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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2025

wieder ein spannender Fall

Dunkles Wasser
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In ihrem neuen Thriller verwebt Charlotte Link einen zurückliegenden Fall mit einer neuen Kriminalgeschichte in der Gegenwart. Haben die beiden Fälle etwas miteinander zu tun ?

Vor ca 20 Jahren kam es ...

In ihrem neuen Thriller verwebt Charlotte Link einen zurückliegenden Fall mit einer neuen Kriminalgeschichte in der Gegenwart. Haben die beiden Fälle etwas miteinander zu tun ?

Vor ca 20 Jahren kam es an Schottlandsküste zu einem grausamen Verbrechen. Eine Familie, die an der Küste zeltete, wurde nachts von drei Männern überfallen und ermordet. Nur die zehnjährige Iris überlebt. Auch ein Ehepaar in der Nachbarbucht, die den Überfall mitbekam wurde grausam ermordet.

In der Gegenwart wird Iris gestalkt. Immer wieder kommt es zu bedrohlichen Sittuation, die vermuten lassen, dass es jemand auf Iris abgesehen hat.
Als sie mit ihrer Freundin nach Südfrankreich fährt, verschwindet Iris Freundin spurlos und man erfährt, dass ein junger Mann dabei eine gewisse Rolle spielt.

Charlotte Link hat mit ihrem neuen Thriller wieder einen superspannenden Fall kreiert, der den Leser oftmals in die Irre führt und mit einem mehr als überraschenden Ende aufwartet.
Mit hat es sehr gut gefallen, wie die Autorin zwei Fälle , einen in der Gegewart und einen in der Vergangenheit, parallel laufen lässt. Man fragt sich immer wieder, sind es zwei Fälle. oder gehören sie zusammen? Die Spannung wird dadurch konstant hochgehalten und ich bin nicht eine Minute auf die Lösung gekommen.
Auch die privaten Einschübe von Caleb Hale und Kate Linville haben mir sehr gut gefallen. Beide sind psychisch angeschlagen und ihre schwierige Beziehung wird wieder einmal sehr deutlich. Die Entwicklung von Caleb fand ich sehr schade, aber ich bin gespannt, was die Autorin sich statt dessen ausdenken wird.

Alles in allem wieder ein sehr spannendes Buch der Autorin.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

was für ein geniales Buch

In einem Zug
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"In einem Zug", das neue Buch des Autors Daniel Glattauer war für mich ein kleiner Leseschmaus.
Herr Glattauer hat es einfach " drauf" aus nichts etwas Großartiges zu machen mit ganz viel Charme, Humor ...

"In einem Zug", das neue Buch des Autors Daniel Glattauer war für mich ein kleiner Leseschmaus.
Herr Glattauer hat es einfach " drauf" aus nichts etwas Großartiges zu machen mit ganz viel Charme, Humor und köstlichen Dialogen.

Sein neues Buch " In einem Zug" spielt genau dort, in einem Zug. Der Protagonist ist auf dem Weg zu seinem Verleger in München, dem er die Idee und am besten auch schon Auszüge zu seinem neuen Buch vorlegen soll. Doch bei der Vorstellung grummelt sein Bauch, denn die Mappe ist leer, genauso wie sein Kopf.
Deshalb stört es ihn auch, dass er in seinem Abteil eine Dame mittleren Alters vorfindet, denn er möchte allein sein, mit seinen Gedanken , die sich darum drehen, wie er seinem Verleger beibringen soll, dass der Vorschuß auf " sein Buch" wohl ohne Gegenleistung bleibt.

Er selbst ist ein eher introvertierter Typ, der nicht so gern redet, denn wenn er etwas zu sagen hat, tut er das in seinen Bücher, was eigentlich schon alles sagt, denn er hat keine Ideen für ein neues Buch. Doch leider ist das der Dame ihm gegenüber egal. Sie selbst in Therapeutin , bleibt Begleiterin bis München und löchert ihn mit Fragen , über die Liebe,da er ja Autor von Liebesromanen ist, seine Ehe und das Leben an sich.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich dieses Buch begeistert hat. Sprachlich ein Genuß, aber auch der Humor und die Dialoge konnten mich überzeugen.
Auch den Schluß fand ich gelungen, obwohl ich mir Ähnliches gedacht hatte.
Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt, habe herzlich gelacht bei einigen Szenen und habe das Buch mit einem wohligen Gefühl geschlossen.

Weiter so Herr Glattauer, ich freue mich auf ihr nächstes Buch.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Wieviel kann man ertragen

Im Namen der Barmherzigkeit
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Das Buch „Im Namen der Barmherzigkeit“ ist ein Buch das mich sehr gefordert hat und dass ich immer wieder weglegen musste, um es ertragen zu können. Trotzdem entwickelt es eine Sogwirkung, weil man dem ...

Das Buch „Im Namen der Barmherzigkeit“ ist ein Buch das mich sehr gefordert hat und dass ich immer wieder weglegen musste, um es ertragen zu können. Trotzdem entwickelt es eine Sogwirkung, weil man dem Leben von Steffi folgen möchte.

Steffi ist das siebte Kind ihrer Mutter und aus einem Seitensprung entstanden. Ihre Mutter, die in prekären sozialen Verhältnissen lebt, will sie noch nicht mal nach der Geburt sehen und gibt sie gleich zur Pflege frei. Nach drei Jahren Waisenhaus kommt Steffi zu einer Familien in der Steiermark, die einen Bauernhof betreibt. Sie ist eines von mehreren Pflegekindern, die Familie hat aber auch leibliche Kinder.
Zwischen ihnen wird ein großer Unterschied gemacht. Während die leiblichen Kinder jegliche Annehmlichkeiten genießen, werden die Pflegekinder als „Arbeitssklaven „missbraucht, was aber nicht der einzige Missbraucht ist. Steffi erfährt psychische, körperliche und sexuelle Gewalt, die sie bis zu ihrem 15 Lebensjahr stoisch erträgt, immer mit der Drohung im Ohr, dass sie sterben würde, wenn sie darüber redet.
Als sich starke körperliche Probleme herausstellen, kommt sie in die Psychatrie, später in ein Jugendhaus.
Der Leser verfolgt ihr weiteres Leben das geprägt ist von Rückschlägen, Abhängigkeiten und wiederholten Fehlentscheidungen des Jugendamtes, die einen maßgeblichen Einfluss auf ihr weiteres Leben haben.

Wie schon zu Anfang erwähnt, fiel es mir schwer dieses Buch zu ertragen. Die Autorin schreibt am Schluss, dass sie nicht alle Schicksalsschläge aufgeführt hat und ich dachte, was konnte denn da noch mehr kommen. Ich habe es als Aneinanderreihung von Katastrophen empfunden, die für mehr als 5 Menschenleben gereicht hätten.Steffi ist mir schnell ans Herz gewachsen und ich hätte sie am liebsten ständig in den Arm genommen und sie getröstet.
Wieder wird einem bewusst, wie wichtig Liebe, Anerkennung und ein stabiles familiäres Umfeld einen Lebensweg prägen können, um so erstaunlicher, wieviel Kraft Steffi entwickeln konnte, um diesem Teufelskreis zu entkommen.
Es war schön zu lesen, dass sie zum Schluss doch ihr Glück gefunden hat, was ich ihr von Herzen gönne.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

wieder ein toller Roman dieser Autorin

Von hier aus weiter
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„Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“, durch dieses Buch ist dieAutorin bekannt geworden und es war für mich ein Highlight. Als ich gesehen habe, dass Susanne Pasztor ein neues Buch geschrieben ...

„Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“, durch dieses Buch ist dieAutorin bekannt geworden und es war für mich ein Highlight. Als ich gesehen habe, dass Susanne Pasztor ein neues Buch geschrieben hat, war für mich klar, das möchte ich lesen und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht.

Marlene ist wütend.Ihr Mann Rolf,mit dem sie 30 Jahre ihres Lebens geteilt hat ist tot.Er hatte einen Hirntumor und hat für sich entschieden,selbst zu bestimmen, wann er geht. zusammen mit Marlene,die keinen Sinn im Leben ohne Rolf sieht,wollen sie sich durch Medikamente das Leben nimmt.Da Rolf Arzt ist,vertraut Marlene ihm,dass er die richtige Dosierung findet.Doch Rolf entscheidet diesen Weg allein zu gehen.Er verabreicht ihr nur eine größere Menge Schlafmittel.Marlene ist geschockt und wütend,als sie feststellt,dass sie lebt.Die erste Zeit ist sie wie betäubt.Als dann Jack in ihr Leben tritt,ein junger Klemptner,die sie wegen einer defekten Dusche ruft,ändert sich ihr Leben.

Wenn man diese Geschichte hört ,denkt man,was für eine traurige Geschichte.Sicherlich stimmt das,aber Susanne Pasztor findet eine tolle Art,dieser Traurigkeit die Spitze zu nehmen.Mit viel Humor und Situationskomik wird die Geschichte aufgelockert,sodass man manchmal laut lachen muss.Auch ihre Figuren sind liebevoll gezeichnet.Vor allem Jack hat mir gut gefallen.

Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam.
Eine große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Schmunzelkrimi

Mordscoach
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" Mordscoach" ist ein fesselnder Krimi, der den Leser in die Welt des Couchings führt, wie der Titel ja schon andeutet.
Die sympathische Protagonistin wächst einem schnell ans Herz, obwohl ihre Handlungen ...

" Mordscoach" ist ein fesselnder Krimi, der den Leser in die Welt des Couchings führt, wie der Titel ja schon andeutet.
Die sympathische Protagonistin wächst einem schnell ans Herz, obwohl ihre Handlungen nicht immer rechtskonform sind. Vor allem die unterhaltsamen , tollen Dialoge u, die ünerraschenden Wendungen und die witzigen Couchingszenen, lassen das Buch nicht nur zu einem spannenden, sondern auch zu einem witzigen Lesevergnügen werden.
Allerdings ist es ein Krimi und so geshehen natürlich auch Dinge, die weniger schön sind, nämlich Morde. Teilweise aus dem Affekt heraus, aber eben auch, weil " sie sein müssen"..

Als dann noch ein attraktiver Kriminalkommissar die Bühne betrifft, ist das Chaos perfekt.

Der schreibstil dieses Krimis ist leicht, locker und vor allem spannend und witzig, was sich nicht gegenseitig ausschließt, das wird hier gut bewiesen.
Das lose Ende deuteet ein bisschen auf einen Nachfolger hin, was mich natürlich sehr gefreut hat.

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