nicht auf. Cat Noir prahlt herum, dass er und Ladybug ein Paar wären. Théo ist total eifersüchtig und seine Wut auf Cat Noir steigert sich. Das ist genau der Moment, den Hawk Moth auszunutzen weiß um ihn in einen neuen Superschurken zu verwandeln.

Eine Verbrechensserie erfüllt die Stadt und niemand anderes als Cat Noir soll der Übeltäter sein. Was ist nur los mit ihm? Ladybug ist sich sicher, ihr Partner und Kampfgefährte kann es nicht gewesen sein. Aber wer war es dann und wie soll sie ihn aufhalten? Sie muss Cat Noir`s Unschuld irgendwie beweisen, wird ihr dass gelingen?

Meine Meinung

Da meine Tochter schon vom ersten Buch so begeistert war, kamen wir nicht drumherum den nächsten zu lesen. "Miraculous - Der dunkle Doppelgänger" war wieder eine sehr schöne und lustige Geschichte. Wir haben wieder sehr viel gelacht und hatten eine Menge Spaß dabei, sie gemeinsam zu lesen.

Das Buch zur Serie, ist gespickt mit Bildern, die einem die Serie näher bringt und eine gute Übersicht verschafft, wie welcher Charakter aussieht. Einen Autor findet man leider nicht, aber die Übersetzerinnen Barbara Neeb und Katharina Schmidt sind angegeben.

Es wird wieder geschwärmt und gekämpft, es ist einfach alles dabei für eine spannende Kindergeschichte. Sie kam auch wieder sehr gut bei meiner Tochter an und auch ich hätte gleich Lust, die nächsten Abenteuer von Ladybug und Cat Noir anzufangen. Also ein voller Erfolg bei uns Zuhause.

Fazit

Auf jeden Fall ist „Miraculous“ eine sehr süße Geschichte, die sowohl zum Vorlesen, als auch für`s Lesen lernen geeignet ist. Ich kann es für Kinder ab 8 Jahren weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 10.12.2017

Berüchtigter Serienkiller gegen Held

Ich bin die Nacht
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Zur Geschichte

Francis Ackerman Jr. ist einer der gefürchtetsten Serienkiller der USA und durch seinen Ausbruch aus der Psychiatrischen Klinik, wieder auf freien Fuß. Sein Vater hat ihn über Jahre gequält ...

Zur Geschichte

Francis Ackerman Jr. ist einer der gefürchtetsten Serienkiller der USA und durch seinen Ausbruch aus der Psychiatrischen Klinik, wieder auf freien Fuß. Sein Vater hat ihn über Jahre gequält und aus ihm das gemacht, was er heute ist. Doch er tötet nicht einfach, er spielt ein gnadenloses Spiel mit seinen Opfern, in denen sie die Chance bekommen ihr Leben zu retten. Keiner kann gewinnen, denn Ackerman entscheidet wie das Spiel beginnt und auch wie es enden wird, denn Angst kennt er nicht. Doch eines Tages wird jemand kommen, der gegen ihn gewinnt und seinem eigenen Leben ein Ende bereitet. Wird Marcus derjenige sein, der gegen ihn antreten wird?

Marcus ist ein Ex-Cop, doch er hat seinen Job verloren, weil er etwas getan hat, dass er auf ewig bereuen wird. Er lernt Maggie kennen, eine Bardame und die Tochter des Sheriffs. Sie werden von ein paar Proleten angegriffen und da er weiß wie man kämpft, verteidigt er sich und Maggie wirklich gut. Der Sheriff ermahnt ihn ein guter Kerl zu sein und seine Tochter nicht zu verletzen. Als sie nach einem gemeinsamen Essen, Marcus Nachbarin besuchen wollen, entdeckt er sie schrecklich zugerichtet in ihrem Haus. War das Ackerman, der seit neuesten in der Gegend sein Unwesen treibt? Doch irgendwas stimmt hier nicht! Warum sind alle auf einmal gegen ihn?

Meine Meinung

Die Cover der Bücher sind einfach toll. Die 4 Bücher haben alle eine andere Farbe und dass nicht nur auf dem Cover, sondern auch auf den Seiten. „Ich bin die Nacht“ ist in schwarz, „Ich bin die Angst“ in rot, „Ich bin der Schmerz“ in weiß und „Ich bin der Zorn“ in braun gehalten. Dadurch haben sie ein eher schlichtes Aussehen und bringen trotzdem eine gewisse Spannung gleich mit.

Ich habe ja beides, sowohl das Buch, als auch das Hörbuch und dass liegt tatsächlich an der Vorgeschichte „Racheopfer“. Nachdem ich es gehört habe, wollte ich unbedingt weiter zuhören, aber an was ich nicht gedacht habe, zu schauen ob es der selbe Sprecher ist und leider hat dieser gewechselt. Erstmal war ich sehr enttäuscht, weil ich mich an Thomas Balou Martin gewöhnt hatte. Trotzdem habe ich mich mit der Zeit auch an Uve Teschner gewöhnt und er passt tatsächlich fast schon ein bisschen besser mit seiner Stimme in die Geschichte. Es fiel mir nur Anfangs aber schwer.

Ethan Cross hat mit „Ich bin die Nacht“ und Francis Ackerman Jr. einen Serienkiller ins Leben gerufen, der nicht ausschließlich böse ist, sondern auch eine gewisse Sympathie entwickelt. Ich habe ihn nicht gehasst, sondern habe immer gehofft dass er vielleicht schafft, doch noch ein guter Kerl zu werden. Aber da es noch ein paar Bücher gibt, hat er noch die Chance dazu. Er ist schließlich in einer Welt aufgewachsen, die ihn komplett zerstört hat und wenn er eine Chance bekommt, vielleicht durch Marcus kann er sich noch ändern.

Fazit

Die Geschichte war echt spannend und ich habe mitgefiebert. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen/-hören und kann sie jedem nur weiterempfehlen, der sympathische Thriller mag.

Veröffentlicht am 29.11.2017

Wirklich süße Serie

Miraculous – Die geheime Superheldin (Miraculous 1)
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Zur Geschichte

Marinette ist nicht nur eine Schülerin, die nebenbei als Babysitterin arbeitet, sie hat auch eine geheime Identität. Sie ist die unglaubliche Superheldin Ladybug und rettet Paris regelmäßig ...

Zur Geschichte

Marinette ist nicht nur eine Schülerin, die nebenbei als Babysitterin arbeitet, sie hat auch eine geheime Identität. Sie ist die unglaubliche Superheldin Ladybug und rettet Paris regelmäßig vor gemeinen Bösewichten. Aber nicht nur sie allein, auch ihr Partner Cat Noir hilft ihr dabei, auch wenn er manchmal ganz schön nervig sein kann. Cat Noir ist total verliebt in Ladybug und flirtet immer mit ihr, sie liebt aber nur Adrien, trotzdem sind sie ein unschlagbares Team.

Es ist das große Finale vom Kidz+-Casting und es gibt zwei Finalistinnen, für den begehrten Platz der Wetterfee. Wer wird gewinnen? Die Enttäuschung ist groß bei der Verliererin und der Zorn über ihre Niederlage entflammt in ihr. Diesen Moment nutzt Hawk Moth um mit seinen Akumas, die negativen Gefühle in ihr zu nutzen und sie in eine Superschurkin zu verwandeln. Sie wird zu Stormy Weather und will sich an allen rächen, die nicht für sie gestimmt haben.

Währenddessen ist Marinette voll mit Manon beschäftigt, die wie ein kleiner Wirbelwind durch ihr Zimmer rast, babysitten ist auch nicht so leicht. Doch dann kommt die Rettung, Marinette`s beste Freundin Alya kommt zu Besuch und sie hat wichtige Neuigkeiten für sie. Ihr absoluter Schwarm Adrien ist im Park und hat ein Fotoshooting, dass kann sie einfach nicht verpassen. Doch wer kümmert sich um Manon? Kurzerhand machen sie sich gemeinsam auf den Weg, Alya kümmert sich um Manon und Marinette himmelt ihren Schwarm an. Doch sie werden je gestört, von der alles zerstörenden Stormy Weather. Können Ladybug und Cat Noir die Superschurkin aufhalten?

Eigentlich ist sie ja total süß mit ihren riesigen Kulleraugen und ihrem Engelsgesicht. Gerade wollte sie sogar, dass ich ihr zwei Zöpfchen mache, damit sie so aussieht wie ich. Echt süß! Das Problem ist nur, dass sie nicht still sitzen kann. Überhaupt nicht. Sie ist ein richtiger kleiner Wirbelwind, nein, ein ausgewachsener Tornado. Sie macht mich echt fertig.
E-Book, Position 84 – 92

Meine Meinung

„Miraculous“ ist das momentane Highlight meiner Tochter, es läuft momentan nur noch die Serie, die Hörspiele und dann kamen wir an dem Buch auch nicht vorbei. Da wir immer ein gemeinsames Buch lesen, dachte ich dass dieses genau das richtige ist. Es ist wirklich ganz toll gestaltet, die Bilder sind aus der Serie und dadurch kann man sich ein gutes Bild zu den Charakteren machen. Meine Tochter war wirklich sehr begeistert über die Geschichte, erzählte mir schon fast mehr darüber, als wie im Buch stand. Es hat auch viel Spaß gemacht es zu lesen.

Das typische an der „Mädchenserie“ ist, die Schwärmereien der Charaktere und ich muss zugeben, dass es schon manchmal ein bisschen übertrieben ist. Aber als Kind stört das irgendwie nicht. Wenn ich an Sailor Moon zurück denke, fällt mir auf, dass es da auch nicht anders war. Die Geschichte und die Schwärmereien waren toll, wer weiß was meine Eltern darüber gedacht haben. Vielleicht bin ich einfach aus dem Alter raus und hätte es, wenn es damals schon gelaufen wäre, genauso geliebt.

Er sieht so toll aus, dass ich total ausflippe! Ich bewundere jede seiner Posen, die sind wie er: PERFEKT.
Adrien, wie er auf dem Brunnenrand balanciert. (Unglaublich geschickt)
Adrien, wie er sich mit einer Hand durch die Haare fährt (blond und wunderschön).
Adrien, wie er sich zu mir umdreht und ruft: „Marinette, ich habe schon auf dich gewartet!“ … Gut, das habe ich jetzt nur geträumt.
E-Book, Position 155 – 160

Der Autor vom Buch war nicht zu ermitteln, deshalb habe ich die Übersetzerinnen, Barbara Neeb und Katharina Schmidt angegeben. Ich gehe davon aus, dadurch dass es sich um eine Kinderserie handelt und das Buch von der erste Folge davon, dass es deshalb keine Autorenangabe gibt. Aber die Schreibweise ist einfach und für Kinder gut geeignet.

Fazit

Die Faszination Superhelden, wird wohl nie abbrechen und das gefällt mir gut. „Miraculous“ ist auf jeden Fall die perfekte Variante für Kinder und ich finde es auch Mal sehr spannend, dass es in Frankreich spielt. Wer hätte gedacht, dass es auch Superhelden in Paris gibt? Aber jeder brauch seine eigenen Helden und ein Mädchen im Marienkäfer-Outfit, ist wirklich Mal was anderes.

Auf jeden Fall ist „Miraculous“ eine sehr süße Geschichte, die sowohl zum Vorlesen, als auch für`s Lesen lernen geeignet ist. Ich kann es für Kinder ab 8 Jahren und auch für junggebliebene Erwachsene weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 15.08.2017

Virtuelle Realität

Ready Player One
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Zur Geschichte

Im Jahre 2045: die Welt geht den Bach runter, die Erdölvorräte gehen zu Ende und die Kluft zwischen arm und reich ist gigantisch. Die meisten armen Menschen leben in den Stacks, dass sind ...

Zur Geschichte

Im Jahre 2045: die Welt geht den Bach runter, die Erdölvorräte gehen zu Ende und die Kluft zwischen arm und reich ist gigantisch. Die meisten armen Menschen leben in den Stacks, dass sind aufeinander gestapelte Trailer, in denen mehrere Familien leben müssen. Ihnen werden Essensmarken zugeteilt, da die Armut nichts anderes zulässt. Die einzige Zuflucht aus dieser persönlichen Hölle ist die OASIS, eine virtuelle Realität die sich alle leisten können. Die OASIS ist ein eigenes Universum, in der man leben, arbeiten, zur Schule gehen und Abenteuer erleben kann. Der Erfinder dieses virtuellen Universums, James Halliday, war ein sehr exzentrischer und einsamer Mann, der keine eigene Familie hat. Er implementierte  in der OASIS ein Easter Egg, dass nach seinem Tod durch ein Event gefunden werden kann. Derjenige der dieses Easter Egg findet, bekommt nicht nur sein Geld, sondern auch seine Firma überschrieben. Die Jagd beginnt …
 
Nur wer feige ist, wird erwischt. Die Mutigen finden einen Ausweg.
Zitat S. 21
 
Fünf Jahre sind seitdem vergangen und niemand hat bisher etwas herausfinden können. Weder einer der drei Schlüssel, noch eines der drei Tore wurde bisher gefunden. Die gefeierten Easter Egg Jäger, sind weniger geworden und inzwischen eine Lachnummer. Die meisten glauben, das Halliday sich einen letzten Spaß mit allen erlaubt hat und dass das Easter Egg nicht existiert. Doch einige geben nicht auf, wie der 18-jährige Wade Watts. Er ist in den Stacks aufgewachsen und ein absoluter Nerd und Halliday Fan. Da er seine Zeit fast dauerhaft in der OASIS verbringt und dort nicht nur zur Schule geht, sondern auch nach Hinweisen sucht, ist es nicht erstaunlich das er der Erste ist, dem das unmögliche gelingt. Er errät den ausschlaggebenden Hinweis und gewinnt den ersten Schlüssel. Doch dadurch macht er sich, nicht nur in der OASIS, sondern auch in der realen Welt Feinde. Ein Wettlauf auf Leben und Tod beginnt, doch wer wird aus dem Spiel als Gewinner herauskommen?

Meine Meinung

„Ready Player One“ war nicht meine erste Wahl, aber mein Mann hatte mal wieder Lust ein Buch zu lesen. Also hat er sich dieses in deutsch und englisch geholt. Mein Mann liest jetzt die englische Variante und ich bin überredet wurden die deutsche zu lesen. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Buch etwas für mich sein könnte, aber es hat mich überzeugt. Dadurch das es nicht so extrem futuristisch geschrieben ist, hat die Geschichte sehr viel Spaß gemacht zu lesen.

Tatsächlich ist die Geschichte nicht so abwegig. Die virtuelle Realität ist schon sehr weit fortgeschritten und solche Sache wir die VR-Brille von Sony und die Oculus Rift gibt es ja schon. Genauso sind einige Gaming Accessoire auch schon vorhanden, wie Gaming Sessel und irgendwelche Laufbänder um sich im Spiel fortzubewegen. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass uns so ein Universum wie die OASIS bevorstehen kann. Es ist ein Traum, der zur Wirklichkeit werden kann, deshalb gefiel mir das Buch sehr. Natürlich gab es auch Zukunftsvorstellungen, die ich mir entweder nicht vorstellen kann oder nicht vorstellen will. Zum Beispiel kann ich mir nicht vorstellen, dass egal wie stark die Armut vertreten ist, eine Firma die Systeme und auch Internet kostenlos zur Verfügung stellen würde.
 
Ich mag die Wirklichkeit nicht,
aber sie ist immer noch
der einzige Ort, wo es etwas
Vernünftiges zu essen gibt.
Zitat Groucho Marx, S. 245
 
„Ready Player One“ ist eine sehr interessante Geschichte, aber mir haben tatsächlich einige Übersetzungen nicht gefallen. Es gab Sätze, die hätten übersetzt werden sollen, damit man den Zusammenhang versteht. Einige wichtige Wörter, die zum eigentlichen Sinn hätten bleiben sollen, wurden dafür ganz oder teilweise übersetzt. Beispielsweise Easter Egg, wurde ab und zu übersetzt, was natürlich keinen Sinn ergibt. Es heißt bei Spielen, nun mal nicht Osterei, sondern Easter Egg und daran wird sich nichts ändern. Genauso wurden Figuren umbenannt, die nun mal einen englischen Eigennamen haben und dann hätte man es auch so belassen sollen. So wurden die virtuellen Schatzjäger im originalen Gunter genannt. Dies ist eine Zusammensetzung aus Easter Eg(G) und H(unter). Dieser doch sehr prägnante Name, wurde in der deutschen Fassung überhaupt nicht verwendet.

In „Ready Player One“ habe ich wirklich alle Gefühlsregungen miterlebt, es war traurig, lustig und zwischendurch romantisch. So viel Gefühl hätte ich dem Buch gar nicht zugetraut. Also, was soll ich darüber sagen? Es lohnt sich alle Male sich die Geschichte anzuschauen, egal ob man nun ein Zocker, Nerd oder einfach nichts mit solchen Sachen am Hut hat. Die Geschichte macht Spaß und die Ansicht von Ernest Cline ist sehr interessant. Da die Geschichte auch noch verfilmt wurde und bald auf die große Leinwand kommt, lohnt es sich umso mehr sie jetzt noch zu lesen.

Wer kein Problem mit der englischen Originalfassung hat, dem rate ich dringend zu dieser, dennoch ist auch die deutsche, wirklich gut.