Whitestone Hospital - High Hopes von Ava Reed
Whitestone Hospital - High HopesAls erstes muss ich dieses unglaubliche Cover erwähnen. Es ist lange her, dass mich ein Cover so gecached hat, wie dieses. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich beinahe nur Gutes darüber gehört ...
Als erstes muss ich dieses unglaubliche Cover erwähnen. Es ist lange her, dass mich ein Cover so gecached hat, wie dieses. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich beinahe nur Gutes darüber gehört habe und mich die Thematik unheimlich anspricht. Durch das erste Drittel bin ich nur so durchgeflogen. Der Schreibstil machte es mir leicht in die Geschichte einzutauchen und der Humor hat mich komplett abgeholt. Die Szenen mit Ian haben mich zum Schmunzeln und zum Lachen gebracht. Weiterhin finde ich es sehr gelungen, wie der Klinikalltag und die Schwierigkeiten, die mit diesem Job einhergehen, beschrieben werden.
Mit Laura konnte ich mich vollkommen identifizieren. Ihre Gedanken und Ansichten decken sich sehr stark mit meinen eigenen und so war sie mir von Seite eins an sympathisch. Ian und Grant haben sich auch schnell in mein Herz geschlichen und von Kapitel zu Kapitel mochte ich beide mehr. Nash selbst mochte ich auch, doch es hat ein wenig gedauert, bis der Funken übergesprungen ist.
Alle anderen Charaktere sind dagegen in meinen Augen etwas blass geblieben. An sich ist das kein Problem, hätte ich nicht am Ende mitbekommen, um wen es im zweiten Band geht. Hier will ich nicht spoilern, aber ich habe überhaupt keine Beziehung zu dieser Person und daher aktuell wenig Lust den zweiten Band zu beginnen. Die Beziehung zwischen Laura und dem Stationsarzt kann ich großteils wirklich verstehen, doch haben mir ein paar mehr Momente der Anziehung gefehlt. Auch das Ende und der damit verbundene Cliffhanger haben mich etwas gestört. Irgendwie ging es mir dabei tatsächlich ein wenig zu sehr in Richtung Gray’s Anatomy oder Emergency Room. Für mich hätte es das Ende nicht gebraucht, da vorher für meinen Geschmack genug geschehen ist.
Ein Buch mit tollem Humor, tollen Charakteren und einer unglaublich interessanten Szenerie. Trotzdem hatte es für mich auch ein paar Schwächen, die es insgesamt zu einem wirklich guten und lesenswerten Buch machen. Ein Highlight war es am Ende für mich jedoch nicht.