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Veröffentlicht am 18.02.2025

Wenn der Drachenkönig zum Katzenfan wird!

Die rachsüchtige weiße Katze und der Drachenkönig 02
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Ruri hat sich in ein weißes Kätzchen verwandelt, um endlich ungestört ihre Rache an ihrer „Freundin“ Asahi zu planen. Doch ihr Vorhaben gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn als „die Bezaubernde“ ...

Ruri hat sich in ein weißes Kätzchen verwandelt, um endlich ungestört ihre Rache an ihrer „Freundin“ Asahi zu planen. Doch ihr Vorhaben gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn als „die Bezaubernde“ zieht sie Menschen und magische Wesen automatisch in ihren Bann. Besonders der Drachenkönig hat eine Schwäche für sie und verwöhnt sie nach Strich und Faden. Zwischen all dem Schlemmen, Kuscheln und Faulenzen wird es für Ruri immer schwerer, sich auf ihre eigentliche Mission zu konzentrieren …

Der zweite Band von Die rachsüchtige weiße Katze und der Drachenkönig überzeugt mit einem wunderschönen Zeichenstil, einem liebevoll gestalteten Fantasy-Setting und einer unterhaltsamen Dynamik zwischen den Charakteren.

Besonders das World-Building hat mir gefallen. Die Welt ist magisch, farbenfroh und voller spannender Details. Man merkt, dass viel Mühe in die Gestaltung der Umgebung und die verschiedenen Wesen geflossen ist. Auch der Zeichenstil ist wirklich schön – die Charaktere sind ausdrucksstark, und die Illustrationen bringen die magische Atmosphäre perfekt rüber.

Ein weiteres Highlight ist der Drachenkönig, der sich als riesiger Katzenliebhaber entpuppt. Seine Zuneigung zu Ruri ist einfach süß und sorgt für viele lustige und herzerwärmende Momente. Es ist amüsant zu sehen, wie ein mächtiges, furchteinflößendes Wesen einem kleinen Kätzchen vollkommen verfällt.

Allerdings gibt es auch einen Punkt, der mich gestört hat: Ruri verliert sich viel zu sehr in ihrer neuen Rolle als verwöhntes Kätzchen und vergisst dabei fast völlig ihre ursprünglichen Ziele. Statt sich wirklich auf ihre Rache zu konzentrieren oder eine eigene Entwicklung durchzumachen, lässt sie sich treiben und bleibt oft passiv. Es fehlt manchmal an Eigeninitiative und Stärke, was schade ist, da die Grundidee eigentlich sehr viel Potenzial hat.

Alles in einem eine Empfehlung wert!

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Strong... Book!

Strong Female Character
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„Strong Female Character“ ist eine Autobiografie von Fern Brady, die ihre Erfahrungen als autistische Frau in einer Welt beschreibt, die oft von Sexismus und Ableismus geprägt ist. Dabei handelt sich um ...

„Strong Female Character“ ist eine Autobiografie von Fern Brady, die ihre Erfahrungen als autistische Frau in einer Welt beschreibt, die oft von Sexismus und Ableismus geprägt ist. Dabei handelt sich um eine Autobiografie, die Elemente der Memoiren, Sozialkritik und Psychologie vereint.

Das Buch bietet einen tiefen Einblick in das Leben einer autistischen Frau, die sich in einer Welt zurechtfinden muss, die ihre Neurodiversität oft nicht versteht. Fern Brady beschreibt ihren Weg zur Diagnose und ihre Erfahrungen als autistische Frau in einer Gesellschaft, die oft Erwartungen und Normen auf sie projiziert.

Ich habe das Buch gelesen, weil ich mich für Themen der Neurodiversität und den Umgang mit Autismus interessiere. Besonders spannend fand ich, dass es die Perspektive einer autistischen Frau beleuchtet, die selten in solchen Diskussionen vertreten ist.

Die Hauptfigur ist Fern Brady selbst, die als Teenager ihre Differenzen zu anderen Menschen wahrnimmt, ohne die genaue Ursache zu kennen. Nachdem sie im Erwachsenenalter zufällig auf Informationen über Autismus stößt, erkennt sie, dass diese ihre Wahrnehmungsstörungen und ihr Verhalten erklären. Das Buch beschreibt ihren Weg zur Diagnose und die Herausforderungen, die mit der Neurodiversität in einer von gesellschaftlichen Normen dominierten Welt verbunden sind.

Im Mittelpunkt der Autobiografie steht Fern Bradys Leben als autistische Frau und ihre Erfahrungen mit den Schwierigkeiten des Lebens in einer Gesellschaft, die von Normen und Vorurteilen geprägt ist. Sie beschreibt ihre ständigen Auseinandersetzungen mit Sexismus, Ableismus und den Missverständnissen, die ihr durch ihre Autismus-Symptome begegnen. Sie spricht offen und ehrlich über ihre Meltdowns, ihre Schwierigkeiten mit sozialen Interaktionen und die Auswirkungen, die diese auf ihr Leben haben.

Fern Brady schreibt mit einer einzigartigen Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit. Ihr trockener, scharfsinniger Witz macht das Buch unterhaltsam, ohne die Schwere des Themas zu relativieren. Sie ist direkt und offen in ihrer Darstellung ihrer persönlichen Erfahrungen und lässt nichts aus, was das Leben mit Autismus ausmacht.

Da es sich um eine Autobiografie handelt, ist Fern Brady die Hauptfigur. Ihr persönlicher Entwicklungsweg, von der Kindheit, in der sie sich als „anders“ empfand, bis hin zur späten Diagnose und der Akzeptanz ihrer Neurodiversität , ist eindrucksvoll und einfühlsam beschrieben. Sie zeigt eine bemerkenswerte Stärke und den Mut, die eigene Identität anzunehmen und sich nicht von gesellschaftlichen Erwartungen brechen zu lassen.

Das Buch behandelt zentrale Themen wie Neurodiversität, Autismus, Sexismus und Ableismus. Es zeigt, wie autistische Frauen in der Gesellschaft entweder ignoriert oder falsch verstanden werden, und spricht die tiefgreifenden Missverständnisse an, mit denen sie im täglichen Leben konfrontiert sind. Fern Brady plädiert dafür, dass autistische Menschen, besonders Frauen, nicht auf ihre vermeintlichen Schwächen reduziert werden, sondern in ihrer ganzen Komplexität und Vielfalt anerkannt werden sollten.

„Strong Female Character“ ist eine kraftvolle, humorvolle und aufrüttelnde Autobiografie, die einen wichtigen Beitrag zum Diskurs über Autismus, Neurodiversität und die Herausforderungen von Frauen in einer normorientierten Gesellschaft leistet. Fern Bradys offene und direkte Art macht dieses Buch zu einer fesselnden und lehrreichen Lektüre.

Dieses Buch ist besonders empfehlenswert für Leser, die sich für Themen wie Neurodiversität, Autismus und soziale Gerechtigkeit interessieren. Es ist auch eine wertvolle Lektüre für alle, die mehr über die Erfahrungen von autistischen Frauen erfahren möchten.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Mut. Machen. Liebe. Empfohlen.

Mut. Machen. Liebe.
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Mut. Machen. Liebe. von Hansjörg Nessensohn ist ein kraftvolles und berührendes Buch, das sich mit den Themen Liebe, Mut und Vergebung auseinandersetzt. Es ist eine Geschichte über zwei Sommer, die unterschiedlicher ...

Mut. Machen. Liebe. von Hansjörg Nessensohn ist ein kraftvolles und berührendes Buch, das sich mit den Themen Liebe, Mut und Vergebung auseinandersetzt. Es ist eine Geschichte über zwei Sommer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber dennoch tief miteinander verbunden sind.

Im Mittelpunkt der Erzählung steht Paul, der auf einer Wanderung durch die italienische Pampa versucht, seinen Kummer und die Erinnerungen an seinen ehemaligen besten Freund Jonas hinter sich zu lassen. Jonas, der Paul in einer sehr schmerzhaften Art und Weise outete, indem er ein Video von ihm machte, das sein Geheimnis preisgab. Diese Tat hat Pauls Leben in einen Strudel der Gefühle und des Verlusts gestürzt. Während seiner Wanderung wird Paul von einer 80-jährigen Begleiterin abgelenkt, die ihm eine Geschichte erzählt – und so wird der Leser in die Vergangenheit geführt.

Der zweite Handlungsstrang spielt im Sommer 1957, als Helmut und Enzo sich kennenlernen und eine leidenschaftliche, aber auch tragische Liebe entwickeln. Helmut, der eigentlich verlobt ist, kämpft mit seinen Gefühlen und der Scham, die die Gesellschaft zu dieser Zeit gegenüber Homosexualität hegte. Der Sommer endet mit einer Katastrophe: Verhaftungen nach dem § 175, der Homosexualität strafbar machte, und einem Fehler, den Helmut nie wieder gutmachen kann.

Nessensohn gelingt es meisterhaft, die schwierigen und schmerzhaften Themen von Liebe und gesellschaftlicher Repression miteinander zu verweben. Er zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie viel Mut es braucht, zu sich selbst zu stehen, wie viel Kraft erforderlich ist, um die Vergangenheit zu verarbeiten und wie unendlich wichtig Vergebung ist. Die Erzählung ist ein Appell an die Bedeutung von Selbstakzeptanz, die Kraft der Liebe und den Mut, alte Wunden zu heilen.

Der Schreibstil ist kraftvoll und tiefgründig, und die Geschichte bleibt lange im Gedächtnis. Sie regt nicht nur zum Nachdenken über gesellschaftliche Normen und Vorurteile an, sondern auch darüber, wie viel Mut es braucht, die eigene Wahrheit zu leben und zu akzeptieren. Mut. Machen. Liebe. ist ein Buch, das den Leser emotional berührt und ihn dazu einlädt, über die eigene Haltung zu Liebe, Vergebung und Mut nachzudenken. Ein Roman, der definitiv zu den bleibenden Leseerlebnissen gehört.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Look Back

Look Back
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Look Back von Tatsuki Fujimoto ist eine einfühlsame und packende Geschichte über Kunst, Wettbewerb, Selbstfindung und die Verbindungen, die zwischen zwei scheinbar sehr unterschiedlichen Menschen entstehen ...

Look Back von Tatsuki Fujimoto ist eine einfühlsame und packende Geschichte über Kunst, Wettbewerb, Selbstfindung und die Verbindungen, die zwischen zwei scheinbar sehr unterschiedlichen Menschen entstehen können. Die Geschichte dreht sich um Fujino, eine junge Schülerin, die ihre Leidenschaft fürs Zeichnen entdeckt hat und in ihrer Schule für ihre Comics in der Schülerzeitung gefeiert wird. Doch als sie von Kyomoto erfährt, einer anderen talentierten Schülerin, die aufgrund ihrer Agoraphobie das Haus nie verlässt, und die ebenfalls zeichnen möchte, gerät ihre Welt aus den Fugen.

Fujino fühlt sich herausgefordert und von Kyomoto, die sie zunächst als Konkurrenz betrachtet, angespornt, noch besser zu werden. Doch der Konflikt, den sie in ihrer Begegnung erwartet, ist nicht der, den sie sich vorgestellt hat. Es stellt sich heraus, dass Kyomoto eine große Bewunderung für Fujino hegt und ein riesiger Fan ihrer Arbeiten ist. Diese unerwartete Wendung lässt die Beziehung zwischen den beiden Schülerinnen wachsen und verwandelt den Wettbewerb in eine Verbindung, die von gegenseitigem Respekt und Anerkennung geprägt ist.

Tatsuki Fujimoto, bekannt für seine Fähigkeit, komplexe Emotionen und tiefgründige Themen in seinen Werken zu verarbeiten, zeigt in Look Back erneut sein Talent, die inneren Kämpfe seiner Charaktere mit Sensibilität und Präzision darzustellen. Die Geschichte behandelt nicht nur das Streben nach Perfektion und den Druck, sich mit anderen zu messen, sondern auch die Bedeutung von Freundschaft, Unterstützung und der Wert von Kunst als Ausdruck der eigenen Identität.

Der Zeichenstil von Fujimoto unterstützt die emotionale Tiefe der Geschichte und verstärkt die Intensität der Momente, in denen Fujino und Kyomoto mit ihren eigenen Ängsten, Unsicherheiten und Ambitionen konfrontiert werden. Der Manga ist nicht nur ein Tribut an die Kunst, sondern auch eine nachdenkliche Betrachtung der Entwicklung von Freundschaften und der Art und Weise, wie Menschen durch ihre Leidenschaften miteinander verbunden werden können.

Look Back ist eine ergreifende und fesselnde Erzählung, die sowohl Fans von Fujimotos Arbeiten als auch neue Leser begeistern wird. Es ist ein Werk, das die Themen von Wettbewerb, Kunst und Selbstakzeptanz auf berührende Weise miteinander vereint.

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Spannende Geschichte!

Daniel is different
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Daniel is different von Wesley King ist eine tiefgründige und zugleich spannende Geschichte über Selbstakzeptanz, das Erwachsenwerden und die Herausforderungen, mit denen Menschen mit besonderen Bedürfnissen ...

Daniel is different von Wesley King ist eine tiefgründige und zugleich spannende Geschichte über Selbstakzeptanz, das Erwachsenwerden und die Herausforderungen, mit denen Menschen mit besonderen Bedürfnissen konfrontiert sind. Der dreizehnjährige Daniel lebt nach dem Motto „bloß nicht auffallen“, da er sich selbst als anders empfindet und seine „komischen Angewohnheiten“ vor der Welt zu verbergen versucht. Besonders beeindruckend ist die feinfühlige Darstellung seiner inneren Konflikte und der Versuch, mit seiner eigenen Unsicherheit zurechtzukommen, ohne sich selbst zu verlieren.

Als Daniel plötzlich eine mysteriöse Nachricht von einem anderen „Sternenkind“ erhält, wird sein Leben von einem ruhigen Alltag in ein aufregendes Abenteuer voller Geheimnisse und unerwarteter Wendungen katapultiert. Die Nachricht bringt Daniel nicht nur in Gefahr, sondern auch dazu, seine Komfortzone zu verlassen und sich mit seiner wahren Identität auseinanderzusetzen. Dabei entwickelt sich die Geschichte zu einem Krimi, der spannende Momente und überraschende Erkenntnisse bietet.

Der Roman greift Themen auf, die vor allem junge Leser ansprechen dürften, wie das Gefühl, nicht dazuzugehören, und die Bedeutung von Freundschaft und Vertrauen. Kings flüssiger Erzählstil und die sympathischen, gut entwickelten Charaktere machen das Buch zu einer fesselnden Lektüre. Die Mischung aus alltäglichen Problemen und einer übernatürlichen Wendung sorgt für einen einzigartigen Lesegenuss.

Daniel is different ist eine ergreifende Geschichte, die zum Nachdenken anregt und zeigt, dass wahre Stärke oft darin liegt, sich selbst zu akzeptieren, auch wenn man sich anders fühlt. Ein Buch, das junge Leser dazu ermutigt, ihre Einzigartigkeit zu schätzen und sich nicht zu verstecken.

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