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Veröffentlicht am 09.02.2025

Die seltene Zutat

Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme
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In London leben zwei unterschiedliche Gruppen: die Spellcrafter und die Septs. Die Spellcrafter haben die außergewöhnliche Gabe aus verschiedenen Materialien wie Glas, Holz oder Metall Gegenstände zu erschaffen ...

In London leben zwei unterschiedliche Gruppen: die Spellcrafter und die Septs. Die Spellcrafter haben die außergewöhnliche Gabe aus verschiedenen Materialien wie Glas, Holz oder Metall Gegenstände zu erschaffen und ihnen Magie einzuhauchen. Doch ihre Magie erlangt erst durch die Zugabe einer seltenen Zutat namens Aether ihre volle Kraft. Die Septs kontrollieren diese kostbare Ressource. Sie haben den Zugang Aether aus geheimen Quellen zu entnehmen und unter strengen Bedingungen den Spellcraftern zur Verfügung zu stellen.
Lucy gehört zu den Spellcraftern, die das Glas manipulieren können. Sie wird Zeuge wie ihre Großmutter entführt wird. Doch es ist nicht alles so wie sie es in Erinnerung hat. Zusammen mit alten und neuen Freunden begibt die sich auf die Suche und steht schon bald einen scheinbar unbezwingbaren Feind gegenüber.
Lucy ist sympathische und mutige Protagonistin, jedoch etwas blass. Ihre Handlungen erscheinen oft ohne klare Erklärung, einfach aus dem Impuls heraus. Ihre Freunde, jede(r) mit eigenen Talenten, sind eine tolle Hilfe und doch kommen sie nicht sehr raus.
Die Welt von Spellcraft klingt sehr interessant, einige Aspekte bleiben jedoch vage. Das ungleiche Machtverhältnis zwischen den Septs und den Spellcraftern wird deutlich. Septs kontrollierten und verhängen Strafen, doch wer kontrolliert die Septs? Was genau ist Aether und wie funktioniert es? Woher kommt es?
Ich habe die Geschichte gern verfolgt, aber nicht viel mitgefiebert, 3.5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.12.2024

Fortsetzung schwächelt leicht

SOL. Die Rache der Obsidians
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Die drei verbliebenen Halbgötter reisen ins Feindesrevier, um den Sol-Stein wiederzuholen und somit die alte Ordnung wiederherzustellen. Allerdings wird im Laufe der Geschichte immer wieder die Frage aufgeworfen, ...

Die drei verbliebenen Halbgötter reisen ins Feindesrevier, um den Sol-Stein wiederzuholen und somit die alte Ordnung wiederherzustellen. Allerdings wird im Laufe der Geschichte immer wieder die Frage aufgeworfen, ob diese ursprüngliche Ordnung tatsächlich erstrebenswert ist…
Teo als Protagonist ist nicht der Stärkste, der Mutigste etc., ist jedoch überall dabei und gibt sein bestes. Bei Xio als Verräter ist die innere Zerrissenheit und Gefühlschaos deutlich lesbar.
Die Thematik rund um Transidentität wird mal hier und da kurz angerissen, aber nicht wirklich ausgeführt oder weiter verfolgt. Also hat nicht wirklich ein Einfluss auf die Geschichte. Die Pronomen waren an manchen Stellen oft eingesetzt worden und haben beim Lesen zum Stolpern gebracht. Was mich jedoch noch mehr gestört hat, war die regelmäßige Verwendung von Kraftausdrücken.
Insgesamt gab es wie im ersten Teil genug Spannung und Action sowie ein wenig Romanze. Ich hatte mir ein anderes Ende vorgestellt, aber so war es auch ok. Der erste Teil hatte mir besser gefallen, 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.10.2024

Lockerer Ton, wichtiges Thema

Peggys Perioden-Projekt – Paint it red! – Nominiert für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis 2025
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Peggys erste Periode bleibt in der Schule nicht unbemerkt. Was zunächst als peinliches Disaster startet, wird zum Glück bald der Fokus einer Ausstellung: Das oft tabuisierte Thema der Periode soll mehr ...

Peggys erste Periode bleibt in der Schule nicht unbemerkt. Was zunächst als peinliches Disaster startet, wird zum Glück bald der Fokus einer Ausstellung: Das oft tabuisierte Thema der Periode soll mehr Gehör, Verständnis und Aufklärung finden. Hilfe ist schnell gefunden und das Projekt wird zügig auf die Beine gestellt.
Im Verlauf kommt die unscheinbare Peggy aus sich heraus und gibt sich selbstbewusster und mutiger.
Natürlich bleibt auch genug Raum für Familie, Freunde und die Liebe.
Der lockerer Erzählstil war zwar unterhaltsam, aber manchmal hat auch Tiefe und gewisses Einfühlungsvermögen gefehlt. Manche Kapitel haben sich fehl am Platz angefühlt, entweder nicht wirklich nötig oder ohne direkten Bezug. Das eigentliche Thema der Periode rückte oft in den Hintergrund, sodass es für junge Leserinnen an Infos oder Bezugnahme mangeln könnte.
Insgesamt war es ein kurzweiliges Leseerlebnis ohne im besonderen Maße positiv oder negativ aufgefallen zu sein.

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Veröffentlicht am 19.05.2024

Verrückte mission

Leif Wolffson - Total verpeilt im Eisbärenland
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Der kleine Wikingerwolf Leif wird von allen Bewohnern belächelt, er ist tollpatschig und von Pech verfolgt. Er bekommt die Gelegenheit das Gegenteil zu beweisen und stürzt sich sodann ins Abenteuer den ...

Der kleine Wikingerwolf Leif wird von allen Bewohnern belächelt, er ist tollpatschig und von Pech verfolgt. Er bekommt die Gelegenheit das Gegenteil zu beweisen und stürzt sich sodann ins Abenteuer den Splitter von Thors Hammer im Eisbärenland zu suchen. Auf dem Weg findet er wider Willen neue Gefährten, die sich schließlich als sehr nützlich und treu erweisen. Jeder der tierischen Begleiter hat eigene lustig schräge Merkmalen, die für Unterhaltung sorgen. Und natürlich gibt es auch Widersacher, die in die Quere kommen.
Es gibt Texte und Comiczeichnungen im Wechsel, gut geschrieben mit vielen lustigen bzw. verrückten Dialogen oder Situationen. Der Spannungsbogen flacht teilweise ab und die Geschichte wird in die Länge gezogen. Die Comiczeichnungen haben leider nicht überzeugt, gefüllt waren alle ständig mit offenem Mund am Schreien und es gab genug „explodierende“ Szenen, wo einfach nichts zu erkennen ist außer schwarzes Gekritzel.
Der Wikinger-Anteil war auch geringfügig.
Im Allgemeinen, könnte das Buch jüngere Kids mit Vorliebe zu Comics vielleicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 18.11.2023

Mischung nicht ganz stimmig

Die Tintenjäger: Löse das Rätsel der magischen Bibliothek
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Eines Tages bekommt Ivy einen mysteriösen Brief, ihr wird die Position als Tintenjägerin angeboten: entflohene Figuren aus Büchern wieder einfangen. Zunächst skeptisch lässt sie sich doch auf die Abenteuer ...

Eines Tages bekommt Ivy einen mysteriösen Brief, ihr wird die Position als Tintenjägerin angeboten: entflohene Figuren aus Büchern wieder einfangen. Zunächst skeptisch lässt sie sich doch auf die Abenteuer ein und begegnet zusammen mit ihrem Partner Frederick bekannten Persönlichkeiten der Kinderliteratur. Jedes Kapitel endet mit einem Rätsel, mal mehr mal weniger schwierig und vielfältig. Es gibt am Ende des Buches einige Hinweise und am Anfang des nächsten Kapitels dann auch die Auflösung. Diese Rätsel sind auch die Highlights des Buches. Die Geschichte selbst basiert auf guten Ideen, ist jedoch nicht besonders tief, es fehlen Erklärung oder mehr Hintergrundinfos. Die Charaktere bleiben ziemlich oberflächlich, Handlungen kurz und es fehlt an spannenden Wendungen, da alles schnell gelöst wird. Als Rätselbuch mit einer Geschichte im Hintergrund-top, als spannende Geschichte mit zusätzlichen Rätseln-eher mittelmäßig.

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