Profilbild von Aduja85

Aduja85

Lesejury Profi
offline

Aduja85 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Aduja85 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2025

Eine fantastische Geschichte mit viel Liebe zum Meer

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1)
0

Ella Keen kommt aus Deutschland, verbringt den Sommer aber im Haus ihrer verstorbenen Oma in Cornwall. Am Strand findet sie einen Surfer in Seenot. Aris hat aber ein Geheimnis. Im Laufe der Geschichte ...

Ella Keen kommt aus Deutschland, verbringt den Sommer aber im Haus ihrer verstorbenen Oma in Cornwall. Am Strand findet sie einen Surfer in Seenot. Aris hat aber ein Geheimnis. Im Laufe der Geschichte lernt Ella, woher Aris kommt, und geht mit ihm auf eine fantastische Reise.
Anfangs erschien mir das Buch etwas langatmig. Aber die Geschichte nahm nach und nach immer mehr Fahrt auf und hat mich dann nicht wieder losgelassen. Die Autorin Anna Fleck lässt die Welt in ihren Beschreibungen lebendig werden. Auch die einzelnen Charaktere gefielen mir sehr gut. Die Hauptcharaktere haben vielschichtige Motive und handeln dementsprechend konsequent.
Besonders gut fand ich, dass in der fantastischen Welt auch politische Themen angesprochen werden. Es wird am Ende keine Lösung für die angesprochenen Probleme gefunden, aber das kann ja in den anderen beiden Bänden noch geschehen. Ich freue mich auf jeden Fall auf einen weiteren Ausflug in die Welt von Ella und Aris.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2025

Eine philosphische Erzählung über das Glück und wie man es findet

Vom Leuchten der Sterne
0

„Vom Leuchten der Sterne“ überzeugt schon durch das wunderschöne Coverbild. Unter einem Sternenhimmel sehen wir den Umriss eines Mädchens. Wie die Geschichte ist es ein bisschen geheimnisvoll, ein bisschen ...

„Vom Leuchten der Sterne“ überzeugt schon durch das wunderschöne Coverbild. Unter einem Sternenhimmel sehen wir den Umriss eines Mädchens. Wie die Geschichte ist es ein bisschen geheimnisvoll, ein bisschen melancholisch und ein bisschen düster.
Dieser Eindruck setzt sich direkt auf der ersten Seite fort. Hier ist das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff abgedruckt. Für mich hat sich dadurch auch die Stimmung festgelegt, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Sie regt zum Nachdenken an und nicht alles wird auf den ersten Blick klar. Vor allem die Beweggründe der vier Protagonisten zeigen sich erst nach und nach.
In der Geschichte suchen die vier jungen Menschen nach dem Glück. Dabei lassen sie sich von verschiedenen philosophischen Ideen begleiten. Diesen Aspekt im Buch mag ich sehr gerne. Ein bisschen hat mich die Art an "Sofies Welt" von Jostein Gaarder erinnert. Dadurch habe ich die 140 Seiten auch nicht einfach schnell durchgelesen. Ich habe mir die Zeit genommen, über die einzelnen Aspekte nachzudenken und tatsächlich zum ersten Mal seit der Schulzeit in einer Geschichte Sätze und Abschnitte markiert.
Wolfgang Schnellbächer beschreibt die Gefühle der einzelnen Personen sehr passend und eindrücklich. Die einzelnen philosophischen Ideen werden immer wieder schön in die Geschichte eingeflochten. Sie spiegeln sich in den Handlungen und Beweggründen der verschiedenen Personen wider. Dadurch erklären sich die Ideen sehr eindrücklich.
Ich würde dir das Buch empfehlen, wenn du auch gerne über philosophische Konzepte nachdenkst. Wenn du dich dagegen einfach gerne von einer Geschichte mitreißen lässt, könnte es nicht die richtige Wahl für dich sein. Darüber hinaus werden auch psychische Probleme thematisiert und oft erscheint die Denk- und Handlungsweise der Protagonisten nicht einleuchtend. Aber auch das macht für mich einen Teil des Reizes dieses Buches aus. Es lässt den Leser in die Köpfe verschiedener Personen schauen.

Anmerkung: Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde auf der Plattform Lovelybooks als Rezensionsexemplar gewonnen. Hier stelle ich meine ehrliche Meinung dar.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2025

Spannende Fantasy mit einem ungewöhnlichen übernatürlichem Wesen

Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen
0

Für Valentina ist der mexikanische Tag der Toten ein bedeutender Tag und das nicht nur, weil sie selbst Mexikanerin ist. Darüber hinaus ist sie auch noch eine Catrina, das Symbolbild des Festtags. Ihre ...

Für Valentina ist der mexikanische Tag der Toten ein bedeutender Tag und das nicht nur, weil sie selbst Mexikanerin ist. Darüber hinaus ist sie auch noch eine Catrina, das Symbolbild des Festtags. Ihre übernatürlichen Kräfte bekommt sie an ihrem 18. Geburtstag. Übernatürliche Wesen waren den normalen Menschen lange unbekannt, aber vor kurzem wurden ihre Existenz weltweit bekannt. Valentina versucht zu vertuschen, was sie ist, verwandelt sich jedoch unglücklicherweise zum ersten Mal vor laufender Kamera.
Flowers & Bones hat ein wunderschönes Cover, das mich schon beim ersten Blick angezogen hat. Danach habe ich die Grundidee im Klappentext entdeckt und war super neugierig. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Ich finde die Charaktere interessant und vielschichtig. Das wird auch dadurch unterstützt, dass die Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Neben Valentina gibt es auch noch ihren Zwillingsbruder Emiliano und die Voodoo-Hexe Lily.
Wir bekommen auch einen schönen Einblick in die mexikanische Kultur und den Dia de los muertes. Ich finde es auch richtig toll, dass wir mit der Catrina auch ein eher unbekanntes übernatürliches Wesen kennenlernen.
Der Schreibstil lässt sich leicht lesen und ich hatte viel Spaß an der Geschichte. Ich hätte nur gerne viel mehr über die Kräfte der Catrina erfahren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2025

Interessante Geschichte zwischen Thriller und Liebesgeschichte

Emma
4

Emma ist eine herausragende Masseurin. Ihre Arbeitsstätte soll mit einer Einrichtung im Oman kooperieren. Überraschenderweise soll auch Emma in den Oman reisen. Dort warten ein geheimnisvoller Mann und ...

Emma ist eine herausragende Masseurin. Ihre Arbeitsstätte soll mit einer Einrichtung im Oman kooperieren. Überraschenderweise soll auch Emma in den Oman reisen. Dort warten ein geheimnisvoller Mann und eine unbekannte Kultur auf sie.
Jean Reno hat mit Emma ein solides Debüt abgeliefert. Die Geschichte hat mich mit viel Spannung gut unterhalten.
Schon das Cover wirkt geheimnisvoll. In einem leuchtenden Blau sehen wir das Gesicht einer jungen Frau, die eindrücklich in die Kamera schaut. Das Buch hat außerdem einen einfachen Farbschnitt im selben Blauton. Dadurch wirkt die gesamte Gestaltung stimmig.
Die Geschichte startet auch gleich mit einem Knaller, weil Emmas Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt, für den Emma verantwortlich ist. Dieses Ereignis wirkt sich im Verlauf des Buches auch immer wieder auf ihre Handlungen aus.
Jean Reno hat einen wunderbaren Schreibstil, der die Atmosphäre der französischen Küste und des Oman gut wiedergeben kann. Ich habe die Orte immer lebhaft vor meinem Auge gesehen. Das macht enorm viel der Stimmung im Buch aus.
In der ersten Hälfte der Geschichte hatte ich noch das Gefühl einen Liebesroman zu lesen. Das hat die Story nicht schlecht gemacht, hat mich jedoch etwas irritiert, weil das Buch als Thriller verkauft wird.
Dieser Eindruck verändert sich jedoch im zweiten Teil. Hier wird die Geschichte spannender und erinnert an einen Spionageroman. Die Erzählung bleibt dabei in der Sichtweise von Emma. Aus diesem Grund gewinnt der Leser auch keinen kompletten Überblick über die Ereignisse. Wer also alle Hintergründe erfahren möchte, wird hier wohl unzufrieden zurückbleiben. Mich selbst hat das nicht gestört.
Etwas irritiert hat mich die besondere Gabe von Emma. Ich ordne sie schon als phantastisches Element ein. Emma scheint sie aber kaum zu hinterfragen. Hier hat Jean Reno die Balance meiner Meinung nach nicht ganz getroffen.
Insgesamt hatte ich viel Spaß an der Geschichte und fand Emma als Charakter sehr interessant. Wer Spannung mag, wird hier bestimmt auf seine Kosten kommen.

Anmerkung: Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde in der Lesejury als Rezensionsexemplar gewonnen. Hier stelle ich meine ehrliche Meinung dar.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 24.11.2025

Spannender Einblick in eine Welt mit vorbestimmten Lebensläufen

Die Spur der Vertrauten
0

In der Welt von Claire und Goliath hat jeder Mensch einen Instinkt. Und damit erfüllen sie eine Aufgabe, die für das WIR von Bedeutung ist. Es gibt Beschützer, Reparateure, Vertraute, Ernährer und noch ...

In der Welt von Claire und Goliath hat jeder Mensch einen Instinkt. Und damit erfüllen sie eine Aufgabe, die für das WIR von Bedeutung ist. Es gibt Beschützer, Reparateure, Vertraute, Ernährer und noch viele mehr. Jeder muss die Aufgabe erfüllen, die sein Instinkt ihm zuweist. Und der Drang des Instinkts lässt keine eigene Entscheidung zu. In dieser Welt bemerken Claire und Goliath, dass Schüler verschwinden, und sie versuchen diese zu finden.
Das Buch hat mich schon mit seiner äußeren Gestaltung überzeugt. Der Einband und der Schutzumschlag sind in einem wunderschönen Lila gefärbt. Das Titelbild zeigt ein Labyrinth, auf dem eine Figur steht. Unter dem Umschlag ist ein schimmernder Einband, auf dem hinten und vorne jeweils ein Satz aus dem Buch stehen. Der äußere Eindruck hat mir schon sehr gut gefallen.
Neben der äußeren Gestaltung hat mich auch der Klappentext abgeholt. Ich liebe dystopische Welten, die unserer ähneln, aber doch auf fundamentale Welt anders funktionieren. In solchen Settings können philosophische Ideen interessant ausgearbeitet werden. Und das ist Christelle Dabos hier gut gelungen. Die unabwendbaren Instinkte schränken die Freiheit der Menschen ein. Selbst den Beruf können sich die Personen nicht selbst aussuchen.
Darüber hinaus sind die Menschen durch die Instinkte zu einem WIR verbunden. Propaganda und die Möglichkeit in der Gesellschaft aufzusteigen, sorgen zusätzlich dafür, dass niemand die Welt hinterfragt.
Ich finde die Gesellschaftsordnung ist sehr gut beschrieben und sorgt auch dafür, dass die Schwierigkeiten sehr deutlich werden. Dadurch konnte ich mich gut auf die Geschichte einlassen. Die beiden Hauptcharaktere sind mir auch sehr sympathisch. Sie sind sehr unterschiedlich und im Laufe der Geschichte lernt man auch sehr gut, warum sie so sind. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir auch gut gefallen.
Spannend fand ich, dass die Geschichte sehr deutlich in zwei Teile unterteilt ist. Beide Teile haben einen eigenen Spannungsboden, so dass die Story auch in zwei Büchern untergebracht werden könnte. Ich finde es schön, dass das hier nicht so entschieden wurde. Allerdings ist das Buch damit auch ein ziemlicher Brocken. Das könnte den einen oder anderen Menschen abschrecken. Ich bin aber sehr glücklich, dass es so gehandhabt wurde. Dadurch muss niemand lange auf das Ende der Geschichte warten.
Ich fand die Auflösung der Handlung gut gelungen. Es war immer spannend. Allerdings haben mir an einigen Stellen deutlichere Erklärungen für die Geschehnisse gefehlt. Ich würde die Welt gerne in allen Facetten verstehen.
Insgesamt ist Die Spur der Vertrauten ein spannendes Buch und die philosophischen Ideen sind richtig gut in die Ereignisse eingebaut.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere