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Veröffentlicht am 08.03.2025

Leckerer Frühling!

Spargel & Erdbeeren
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Die typischen Frühlings-Leckereien sind wohl tatsächlich Spargel und Erdbeeren. Auch wenn man beides fast das ganze Jahr über kaufen kann, schmecken sie doch am besten, wenn sie regional und saisonal aus ...

Die typischen Frühlings-Leckereien sind wohl tatsächlich Spargel und Erdbeeren. Auch wenn man beides fast das ganze Jahr über kaufen kann, schmecken sie doch am besten, wenn sie regional und saisonal aus der Heimat kommen. Dieses Kochbuch zeigt eine breite Palette Rezepte rund um diese beiden Lebensmittel.

Es gibt drei Hauptkapitel, diese sind Alles Spargel, Alles Frühling, Alles Erdbeere. Davor gibt es aber hilfreiche und nützliche Tipps und Hinweise zu den beiden Produkten. Die Rezepte sind überraschend vielseitig. Recht oft werden beide Lebensmittel zusammen verarbeitet und das ist erstaunlich stimmig und lecker. Im Kapitel Alles Frühling finden sich auch eine ganze Reihe Rezepte, in denen weder Spargel noch Erdbeeren verarbeitet werden. Das hat mich ein klein wenig irritiert. Alle Rezepte sind gekennzeichnet, ob sie vegetarisch, vegan, mit Meeresfrüchten bzw. Fisch oder mit Fleisch sind. Schade finde ich, dass das Symbol für vegetarisch und vegan identisch ist.

Aufgebaut sind die Rezepte recht klassisch. Es beginnt mit einem kurzen Hinweis, wie beispielsweise ungewöhnlich lecker, dann folgt der Titel des Rezepts. Anschließend finden sich die Angaben zur Personenanzahl, Zubereitungszeit und Kalorien pro Portion. Nach dem Symbol für die Art des Gerichts findet man die Zutatenliste und die einzelnen Zubereitungsschritte. Gelegentlich folgt noch ein Tipp oder eine Beilagenvariante. Sehr schön finde ich, dass diese dann farblich abgegrenzt werden und in farbiger Schrift gehalten sind. Zu allen Rezepten bekommt man ein schönes Foto. Mir ist das sehr wichtig, da ich bemerkt habe, dass ich so gut wie nie Rezepte nachkoche, bei denen kein Bild ist. Die Zutaten sind weitestgehend alltäglich, nur hin und wieder wird etwas benötigt, das man vielleicht nicht im normalen Vorrat hat. Wirklich exotisch ist jedoch keine der Zutaten. Etwas zwiegespalten bin ich gegenüber den hin und wieder verwendeten Fertigteigen und Tortenböden.

Die Schwierigkeitsgrade sind bunt gemixt. Koch- und Backanfänger werden vielleicht ein wenig gefordert sein, aber machbar ist am Ende doch alles. Man muss nur bereit sein, auch hin und wieder ein wenig mehr Zeit zu investieren. Das lohnt sich dann aber auch! Insgesamt finde ich dieses Buch eine gelungene Erweiterung jeder Kochbuchsammlung. Dafür gebe ich vier Sterne.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Feine Auswahl für leckere Pasta-Gerichte

Schnell mal Pasta
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Die beworbenen unkomplizierten Zutaten finde ich teilweise doch schon ein wenig schwierig aufzutreiben. Zumindest in meinem Umfeld finde ich nicht so einfach original italienische Pasta. Von Ditalini hatte ...

Die beworbenen unkomplizierten Zutaten finde ich teilweise doch schon ein wenig schwierig aufzutreiben. Zumindest in meinem Umfeld finde ich nicht so einfach original italienische Pasta. Von Ditalini hatte ich zuvor noch nie gehört. Cannellinibohnen sind mir bisher auch noch nie begegnet. Schnell ist auch ein etwas dehnbarer Begriff, aber im Vergleich zu ihrem Buch Polettos Pasta Passione geht es hier doch viel schneller, zumal fertige Pasta verwendet wird.

Die Rezeptauswahl ist gelungen. Von den Klassikern bis zu raffinierten Saucen ist alles vorhanden. Die Bezeichnungen der Rezepte sind fast immer italienisch. Hier hätte ich es sehr schön gefunden, wenn eine kleine Übersetzung angegeben wäre. Hin und wieder ist der Titel erstaunlicher Weise auf Deutsch, wie beispielsweise Linguine mit Gorgonzola und Pistazien.

Vegetarische Rezepte sind mit einem Blatt-Symbol auf den ersten Blick zu erkennen. Nach Portionsangabe, Zeitbedarf und Nährwerten folgt die Zutatenliste. Danach sind die Zubereitungsschritte aufgeführt. Diese sind gut verständlich und leicht nachvollziehbar. Auch gefallen mir die Fotos zu den Gerichten.

Die Kapitel sind Einfach, schnell und gut; Mit Gemüse; Geliebte Klassiker; Mit Fisch und Meeresfrüchten. Danach folgen einige Informationen zu Käsesorten und Kräutern. Das Beste aber ist das Grundrezept für Tomatensugo. Überrascht hat mich das Rezept zu Spaghetti mit Pesto alla Genovese. Weiter vorne im Buch ist das Rezept für das Pesto alla Genovese. Hier im Rezept für die Spaghetti kommen noch Kartoffeln und Keniabohnen dazu. Das habe ich so zuvor noch nie gesehen, geschweige denn gegessen.

In einer Kochbuchsammlung macht sich das Büchlein sehr gut. Es passt in die Nudel-Abteilung ebenso, wie in die Italien-Abteilung, zur schnellen Küche und ist auch ein tolles Geschenk für weniger Geübte. Insgesamt sehr schön, daher vier Sterne.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Ausführliche Lektüre rund um das Fermentieren

52 wilde Fermente
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Die Autoren teilen das Jahr in 52 Jahreszeiten ein, die etwa den Wochen entsprechen. Dabei sind die Wild-Pflanzen der jeweiligen Woche meist länger zu finden. Dennoch gefällt mir die Idee, jede Woche eine ...

Die Autoren teilen das Jahr in 52 Jahreszeiten ein, die etwa den Wochen entsprechen. Dabei sind die Wild-Pflanzen der jeweiligen Woche meist länger zu finden. Dennoch gefällt mir die Idee, jede Woche eine andere Wild-Pflanze zu entdecken und zu fermentieren. Die Einführung und Erklärungen sind sehr ausführlich und gut verständlich geschrieben. Schnell mal loslegen ist nicht, man muss lesen, lesen, lesen! Denn nur gut vorbereitet mit Wissen und auch Ausstattung, kann man fermentieren.

Den Autoren geht es um Gesundheit, Ökologie und Natürlichkeit. Auch wenn man selbst das alles nicht ganz so intensiv umsetzen mag, findet man eine Menge Anregungen und vor allem interessantes Wissen rund um die Fermentation, was sie bewirkt, wozu man sie nutzen kann uvm. Es kommt auf die richtigen Techniken an, die zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Pflanzen zu sammeln und sie mit Fermentation haltbar zu machen.

Die Rezepte sind außerordentlich ausführlich beschrieben. Es gibt immer viele Informationen zu den Pflanzen, wie man sie erntet, wie man sie fermentiert und wie man sie verwendet. Zudem sind Zubehör, Zutaten und Gärzeit dafür schön aufgelistet. Sehr schön finde ich auch die gezeichneten Pflanzen im Überblick.

Für mich ist es spannende Lektüre rund um die Fermentation. Das Fermentieren bleibt mir jedoch weiter weniger für mich geeignet. Sauerteig hat bei mir noch nie überlebt und ich vermute, das ist ein guter Indikator, wie wenig ich für die Technik der Fermentation geeignet bin. Auch bin ich wohl einfach nicht der Typ für Wildkräuter. Dennoch ist das Buch eine echte Bereicherung und nachschlagbares Wissen schadet nie! Vier Sterne.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Flexitarier-Rezepte

Ziemlich vegetarisch
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Seit einigen Jahren reduziere ich meinen Konsum an tierischen Produkten, allem voran Fleisch. Ich habe nicht vor, mich komplett vegetarisch zu ernähren, schon gar nicht vegan. Auch nutze ich keine Ersatz- ...

Seit einigen Jahren reduziere ich meinen Konsum an tierischen Produkten, allem voran Fleisch. Ich habe nicht vor, mich komplett vegetarisch zu ernähren, schon gar nicht vegan. Auch nutze ich keine Ersatz- oder Austauschprodukte, wie Tofu. Dieses Buch passt zur Art des Kochens in der Zeit meiner Kindheit: weniger Fleisch, aber hochwertig. Und noch dazu sind die Rezepte herrlich alltagstauglich und wahnsinnig lecker. Was will man mehr?

Das Buch startet mit einem recht ausführlichen Theorieteil, der seinen Fokus auch auf das Sparen legt, aber den Genuss immer im Vordergrund hat. Viele der Tipps sind simpel, aber sie sind auch effektiv und die Erfahrung lehrt, dass nicht jeder diese Routinen von den Eltern mit auf den Weg bekommen hat. Weiter geht es dann mit den Kapiteln Salate; Suppen; Gemüse mit Hülsenfrüchten; Gemüse mit Getreide, Nudeln & Kartoffeln; Fisch & Meeresfrüchte; Fleisch.

Jedes Kapitel startet dann mit einem dazu passenden Text. Die Rezepte sind zumeist für vier Portionen ausgelegt. Auf Zeitbedarfangaben und Nährwerte wurde verzichtet, was mir persönlich sehr entgegen kommt. Dafür findet sich immer ein Hinweis auf die Verwertung der Reste der benötigten Zutaten, indem die Seiten mit Rezepten dazu aufgeführt sind. Das finde ich eine sehr gute Idee.

Ansonsten wird jedes Rezept mit ein paar Zeilen erst einmal vorgestellt, bevor die Zutatenliste und die kurz, aber verständlich gehaltenen Zubereitungsanweisungen folgen. Die Fotos dazu sind immer sehr schön und anregend. Vor allem aber freut mich enorm, dass sie von der Autorin selbst gemacht wurden, also nicht von einem Foodstylisten.

Einige der Zutaten und Gewürze habe ich nicht im Vorrat oder mag sie nicht. Dazu gehören leider auch Oliven. Die werden hier aber wirklich sehr oft eingesetzt. Für mich sind dennoch sehr schöne Rezepte im Buch, denn ich lasse einfach die Oliven weg! Wirklich exotisch ist nichts davon und man bekommt alles im gut sortierten Lebensmittelhandel, sowie den kleinen Shops, die sich auf Länderspezialitäten spezialisiert haben.

Die Aufmachung des Buches ist sehr schön. Die Rezepte werden durch die Farbgestaltung besonders übersichtlich. Zubereitungsschritte, Zutatenliste und Texte haben jeweils eine eigene Farbe. Das gefällt mir sehr. Am Ende des Buches findet sich kein Rezeptregister, sondern ein Zutatenregister. Das finde ich erfrischend anders und wirklich sinnvoll. Insgesamt ist dies ein wunderbares Kochbuch, das auch für weniger Geübte ein schönes Rezepterepertoire bietet. Ich hätte mir allerdings erwartet, dass die Gerichte hin und wieder einen kleinen Fleischanteil haben. Hier sind es rein vegetarische Gerichte und Gerichte mit sehr viel Fleisch. Daher gebe ich vier Sterne.

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Hüftgold pur!

Dubai-Schokolade
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Es kommt ja immer wieder ein Hype auf, den man entweder komplett nicht versteht, oder auf den man aufspringt. Dass plötzlich alle so verrückt auf Dubai-Schokolade sind und dafür horrende Preise bezahlen, ...

Es kommt ja immer wieder ein Hype auf, den man entweder komplett nicht versteht, oder auf den man aufspringt. Dass plötzlich alle so verrückt auf Dubai-Schokolade sind und dafür horrende Preise bezahlen, erstaunt mich allerdings wirklich. Die Zutaten dafür kennt man, die Kombination kann man sich vorstellen. Das ist mir den aufgerufenen Preis dann doch nicht wert. Aber ein Rezeptbuch dazu, ja, das muss ich haben!

Antje Watermann und Volker Debus haben hier eine schöne Sammlung an Rezepten rund um die Dubai-Schokolade zusammengestellt. Damit ist nicht nur die Tafelschokolade gemeint, sondern auch Kuchen & Gebäck und Desserts. Dazu kommen die Kapitel Dubais traditionelle Süßspeisen und Impressionen & Short Facts. Hier gibt es leider keine Rezepte, obwohl ich gerne Baklava, Basbousa und die anderen Leckereien gemacht hätte. Für die Tafelschokolade gibt es die Grundrezepte für Pistaziencreme, Sesammus und Kadayif-Teigfäden, wenn man diese Zutaten nicht bekommt oder nicht kaufen möchte. Die Rezepte zu den anderen Kapiteln lehnen sich an die Dubai-Schokolade an. Da gibt es solche Köstlichkeiten wie Dubai-Schokoladen-Torte, Kekse á la Dubai-Schokolade, Dubai-Schokoladeneis und Dubai-Pralinen. Eins köstlicher als das andere!

Zu jedem Rezept gibt es ein äußerst appetitanregendes Foto. Auf Nährwertangaben wurde verzichtet. Man sieht sofort die Zubereitungszeit und für welche Menge (Portionen, Glas, Gramm usw.) das Rezept ausgelegt ist. Die Zutaten sind fein säuberlich gelistet. Falls erforderlich, wird auch benötigtes Zubehör, wie z.B. eine Eismaschine, eine Springform, Holzspieße, aufgeführt. Die Zubereitungsschritte sind knapp, aber sehr gut erklärt. Die meisten Rezepte sind ohne große Schwierigkeiten umzusetzen. Auf alle Fälle machen die Ergebnisse Eindruck bei den Gästen!

Mir gefällt das kleine Buch sehr und es wird mir auch in vielen Jahren noch Erinnerungen an diesen Hype hochholen. Auch als Geschenk für alle, die gerne Süßes herstellen oder einfach nur Schokoholic sind, eignet es sich wunderbar. Ein Stern Abzug, da mir echt die Rezepte beim Kapitel Dubais traditionelle Süßspeisen fehlen!

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