Vlat in den Fängen der Pharmaindustrie
SeelenschwurDas wichtigste zuerst: Danke an die Autorin für diese tolle Fortsetzung! Ich habe das Buch unfassbar genossen!
Die Geschichte kann man am ehesten dem Genre Urban-Fantasy zuordnen, auch wenn ich es nicht ...
Das wichtigste zuerst: Danke an die Autorin für diese tolle Fortsetzung! Ich habe das Buch unfassbar genossen!
Die Geschichte kann man am ehesten dem Genre Urban-Fantasy zuordnen, auch wenn ich es nicht unbedingt in eine Schublade packen möchte, denn dieses Buch ist anders. Anders GUT! Durch Band zwei bin ich nochmal größerer Vlat Fan geworden.
Ich würde auf jeden Fall empfehlen, „Seelenschwur 1 – Das Erwachen“ vorher zu lesen, um ein besseres Verständnis für Vlat und seine Welt zu bekommen.
Kurz zum Inhalt: Vlat zieht aus Angst Hanna in Gefahr zu bringen ohne sie los, um seine noch offenen Seelenschulden von Jean, Schang und Franka zu begleichen. Schang wird immer mehr zum Problem und reißt den Körper des Läufers immer öfter brutal an sich. In der Hoffnung Schang loszuwerden, kümmert sich Vlat zuallererst um Jean, Schangs Persönlichkeitsabspaltung: Er will eine eigene Bronzeskulptur mit seinen eigenen Händen erschaffen. Doch es läuft nicht wie geplant. Trotz der Erfüllung von Jeans letztem Wunsch, verschwinden weder Jean noch Schang. Daraufhin drängt Franka Vlat wieder Kontakt zu Hanna aufzunehmen und sie um Hilfe zu bitten. Als sich die beiden endlich wiedersehen, wird Vlat von der Pharmaindustrie entführt. Hanna muss sich mit ihrer verhassten Ex-Mitbewohnerin Lus zusammen tun, um Vlat durch eine waghalsige Rettungsmission zu befreien. Währenddessen verfolgt Lus als Medizinstudentin ihre eigenen Interessen Vlat gegenüber. Wird es ihnen gelingen? Was wird die Pharmaindustrie noch mit Vlat machen? Lasst euch überraschen!
Der Schreibstil ist in der dritten Person geschrieben und lässt den Leser die Geschichte aus unterschiedlichen Sichtweisen erleben, was eine umfassende Übersicht des Geschehens gibt. Zum einen darf man in die Köpfe der unterschiedlichen Menschen, wie Hanna, ihrer Ex-Mitbewohnerin Lus und den Forschern der Pharmaindustrie, reinschauen. Aber auch Vlat und seine aufgenommenen Seelen teilen ihre Gedanken mit uns. Somit gibt es parallel laufende Handlungsstränge, die in sich auf jeden Fall stimmig sind und zusammenlaufen.
Fazit: Auch der zweite Teil hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe die Einzigartigkeit der Geschichte. Ich habe bis jetzt nichts in der Art gelesen und bin tatsächlich ein bisschen traurig, dass es Stand jetzt nicht weitergeht. Vlat ist mir nochmal mehr ans Herz gewachsen und seine Beziehung zu Hanna ist etwas ganz besonderes. Die Geschichte der beiden zeigt, dass der erste Blick täuschen kann und es sich lohnt genauer hinzuschauen. Ein vermeintliches Monster muss keines sein und vice versa. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits!