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Veröffentlicht am 31.03.2025

Langsam gekocht schmeckt besser!

Slowcooking für Eilige
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Dies ist ein weiteres Buch, das aus einem Blog entstanden ist. Und wie immer, kannte ich den Blogger bisher nicht. Aber ich liebe den Slowcooker und bin immer auf der Suche nach neuen Rezeptideen. Es ist ...

Dies ist ein weiteres Buch, das aus einem Blog entstanden ist. Und wie immer, kannte ich den Blogger bisher nicht. Aber ich liebe den Slowcooker und bin immer auf der Suche nach neuen Rezeptideen. Es ist wunderbar, wie viel aromatischer alles im Slowcooker zubereitete schmeckt!

Die hier vorgestellten Rezepte sind übersichtlich aufgebaut. Sogar die Kilokalorien pro Portion sind auf den ersten Blick zu sehen. Beilagen müssen meist zusätzlich dazugerechnet werden. Ein kleiner Einführungstext, die Zutatenliste, die Zubereitungsanweisung und ein kleiner Extra-Hinweis finden sich auf der einen, ein ansprechendes und appetitanregendes Foto auf der gegenüberliegenden Seite. Nur wenige Rezepte sind ohne Foto. Mir wäre es lieber, wenn bei jedem Rezept ein Foto, und sei es auch noch so klein, zeigen würde, was man am Ende erwarten kann.

Bei den meisten Rezepten sind die Zutaten einfach zu bekommen oder gar schon im Haushalt vorhanden. Nur gelegentlich benötigt man etwas exotischere Zutaten wie Kaffirlimettenblätter oder Sriracha-Sauce. Auch verwendet Nathan Anthony gern Zwiebel- und Knoblauchgranulat. Ich verwende lieber frische Produkte. Die Rezepte sind recht fleischlastig. Vegetarier oder Veganer werden hier nicht wirklich glücklich werden, obwohl das eine oder andere Gericht ohne Fleisch dabei ist. Beim Boeuf Stroganoff verwundert mich, dass keine Gurken bei den Zutaten zu finden sind. Für mich gehören die zwingend zu diesem Gericht. Daher gebe ich sie auch hier einfach noch zusätzlich dazu.

Die meisten Rezepte sind an der asiatischen Küche angelehnt. Ein paar Klassiker gibt es auch und zusätzlich noch Suppen und sogar Süßes. Die Mischung ist gefällig, die Aufmachung ansprechend. Aufgrund der erwähnten kleinen Kritikpunkte gebe ich vier Sterne, aber dennoch ist das Buch eine Bereicherung im Regal und auch ein tolles Geschenk für alle, die den Slowcooker mehr nutzen möchten.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Eine Hommage an den Frühling

Der Geschmack von Frühling
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Dieses Frühlings-Büchlein mit nicht mal einhundert Seiten und 21 Rezepten ist ein hübsches Mitbringsel für alle, die gerne kochen und sich über Kochbücher freuen. Es ist ein hübsches Themen-Kochbuch mit ...

Dieses Frühlings-Büchlein mit nicht mal einhundert Seiten und 21 Rezepten ist ein hübsches Mitbringsel für alle, die gerne kochen und sich über Kochbücher freuen. Es ist ein hübsches Themen-Kochbuch mit der einen oder anderen Überraschung. Ich persönlich bin jetzt kein Freund davon, selbst die Blätter der Radieschen zu essen. Aber die Idee für Rezepte für den vermeintlichen Abfall von Gemüse ist im Grunde nicht verkehrt.

Die Rezepte werden mit ihrem Titel, einem kleinen Text, den Zutaten für angegebene Portionenzahl und der Erklärung, wie sie zubereitet werden, präsentiert. Dazu gibt es ansprechende Fotos. Die Zutaten sind recht gut erhältlich. Hin und wieder werden Wildkräuter und Blüten verwendet bei denen es etwas schwieriger werden könnte, wenn man keine unberührte Natur in der Nähe hat oder sich zudem nicht auskennt. Schön ist, dass es zu jedem Rezept ein Foto gibt. Mir persönlich ist das immer sehr wichtig. Zwischendurch finden sich Texte, Zitate, Fotos und Gedichte zum Frühling.

Ich denke nicht, dass die Rezepte besonders alltagstauglich sind, aber für besondere Momente sind sie sehr schön. Das Büchlein selbst ist eine kleine Besonderheit in jedem Kochbuchregal und ein schönes Mitbringsel für alle, die gerne in der Küche experimentieren. Ich bewerte es mit vier Sternen.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Leckerer Frühling!

Spargel & Erdbeeren
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Die typischen Frühlings-Leckereien sind wohl tatsächlich Spargel und Erdbeeren. Auch wenn man beides fast das ganze Jahr über kaufen kann, schmecken sie doch am besten, wenn sie regional und saisonal aus ...

Die typischen Frühlings-Leckereien sind wohl tatsächlich Spargel und Erdbeeren. Auch wenn man beides fast das ganze Jahr über kaufen kann, schmecken sie doch am besten, wenn sie regional und saisonal aus der Heimat kommen. Dieses Kochbuch zeigt eine breite Palette Rezepte rund um diese beiden Lebensmittel.

Es gibt drei Hauptkapitel, diese sind Alles Spargel, Alles Frühling, Alles Erdbeere. Davor gibt es aber hilfreiche und nützliche Tipps und Hinweise zu den beiden Produkten. Die Rezepte sind überraschend vielseitig. Recht oft werden beide Lebensmittel zusammen verarbeitet und das ist erstaunlich stimmig und lecker. Im Kapitel Alles Frühling finden sich auch eine ganze Reihe Rezepte, in denen weder Spargel noch Erdbeeren verarbeitet werden. Das hat mich ein klein wenig irritiert. Alle Rezepte sind gekennzeichnet, ob sie vegetarisch, vegan, mit Meeresfrüchten bzw. Fisch oder mit Fleisch sind. Schade finde ich, dass das Symbol für vegetarisch und vegan identisch ist.

Aufgebaut sind die Rezepte recht klassisch. Es beginnt mit einem kurzen Hinweis, wie beispielsweise ungewöhnlich lecker, dann folgt der Titel des Rezepts. Anschließend finden sich die Angaben zur Personenanzahl, Zubereitungszeit und Kalorien pro Portion. Nach dem Symbol für die Art des Gerichts findet man die Zutatenliste und die einzelnen Zubereitungsschritte. Gelegentlich folgt noch ein Tipp oder eine Beilagenvariante. Sehr schön finde ich, dass diese dann farblich abgegrenzt werden und in farbiger Schrift gehalten sind. Zu allen Rezepten bekommt man ein schönes Foto. Mir ist das sehr wichtig, da ich bemerkt habe, dass ich so gut wie nie Rezepte nachkoche, bei denen kein Bild ist. Die Zutaten sind weitestgehend alltäglich, nur hin und wieder wird etwas benötigt, das man vielleicht nicht im normalen Vorrat hat. Wirklich exotisch ist jedoch keine der Zutaten. Etwas zwiegespalten bin ich gegenüber den hin und wieder verwendeten Fertigteigen und Tortenböden.

Die Schwierigkeitsgrade sind bunt gemixt. Koch- und Backanfänger werden vielleicht ein wenig gefordert sein, aber machbar ist am Ende doch alles. Man muss nur bereit sein, auch hin und wieder ein wenig mehr Zeit zu investieren. Das lohnt sich dann aber auch! Insgesamt finde ich dieses Buch eine gelungene Erweiterung jeder Kochbuchsammlung. Dafür gebe ich vier Sterne.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Feine Auswahl für leckere Pasta-Gerichte

Schnell mal Pasta
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Die beworbenen unkomplizierten Zutaten finde ich teilweise doch schon ein wenig schwierig aufzutreiben. Zumindest in meinem Umfeld finde ich nicht so einfach original italienische Pasta. Von Ditalini hatte ...

Die beworbenen unkomplizierten Zutaten finde ich teilweise doch schon ein wenig schwierig aufzutreiben. Zumindest in meinem Umfeld finde ich nicht so einfach original italienische Pasta. Von Ditalini hatte ich zuvor noch nie gehört. Cannellinibohnen sind mir bisher auch noch nie begegnet. Schnell ist auch ein etwas dehnbarer Begriff, aber im Vergleich zu ihrem Buch Polettos Pasta Passione geht es hier doch viel schneller, zumal fertige Pasta verwendet wird.

Die Rezeptauswahl ist gelungen. Von den Klassikern bis zu raffinierten Saucen ist alles vorhanden. Die Bezeichnungen der Rezepte sind fast immer italienisch. Hier hätte ich es sehr schön gefunden, wenn eine kleine Übersetzung angegeben wäre. Hin und wieder ist der Titel erstaunlicher Weise auf Deutsch, wie beispielsweise Linguine mit Gorgonzola und Pistazien.

Vegetarische Rezepte sind mit einem Blatt-Symbol auf den ersten Blick zu erkennen. Nach Portionsangabe, Zeitbedarf und Nährwerten folgt die Zutatenliste. Danach sind die Zubereitungsschritte aufgeführt. Diese sind gut verständlich und leicht nachvollziehbar. Auch gefallen mir die Fotos zu den Gerichten.

Die Kapitel sind Einfach, schnell und gut; Mit Gemüse; Geliebte Klassiker; Mit Fisch und Meeresfrüchten. Danach folgen einige Informationen zu Käsesorten und Kräutern. Das Beste aber ist das Grundrezept für Tomatensugo. Überrascht hat mich das Rezept zu Spaghetti mit Pesto alla Genovese. Weiter vorne im Buch ist das Rezept für das Pesto alla Genovese. Hier im Rezept für die Spaghetti kommen noch Kartoffeln und Keniabohnen dazu. Das habe ich so zuvor noch nie gesehen, geschweige denn gegessen.

In einer Kochbuchsammlung macht sich das Büchlein sehr gut. Es passt in die Nudel-Abteilung ebenso, wie in die Italien-Abteilung, zur schnellen Küche und ist auch ein tolles Geschenk für weniger Geübte. Insgesamt sehr schön, daher vier Sterne.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Ausführliche Lektüre rund um das Fermentieren

52 wilde Fermente
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Die Autoren teilen das Jahr in 52 Jahreszeiten ein, die etwa den Wochen entsprechen. Dabei sind die Wild-Pflanzen der jeweiligen Woche meist länger zu finden. Dennoch gefällt mir die Idee, jede Woche eine ...

Die Autoren teilen das Jahr in 52 Jahreszeiten ein, die etwa den Wochen entsprechen. Dabei sind die Wild-Pflanzen der jeweiligen Woche meist länger zu finden. Dennoch gefällt mir die Idee, jede Woche eine andere Wild-Pflanze zu entdecken und zu fermentieren. Die Einführung und Erklärungen sind sehr ausführlich und gut verständlich geschrieben. Schnell mal loslegen ist nicht, man muss lesen, lesen, lesen! Denn nur gut vorbereitet mit Wissen und auch Ausstattung, kann man fermentieren.

Den Autoren geht es um Gesundheit, Ökologie und Natürlichkeit. Auch wenn man selbst das alles nicht ganz so intensiv umsetzen mag, findet man eine Menge Anregungen und vor allem interessantes Wissen rund um die Fermentation, was sie bewirkt, wozu man sie nutzen kann uvm. Es kommt auf die richtigen Techniken an, die zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Pflanzen zu sammeln und sie mit Fermentation haltbar zu machen.

Die Rezepte sind außerordentlich ausführlich beschrieben. Es gibt immer viele Informationen zu den Pflanzen, wie man sie erntet, wie man sie fermentiert und wie man sie verwendet. Zudem sind Zubehör, Zutaten und Gärzeit dafür schön aufgelistet. Sehr schön finde ich auch die gezeichneten Pflanzen im Überblick.

Für mich ist es spannende Lektüre rund um die Fermentation. Das Fermentieren bleibt mir jedoch weiter weniger für mich geeignet. Sauerteig hat bei mir noch nie überlebt und ich vermute, das ist ein guter Indikator, wie wenig ich für die Technik der Fermentation geeignet bin. Auch bin ich wohl einfach nicht der Typ für Wildkräuter. Dennoch ist das Buch eine echte Bereicherung und nachschlagbares Wissen schadet nie! Vier Sterne.

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