Profilbild von Alexa45

Alexa45

Lesejury Star
offline

Alexa45 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Alexa45 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2025

Gerade für junge Leser sehr empfehlenswert!

Jana, 39, ungeküsst
0

Zum Buch: Die junge Jana Crämer erfährt schon seit ihrer Kindheit Mobbing bezüglich ihres Übergewichts. Jahrelange Diäten und Jojo-Effekte führen sie schließlich sogar in die Essstörung. Da kommt die ältere ...

Zum Buch: Die junge Jana Crämer erfährt schon seit ihrer Kindheit Mobbing bezüglich ihres Übergewichts. Jahrelange Diäten und Jojo-Effekte führen sie schließlich sogar in die Essstörung. Da kommt die ältere Jana Crämer und geht mit ihr in den Dialog. Und auf dieser Reise werden die beiden vom Leser begleitet.

Meine Meinung: Hierbei handelt es sich um eine Biografie, die mal so erfrischend anders ist als andere! Die Begegnung der beiden Janas ist nicht nur herzerwärmend, sondern auch aufschlussreich. Ich denke, dass Jana Crämer somit auch gut ihre Dämonen der eigenen Vergangenheit bewältigen konnte. Zumindest ist es eine Art Selbst-Reflektion. Erschreckend, aber auch lustig nimmt Jana den Leser mit in ihre Kindheit, ihre Jugend und schließlich in ihr Erwachsenen-Leben.

Ich bin selbst nicht von einer Essstörung betroffen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es Leser, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben, gut mitnimmt und vielleicht sogar helfen kann! Mir gefällt einfach die Art und Weise, eine Biografie zu erzählen und die optimistische und positive Art, die Jana hier rüberbringt. Auch über die Krankheit Lipödem und Multiple Sklerose erfährt man ein wenig.

Mein Fazit: Im Fazit würde ich sagen, hier handelt es sich um ein lebensbejahendes Buch, was gerade von jungen Leser*innen gelesen werden sollte! Mir hat es gut gefallen und meine positive Einstellung zu der Person Jana Crämer nur bestätigt!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2025

Wenn man sich selbst nicht mehr trauen kann...

Die Tochter des Serienkillers
0

Zum Buch: Die Tierärztin Jenny hat ein gutes Leben mit ihrem Mann Mark und ihren beiden Kindern Ella und Alfie. Ihre Vergangenheit macht ihr dennoch zu schaffen, denn ihr Vater ist ein überführter Serienmörder ...

Zum Buch: Die Tierärztin Jenny hat ein gutes Leben mit ihrem Mann Mark und ihren beiden Kindern Ella und Alfie. Ihre Vergangenheit macht ihr dennoch zu schaffen, denn ihr Vater ist ein überführter Serienmörder und ihre Mutter war sehr besitzergreifend. Das äußert sich in Stresssituationen in Albträumen und nächtlichen Blackouts. Mit dem Verschwinden von Olivia, die mal ein Verhältnis mit Mark hatte, beginnt der Stress für Jenny. Jemand legt ihr Tierkadaver vor die Tür. Weiß jemand von ihrer Vergangenheit oder ist sie es nachts selber? Kann man die Gene eines Serienmörders vererbt bekommen? Sie kann plötzlich niemandem mehr trauen, am allerwenigsten sich selbst…

Meine Meinung: Dies ist der zweite der der Reihe um den Serienkiller, wobei die Teile alle einzeln lesbar sind, da sie nicht aufeinander aufbauen und es auch völlig unterschiedliche Charaktere sind. Mir hat der erste Teil noch etwas besser gefallen, da man da wirklich von Kapitel zu Kapitel andere Meinungen hatte. Das ist hier nicht ganz so. Ich kann auch den Charakter von Jenny nicht ganz verstehen, denn teilweise reißt sie sich selber tief in den Sumpf. Mark ist in meinen Augen kein Sympathieträger, er geht für sich gerne den Weg des geringsten Widerstands und redet einfach nicht über seine Probleme. Jenny hat ihm leider auch ihre Vergangenheit geschwiegen und so kommen natürlich Gedanken bei beiden auf, die nicht hätten sein müssen.

Der ganze Plot spitzt sich dann langsam zu, bis es am Ende zu einem schon fast filmreifen Ende kommt! Insgesamt gefällt mir der Schreibstil der Autorin, die immer aus der jeweiligen Perspektive erzählt, in der Ich-Form. Nur fand ich diesmal den Plot nicht so spannend wie beim ersten Teil.

Mein Fazit: Auch, wenn mich das Buch nicht restlos begeistern konnte, empfehle ich die Reihe gerne weiter. Man kann quasi auch mit diesem Buch starten und dann den ersten Band lesen. Die Autorin baut immer tolle Twists mit ein und das macht das Lesen zum Vergnügen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2025

Von Ungeheuern und Menschen...

Das Vermächtnis des Jeremiah Cross
0

Zum Buch: Jeremiah Cross taucht nach 19 Jahren so unvermittelt wieder auf, wie er verschwunden war. Sein gesamter Körper weist üble Wunden und sogar Amputationen auf. Doch bevor man das Rätsel lösen kann, ...

Zum Buch: Jeremiah Cross taucht nach 19 Jahren so unvermittelt wieder auf, wie er verschwunden war. Sein gesamter Körper weist üble Wunden und sogar Amputationen auf. Doch bevor man das Rätsel lösen kann, verstirbt er an seinen Verletzungen. Seine Tochter Fran reist mit ihrem Mann Glen von Reno nach Grantown in Schottland, wo Jeremiah gelebt hat. Doch plötzlich ist Fran auch verschwunden und Glen hat eine Ahnung, wo er suchen muss…

Meine Meinung: Diese Geschichte ist so unfassbar und übel, aber dennoch hat sie bei mir wirklich nachhaltig gewirkt! Denn Glen sieht sich einer anderen Welt gegenüber, in der das Überleben eine ganz andere Bedeutung als hier bei uns hat! Der Autor entführt den Leser in eine Welt voller Gefahren, Ungeheuern, aber auch friedlichen Menschen, die einfach nur überleben wollen. Doch wem kann man trauen?

Dieses Buch ist eine hervorragende Mischung aus Horror, Mystery und Thriller, die mich wirklich überzeugen konnte. Denn sie zeigt eigentlich nur den Menschen so, wie er vielleicht einfach ist. Die Story hat mich fasziniert, abgestoßen und doch vollkommen überzeugt! Mal etwas ganz anderes, denn die Mischung aus allem ist dem Herrn Laufhütte hier wunderbar gelungen! Man leidet als Leser mit Glen und seiner geflügelten Gehilfin Kyh mit und verfolgt gebannt die Verwandlung von Fran in eine herzlose Egomanin. Der Anführer Jack erinnert an einen fiesen Piraten, dem man nicht von hier bis über die Straße trauen kann. Die Figuren waren allesamt toll dargestellt und ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen. Was bei den fiesen Fängern, Käfern und Walspringern nicht so angenehm ist…

Mein Fazit: Eine außergewöhnliche und faszinierende Geschichte, die den Leser in seinen Bann zieht. Wer da nicht gerade zimperlich ist, kann sogar den Sinn in der Geschichte erkennen. Mir hat sie total toll gefallen und ich vergebe gerne 4 Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2025

Was manchmal in Wäldern lauert...

Das Baumhaus
0

Zum Buch: Henrik, Nora und der kleine Fynn freuen sich sehr, als sie in dem schwedischen Ferienhaus ankommen, das ihnen Henriks Opa vererbt hat. Henrik hofft, hier in Ruhe sein nächstes Kinderbuch schreiben ...

Zum Buch: Henrik, Nora und der kleine Fynn freuen sich sehr, als sie in dem schwedischen Ferienhaus ankommen, das ihnen Henriks Opa vererbt hat. Henrik hofft, hier in Ruhe sein nächstes Kinderbuch schreiben zu können und Nora erhofft sich einfach ein wenig Ruhe und Abstand ihres stressigen Jobs. Der kleine, lebhafte Fynn ist einfach nur begeistert, dass die Tiere und Monster, von denen sein Vater ihm immer erzählt, hier fast zur Wirklichkeit werden. Doch die Idylle trügt. Denn es gibt ein Geheimnis in diesen Wäldern und die hat nichts mit Bullerbü-Romantik zu tun. Als plötzlich Fynn verschwindet, vermutet jeder sein eigenes Monster dahinter…

Meine Meinung: Dieses Buch hat mich wirklich begeistert! Besonders der Erzählstil ist für diese Geschichte genau richtig! Denn die Geschichte wird aus der Sicht der jeweiligen Personen erzählt. Besonders Rosa, die von der Polizei angeheuert wurde, weil sie gut darin ist, Totes aufzuspüren, hat es mir angetan! Ich mag diese junge Frau, die so anders ist als andere Frauen in ihrem Alter und trotzdem kompromisslos ihren Weg geht.

Henrik mag man auch von Anfang an, er ist im Herzen immer ein Kind geblieben. Doch Nora findet das manchmal schwer zu ertragen, gerade, wenn sie sich Hilfe von Seiten ihres Mannes erhofft. Als dann noch Henriks Vater auf der Bildfläche erscheint, ist das Chaos perfekt. Man weiß nicht mehr, wem man was glauben soll. Von der Auflösung war ich dann wirklich überrascht, auch, wenn ich mir vielleicht ein anderes Ende gewünscht hätte.

Mein Fazit: Hier handelt es sich um einen tollen Thriller mit unterschiedlichen Perspektiven, so dass der Leser selber nicht mehr weiß, wo oben und unten ist! Hat mir sehr gut gefallen und von mir gibt es 4 Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2025

Monster der ganz anderen Art...

Kummersee
0

Zum Buch: Die Polizistin Lena und ihr Kollege Malik sind als Schutz für ein Vermesserteam zuständig, das im Kummersee im Wendland prüft, ob man nicht dort ein Atommüll-Endlager stationieren kann. Die Bewohner ...

Zum Buch: Die Polizistin Lena und ihr Kollege Malik sind als Schutz für ein Vermesserteam zuständig, das im Kummersee im Wendland prüft, ob man nicht dort ein Atommüll-Endlager stationieren kann. Die Bewohner sind natürlich nicht erfreut, aber diese offene Feindseligkeit hängt mit etwas Anderem zusammen. Lena kommt nämlich aus Horlow, dem kleinen Örtchen direkt im deutsch-deutschen Grenzgebiet und ihr Bruder Tom ist vor dreißig Jahren dort im See ertrunken. Was für Lena einen Abschluss mit der ganzen Sache bilden soll, verselbständigt sich zu einer viel größeren Geschichte…

Meine Meinung: Was für ein Debüt! Hier geht der Cold Case von Tom einher mit Atommüll-Gegnern und verschwiegenen und feindseligen Dorfbewohnern! Was lauert dort im See? Es kann ja nicht wirklich ein Monster sein, das Lena im zarten Alter von 9 Jahren damals gesehen haben will. Als plötzlich auch noch einer der Vermesser ermordet am Ufer aufgefunden wird, kursieren die wildesten Gerüchte. Das lockt auch die Presse an. Doch wem kann Lena aus ihrer Heimatgemeinde vertrauen? Denn selbst ihre Mutter nimmt sie nicht besonders herzlich auf. Ein aufregendes Katz- und Maus-Spiel beginnt!

Der Schreibstil ist wirklich gut zu lesen und ich habe die knapp 530 Seiten innerhalb von drei Tagen durchgelesen! Anfangs zieht es sich ein wenig, aber dann gibt es kein Halten mehr und ich konnte das Buch nur noch schwer aus der Hand legen! Man will ja selber auch wissen, was wirklich in dem See passiert ist!
Mit der Hauptprotagonistin Lena konnte ich gut mitfühlen, doch kann ich mir auch vorstellen, dass der Umgang mit ihr nicht immer ganz einfach ist. Das liegt an ihrem unverwüstlichen Trotz, dem sie sich selbst immer wieder stellt. Sie möchte ganz einfach nicht mehr die hilflose neunjährige Lena sein. Auch die anderen Charaktere fand ich ziemlich stark und authentisch dargestellt, obwohl es am Ende noch einige Überraschungen gibt! Das Ende versöhnt dann wieder!

Mein Fazit: Ein richtig tolles Erstlingswerk ist dem Autor hier gelungen! Ich glaube, den Namen müssen wir uns merken! Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere