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Vic_Tac-0807

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2025

Gute Idee, keine überzeugende Umsetzung

Vanity Falling: Academy of Sins
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In 'Vanity Falling' wird Rahel, eine Vicious, vom Orden gefasst und an die Academy of Sins gebracht, wo sie dazu ausgebildet soll, ihre Kräfte im Griff zu haben. Jedoch würden einige Personen sie am liebsten ...

In 'Vanity Falling' wird Rahel, eine Vicious, vom Orden gefasst und an die Academy of Sins gebracht, wo sie dazu ausgebildet soll, ihre Kräfte im Griff zu haben. Jedoch würden einige Personen sie am liebsten tot sehen, und sie bekommt sogar einen eigenen Warden, Asher, zugeteilt, der ständig nach ihr sehen soll, und denn sie nicht so verabscheut, wie sie es vielleicht sollte...

Das Cover finde ich, vor allem in Kombination mit Band 2, sehr schön und mir haben vor allem die Kapitelnamen auf Latein sehr gut gefallen. Auch die Idee der ganzen Welt, die Academy of Sins, Warden & Vicious etc. gefällt mir sehr gut.

Der Einstieg in das Buch viel mir jedoch schwer, das Worldbuilding vor allem am Anfang war nicht komplett überzeugend und hat auch danach für mich noch ein paar Lücken offen gelassen.

Durch ein relativ langsames Handlungstempo und viele Nebenhandlungen, fand ich das Buch im Mittelteil relativ langweilig und es hatte keinen richtigen Roten Faden mehr. Gegen Ende wurde es zwar etwas spannend, allerdings fand ich die Auflösung schwach und auf den letzten paar Seiten hat alles sich plötzlich viel zu schnell überschlagen.

Wenn die Charaktere wenigstens etwas mehr Tiefe gehabt hätten, wäre das Buch besser gewesen, doch das war leider nicht der Fall. Vor allem die Nebencharaktere waren sehr eindimensional und hatten keine eigenen Charakterzüge, und auch Rahel und Asher waren nicht wirklich vielschichtig. Zudem fand ich es sehr verwirrend, wer über das Buch hinweg wen wieso töten will, weil es da sehr viele Handlungsstränge in der Hinsicht gab.

Der Schreibstil stach nicht besonders hervor, war aber angenehm zu lesen, und ich fand die Tension zwischen den Protagonisten gut geschrieben, sie war auch sehr gut aufgebaut.

Insgesamt wirklich schade, weil ich die Idee mega gut fand, aber die Umsetzung hat mich nicht überzeugt, und deswegen kann ich das Buch auch nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Konnte mich nicht überzeugen

Godkiller
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In 'Godkiller' geht es um ein Mädchen, das an einen Gott gebunden ist, obwohl in dieser Welt Götter verboten sind, und das diese Verbindung unbedingt lösen möchte. Dafür sucht sie sich die Hilfe einer ...

In 'Godkiller' geht es um ein Mädchen, das an einen Gott gebunden ist, obwohl in dieser Welt Götter verboten sind, und das diese Verbindung unbedingt lösen möchte. Dafür sucht sie sich die Hilfe einer Godkillerin, deren Aufgabe es eigentlich ist, Götter zu töten.

Am Anfang fiel es mir relativ schwer, in das Buch reinzukommen, weil ich mir mit der Welt und vielen Namen von vielen Charakteren schwergetan habe – und ich lese oft Fantasy, das kommt bei mir nicht so häufig vor.
Das Worldbuilding fand ich vor allem da nicht so gut, und auch später wurde es nur bisschen besser, obwohl ich viel Potenzial darin gesehen hätte.
Ich habe aber den Aspekt geliebt, das Queerness und queere Beziehungen in dieser Welt vollkommen normal sind.

Trotz eines flüssigen Schreibstils konnte ich nicht in die Geschichte eintauchen und fand die Handlung überwiegend langweilig. Es gab zwar ein paar offene Fragen, die ich gerne beantwortet haben wollte und deswegen weitergelesen habe, jedoch wurden die nicht beantwortet – kommt wahrscheinlich im nächsten Band.
Am Ende stieg die Spannung dann zwar leicht an, das reicht für mich allerdings nicht.

Die Charaktere fand ich nicht wirklich vielschichtig, sie sind eindimensional und ohne viel Entwicklung geblieben, außerdem haben manche Handlungen teilweise nicht zu ihrem Charakter gepasst.
Auch die Ansätze der Lovestory finde ich echt unnötig, weil sie aus dem Nichts kommt, ohne vorher irgendwelche Andeutungen von Gefühlen.

Insgesamt konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen, und ich werde trotz offener Fragen die Reihe nicht weiterlesen.

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Veröffentlicht am 26.11.2023

Viel zu Oberflächlich

Tell me tomorrow
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In diesem Buch geht es um Emma, eine Modedesignstudentin, die nach Paris gezogen ist und Lucien in einem Café kennenlernt, in dem jedoch ein Terroranschlag geschieht.

Die Idee hat mir gut gefallen, und ...

In diesem Buch geht es um Emma, eine Modedesignstudentin, die nach Paris gezogen ist und Lucien in einem Café kennenlernt, in dem jedoch ein Terroranschlag geschieht.

Die Idee hat mir gut gefallen, und deshalb habe ich nach dem Buch gegriffen. Doch der Anschlag wurde nachdem er passiert ist im ganzen Buch nicht mehr wirklich thematisiert, obwohl das so ein wichtiges Thema ist. Das war der erste Punkt, der mir nicht gefallen hat.
Und auch so war es von der Handlung her einfach oberflächlich und langweilig. Ich habe zwei Wochen für das Buch gebraucht, was für meine Verhältnisse ziemlich lang ist, weil ich immer nur 20 Seiten pro Tag gelesen habe, da es mich einfach nicht begeistert hat.

Emma hat weder positive noch negative Gefühle in mir wachgerufen, genauso wie Lucien. Ich hatte keinerlei Zugang zu der Gefühlswelt der beiden und konnte teilweise nicht so ganz verstehen, wieso sie was getan hatten.
Und was an einem Buch für mich ziemlich wichtig ist, sind interessante Nebencharaktere, die es hier leider (bis auf Pascal vielleicht) nicht gab. Die Story hat sich voll und ganz auf Lucien und Emma konzentriert. Pascal hat das Ganze ein Stück weit besser gemacht. Emmas Freundinnen kamen mir persönlich viel zu wenig vor, außer Sharon, die mir aber so unsympathisch war, dass ich in Versuchung war, Dialoge mit ihr zu überspringen.
Auch Luciens Vater, der fast alleine für den letzten Konflikt verantwortlich war, war mir total unsympathisch und mir kam der ganze Konflikt an den Haaren herbeigezogen vor.

Insgesamt würde ich das Buch nicht weiterempfehlen, weil es keinerlei Tiefgang, weder in der Handlung, noch bei den Charakteren hat.
Ach ja: Und wer auf "Mode im Uni-Setting" hofft: Das Mode-Thema wird vielleicht drei mal angeschnitten, und es gab vielleicht zwei Seiten, wo Emma an der Uni war.

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Veröffentlicht am 10.06.2023

Konnte mich leider nicht richtig überzeugen

Cara
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Mein größter Kritikpunkt ist die Schnelligkeit der Handlung. Ich fand, es ist zu schnell zu viel passiert.
Stellenweise habe ich nicht ganz durchblicken können, und vor allem am Anfang war ich richtig ...

Mein größter Kritikpunkt ist die Schnelligkeit der Handlung. Ich fand, es ist zu schnell zu viel passiert.
Stellenweise habe ich nicht ganz durchblicken können, und vor allem am Anfang war ich richtig verwirrt, weil ich mich überhaupt nicht zurechtgefunden habe. Später ist das besser geworden.

Die Idee der ganzen unbekannten Wesen und der Strukturen der unbekannten Welt fand ich echt gut, vor allem das Konzept der Söhne der Nacht und der Avatare als ihre Gegensätze hat mir gut gefallen.
Den Plott leider nicht wirklich. Ständig hat irgendwer seine Meinung geändert, und dass gefühlt von einem Satz auf den anderen. Und ich finde, dass Liebe nicht der Grund für alles sein kann (Was hier aber so war).
Auch gab es meiner Meinung nach einige Ungereimtheiten, auf die ich allerdings nicht eingehen werde, da ich niemanden spoilern möchte.

Zu den Charakteren konnte ich, wegen der schnellen Handlung, leider keine wirkliche Bindung aufbauen. Die meisten kamen mir auch etwas flach vor, vor allem Lara, obwohl sie doch eigentlich die Protagonistin ist.

Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Er war zwar eher nüchtern, aber für diese Geschichte passend. Mir hat auch gefallen, dass die Kapitel so kurz waren.

Alles in allem muss ich sagen, dass die Kurzgeschichte mich nicht überzeugt hat. Sie hätte vielleicht einfach mehr Seiten gebraucht.

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Veröffentlicht am 22.10.2024

Überhaupt keine Spannung und auch insgesamt nicht meins

RETRO – Geh nicht online
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In 'Retro Geh nicht online' startet Luna zusammen mit ihren Freunden die Challenge, ein Jahr auf digitale Geräte, vor allem Handys zu verzichten, da sie sich schuldig fühlt, weil sie ein unangenehmes Video ...

In 'Retro Geh nicht online' startet Luna zusammen mit ihren Freunden die Challenge, ein Jahr auf digitale Geräte, vor allem Handys zu verzichten, da sie sich schuldig fühlt, weil sie ein unangenehmes Video von ihrer Freundin gepostet hat.

Schon von Anfang an hat mir der Schreibstil nicht so gut gefallen, teilweise war die Sprachwahl etwas komisch und vor allem für Teenager eher unpassend. Außerdem kam das Wort 'Retro' echt oft vor - ja, es geht in diesem Buch um Retro-Zeug, aber zweimal pro Seite muss man es nicht schreiben.
Das Buch wirkt auch nicht wie aus einem Gus – vielleicht wegen den zwei Autoren? Viele Szenenwechsel waren sehr abrupt, wirkten fast abgebrochen, und der Schreibstil war einfach nicht durchgehend fließend.

Außerdem gab es keinerlei Spannung, und den größten Teil des Buches war die Handlung einfach nur ziellos. Erst später ist das Ziel hinzugekommen, nämlich, dass Luna und ihre Freundesgruppe herausfinden wollen, was mit ihrer verschwundenen Freundin passiert ist.
Das läuft folgendermaßen ab: Luna verdächtigt irgendwen. Luna konfrontiert die Person. Luna verzeiht jedem alles und verwirft die Spur direkt wieder. Und von vorne.
Es passieren auch erstaunlich oft unlogische Situationen, die nicht zusammenpassen, und einfach random Sachen, die dann die nächste Frage aufwerfen – die dann natürlich sofort wieder aufgelöst wird. Die Handlung passt einfach oft nicht so ganz zusammen.

Luna mochte ich auch nicht wirklich. Sie ist die Protagonistin, bleibt jedoch blass und charakterlos – generell hat dieses Buch wenig Tiefe. Die Nebencharaktere sind nämlich auch nicht besser. Jeder hat zwar anscheinend etwas, womit er oder sie zu kämpfen hat, aber das wird alles nur angedeutet, und wenn es thematisiert wird, dann sehr schnell abgefrühstückt.

Noch ein ganz wichtiger Punkt: Luna hat Panikattacken, wie sie am Anfang selbst erzählt, und im Laufe der Geschichte hat sie auch ein paar Mal welche. Ich finde, dass diese Thematik hier nicht gut aufgearbeitet/erzählt wurde, man hätte diesen Aspekt lieber weglassen sollen, wenn man ihn schon so schlecht darstellt.

Auch die Auflösung am Ende fand ich schon sehr schwach – über 400 Seiten darauf hinzuarbeiten war definitiv unnötig.
Ich hatte auch schon direkt am Anfang die Idee, dass es so enden könnte, wie es dann tatsächlich endete, hab sie aber wieder verworfen, weil ich dachte, dass es sonst viel zu offensichtlich ist.

Insgesamt – man merkt schon – es war absolut nicht meins. Wobei ich die Grundidee richtig gut finde, und ich immerhin sagen muss, dass ich es schnell gelesen habe.

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