Langweilig und zäh
Jade City - Familie ist PflichtSeit Jahrhunderten ist die Insel Kekon Zuhause der Grünblutkrieger, denen die Jade Stärke und Macht verleiht. Zwei Grünblutclans beherrschen die Insel und kämpfen um deren Vorherrschaft. Als der Streit ...
Seit Jahrhunderten ist die Insel Kekon Zuhause der Grünblutkrieger, denen die Jade Stärke und Macht verleiht. Zwei Grünblutclans beherrschen die Insel und kämpfen um deren Vorherrschaft. Als der Streit zwischen den Clans eskaliert, ist ganz Kekon in Gefahr. Wer wird in diesem blutigen Jadekrieg die Vorherrschaft gewinnen?
Dieses Buch hat mich einige Nerven gekostet und ich habe mehrfach überlegt die Geschichte endgültig abzubrechen. „Jade City“ ist der Auftakt einer Trilogie um die Grünblutkrieger von Kekon, die mit Hilfe der Jade unglaubliche Macht ausüben können. Nur auf dieser Insel sind die Menschen gegenüber der Jade so empfänglich, ohne deren Nebenwirkungen ausgesetzt zu sein. Die beiden Clans der Insel das Bergvolk und No-Peak stehen in ständiger Rivalität um die Bezirke der Stadt und deren Jadevorkommen. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Familie Kaul erzählt, die No-Peak vorsteht. Die Grundstory und auch das Worldbuilding haben mir gut gefallen. Leider konnte ich zu keinem der Charaktere wirkliche Sympathie aufbauen. Das größte Problem, welches ich mit der Geschichte hatte, war jedoch die fehlende und damit zähe Handlung. In mehr als 600 Seiten geht es nur um politische Schachzüge und Straßenkämpfe, als würde ich einen Fantasypolitthriller lesen nur ohne die spannenden Elemente. Am Ende kann ich nicht mal sagen, warum ich mich bis zum Ende durchgequält habe. Vielleicht war es die Hoffnung auf eine spannende und clevere Wendung am Ende, die ich auch nicht bekommen habe. Ich werde die Reihe sicher nicht weiterverfolgen und kann sie leider auch nicht weiterempfehlen.