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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.12.2017

Alles im allen, gut

The Walking Dead 7
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Lily Caul und die Überlebenden von Woodbury atmen auf, doch die Pause dauert nur kurz. Zwar ist der verrückte Prediger aus dem Weg, doch nach einem Überfall sind die Kinder aus der Stadt verschwunden- ...

Lily Caul und die Überlebenden von Woodbury atmen auf, doch die Pause dauert nur kurz. Zwar ist der verrückte Prediger aus dem Weg, doch nach einem Überfall sind die Kinder aus der Stadt verschwunden- entführt. Lilly, für die die Kinder wie ihre eigenen sind, schwört Rache und macht sie mit ein paar Leuten auf den Weg und sie gibt nicht auf bevor sie die Kinder zurück hat.


Als Fan von Walking Dead muss ich natürlich auch die Buchreihe lesen, doch ich muss zugeben dass mir die Serie bei weitem besser gefällt als die Bücher. In diesem Buch geht es hauptsächlich um Lily Caul, die in der Serie nur eine Nebenrolle ist. Die Geschichte an sich fand ich gut, die Suche nach den Kindern, wie man überlebt und alles was zu Walking Dead gehört. Das einzige mit dem ich mich nicht wirklich anfreunden kann ist der Schreibstil. Auf der einen Seite werden komplizierte Worte verwendet, aber auf der anderen wird viel Wiederholt, so steht zum Beispiel auf 2 Seiten drei mal, ‘der Mann, der Früher X‘ war, was mich bisschen störte. Wie der Mann heißt verrate ich nicht um nicht zu spiolern. Alles im allen fand ich es nicht schlecht, wobei die letzten 70 Seiten dem ganzen zu 3 ½ Sternen verholfen hat.

Veröffentlicht am 10.12.2017

Legend

Legend (Band 1) - Fallender Himmel
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Day ist 15 Jahre alt und der meist gesuchteste Verbrecher. Niemand weiß wie er richtig aussieht. Um ihn zu fangen wird June engagiert, eine hochbegabte Schülerin.
Day und Tess, eine Freundin, sehen wie ...

Day ist 15 Jahre alt und der meist gesuchteste Verbrecher. Niemand weiß wie er richtig aussieht. Um ihn zu fangen wird June engagiert, eine hochbegabte Schülerin.
Day und Tess, eine Freundin, sehen wie zwei Personen an Türen klopfen und Tests machen, und an Days Haus einen Stern sprühen anstatt eines Kreuzes, was ungewöhnlich ist. Die Markierungen dienen dazu eine Seuche zu kontrollieren die umgeht.
June bekommt an ihrer Schule ärger, weil sie an einer Hauswand hochgeklettert ist. Sie denkt jedoch dass sie nur so Verbrecher fangen kann.
Wie die beiden aufeinander treffen muss man selber lesen.


Ich hatte schon viel von Legend gehört und so musste ich das Buch natürlich auch lesen. Anfangs hatte ich Probleme die Namen auseinander zuhalten, da ich Day eher als Mädchenname gesehen habe. Doch als das herausgefunden habe ging es flüssiger. Der Schreibstil hat das Lesen sehr leicht gemacht. Ich hatte mir was anderes unter dem Buch vorgestellt, doch es hat mir trotzdem gefallen und vor allem das Ende lies sich super lesen.

Veröffentlicht am 23.03.2026

Wichtige Themen, aber der Funke fehlte

A Dancer's Kiss (Broken Artists, Band 2)
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Als Mats und Neele sich kennenlernen und später alleine sind, stellt Nele Regeln auf, wie ihr One Night Stand verlaufen wird. Mats hält sich dran und danach verschwindet er. Doch auch zwei Monate später ...

Als Mats und Neele sich kennenlernen und später alleine sind, stellt Nele Regeln auf, wie ihr One Night Stand verlaufen wird. Mats hält sich dran und danach verschwindet er. Doch auch zwei Monate später denkt er immer noch an sie und glaubt sie nie wieder zu sehen. Bis Neele sich plötzlich meldet. Spontan lädt er sie auf einen Trip auf eine Insel ein, wo seine Eltern ein Ferienhaus haben. Die Nähe zu Mats ist neu für Neele und trotzdem kann sie sich nicht ganz fallen lassen. Aber vielleicht ist Mats genau das was sie braucht.

Der erste Teil war ein Jahreshighlight für mich, umso gespannte war ich wie mir das Dancer-Buch gefallen würde.
Das Buch behandelt wichtige und leider immer noch relevante Themen. Was Neele passiert ist, sollte und dürfte keinem passieren, egal unter welche Umständen. Trotz des Themas konnte mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen. Obwohl es schlimm war zu lesen was ihr zugestoßen ist, hat es mich emotional nicht so tief berührt.
In diesem Kontext wurden auch die Folgen für Neele in ihrem Täglichen Leben beschrieben und viel Wert auf ihre Zustimmung gelegt, was wichtig ist. Ich fand trotzdem, dass der Fokus auf Consent sehr präsent war. Nach dem anfänglichen ONS passte ihr späteres Zögern bei weniger intimen Momenten nicht so wirklich zusammen.
Neele war so sehr präsent im Buch, was nichts schlechtes war. Mats dagegen war einfühlsam, der perfekte Partner, der sympathisch ist und nie eine Grenze überschreitet und selbst zurücksteckt. So kam es mir vor, als wäre er zu perfekt, ohne Ecken und Kanten, so dass er für mich ein bisschen blass blieb. Neben der Tänzerin mit der Vergangenheit war er einfach Mats, obwohl der durch seine berühmten Eltern viel Potential gehabt hätte. Diese wurde leider nur in Nebensätzen oder Mittel zum Zweck verwendet.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, locker zu lesen, mit kleinen Einblicken auf die schwedischen Inseln. Eine Kleinigkeit hat mich jedoch gestört: Der Sänger Shawn Mendes wurde wiederholt erwähnt und jedes Mal falsch, als Mendez betitelt.
Auch wenn das Buch mich emotional nicht vollständig erreicht hat, fand ich das Buch wichtig und gut. Trotzdem konnte es nach dem ersten Band für mich nicht mithalten.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Unpassender Spice und kaum Verbindung zu den Protas

Heart Strings
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Nachdem Ivy ihre Krebserkrankung überstanden hat, glaubt sie nicht mehr an zweite Chancen, so auch nicht als sie wegen einer Hochzeit auf ihren Ex-Freund Aiden trifft. Am liebsten würde sie ihm aus dem ...

Nachdem Ivy ihre Krebserkrankung überstanden hat, glaubt sie nicht mehr an zweite Chancen, so auch nicht als sie wegen einer Hochzeit auf ihren Ex-Freund Aiden trifft. Am liebsten würde sie ihm aus dem Weg gehen, doch sie müssen zusammenarbeiten.

Ich hab das Buch auf Lovelybooks gewonnen und mich so natürlich auf die Geschichte gefreut. Leider hat die Freude nicht so ganz lange gehalten.
Aiden mochte ich zu Beginn recht gerne. Er ist Musiker, der so langsam Erfolg hat und auf der Bühne lieber seine Kleidung als Markenklamotten vom Laben trägt.
Lo mochte ich eigentlich und ich konnte ihre Gedanken verstehen. Vor allem wenn man sich ihre, doch sehr übergriffige Mutter ansieht, versteht man warum sie einfach weg will. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass sie mit Aiden redet und nicht alles geheim hällt.
Beim Schreibstil hatte ich vor allem Anfangs meine Probleme. Mehrfach wurde gegendert, mal mit Sternchen, mal doppelt, so wie die Übersetzung gerade Lust hatte. Ein Medikament hilft nur den weiblichen Patienten. Wo das Geschmackssache ist gab es noch anderes war mich störte. Schottische Wörter oder auch einige Wörter, die ich nicht kannte.
Großes Manko war für mich dass ich das ganze Buch über keine Verbindung zu Aiden oder Lo bekommen konnte. Egal was die beiden im Buch erleben, es konnte mich nicht berühren, weil ich nicht mit ihnen mitgefiebert habe. Zudem war für das kurze Buch viel Spice drin. Einerseits zu viel, zu schnell und dazu noch auf eine Art die weder zu Lo und Aidens Persönlichkeit, noch zur Geschichte gepasst haben. Es wirkte auf mich nicht erotisch und konnte mich auch so nicht erreichen.
Es gab ein paar Stellen die mich unterhalten haben und eine Stelle die ich wirklich lustig fand, aber mir hat leider viel gefehlt.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

für mich die schwächste Reihe

This could be forever
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Als Millie die Chance bekommt, als Regisseurin für eine Netflix-Dokumentation einzuspringen, scheint ihr beruflicher Traum wahr zu werden. Doch die Freude hält nicht lange an: Sie soll ausgerechnet Griffin ...

Als Millie die Chance bekommt, als Regisseurin für eine Netflix-Dokumentation einzuspringen, scheint ihr beruflicher Traum wahr zu werden. Doch die Freude hält nicht lange an: Sie soll ausgerechnet Griffin „Chip“ Chipman mit der Kamera begleiten. Chip ist nicht nur ein bekannter Surfer, sondern auch ihr Ex-Freund, den sie seit einem traumatischen Surfunfall nicht mehr gesehen hat

Ich hab mich auf den Abschlussband der Reihe gefreut, doch auch dieser hat mich nicht vollkommen von sich überzeugt.
Ich fand es schade, dass man nur Millies Sicht bekommt, denn es gab einige Stellen, bei denen ich gerne erfahren hätte, was Chip denkt. Auch über ihre Vergangenheit erfährt man kaum etwas, so dass der Unfall und ihre Beziehung von damals sehr blass blieben. Und auch in der Gegenwart sind beide nicht hundertprozentig lebendig geworden. Manchmal habe ich sogar den Namen von Millie vergessen.
Das Setting war natürlich wieder Hawaii, aber auch hier wurde nichts Neues über die Insel eingestreut, so dass es einfach nur Strand und Meer war. Durch die Dokumentation bekam man einen Einblick in das private Leben von Chip, so dass man ihn kennenlernen konnte. Von der Doku selbst bekommt man das Endergebnis nicht zu sehen, was ich schade fand.
Chip ist der Big Wave Surfer, und obwohl das Thema schon in den Büchern davor vertreten war, fand ich es nicht langweilig.
Die Lovestory zwischen Millie und Chip fand ich ganz okay, allerdings fand ich die letzte (intimere) Szene der beiden etwas komisch. Es wirkte, als müsste man unbedingt noch eine Szene reinbringen, selbst wenn sie noch halb verschlafen ist. Und auch ein Telefonat fand ich zeitlich gesehen unlogisch, vielleicht wirkte es auch nur so.
Für mich ist die Hawaii-Reihe kein Highlight und Band 1 bleibt für mich der beste, trotzdem gab es in jedem Buch sympathische Protagonisten.

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