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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2025

So tönt der Park!

Play+ Mein allererstes Soundbuch Im Park - ab 12 Monate
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In „Mein allererstes Soundbuch Im Park“ gibt es 5 Sounds auf 5 Doppelseiten zu entdecken. Die Seiten sind dabei alle bunt und lebendig illustriert und werden ergänzt durch kurze altersgemäße Texte. Dargestellt ...

In „Mein allererstes Soundbuch Im Park“ gibt es 5 Sounds auf 5 Doppelseiten zu entdecken. Die Seiten sind dabei alle bunt und lebendig illustriert und werden ergänzt durch kurze altersgemäße Texte. Dargestellt werden unterschiedliche alltägliche Situationen, in welche sich jedes Kind hineinversetzen kann. Ein Parksoundbuch habe ich bisher noch nirgends gesehen, weshalb wir das Buch unbedingt ausprobieren wollten. Es ist mal ein anderes Thema, bisher hatten wir nämlich nur Tier- und Musiksoundbücher. Leider gibt es aber auch hier zwei Tiersounds (Hund, Ente). Schön ist es hingegen, dass es im Buch auch mal regnet. Es gibt viel zu entdecken auf den Bildern, diese sind aber zum Glück nicht überladen. Die lebensfrohen und bunten Illustrationen gefallen uns gut. Das Buch macht einen stabilen Eindruck und wird uns hoffentlich noch lange Freude bereiten. Besonders liebt mein Sohn den fröhlichen Gitarrenspieler und seinen Sound auf der letzten Seite. Aufgrund der zwei Tiersounds, welche in anderen Büchern schon zur Genüge im Regal stehen, ziehe ich einen Stern ab. Abgesehen davon, können wir das Buch aber weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Ungeschönter Blick aufs Hollywood der 50er Jahre

Not your Darling
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Taff und witzig kämpft sich Loretta Darling bereits auf den ersten Seiten in die Herzen der Leser:innen und von England nach Hollywood. Die ungewöhnliche Heldin ist auf jeden Fall das Aushängeschild des ...

Taff und witzig kämpft sich Loretta Darling bereits auf den ersten Seiten in die Herzen der Leser:innen und von England nach Hollywood. Die ungewöhnliche Heldin ist auf jeden Fall das Aushängeschild des Romans „Not your Darling“ der Autorin Katherine Blake Insgesamt las sich die Geschichte für mich herrlich unterhaltsam. Über mehrere Jahre hinweg begleiten wir Loretta auf ihrem Weg durch Hollywood, immer einem ehrgeizigen Traum entgegen. Ungeschönt zeigt sich dabei immer wieder der damalige Zeitgeist, welcher Frauen einiges unmöglich und vieles schwer machte. Dabei kommt es mitunter auch zu sexualisierter Gewalt, wobei ich solch heftigen Szenen nicht in einem solchen Buch vermute hatte. Auch sonst ist nicht immer alles moralisch astrein, aber mit den meisten Sachen konnte ich gut leben.

Loretta ist ein interessanter und facettenreicher Charakter, wenn auch stellenweise für mich nicht ganz rund bzw. authentisch dargestellt. Als reine Kunstfigur gefällt sie mir aber super. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und passt finde ich zum Genre. Nur einzelne Dialoge wirkten hin und wieder etwas hölzern. Abstriche gab es für mich außerdem beim Ende, welches plötzlich daherkommt und etwas lieblos wirkt. Abgesehen davon bietet der Roman aber gute Unterhaltung und ist insbesondere für alle interessant, welche die Filme der 50er Jahre lieben.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Düster und speziell

Sing mir vom Tod
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„Sing mir vom Tod“ war mein zweites Buch der Autorin Ivy Pochoda wobei ich "Diese Frauen" ehrlicherweise einen Hauch besser fand. Thematisch bleibt die Autorin aber auch diesmal ihren vielschichtigen Frauenfiguren ...

„Sing mir vom Tod“ war mein zweites Buch der Autorin Ivy Pochoda wobei ich "Diese Frauen" ehrlicherweise einen Hauch besser fand. Thematisch bleibt die Autorin aber auch diesmal ihren vielschichtigen Frauenfiguren treu, wobei diese nun weniger verletzlich und deutlich gewaltvoller daher kommen. Sehr prägnant ist aber auch der Zeitpunkt zu welchem die Geschichte spielt. Zum Beginn der Pandemie ist die Handlung eingebettet in eine düstere Atmosphäre, wobei der Alltag gleichzeitig stillsteht und so manchem Verbrechen überhaupt erst ermöglicht zu geschehen. Eigentlich bin ich kein Fan von Romanen, welche sich auf irgendeine Weise mit Corona beschäftigen. Hier funktioniert es für mich aber erstaunlich gut. Und eingebettet ins pandemische Amerika, spielt sich dann dramatisch wie auch eindrucksvoll eine doch besondere Geschichte ab. Stellenweise gibt es zwar so etwas wie mysteriöse Momente, davon abgesehen besticht die Erzählung aber durch ungeschönte Härte. „Sing mir vom Tod“ ist sicher nicht für Jede:n etwas, stilistisch las es sich für mich eher sperrig. Aber der Text rüttelt auf, bewegt, ist gewollt unbequem und stößt dadurch zum Nachdenken an. Außerdem hat die Erzählung etwas Getriebenes, was doch auch für Spannung sorgt. Ein klassischer Thriller ist das Buch aber auf keinen Fall. Da ich gelegentlich etwas mit dem Schreibstil gekämpft habe, gibt es einen Stern Abzug. Inhaltlich ist die Geschichte aber interessant, wenn auch ziemlich wuchtig.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Spannend, aber stellenweise etwas langatmig

Die Villa
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Ich mag Bücher in welchen nach und nach enthüllt wird was passiert ist sehr. Aus diesem Grund musste ich „Die Villa“ von Jess Ryder unbedingt lesen. Insgesamt bietet der Thriller durchaus Nervenkitzel, ...

Ich mag Bücher in welchen nach und nach enthüllt wird was passiert ist sehr. Aus diesem Grund musste ich „Die Villa“ von Jess Ryder unbedingt lesen. Insgesamt bietet der Thriller durchaus Nervenkitzel, allerdings gab es in meinen Augen aber auch immer wieder Längen. Etwas Straffung hätte der Geschichte vermutlich gut getan. Der Schreibstil liest sich dafür flüssig und auch die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind gut gewählt. Außerdem macht es Spaß mitzuraten, wobei mich die Auflösung letztlich doch überraschen konnte. Richtig toll fand ich das authentische spanische Setting und auch die Figuren wirkten auf mich Lebensnah. Überwiegend wird aus der Sicht von Dani erzählt, gelegentlich gibt es aber auch Kapitel aus Sicht der anderen Frauen, so dass wir Leser:innen bis ins kleinste Detail erfahren was sich am verhängnisvollen Wochenende abgespielt hat. Wer also detailreiche Geschichten mit moderatem Tempo, aber dafür mit zahlreichen enthüllten Geheimnisse, mag wird hier gut unterhalten werden. Aufgrund der kleinen Abstriche vergebe ich immer noch gute 4 Sterne und eine eingeschränkte Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Temporeicher Thriller rund um die Maklerszene in LA

To Die For
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Für Fans von Spannung kann ich „To Die For“ von Lisa Gray auf jeden Fall empfehlen. Die Geschichte startet temporeich und hält dies auch bis zum Ende hin durch. Auch die Spannung ist bis zuletzt hoch und ...

Für Fans von Spannung kann ich „To Die For“ von Lisa Gray auf jeden Fall empfehlen. Die Geschichte startet temporeich und hält dies auch bis zum Ende hin durch. Auch die Spannung ist bis zuletzt hoch und konnte auch durch einige Twists kontinuierlich gehalten werden. Der Schreibstil liest sich flüssig und so konnte ich mir das eindrucksvolle Setting sehr gut vorstellen. Zu Beginn erscheint noch alles so klar, doch nach und nach zeigen sich immer mehr Verstrickungen, wobei die letztliche Auflösung für mich durchaus überraschend war. Hin und wieder setzt die Autorin für meinen Geschmack zwar etwas zu sehr auf übertriebenes Drama, aber Thriller müssen ja auch nicht unbedingt Realitätsnah sein. Die Figurenzeichnung ist detailliert, wenn auch nicht immer authentisch, so zumindest mein Gefühl. Dennoch bietet das Buch gute Unterhaltung und der Plot in der Maklerszene ist mal was Neues. Alles in allem bin ich doch recht angetan und vergebe letztlich gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Crime-Fans.

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