Ich wollte die Reihe schon lange lesen, war nun aber sehr enttäuscht. Ich rate davon ab.
Ich habe noch nie ein Buch gelesen, was so vielfältig problematisch war. Hier werden sexistische und rassistische ...
Ich wollte die Reihe schon lange lesen, war nun aber sehr enttäuscht. Ich rate davon ab.
Ich habe noch nie ein Buch gelesen, was so vielfältig problematisch war. Hier werden sexistische und rassistische Aussagen getroffen. Dazu wird Consent ignoriert und Krankheiten ins Lächerliche gezogen.
ENTHÄLT SPOILER
Schade, eigentlich hatte mich das Buch 5-sternemäßig abgeholt. Jede einzelne Seite brachte mich zum Lachen und schaffte eine Wohlfühlatmosphäre. Zu bedenken ist, dass die Viktorianische ...
ENTHÄLT SPOILER
Schade, eigentlich hatte mich das Buch 5-sternemäßig abgeholt. Jede einzelne Seite brachte mich zum Lachen und schaffte eine Wohlfühlatmosphäre. Zu bedenken ist, dass die Viktorianische Gesellschaft mit modernem Touch dargestellt wird.
Allerdings sehe ich eine Szene als problematisch. Daphne missbraucht Simon, um nicht gar von V* zu sprechen. Sicherlich fehlt ihr hier Bildung. Simon's Widerstand und Hilflosigkeit wegen Trunkenheit nutzt sie bewusst aus. Im Anschluss wird es überhaupt nicht weiter thematisiert. Deshalb würde ich dieses Buch nicht weiterempfehlen.
Ein winterlicher Liebesroman und New York – eigentlich bin ich bei so einer Geschichte sofort dabei. Nach 80 Seiten habe ich das Buch dann abgebrochen und den Rest überflogen, ob sich die Darstellung beibehält. ...
Ein winterlicher Liebesroman und New York – eigentlich bin ich bei so einer Geschichte sofort dabei. Nach 80 Seiten habe ich das Buch dann abgebrochen und den Rest überflogen, ob sich die Darstellung beibehält. Mitch überschreitet bewusst Grenzen, die Hester mit ihrer Körpersprache deutlich macht. Dank des Schreibstils erhält man auch Einblick in ihre Gedanken, was dies bestätigt. Mitch handelt in seinem eigenen Interesse und verkörpert, dass seine Liebe notwendig ist, um Hester aus ihrem Liebesloch zu befreien. Anfangs geht er über ihren Sohn, wo Hester sich gezwungen sieht, ihrem Sohn zu Liebe nichts zu sagen. Später berührt er sie, obwohl sie sich noch nicht dazu bereit fühlt. Als er sie dann einfach trotzdem küsst, erregt sie das. Wo kam der Wandel plötzlich her? Als Hester dann aber wieder merkt, dass sie die schnelle Entwicklung überfordert und sie kommuniziert, dass sie auch an ihren Sohn denken muss. Da wird Mitch plötzlich zornig und wütend? Ich denke, dass dieses Buch ein gutes Beispiel dafür ist, dass das Genre sich über die Jahre deutlich verändert hat und so eine Romantisierung heutzutage nicht mehr zeitgemäß ist. Das Buch war folglich überhaupt nicht für mich und es gibt deutlich bessere und modernere Romane zu den Themen. Einzig allein den Sohn von Hester empfand ich als Lichtblick durch seine kindliche Begeisterung und Sorglosigkeit.