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Veröffentlicht am 13.06.2025

Essen essen essen

More than a Star
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Madison ist K-Pop-Fan mit Leib und Seele – wortwörtlich. Sie lebt für die Musik ihrer Lieb-lingsband, kennt jeden Songtext auswendig und hat eine regelrechte Schwäche für den Lead-sänger Wooyeong. Als ...

Madison ist K-Pop-Fan mit Leib und Seele – wortwörtlich. Sie lebt für die Musik ihrer Lieb-lingsband, kennt jeden Songtext auswendig und hat eine regelrechte Schwäche für den Lead-sänger Wooyeong. Als sich für sie die Chance ergibt, nach Seoul zu ziehen und dort zu arbeiten, scheint ein lang gehegter Traum endlich wahr zu werden. Doch was als Fan-Märchen beginnt, entwickelt sich schnell zur Realität – als sie Wooyeong zufällig gegenübersteht. Im Restaurant. Beim Essen. Natürlich.
Wooyeong ist der typische K-Pop-Star: charmant, diszipliniert, makellos – und mit einer klaren Regel im Gepäck: Verlieb dich niemals in einen Fan. Kein Problem, bis er Madison trifft. Plötzlich beginnt er zu zweifeln, denn irgendetwas an ihr lässt ihn nicht mehr los. Und so treffen sich die beiden wieder. Und wieder. Und wieder. Meist zum Essen. Danach essen sie noch was. Dann reden sie über Essen. Und zwischendrin? Ein Hauch von Romantik. Vielleicht.


Dieses Buch hat mich leider auf ganzer Linie enttäuscht. Schon 2022 habe ich es begonnen – und seither immer wieder abgebrochen. Erst jetzt habe ich es mit viel Überfliegen endlich beendet. Die Szenen wirken unglaublich langatmig und unnötig in die Länge gezogen. Statt emotionaler Tiefe oder glaubwürdiger Entwicklung wird seitenlang beschrieben, wie Madison isst, an Essen denkt oder sich beim Essen verliebt. Und Wooyeong? Denkt ebenfalls fast ausschließlich ans Essen – oder an Madison, wie sie isst.
Die eigentlich interessante Ausgangsidee – ein K-Pop-Star verliebt sich in einen Fan – verliert sich völlig in der Belanglosigkeit von Restaurantbesuchen und oberflächlichem Schwärmen. Es fehlt an Spannung, es fehlt an Entwicklung – und es fehlt an echten Momenten, die berühren. Die Liebesgeschichte bleibt flach, vorhersehbar und leider ziemlich fad.

Leider verschenktes Potenzial für eine Story, die so viel mehr hätte sein können als nur ein überlanger Snack.

Veröffentlicht am 13.04.2025

Heute oder vor 100 Jahren?

Whisper
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Eine seltsame, fast greifbare Stille liegt über dem Ort Whisper – und besonders über dem alten Haus, in dem Noa ihre Ferien verbringen soll. Das Gebäude wirkt wie aus der Zeit gefallen, düster und voller ...

Eine seltsame, fast greifbare Stille liegt über dem Ort Whisper – und besonders über dem alten Haus, in dem Noa ihre Ferien verbringen soll. Das Gebäude wirkt wie aus der Zeit gefallen, düster und voller unausgesprochener Geheimnisse. Schnell merkt Noa, dass hier etwas nicht stimmt. Im Dorf wird gemunkelt, doch niemand spricht offen aus, was einst geschehen ist. Nur eines ist sicher: In diesem Haus wurde einst ein Mädchen ermordet – und der Fall wurde nie aufgeklärt.
Gemeinsam mit dem rätselhaften David begibt sich Noa auf Spurensuche. Je tiefer die beiden in die Vergangenheit eintauchen, desto mehr enthüllt sich ein Netz aus Schweigen, Angst und alten Wunden. Die Grenze zwischen Realität und Erinnerung beginnt zu verschwimmen – und Noa gerät immer stärker in den Sog der düsteren Geschichte von Whisper.


Leider war das Buch für mich eine echte Enttäuschung. Der Anfang war vielversprechend – geheimnisvoll und atmosphärisch. Doch dann zog sich die Geschichte wie alter Kaugummi. Jede Szene wurde überstrapaziert, bis kaum Spannung übrig blieb. Die Situationen und be-schreibungen wirkten oft altmodisch, als könne sich das Buch nicht entscheiden, ob es 2005 oder doch eher 1905 gemischt mit 1970 spielt. Viele Ansichten wirkten überholt, die Figuren blieben blass und austauschbar. Und der "große Fall"? Für mich zu vorhersehbar. Ich habe mich ehrlich gesagt gefreut, als ich die letzte Seite umblättern und das Buch endlich zuklap-pen konnte.

Veröffentlicht am 13.04.2025

Kiefer beim Gähnen fast ausgerenkt

Regents
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Savannah Díaz hat einen Traum: Harvard. Doch als die ersehnte Zusage ausbleibt, stürzt sie in eine tiefe Krise. Unerwartet erreicht sie ein Angebot der exklusiven W&R Academy in Schottland – ein Austauschjahr ...

Savannah Díaz hat einen Traum: Harvard. Doch als die ersehnte Zusage ausbleibt, stürzt sie in eine tiefe Krise. Unerwartet erreicht sie ein Angebot der exklusiven W&R Academy in Schottland – ein Austauschjahr als kulturelle Bereicherung. Im Gegenzug verspricht man ihr Verbindungen, die ihr doch noch den Weg nach Harvard ebnen könnten. Kurz entschlossen nimmt sie an. Doch statt moderner Campus-Atmosphäre landet sie in einer abgelegenen Burg – düster, abgeschieden und voller Geheimnisse.
Im Mittelpunkt der Academy stehen die sogenannten Regents – acht charismatische Schüler, reich, einflussreich, verboten attraktiv … und möglicherweise gefährlich. Schnell merkt Sa-vannah, dass hier andere Regeln gelten. Als mehrere Stipendiaten auf mysteriöse Weise ver-schwinden und mit seltsamen Bisswunden wieder auftauchen, wird klar: Etwas stimmt nicht. Doch ist es wirklich nur ein gefährliches Spiel der Regents? Oder steckt mehr dahinter – etwas, das Savannahs Vorstellungskraft übersteigt?

Ich habe mich wochenlang gezwungen, weiterzulesen – leider vergeblich. Der Schreibstil ist zäh, die Charaktere bleiben flach, und Savannah wirkt auf mich schlicht unglaubwürdig. Sie wird gemobbt, fantasiert aber gleichzeitig ständig über ihre Peiniger – das ergibt für mich keinen Sinn. Spice? Fehlanzeige. Die Fantasien wirken zusammenhangslos und wenig an-sprechend. Die Handlung schleppt sich ewig dahin und fühlt sich an wie eine überlange Ein-leitung, die auf 25 Seiten gepasst hätte. Jetzt, wo endlich Bewegung in die Geschichte kommt, fehlt mir komplett die Motivation, weiterzulesen – zu sehr haben mich die überzogenen Situationen und das permanente "Jeder mit jedem im Verborgenen" genervt. Für mich leider ein Reinfall.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Weihnachten im Buchladen

A Bookboyfriend for Christmas
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Die bekannte Booktokerin Mia kann ihr Glück kaum fassen: Sie bekommt die einmalige Ge-legenheit, Weihnachten in völliger Abgeschiedenheit in einer Buchhandlung zu verbringen – nur sie, unzählige Romane ...

Die bekannte Booktokerin Mia kann ihr Glück kaum fassen: Sie bekommt die einmalige Ge-legenheit, Weihnachten in völliger Abgeschiedenheit in einer Buchhandlung zu verbringen – nur sie, unzählige Romane und eine warme Tasse Punsch. Endlich ein Fest ganz nach ihrem Geschmack!
Was könnte schöner sein, als sich mit einem fiktiven Bookboyfriend zurückzuziehen und zwischen Bücherregalen einzuschlafen? Doch aus ihrem Traum von einer perfekten Weihnachtsidylle wird schnell ein Schneesturm der Realität.
Statt die Feiertage alleine und entspannt zu genießen, ist Mia plötzlich mit dem mürrischen Arzt Nick in der Buchhandlung eingeschneit. Einem Mann, der Weihnachten für überflüssi-gen Kitsch hält und Bücher nur dann für sinnvoll erachtet, wenn sie ihm neues medizinisches Wissen vermitteln. Die Stimmung ist eisig – bis Mia hinter seine griesgrämige Fassade blickt und entdeckt, dass vielleicht doch mehr in ihm steckt als ein grummeliger Weihnachtsmuffel …

Die Geschichte beginnt mit einer klassischen „gezwungene Nähe“-Situation, doch leider wirken viele Ereignisse überstürzt und chaotisch. Der Konflikt zwischen Mia und Nick wird bewusst überspitzt dargestellt, sodass von Anfang an klar ist, dass sein Verhalten nur eine Fassade ist. Plötzlich passieren jedoch zu viele Dinge gleichzeitig: Nick verletzt sich unglücklich und ist gezwungen, in der Buchhandlung zu bleiben, Mia schwankt zwischen Abneigung und plötzlicher Anziehung, dann taucht unerwartet ein Einbrecher auf, und alles eskaliert. Die Handlung überschlägt sich, und viele Momente wirken widersprüchlich.
Stellenweise hätte die Geschichte von etwas mehr Ruhe und klareren Dialogen profitiert – so fiel es mir schwer, ihr zu folgen. Mit weniger überladenen Wendungen und einer sanfteren Entwicklung hätte es ein charmantes Weihnachtsbuch werden können.

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Veröffentlicht am 29.10.2023

1 Buch über 2 Jahre lesen

Disney Villains 6: Das Geheimnis der Schwestern
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Die verdrehten Schwestern liegen im magischen Schlaf. Cire und Schneewittchen nutzen die Zeit mehr über die Schwestern zu erfahren und wenn möglich wieder Gutmachung zu leisten.


Ich war froh, die Schwestern ...

Die verdrehten Schwestern liegen im magischen Schlaf. Cire und Schneewittchen nutzen die Zeit mehr über die Schwestern zu erfahren und wenn möglich wieder Gutmachung zu leisten.


Ich war froh, die Schwestern los zu sein. Sie haben mich bei jedem Buch vorher so gestört, dass ich Hoffnung hatte, dass die weiterführenden Bücher ohne sie sind. In diesem Buch gab es nicht einmal einen Disney Bösewicht, auf den man sich mehr konzentrieren kann. Ich fand das ich sehr langweilig und ich habe mich über lange Zeit immer gezwungen weiterzulesen und jedes Mal bin ich nur Kapitelweise vorangekommen. Hätte ich gewusst, dass das Buch keinerlei Story relevante Informationen hat, hätte ich es nicht beendet und direkt Band 7 gelesen.

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