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Veröffentlicht am 05.02.2025

Whitestone Hospital - High Hopes von Ava Reed

Whitestone Hospital - High Hopes
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Als erstes muss ich dieses unglaubliche Cover erwähnen. Es ist lange her, dass mich ein Cover so gecached hat, wie dieses. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich beinahe nur Gutes darüber gehört ...

Als erstes muss ich dieses unglaubliche Cover erwähnen. Es ist lange her, dass mich ein Cover so gecached hat, wie dieses. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich beinahe nur Gutes darüber gehört habe und mich die Thematik unheimlich anspricht. Durch das erste Drittel bin ich nur so durchgeflogen. Der Schreibstil machte es mir leicht in die Geschichte einzutauchen und der Humor hat mich komplett abgeholt. Die Szenen mit Ian haben mich zum Schmunzeln und zum Lachen gebracht. Weiterhin finde ich es sehr gelungen, wie der Klinikalltag und die Schwierigkeiten, die mit diesem Job einhergehen, beschrieben werden.

Mit Laura konnte ich mich vollkommen identifizieren. Ihre Gedanken und Ansichten decken sich sehr stark mit meinen eigenen und so war sie mir von Seite eins an sympathisch. Ian und Grant haben sich auch schnell in mein Herz geschlichen und von Kapitel zu Kapitel mochte ich beide mehr. Nash selbst mochte ich auch, doch es hat ein wenig gedauert, bis der Funken übergesprungen ist.

Alle anderen Charaktere sind dagegen in meinen Augen etwas blass geblieben. An sich ist das kein Problem, hätte ich nicht am Ende mitbekommen, um wen es im zweiten Band geht. Hier will ich nicht spoilern, aber ich habe überhaupt keine Beziehung zu dieser Person und daher aktuell wenig Lust den zweiten Band zu beginnen. Die Beziehung zwischen Laura und dem Stationsarzt kann ich großteils wirklich verstehen, doch haben mir ein paar mehr Momente der Anziehung gefehlt. Auch das Ende und der damit verbundene Cliffhanger haben mich etwas gestört. Irgendwie ging es mir dabei tatsächlich ein wenig zu sehr in Richtung Gray’s Anatomy oder Emergency Room. Für mich hätte es das Ende nicht gebraucht, da vorher für meinen Geschmack genug geschehen ist.

Ein Buch mit tollem Humor, tollen Charakteren und einer unglaublich interessanten Szenerie. Trotzdem hatte es für mich auch ein paar Schwächen, die es insgesamt zu einem wirklich guten und lesenswerten Buch machen. Ein Highlight war es am Ende für mich jedoch nicht.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Vampyria - Der Hof der Wunder von Victor Dixen

Vampyria - Der Hof der Wunder
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Der erste Band der Vampyria-Reihe hat mich wirklich begeistert. Ich liebe die Story, ich liebe die düstere und brutale Stimmung und ich liebe die wirklich grausamen Details, die sich Victor Dixen ausgedacht ...

Der erste Band der Vampyria-Reihe hat mich wirklich begeistert. Ich liebe die Story, ich liebe die düstere und brutale Stimmung und ich liebe die wirklich grausamen Details, die sich Victor Dixen ausgedacht hat. Ich habe mich sehr auf Band zwei gefreut, da ich so neugierig bin, was sich hinter Jeannes Geheimnis verbirgt und wie sie ihrem Ziel Stück für Stück näherkommen wird.

Das Setting und die düstere Atmosphäre bleiben, genau wie in Band eins, unfassbar faszinierend und irgendwie unterscheidet sich das Buch genau aus diesem Grund von allen anderen Vampir-Geschichten, die ich bisher gelesen habe. Die Handlung fand ich persönlich vor allem zu Beginn etwas schleppend, aber nach und nach wurde das Tempo angezogen und das Ende hat mich dann noch einmal fasziniert. Die Charaktere konnten mich auch in Band zwei nicht vollkommen überzeugen. Mit Jeanne hatte ich bereits im ersten Teil Anlaufschwierigkeiten und auch in Band zwei ist dieser Eindruck, trotz ihrer Charakterwandlung, geblieben. Auch die Gefühle die innerhalb ihrer „neuen Familie“ entstehen konnte ich leider nicht nachvollziehen.

Der Inhalt des Buches hat mich definitiv überrascht. Ich habe vermutet, dass sich Jeanne im zweiten Band ihrem großen Ziel, Ludwig den Unwandelbaren zu stürzen, nähern wird. Dies war aber nicht der Fall, da es sich eher um eine abgeschlossene Geschichte handelt. Die Idee hinter dem Hof der Wunder hat mich aber dennoch begeistert. Im Vergleich zu Band eins hat mir auch die Detailverliebtheit gefehlt. Sicherlich wurde das ein oder andere Detail aus Band eins wieder aufgegriffen, aber hier habe ich die Intensität auch dem ersten Teil vermiss.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Trial of the Sun Queen von Nisha J. Tuli

Trial of the Sun Queen
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Selten ist es mir so schwer gefallen eine Rezension zu einem Buch zu schreiben und es zu bewerten. Selten war ich so hin- und hergerissen. Vielleicht sollte ich damit beginnen, dass mir das Buch wirklich ...

Selten ist es mir so schwer gefallen eine Rezension zu einem Buch zu schreiben und es zu bewerten. Selten war ich so hin- und hergerissen. Vielleicht sollte ich damit beginnen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Sobald ich zwischen den Seiten abgetaucht bin, hat es sich angefühlt wie eine kleine, mentale Auszeit, die ich wirklich genossen habe. Der Schreibstil ist sehr angenehm und hat Welten vor meinem inneren Auge erschaffen. Ich liebe es, wenn ein Buch dies schafft und versinke dann meist noch tiefer in der Geschichte.

Die Welt in der Lor lebt ist brutal und genau das wird auf den ersten Seiten im Buch auch deutlich. Selbst später spürt man direkt die Risse in der ach so heilen Welt und die Ablehnung der Menschen bohrt sich wie Nadelstiche in die Haut. Neben Lor gibt es ein paar Charaktere, die eine durchaus wichtige Rolle gespielt haben, mir persönlich aber leider zu blass geblieben sind. Es wäre so interessant gewesen ein wenig mehr zu erfahren. Ich hoffe, dass in den Folgebänden hier noch mehr in die Tiefe gegangen wird.

Was mich dann leider wirklich gestört hat ist, dass es sich nicht so richtig von anderen Fantasy Büchern abgehoben hat und sich für mich persönlich angefühlt hat wie eine Mischung von zwei sehr bekannten Reihen einer sehr bekannten Autorin. Ich musste mich ein wenig zurückhalten, um nicht ständig vergleiche zu ziehen. Auch war die Geschichte bisher sehr vorhersehbar. Trotz der Kritik habe ich das Buch wirklich gern gelesen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung der Reihe.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Alles, was ich geben kann – The Last Letter von Rebecca Yarros

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Phuu… ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht so richtig weiß, wie ich beginnen soll. Dies wird die schwierigste Rezension, die ich je schreiben durfte. Ich habe vor diesem Buch bereits drei Bücher der ...

Phuu… ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht so richtig weiß, wie ich beginnen soll. Dies wird die schwierigste Rezension, die ich je schreiben durfte. Ich habe vor diesem Buch bereits drei Bücher der Autorin gelesen und alle drei aus tiefstem Herzen geliebt. Umso mehr habe ich mich nun auf „Alles, was ich geben kann“ gefreut und meine Erwartungen waren wirklich hoch.

Das Buch hat mich direkt zu Beginn kalt erwischt. Auf Seite 47 brach mein Herz und ich war den Tränen nahe. Die nächsten 100 Seiten waren so emotional, dass es mich fast zerrissen hat. Als ich dann Seite 148 erreicht habe, war es vorbei mit meiner Selbstbeherrschung und ich musste den Tränen freien Lauf lassen. Was für ein emotionaler Beginn. Das Buch hatte mich tatsächlich direkt abgeholt, auch wenn mich das vorrangige Thema an sich doch etwas überrascht hat. Die Storyline hat mir an sich wirklich gut gefallen. Es werden viele verschiedene Themen in dem Buch aufgegriffen was mich überrascht hat. Ich hatte trotzdem nicht das Gefühl, dass das Buch dadurch überfüllt gewesen wäre. Die Handlung hatte für meinen Geschmack die perfekte Geschwindigkeit. Es war weder langatmig noch zu schnell und ich konnte richtig zwischen den Zeilen abtauchen. Der wunderbare Schreibstil von Rebecca Yarros hat sein Übriges dazu beigetragen.

Die Charaktere waren unfassbar gut ausgearbeitet und ich habe jeden einzelnen in diesem Buch geliebt. Ella ist eine unvorstellbar starke Frau, vor der ich immer und immer wieder meinen Hut ziehen wollte. Ihre Kinder Maisie und Colt habe ich von Beginn an ins Herz geschlossen und Ryan… hach… er ist einfach nur ein Traum. Lest das Buch und dann werdet ihr verstehen.

Wer gegebenenfalls schon an das Ende des Beitrags geschaut hat, wird festgestellt haben, dass ich dennoch nur 3,5 Sterne gegeben habe und sich nun gegebenenfalls fragen wieso. Die Autorin ist ja für ihre starken Plot Twists bekannt. In diesem Buch ist mir dieser am Ende aber einfach zu heftig ausgefallen und ich komme persönlich nicht darüber hinweg. Für mich zerstört das Ende das gesamte Buch und es war mir einfach zu viel. Ich hätte genauso gut ohne das Ende leben können. Auch konnte ich alles, was danach kam nicht mehr für voll nehmen oder es gar genießen. Ich finde das immer noch so unfassbar schade, weil die ersten 85% so so so gut waren.

Bitte macht euch an dieser Stelle ein eigenes Bild von der Geschichte, da es das Buch wirklich verdient hat gelesen zu werden. Viele andere lieben das Buch und finden das Ende auch wesentlich weniger problematisch als ich in diesem Fall.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

WiccaCreed | Rache & Feuer von Marah Woolf

WiccaCreed | Rache & Feuer
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Ich war wirklich gespannt auf den letzten Teil der WiccaCreed Reihe, da mir Band 1 und 2 unglaublich gut gefallen haben. Andererseits hatte ich auch ein paar Befürchtungen, da die Reihenabschlüsse, die ...

Ich war wirklich gespannt auf den letzten Teil der WiccaCreed Reihe, da mir Band 1 und 2 unglaublich gut gefallen haben. Andererseits hatte ich auch ein paar Befürchtungen, da die Reihenabschlüsse, die ich in letzter Zeit gelesen habe, nicht so gelungen waren. Die Aufmachung des Buches ist, wie immer bei Marah Woolf, ein Traum und ich liebe es, wie die drei Bücher zusammen in meinem Regal aussehen.

Die Handlung knüpft direkt an Teil 2 an, was den Einstieg in das Buch sehr einfach macht. Für mein Empfinden gab es in dieser Handlung wesentlich weniger Plot Twists oder sie waren nicht ganz so einschneidend wie in den vorherigen Bänden. Trotz allem hat mir die Handlung Großteiles gut gefallen und ich war so froh noch einmal in die Welt eintauchen zu dürfen. Auch der Schreibstil der Autorin hat dazu beigetragen, dass ich schnell wieder von der Welt und den Charakteren gefesselt war. Die Protagonisten sind mir über die Bände hinweg alle sehr ans Herz gewachsen und ich habe mich gefreut auch hier wieder ihre Entwicklung miterleben zu dürfen.

Im Vergleich zu Band 2 haben mir jedoch die Nebencharaktere ein wenig gefehlt. Natürlich haben sie auch hier noch Anteil an der Handlung, im Vergleich zu Band zwei fällt die Interaktion mit ihnen aber wesentlich geringer aus. Auch ist mir persönlich, eigentlich über die gesamte Reihe, die Liebesgeschichte zwischen Valea und Nikolai viel zu kurz gekommen. Da ich mich direkt zu Beginn von Band eins in ihn verliebt habe, fand ich das wirklich schade.
Das größte Problem hatte ich eigentlich mit dem Ende des Buches. Ich hatte noch etwa 20 Seiten zu lesen und habe mich gefragt, wie diese ganzen offenen Handlungsstränge in so wenigen Seiten gelöst werden sollen. Alles, was dann kam war für mich etwas schwach und ein wenig enttäuschend.

Trotz der Kritik am letzten Band kann ich die gesamte Reihe nur wärmstens empfehlen. Ich habe alle drei Bücher genossen und liebe die Welt und die Charaktere die Marah Woolf erschaffen hat sehr.

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