Vielleicht was für Film- und Serienfans
Words Like FeathersFür Olivia geht ein Traum in Erfüllung: Sie darf am exklusiven CineStage Hills teilnehmen – einem Retreat für kreative Talente aus Schauspiel und Musical. Doch ihre Vorfreude wird getrübt, als sie ausgerechnet ...
Für Olivia geht ein Traum in Erfüllung: Sie darf am exklusiven CineStage Hills teilnehmen – einem Retreat für kreative Talente aus Schauspiel und Musical. Doch ihre Vorfreude wird getrübt, als sie ausgerechnet dort auf Tristan Kingsley trifft: gefeierter Musicalstar, Bruder ihrer besten Freundin … und der Mann, dem sie einst das Herz gebrochen hat. Olivia bereut die damalige Entscheidung inzwischen zutiefst, doch Tristan zeigt sich kühl und distanziert. Die wahren Gründe für ihre Trennung schweben wie ein schwerer Schatten über ihnen. Und trotzdem sind da Blicke, Funken und ein Knistern, das beide nicht ignorieren können. Viel-leicht ist es Zeit, sich ihrer Vergangenheit zu stellen?
Ich muss ehrlich sagen: Ich habe mich durch dieses Buch gequält. Für Fans von Film und Serien mag es eine echte Fundgrube sein, doch mich haben die vielen Anspielungen überfordert. Es wurden so viele Charaktere, Serien und Filme erwähnt, dass ich ständig das Bedürfnis hatte zu googeln – und irgendwann keine Lust mehr dazu hatte. Besonders die ständigen Hinweise auf eine gewisse Sängerin wirkten fast schon zwanghaft, was irgendwann einfach nur noch anstrengend war.
Die Szenen wirkten oft zu langgezogen und überladen, sodass ich mehrfach das Interesse verlor. Die Charaktere blieben für mich zu flach und vorhersehbar. Ich hatte mir deutlich mehr Fokus auf das Thema Theater oder Musical gewünscht – das kam leider viel zu kurz. Auch fehlte mir ein zentraler Spannungspunkt im Buch. Ein kleiner Wettbewerb oder eine Herausforderung innerhalb der Gruppe hätte der Handlung gutgetan und für Dynamik gesorgt. Die Grundidee des Romans hatte Potenzial, doch die Umsetzung ließ für mich leider vieles vermissen.
Was das Lesevergnügen zusätzlich getrübt hat: Die Schrift war extrem klein gesetzt. Selbst mit Brille hatte ich Mühe und das Gefühl, einfach nicht voranzukommen, weil ich kaum um-blättern musste. Einige Seiten haben durch den ständigen Druck meiner Hände sogar gelitten – der Umschlag hat sich regelrecht aufgelöst.