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Veröffentlicht am 26.04.2025

Hatte mehr erwartet

Blood of Hercules
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Wer bist du?“, flüsterte mir eine weibliche Stimme ins Ohr.

Das Cover gefällt mir insgesamt sehr gut, ich mag die eher schlichte Gestaltung, ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Wer bist du?“, flüsterte mir eine weibliche Stimme ins Ohr.

Das Cover gefällt mir insgesamt sehr gut, ich mag die eher schlichte Gestaltung, die aber doch auch etwas über das Buch aussagt.

Der Schreibstil der Autorin war gut und angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in Ich-Perspektive von Alexis, jedoch gab es aber auch ein paar Kapitel aus Sicht von jemand anderem. Ich fands gut, dass die Autorin nichts beschönigt hat und alles detailgetreu beschrieben wurde.

Zu Beginn lernt man eine junge Alexis kennen, die es nicht leicht im Leben hat. Jahre später wird sie durch einen Test zu der Feuerprobe für Spartaner geschickt und muss sich dort behaupten, als einzige Frau, und zusätzlich muss sie sich noch mit Spartanern herumschlagen, die sie einfach nicht in Ruhe lassen.

Der Einstieg in das Buch hat mich ehrlich überrascht. Man liest von Alexis als Kind, wie sie aufgewachsen ist, wie sie ihren Ziehbruder Charlie getroffen hat und wie sie von ihren Pflegeeltern behandelt wurde. Das war alles schon recht düster und unerwartet, auch nicht wirklich mein Fall, aber interessant zu lesen. Danach kommt ein Zeitsprung und Alexis ist 19 Jahre alt.

Alexis fand ich ziemlich anstrengend. Immer wieder denkt sie über den Tod und sterben nach und man liest ihre Gedanken in Klammern hintern Sätzen, welche nicht immer sinnvoll waren. Sie dreht sicht einfach durchgehend im Kreis und macht bis zum Ende keine Entwicklung durch. Hin und wieder gibt es zwar Momente, in denen sie schlau und gerissen wirkt, aber meist versucht sie nichtmal wirklich zu überleben, sondern wird von anderen mitgezerrt. Außerdem weiß man schnell, was es mit ihr auf sich hat, es gibt einfach so viele Andeutungen, die gar nicht so subtil sind, wie die Autorin denkt.

Die Männer in dem Buch fand ich alle anstrengend, zumindest die Spartaner. Petro und Achilles waren haben Alexis sowieso gehasst und das fand ich einfach so klischeehaft am Anfang. Dass sie ihre Meinung noch ändern war auch klar. Auch die anderen Götter, die bei der Feuerprobe anwesend sind, waren nicht besser, weil sie Alexis einfach nicht mochten und es ihr schwerer als allen anderen machten, wobei auch hier der Grund sehr schnell klar war, wodurch ich das nicht mehr ernst nehmen konnte.

Wie schon gesagt startet das Buch recht düster, was ich zuerst gar nicht erwartet habe. Man liest recht lange von Alexis und ihrer Familie, was man meiner Meinung nach auch kürzer zusammenfassen hätte können. Bis die Feuerprobe losging fand ich das Buch eher langweilig, weil nicht wirklich viel passiert ist, danach ging es aber richtig los.

Die Feuerprobe wurde als wirklich brutal beschrieben, was es in gewisser Weise auch ist. Ich fand es interessant zu lesen, wie ihr Körper und ihre Gedanken sich mit der Zeit verändern, wie sie nicht mehr alles richtig mitkriegt und immer wieder an der Schwelle des Todes steht. Allerdings wiederholt sich das immer wieder und irgendwann war es einfach nicht mehr überraschend zu lesen. Mir fehlte bei der Feuerprobe irgendwann die Spannung. Zuerst es noch gut gemacht, weil alles neu war, aber nach der fünften Unterrichtsstunde wurde es doch sehr repetetiv.

Irgendwann kamen dann neue Elemente dazu, wie etwa magische Wesen oder neue Erkentnisse, die das ganze wieder besser gemacht haben. Allerdings gab es dadurch auch mehr unlogische Szenen. So bekommt Alexis Boxen geschickt mit einem Inhalt und niemand außer ihr sieht diese, weil? Weil sie sie versteckt? Was tut sie damit? Das wurde nie erklärt und der Inhalt war nicht gerade unauffällig.

Irgendwann bekommt man als Leser dann das Gefühl, dass man weiß wohin sich die Geschichte entwickelt und am Ende war es doch noch irgendwie gut gemacht, zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Das Ende selber hat mir aber nicht gefallen. Man weiß endlich, woher der Titel des Buches kommt und das hat mich einfach nur enttäuscht. Es ware eine recht einfache Erklärung, die man sich schon von Beginn an denken konnte und daher keine Überraschung war. Es fehlte einfach der große Knall. Alexis hatte am Ende gar keine Wahl mehr und das fand ich alles schon sehr bedenklich. Und nur weil die Männer in ihrem Umfeld alle super heiß sind, heißt das nicht, dass es ok ist, was sie tun. Ich fand einfach alles sehr vorhersehbar und es hätte keine 600 Seiten gebraucht um zum Punkt zu kommen.

Positiv erwähnen möchte ich aber noch die Nebencharaktere, die mir insgesamt sehr gut gefallen haben, besonders Helen oder die anderen Teilnehmer der Feuerprobe. Ich mochte, wie unterschiedlich sie waren.

Fazit:

Ich hatte mir wirklich mehr von dem Buch erwartet. Für mich war es einerseits viel zu lang, weil in der ersten Hälfte wirklich wenig passiert und es war teilweise auch unlogisch. Viele Charaktere waren einfach nur unsympathisch und obwohl man schnell durch das Buch durchkommt, hatte ich das Gefühl, dass nur wenige wichtige Stellen da waren und der Großteil unnötig war. Von mir kriegt das Buch drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2025

Nette Geschichte

Love, uncovered
1

Meinung:

„Aber das sieht ja aus wie ein …“, Dr. Thorsten Schneiderlockert sich mit hochrotem Gesicht die Krawatte, bevor er mit dem Kinn in Richtung meiner Präsentation deutet, „wie ein …ein Penis!“

Das ...

Meinung:

„Aber das sieht ja aus wie ein …“, Dr. Thorsten Schneiderlockert sich mit hochrotem Gesicht die Krawatte, bevor er mit dem Kinn in Richtung meiner Präsentation deutet, „wie ein …ein Penis!“

Das Cover gefällt mir richtig gut, ich mag die Farbe und dass ein bisschen wss technisches eingeflossen ist, auch wenn es nicht viel ist. Die Herzen finde ich sehr süß.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und angenehm zu lesen. Ich mochte es, dass das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist und man Kapitel aus Sicht von Kim und auch aus Sicht von Conrad hat, dadurch konnte man die beiden besser kennen lernen. Hin und wieder kam auch ein bisschen durch, dass die Autorin aus Österreich ist, das fand ich cool.

Zu Beginn lernt man Kim kennen, die durch einen kleinen Ausrutscher ihrerseits einen Penis als Logo vorgestellt hat. Darauf folgte ein aus dem Kontext gerissenes Video von ihr, welches ihrer Reputation geschadet hat. Einzig Conrad, den sie in einer Bar trifft, lässt sich davon nicht beeindrucken und bietet ihr einen Job als Datingcoach an, denn er würde gerne die Frau fürs Leben finden.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man liest sofort von dem Meeting, in dem es um den Penis geht und wie dieser ganze Schlamassel zustande gekommen ist. Bereits da kann man sich denken, dass es einige witzige Stellen in dem Buch geben wird und man merkt auch, dass Kim sich nichts sagen lässt, besonders lässt sie niemanden ihre Arbeit schlechtreden, nur weil sie eine Frau ist. Ich mochte sie sofort.

Zugegeben, ich persönlich würde mit Kim vielleicht nicht auskommen, weil sie laut, extrovertiert und direkt ist. Also das genaue Gegenteil von mir. Für sie passt das aber und anders kann ich sie mir gar nicht vorstellen. Sie steht für ihre Meinung ein und sagt anderen direkt, was sie denkt, was vielleicht nicht immer gut ist, aber meistens schon. Einzig bei Conrad ist sie etwas zurückhaltender, was aber daran liegt, dass sie nicht gut mit Gefühlen umgehen kann. Bis zum Ende macht sie in diese Richtung aber eine gute Entwicklung durch.

Conrad ist ein Golden Retriever, anders kann man ihn nicht bezeichnen. Er hat einen gefestigten Job, kümmert sich um siene Schwester und Nichte so gut es geht und ist ein herzensguter Mensch. Man könnte ihn mitten in der Nacht mit einem Problem anrufen und er wäre sofort auf dem Weg. Im Prinzip ist er das genaue Gegenteil von Kim. Ich persönlich mochte ihn unglaublich gerne, auch wenn ich seine Entscheidung gegen Ende nicht ganz nachvollziehen konnte.

Wenn man mit dem Buch beginnt kann man sich schon denken, wo die Geschichte hin will. Conrad und Kim verstehen sich eigentlich gleich gut und Kim wird auch schnell in das Familienleben von Conrad eingebunden, was eher zufällig passiert, aber es passiert. Man weiß also, dass sich zwischen den beiden etwas entwickeln wird, nur der Weg dahin, der ist nicht in Stein gemeißelt.

Ich mochte besonders die Szenen mit Lotte und Tess, der Familie von Conrad gerne. Er geht in der Rolle des Onkels wirklich schön aunf und Lotte ist einfach zum knuddeln. In der zweiten Hälfte des Buches gibt es leider nicht mehr so viel von ihr zu lesen, das fand ich etwas schade. Aber auch das Geheimnis um den Vater von Lotte wird ein Thema in dem Buch, denn Tess kennt nichtmal den Namen von dem Kerl. Ich muss aber sagen, dass mir das fast ein bisschen zu viel war. Das Thema hat nicht unbedingt viel Platz eingenommen und dann plötzlich doch und dann wars wieder halbwegs egal. Das wirkte etwas erzwungen auf mich.

Kim nimmt ihren Job als Datingcoach wirklich ernst und findet die perfekten Frauen für Conrad. Ich fands etwas strange, dass sich einige Damen da wirklich drauf eingelassen haben, denn sie kennen den Mann nicht und vielleicht erzählt Kim reinenn Blödsinn. Ich weiß, dass ich nicht so abenteuerlustig wäre. Bei den Treffen von Conrad und den Frauen merkt man aber, dass er sich nicht so wohl fühlt und auch immer wieder an Kim denken muss. Es war nett zu lesen, aber man wusste ja, dass es nicht passen würde.

Kim zieht sich auch vor allen Leuten zurück. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir eine Szene, in der sie eine alte Schulfreundin trifft und sofort misstrauisch ist. Diese Freundin ist aber super nett und bemüht sich wirklich und Kim denkt schlecht über sie und will ihr zuerst gar keine Chance geben. Das zeigte, dass sie nicht gut mit Menschen kann und es auch gar nicht erst versucht.

Die Liebesgeschichte zwischen Conrad und Kim fand ich in Ordnung, es war jetzt aber kein Highlight für mich. Viele Sachen, besonders was am Ende passiert, konnte man sich schon lange vorher denken und manche Entscheidungen, besonders von Conrad, konnte ich auch nicht nachvollziehen. Sie necken sich immer und sind füreinander da, aber so wirklich Gefühle konnte ich nicht spüren. Am Ende fand ich das Drama dann auch etwas überzogen. Nicht von Seiten von Kim, ich fand es gut, was sie gemacht hat und sich die Zeit für sich selbst genommen hat, die sie braucht, aber bei Conrad. Seine Argumentation war einfach nur komisch und hätte nicht sein müssen, das wirkte zu gewollt auf mich. Das Ende fand ich in Ordnung, es hat sich alles aufgelöst.

Fazit:

Für Zwischendurch kann ich das Buch gut empfehlen, es gibt ein paar witzige und schöne Stellen. Kim ist halt absolut nicht mein Fall von Charakter, daher fand ich sie manchmal recht anstrengend. Insgesamt war das Buch in Ordnung, ich vergebe 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.01.2025

Tolles Setting

Bradwood Studios
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sehr geehrte Ms. Stansons, herzlich willkommen an der Academy der Bradwood Studios!

Das Cover finde ich schön, aber nicht herausstechend. ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sehr geehrte Ms. Stansons, herzlich willkommen an der Academy der Bradwood Studios!

Das Cover finde ich schön, aber nicht herausstechend. Ich hab es ständig mit einem anderen Buch verwechselt und leider sagt es auch nicht sehr viel über die Geschichte aus. Trotzdem ist es schön anzusehen.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Chase‘ und auch aus Eloises Sicht gibt. Dadurch lernt man beide Charaktere besser kennen.

Zu Beginn lernt man Eloise kennen, die neu an den Bradwood Studios ist. Gleich nach ein paar Tagen trifft sie auf Chase, den Sohne eines Vorstandmitglieds und macht sich sofort lächerlich. Immer wieder trifft sie auf Chase und als sie noch ein Projekt zusammen erledigen müssen, müssen sie viel Zeit miteinander verbringen.

Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, ich mochte das Setting, Monaco und auch die Charaktere, besonders Eloise und Alex. Die beiden sind gerade in den Bradwood Studios angekommen und richten sich ein, also ein recht ruhiger Einstieg.

Eloise mochte ich sehr gerne, sie ist durch ein Stipendium an der Academy angenommen worden und will ihr Bestes geben. Außerdem betreibt sie einen Instagram-Account, auf dem sie Filmkritiken postet und sich dadurch auch etwas dazuverdient. Ihre Willen das durchzuziehen und alles zu geben fand ich toll, sie stellt sich jeder Herausforderung und lässt sich nicht unterkriegen. Außerdem hat sie einen sehr gutem Filmgeschmack, das muss man ihr lassen.

Chase mochte ich zuerst gar nicht. Er wirkte wie der typische Arsch auf mich und ich hatte schon die Befürchtung, dass das noch länger so bleiben würde. Aber schon im nächsten Kapitel hat er sich als netter Kerl herausgestellt, der eigentlich nur von seinem Vater genervt ist und sein eigenes Ding machen möchte. Bei ihm hat mir charakterlich aber ein bisschen was gefehlt. Man weiß, dass er Animation liebt, sehr gut zeichnen kann und kein Fan von seinem Vater ist, aber ansonsten wüsste ich nicht wirklich, wie ich ihn beschreiben soll. Für mich blieb er etwas blass.

Ich glaube das Buch wurde extra für Millenials geschrieben, denn es gibt so viele Pop-Culture Anspielungen, besonders auf Filme und Serien, die gerade Anfang der 2000er-Jahre modern waren. Zuerst fand ich das ganz toll, irgendwann wurde es mir dann doch zu viel und dann verschwanden die Referenzen einfach, also ein wilder Mix. Abgesehen davon leben Alex und Eloise im Twilight-Haus. Mein 14-Jähriges Ich hätte das geliebt.

Besonders gut gefallen hat mir aber der Unterricht. Es gibt verschiedenste Fächer und das wirkte alles sehr gut recherchiert. Ob es jetzt um Medienrecht oder Kameraführung geht, ich fand das wirklich spannend zu lesen und von mir aus hätte es noch mehr davon geben können. Allgemein war alles an der Academy wirklich gut gemacht und wenn das nur annähernd der Wahrheit entspricht, sind solche Schulen sehr interessant.

Neben dem Unterricht haben die Charaktere auch noch mit privaten Problemen zu kämpfen. Eloise und ihre Mutter haben nicht das beste Verhältnis und im Laufe des Buches kommt das immer wieder zur Sprache und wird ein Thema. Irgendwie wurde mir das aber nicht gut genug behandelt, ihre Mutter war immer dann da, wenn es gerade sein musste und ansonsten wird fast nichts von ihr erwähnt und auch am Ende kommt das Thema nicht nochmal hoch. Da ging mir etwas viel verloren. Bei Chase und seinem Vater war das aber anders. Sein Vater ist durchgehend präsent und die Probleme zwischen den beiden werden auch wirklich behandelt, in einer guten Form. Das hat mir gefallen.

Die Liebesgeschichte fand ich in Ordnung. Das erste Treffen von Eloise und Chase fand ich schrecklich gestellt und ich habe die Hoffnung schon fast aufgegeben. Sie sind auf einer Feier, trinken und Chase ist nicht gerade nett zu Eloise. Daraufhin macht sie Blödsinn und wird fast von der Schule verwiesen. Alles auf dieser Feier fand ich zu abgedreht, der Bereicht für die reichen Kids, die Drogen, die Mutprobe, all das passte so gar nicht zum Rest des Buches und auch die Freunde von Chase, die dort dabei waren, kamen später nur mehr sporadisch vor und haben keinerlei Einfluss auf die Handlung. Danach war ich sehr skeptisch, wie die Liebesbeziehung weitergehen würde, aber es wurde dann noch besser. Durch das Projekt müssen die beiden Zeit miteinander verbringen und kommen sich da schon näher. Ich muss sagen, dass sie als Freunde wirklich gut funktioniert haben. Irgendwann kommt der Fake-Dating Part, den ich auch gut gemacht fand. Allerdings ging mir das mit den Gefühlen ein bisschen zu schnell und so wirklich nachvollziehen konnte ich es auch nicht.

Am Ende gab es dann nochmals ein Drama, welches gar keines hätte sein müssen. Eloise hat maßlos übertrieben und sich zu sehr reingesteigert, dadurch hätte sie fast alles kaputt gemacht. Ich verstehe schon, wieso sie so übertrieben hat, aber irgendwie hätte ich mir hier was anderes erwartet. Es wurde dann gut aufgelöst und es gab ein schönes Ende, aber so ganz zufrieden bin ich nicht.

Fazit:

Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen und fand es alles in allem wirklich in Ordnung. Für mich war es kein Meisterwerk, aber die Academy hat es interessant gemacht. Die Welt der jungen Stars und Sternchen zu sehen war toll und der Unterricht hat mir auch sehr gut gefallen. Chase blieb mir als Charakter zu blass, Eloise hingegen mochte ich gerne. Von mir kriegt das Buch drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2024

Einige Seiten mehr hätten gut getan

Serpent Queen 1. In Power She Rises
0

Meinung:

Mit den Fingern strich ich vorsichtig über das Amulett, in das ein filigraner Wildkatzenkopf eingraviert war.

Das Cover finde ich richtig cool, die Krone und auch die Schlange spielen eine große ...

Meinung:

Mit den Fingern strich ich vorsichtig über das Amulett, in das ein filigraner Wildkatzenkopf eingraviert war.

Das Cover finde ich richtig cool, die Krone und auch die Schlange spielen eine große in dem Buch und so sieht es einfach nur genial aus.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Cahira in der Ich-Perspektive, wodurch man sie und später auch die Schlange Natrix am besten kennen lernt. Ich mochte die inneren Dialoge und auch die Beschreibungen der Umgebung, diese hätten allerdings etwas länger ausfallen können.

Zu Beginn lernt man Cahira kennen, die frisch zu den Ferum, einer Eliteeinheit, gekommen ist. Ihr erster Auftrag ist den Prinzen Atlas zu beschützen, doch das erweist sich als gar nicht so leicht. Als ein Attentat schief geht, wird sie für den Angriff verantwortlich gemacht und zum Tode verurteilt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich mochte die Ferum und die ganze Idee dahinter. Hin und wieder hatte man aber das Gefühl, dass es ein zweiter Band ist, weil so viel Vorwissen vorausgesetzte wurde, besonders in Bezug auf die Ferum und deren Rituale und Bräuche. Sehr gestört hat es mich jetzt aber nicht, denn danach spielen sie nur noch eine nebensächliche Rolle. Jetzt, da ich das Buch beendet habe, kommt mir der Teil, bis zu Cahiras Verurterilung in Relation zum Rest sehr lange vor, denn am Ende ging alles etwas zu schnell, dafür wurde sich am Anfang Zeit gelassen. Wäre alles in diesem Tempo geschrieben worden, wäre es besser gewesen.

Cahira mochte ich sofort. Sie weiß was sie will und lässt sich nicht unterkriegen. Außerdem ist sie sehr von sich selbst überzeugt, was ich im Laufe des Buches nicht immer so nachvollziehen konnte. Eigentlich hat sie keinerlei Kampferfahrung und wenn es dann hart auf hart kommt hat sie auch keinen Plan, was sie tun soll. Also ein bisschen Selbstüberschätzung. Abgesehen davon mochte ich sie aber gerne.

Mit Atlas hingegen wurde ich bis zum Ende nicht so wirklich warm. Zu Beginn gibt er sich wie der größte Arsch auf Erden und dann plötzlich wird er ganz handzahm. Ich konnte ihn einfach nicht leiden, wobei er am Ende noch rationaler wirkte als Cahira. Trotzdem lässt er niemanden an sich heran und ist grundlos gemein zu Cahira, will sie dann aber doch gern haben, das hat irgendwie wenig Sinn ergeben.

Die Geschichte selbst war wirklich gut, die Idee hat mir super gefallen, allerdings hat sie, besonders am Ende, gelitten, weil vieles so schnell ging. Die Reisezeit zwischen zwei Reichen war nicht existent und dann waren sie da und es passiert was und plötzlich passiert was anderes und dann sind sie wieder ganz woanders. Hier hat das Buch einfach zu wenig Zeit bekommen, was echt schade ist. Ich als Leser war da manchmal sogar verwirrt, weil alles so sprunghaft war.

Eine andere Sache, die mich extrem gestört hat, war die Liebesgeschichte. Wir lernen Atlas und Cahira als Feinde kennen, sie können sich nicht ausstehen, müssen sich aber im gleichen Raum aufhalten. Leider kriegt man bei dem Buch keine wirkliche Enemies-to-Lovers Geschichte, sondern die Gefühle sind halt plötzlich da. Den Weg von „Ich hasse dich“ zu „Ich mag dich sehr gerne“ habe ich nicht verstanden und das ging mir auch zu flott. Ich konnte auf beiden Seiten keinerlei Gefühle nachvollziehen und manchmal auch gar nicht sehen. Für mich hätte das Buch mit den beiden als Freunde einfach besser funktioniert.

Was ich hingegen richtig cool fand, war die Schlange. Aus dem Klappentext weiß man, dass Cahira eine Schlange auf den Körper bekommt und ihn fand ich richtig genial. Manchmal wirkte er freundlich und dann kamen wieder Züge an ihm durch, die man vorher nicht nicht gesehen hatte und einen hinterfragen ließen, ob er wirklich so gut ist, wie er tut. Durch die Schlange wurde das ganze Buch gleich viel interessanter, da auch die Frage aufkam, was er ist und wieso er bei Cahira ist. Damit beginnen neue Rätsel und man lernt neue Figuren kennen, die man sofort ins Herz schließen muss, oder auch nicht.

In der zweiten Hälfte des Buches lernt man verschiedene Königreiche und seine Bewohner kennen, was ich interessant fand. Leider war auch hier die Zeit immer sehr knapp, aber ich fand die verschiedenen Völker interessant und hätte gerne von ihnen und ihren Herrschern gelesen. Alles läuft dann aber auf das Ende hinaus, welches wirklich sprunghaft war und dem ich nicht immer folgen konnte. Das letzte Kapitel dann war echt gut und macht neugierig auf den zweiten Band, wobei ich die Entwicklung dieser Figur etwas zu schnell fand, denn davor gab es nur wenige Anzeichen für die Richtung, die diese Person einschlagen würde. Ob ich Band zwei lesen werde weiß ich aber noch nicht.

Fazit:

Das Buch bietet eine interessante Idee, die aber durch die wenigen Seiten nicht zu 100% ausgebaut werden konnte. Der Anfang war dafür zu lang und das Ende zu schnell. Auch mochte ich die Liebesgeschichte leider gar nicht und ich verstehe nicht, wie Atlas und Cahira jemals zusammenpassen können. Was mir aber gut gefallen hat war die Schlange und die damit verbundenen Geheimnisse sowie die verschiedenen Königreiche und Herrscher, die man kennen lernt. Von mir bekommt das Buch drei Sterne.

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Veröffentlicht am 01.11.2024

Viel verschenktes Potential

Legacy of Stars 1: Gezeichnetes Schicksal
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Meinung:

Mit leisen Schritten schleiche ich durch die Gassen von Asher.

Das Cover finde ich richtig schön, mit den Sternen, die fallen, der Krone und der Veredelung. Ich mags richtig gerne, auch wenn ...

Meinung:

Mit leisen Schritten schleiche ich durch die Gassen von Asher.

Das Cover finde ich richtig schön, mit den Sternen, die fallen, der Krone und der Veredelung. Ich mags richtig gerne, auch wenn grün nicht unbedingt meine Farbe ist.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Shedir, wodurch man ihre, teils wirren, Gedanken sehr gut mitbekommt und manche Handlungen von ihr auch besser verstehen kann.

Zu Beginn lernt man Shedir, einen gefallenen Stern, kennen. Zufällig sieht sie voraus, dass sie etwas an dem Schicksal den Prinzen ändern kann, dem der Tod vorausgesagt wurde. Doch da ist auch noch sein Bruder, der als Sternenschlächter bekannt ist. Shedir will trotzdem alles versuchen, um Prinz Lunas zu retten.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich mochte die Welt und man bekam auch ein paar Erklärungen, was Sterne können und was Shedir ist. Somit habe ich mich gut gerüstet gefühlt für das Buch. Gleich zu Beginn gibt es eine Begegnung mit Shedir und einem Fremden, der Lior,der Bruder des Prinzen ist, was sie aber nicht weiß. Bereits diese Szene hat mit neugierig auf mehr gemacht.

Shedir. Ich weiß gar nicht, was ich zu ihr sagen soll. Manchmal kam sie mir wirklich klug und besonnen vor und dann hat sie einen totalen Nervenzusammenbruch und verhält sich wie ein Kleinkind. Zuerst gings ja noch, aber in der zweiten Hälfte des Buches ging sie mir schon sehr auf die Nerven mit ihren Stimmungsschwankungen. Alle paar Stunden will sie was anderes und ihr sind Kollerateralschäden dabei egal. Zumindest hat es oft so gewirkt.

Lior mochte ich gerne, er sagt wenigstens was Sache ist und schürt keine falschen Hoffnungen. Er sagt auch frei heraus, wenn er jemanden nicht mag und wieso das so ist. Seine direkte Art hat mir gefallen. Nur war er ein bisschen zu besessen von seinem Bruder und das konnte ich gar nicht verstehen. Natürlich will er seinen kleinen Bruder beschützen, aber diese Fixierung von ihm ist schon fast krankhaft. Er tötet Menschen um ihn zu retten und ich denke nicht, dass das im Sinne von Lunas ist.

Lunas, der Prinz den alle retten wollen, fand ich zu nett und wie wir wissen sind die zu netten Menschen meist die, die irgendwas verbergen. Ich glaube einfach nicht, dass jemand, der dem Tod geweiht ist, so ruhig ist, denn ihm scheint das fast egal zu sein. Manchmal kam dann auch noch eine andere Seite von ihm durch und da merkte man schon, dass er nicht so toll ist, wie er nach auen vorgibt zu sein.

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, aber jetzt nachdem ich es beendet habe muss ich sagen, dass ich doch etwas enttäuscht bin. Bis hin zum Ende habe ich nicht verstanden, wo die Sterne überhaupt her kommen. Sie sind gefallen, ok. Irgendwie werden sie dabei als Menschen wiedergeboren und wissen nichts mehr von ihrem vorherigen Leben, oder so. Einmal wurde dann erwähnt, dass nur Königssterne fallen, aber wo kammen dann die anderen Asteria her? Ich checke das System wirklich null und es wurde meiner Meinung nach auch nicht ausreichend erklärt. Es ist immer nur die Rede von Sternen, die fallen und Sternenstaub und irgendwelcher Sternenmagie, aber genau erklärt wird hier leider gar nichts. Das hat mir einiges an Lesespaß geraubt.

Was mich auch ziemlich gestört hat war das komische Liebesdreieck. Einerseits fühlt sich Shedir sehr zu Lior hingezogen, bei denen ist es aber eher Lust, dann macht sie aber mit Lunas rum, den sie aber nur freundschaftlich mag. Beide Brüder wollen aber mehr von ihr als nur Freundschaft und das geht das ganze Buch so hin und her. Ich fand das recht mühsam und zu ausgesetzt, besonders von Lunas Seite her kam mir das nicht wie LIebe vor, sondern so, als wolle er einfach das Spielzeug seines Bruders haben. Ich weiß nicht, das hätte einfach nicht sein müssen.

Der letzte negative Punkt ist, dass die Handlung zu sprunghaft war. Ich konnte, besonders gegen Ende, nicht mehr wirklich folgen, wer jetzt wohin gehört und wo sich die Charaktere gerade aufhalten, denn die Reisezeiten zwischen Ländern war quasi nicht existent. Zuerst sind sie bei A und im nächsten Absatz bei B, dann gibt B ein Fest, wo auch C auftaucht, wobei das Auftauchen von C keinerlei Einfluss auf die Handlung hat und nur verwirrend ist. Ganz ehrlich, es waren viel zu viele Charaktere und Orte, ich hatte wirklich keine Ahnung mehr, wer jetzt wer ist am Ende, besonders weil manche Charaktere immer nur kurz vorkamen.

Das Buch ist aber nicht nur schlecht, besonders der Beginn hat mir wirklich gut gefallen. Die erste Hälfte des Buches fand ich auch noch gut, aber dann hat es mich verloren. Ich mochte die Idee mit den Sternen und Lior war auch toll. Was mir auch gefallen hat war, dass Mila, die beste Freundin von Shedir so eine große Rolle spielt, denn ich mochte sie als Charakter echt gerne.

Das Ende wirkte dann etwas hektisch auf mich und ich hätte mir tatsächlich 100 Seiten mehr gwünscht, damit man das gut ausarbeiten kann. Am Ende kommt dann nämlich noch ein neuer Charakter hinzu und da konnte ich nur noch die Augen verdrehen.

Fazit:

Das Buch hat so gut begonnen und dann ging es leider abwärts. Das System mit den Sternen wurde nie wirklich erklärt und dadurch hatte ich viele Fragezeichen im Kopf. Außerdem gibt es eine wirklich unnötige Dreiecksbeziehung, die ich meist sowieso nur komisch fand. Die Idee hat mir an sich gut gefallen, aber ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

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