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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2024

Fortsetzung schwächelt leicht

SOL. Die Rache der Obsidians
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Die drei verbliebenen Halbgötter reisen ins Feindesrevier, um den Sol-Stein wiederzuholen und somit die alte Ordnung wiederherzustellen. Allerdings wird im Laufe der Geschichte immer wieder die Frage aufgeworfen, ...

Die drei verbliebenen Halbgötter reisen ins Feindesrevier, um den Sol-Stein wiederzuholen und somit die alte Ordnung wiederherzustellen. Allerdings wird im Laufe der Geschichte immer wieder die Frage aufgeworfen, ob diese ursprüngliche Ordnung tatsächlich erstrebenswert ist…
Teo als Protagonist ist nicht der Stärkste, der Mutigste etc., ist jedoch überall dabei und gibt sein bestes. Bei Xio als Verräter ist die innere Zerrissenheit und Gefühlschaos deutlich lesbar.
Die Thematik rund um Transidentität wird mal hier und da kurz angerissen, aber nicht wirklich ausgeführt oder weiter verfolgt. Also hat nicht wirklich ein Einfluss auf die Geschichte. Die Pronomen waren an manchen Stellen oft eingesetzt worden und haben beim Lesen zum Stolpern gebracht. Was mich jedoch noch mehr gestört hat, war die regelmäßige Verwendung von Kraftausdrücken.
Insgesamt gab es wie im ersten Teil genug Spannung und Action sowie ein wenig Romanze. Ich hatte mir ein anderes Ende vorgestellt, aber so war es auch ok. Der erste Teil hatte mir besser gefallen, 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.10.2024

Lockerer Ton, wichtiges Thema

Peggys Perioden-Projekt – Paint it red! – Nominiert für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis 2025
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Peggys erste Periode bleibt in der Schule nicht unbemerkt. Was zunächst als peinliches Disaster startet, wird zum Glück bald der Fokus einer Ausstellung: Das oft tabuisierte Thema der Periode soll mehr ...

Peggys erste Periode bleibt in der Schule nicht unbemerkt. Was zunächst als peinliches Disaster startet, wird zum Glück bald der Fokus einer Ausstellung: Das oft tabuisierte Thema der Periode soll mehr Gehör, Verständnis und Aufklärung finden. Hilfe ist schnell gefunden und das Projekt wird zügig auf die Beine gestellt.
Im Verlauf kommt die unscheinbare Peggy aus sich heraus und gibt sich selbstbewusster und mutiger.
Natürlich bleibt auch genug Raum für Familie, Freunde und die Liebe.
Der lockerer Erzählstil war zwar unterhaltsam, aber manchmal hat auch Tiefe und gewisses Einfühlungsvermögen gefehlt. Manche Kapitel haben sich fehl am Platz angefühlt, entweder nicht wirklich nötig oder ohne direkten Bezug. Das eigentliche Thema der Periode rückte oft in den Hintergrund, sodass es für junge Leserinnen an Infos oder Bezugnahme mangeln könnte.
Insgesamt war es ein kurzweiliges Leseerlebnis ohne im besonderen Maße positiv oder negativ aufgefallen zu sein.

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Veröffentlicht am 19.05.2024

Verrückte mission

Leif Wolffson - Total verpeilt im Eisbärenland
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Der kleine Wikingerwolf Leif wird von allen Bewohnern belächelt, er ist tollpatschig und von Pech verfolgt. Er bekommt die Gelegenheit das Gegenteil zu beweisen und stürzt sich sodann ins Abenteuer den ...

Der kleine Wikingerwolf Leif wird von allen Bewohnern belächelt, er ist tollpatschig und von Pech verfolgt. Er bekommt die Gelegenheit das Gegenteil zu beweisen und stürzt sich sodann ins Abenteuer den Splitter von Thors Hammer im Eisbärenland zu suchen. Auf dem Weg findet er wider Willen neue Gefährten, die sich schließlich als sehr nützlich und treu erweisen. Jeder der tierischen Begleiter hat eigene lustig schräge Merkmalen, die für Unterhaltung sorgen. Und natürlich gibt es auch Widersacher, die in die Quere kommen.
Es gibt Texte und Comiczeichnungen im Wechsel, gut geschrieben mit vielen lustigen bzw. verrückten Dialogen oder Situationen. Der Spannungsbogen flacht teilweise ab und die Geschichte wird in die Länge gezogen. Die Comiczeichnungen haben leider nicht überzeugt, gefüllt waren alle ständig mit offenem Mund am Schreien und es gab genug „explodierende“ Szenen, wo einfach nichts zu erkennen ist außer schwarzes Gekritzel.
Der Wikinger-Anteil war auch geringfügig.
Im Allgemeinen, könnte das Buch jüngere Kids mit Vorliebe zu Comics vielleicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 18.11.2023

Mischung nicht ganz stimmig

Die Tintenjäger: Löse das Rätsel der magischen Bibliothek
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Eines Tages bekommt Ivy einen mysteriösen Brief, ihr wird die Position als Tintenjägerin angeboten: entflohene Figuren aus Büchern wieder einfangen. Zunächst skeptisch lässt sie sich doch auf die Abenteuer ...

Eines Tages bekommt Ivy einen mysteriösen Brief, ihr wird die Position als Tintenjägerin angeboten: entflohene Figuren aus Büchern wieder einfangen. Zunächst skeptisch lässt sie sich doch auf die Abenteuer ein und begegnet zusammen mit ihrem Partner Frederick bekannten Persönlichkeiten der Kinderliteratur. Jedes Kapitel endet mit einem Rätsel, mal mehr mal weniger schwierig und vielfältig. Es gibt am Ende des Buches einige Hinweise und am Anfang des nächsten Kapitels dann auch die Auflösung. Diese Rätsel sind auch die Highlights des Buches. Die Geschichte selbst basiert auf guten Ideen, ist jedoch nicht besonders tief, es fehlen Erklärung oder mehr Hintergrundinfos. Die Charaktere bleiben ziemlich oberflächlich, Handlungen kurz und es fehlt an spannenden Wendungen, da alles schnell gelöst wird. Als Rätselbuch mit einer Geschichte im Hintergrund-top, als spannende Geschichte mit zusätzlichen Rätseln-eher mittelmäßig.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

Magische Tiere in Not

Calidragos 1. Der Ruf des Drachen
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Toby sucht sich notgedrungen ein Haustier im Tierladen von Ellie und ihrem Großvater aus. Eine Schildkröte - bloß nicht zu viele Umstände!
Da ist die Überraschung groß als er erkennt, dass diese Schildkröte ...

Toby sucht sich notgedrungen ein Haustier im Tierladen von Ellie und ihrem Großvater aus. Eine Schildkröte - bloß nicht zu viele Umstände!
Da ist die Überraschung groß als er erkennt, dass diese Schildkröte in Wirklichkeit ein magisches Tier ist, nämlich ein Drache. Und da steht auch schon Ellie mit einem Hilferuf vor der Tür. Ihr magisches Tier ist verschwunden. Hinweise werden gesammelt und Spuren verfolgt, mal mehr mal weniger erfolgreich. Endlich gibt es ein Durchbruch und der Nebel lichtet sich.
Toby an sich ist sympathisch, nicht übermutig oder unrealistisch. Während er am Anfang noch den Drachen loswerden wollte, ändert er seine Meinung im Verlauf. Ellie ist nicht sympathisch: genervt, ungeduldig, bockig…nicht jemand mit dem man gern in einem Team arbeiten möchte.
Die Geschichte selbst war gut, aber nicht besonders auffällig (da es viele ähnlichen Genres gibt). Nur die Ellie hat ein keinen positiven Eindruck hinterlassen und die ganze Stimmung gedrückt.

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